Der "Naturwissenschaften" Thread

Der Umstand, dass du und ich (und anzunehmenderweise auch der große Rest der Menschheit) beispielsweise infrarotes Licht nicht ohne Hilfsmittel wahrnehmen können, ändert daran nichts. Für zig Viecher, die kein Problem damit haben, für uns unsichtbare Spektren zu sehen, gibt es keine eigene Disziplin der Optik. Die Kategorisierung ist biologischer oder technischer, nicht jedoch physikalischer Natur.
Ja zum Beispiel sehen Vögel ultraviolettes Licht. Und Reptilien können Wärmestrahlung sehen.
 
Von "optischem Licht" (sic!) ist da allerdings ebenso wenig die Rede, wie behauptet würde, nur (für Menschen) sichtbares Licht wäre Gegenstand der Optik. :)

Der Mensch kann aber eben kein Infrarot und kein Ultraviolett sehen. Er braucht dazu Hilfsmittel. Licht kann er hingehen sehen.
Eine Fledermaus kann Ultraschall wahrnehmen. Der Mensch braucht dazu Technik.
Galilei hat ja durch kein Infrarotteleskop geguckt als er die Jupitermode betrachtete. ;)
Er hat sich ein paar Linsen gebaut und sie zusammengesteckt.
 
Genau da liegt der Denkfehler: Auch Licht in den Wellenlängen, die der Mensch nicht sehen kann, ist Licht. Und die Lehre der Optik beschäftigt sich mit allem, was Licht ist.

Nö. Licht ist sichtbares Licht und zwar sichtbar für den Menschen, denn der Mensch ist ein Chauvinist. ;)
Das sichtbare Licht ist wiederum ein Teil des elektromagnetischen Spektrums.
 
Nö. Licht ist sichtbares Licht und zwar sichtbar für den Menschen, denn der Mensch ist ein Chauvinist. ;)

Ich bin in erster Linie Akademiker, in zweiter Linie Klugscheißer und erst in dritter Linie Chauvinist. :D

"Das Licht ist im allgemeinen der für den Menschen sichtbare Bereich der elektromagnetischen Strahlung von etwa 380 bis 780 Nanometer (nm) Wellenlänge (entsprechend einer Frequenz von etwa 789 bis herab zu 385 THz). In der Physik steht der Begriff „Licht“ auch für das gesamte elektromagnetische Wellenspektrum." (chemie.de)

"Licht ist eine Form der elektromagnetischen Strahlung. Im engeren Sinne sind vom gesamten elektromagnetischen Spektrum nur die Anteile gemeint, die für das menschliche Auge sichtbar sind. Im weiteren Sinne werden auch elektromagnetische Wellen kürzerer Wellenlänge (Ultraviolett) und größerer Wellenlänge (Infrarot) dazu gezählt." (Wikipedia)

Das sichtbare Licht ist wiederum ein Teil des elektromagnetischen Spektrums.

Auch das für uns Menschen unsichtbare Licht ist Teil des elektromagnetischen Spektrums. Das ist als Unterscheidungskriterium somit eher ungeeignet. ;)
 
Ich bin in erster Linie Akademiker, in zweiter Linie Klugscheißer und erst in dritter Linie Chauvinist. :D

"Das Licht ist im allgemeinen der für den Menschen sichtbare Bereich der elektromagnetischen Strahlung von etwa 380 bis 780 Nanometer (nm) Wellenlänge (entsprechend einer Frequenz von etwa 789 bis herab zu 385 THz). In der Physik steht der Begriff „Licht“ auch für das gesamte elektromagnetische Wellenspektrum." (chemie.de)

"Licht ist eine Form der elektromagnetischen Strahlung. Im engeren Sinne sind vom gesamten elektromagnetischen Spektrum nur die Anteile gemeint, die für das menschliche Auge sichtbar sind. Im weiteren Sinne werden auch elektromagnetische Wellen kürzerer Wellenlänge (Ultraviolett) und größerer Wellenlänge (Infrarot) dazu gezählt." (Wikipedia)



Auch das für uns Menschen unsichtbare Licht ist Teil des elektromagnetischen Spektrums. Das ist als Unterscheidungskriterium somit eher ungeeignet. ;)


Ich bin ja nicht so ein Fan von der "Gefällt mir"-Klickerei,

meinen Klick jetzt,

hast Du dir aber wirklich verdient. :daumen:
 
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Das ist richtig.
Der Energieerhaltungssatz muss zwangsweise auch davor gegolten haben, ansonsten wäre unsere ganze Physik für die Katz :)
Energie und Materie können nach bisherigem Verständnis nicht aus nix entstehen.
 
Das ist richtig.
Der Energieerhaltungssatz muss zwangsweise auch davor gegolten haben, ansonsten wäre unsere ganze Physik für die Katz :)
Energie und Materie können nach bisherigem Verständnis nicht aus nix entstehen.

Der Energieerhaltungssatz ist im Universum für die Katz.
Oder wie erklärst du dir die Dunkle Energie? Wo kommt die denn her? Genau -- aus dem Nichts. ;)
 
Der Energieerhaltungssatz ist im Universum für die Katz.
Oder wie erklärst du dir die Dunkle Energie? Wo kommt die denn her? Genau -- aus dem Nichts. ;)
Es gibt ja überhaupt noch keinen Nachweis für dunkle Energie.
Nicht mal für dunkle Materie. Wenn dann nur indirekt.

Und vor dem Urknall gab es eben die Singularität. Was auch immer das genau sein mag.
 
Der Energieerhaltungssatz ist im Universum für die Katz.
Oder wie erklärst du dir die Dunkle Energie? Wo kommt die denn her? Genau -- aus dem Nichts. ;)

1) Dunkle Energie ist eine Theorie, die nicht bewiesen ist.
2) Wenn es dunkle Energie gibt, gilt auch hier der Energieerhaltungssatz, darauf basiert ja die Theorie der dunklen Energie.
Es fehlt Masse, die mit unseren Kenntnissen nicht dedektierbar ist und die Schwerkrafteinflüsse der ebenso postulierten Dunklen Materie reicht nicht aus, die Gesamtenergiebilanz des Universums zu erklären.
Gilt der Energieerhaltungssatz nicht, ist die Theorie von DE und DM ebenso für die Katz.
Die derzeit gemessene Beschleunigung des Universums deutet bekannter Maßen auf deutlich mehr Energie oder Masse hin, als es tatsächlich sichtbar gibt.

Aber, es gibt einen Ausweg :)
Wir leben am Rand eines Void.
Und es könnte tatsächlich sein, dass alle Messungen seit Kenntnis der Rotverschiebung für die Katz waren, weil falsch :)

Zone geringerer Materiedichte koennte Diskrepanzen bei der kosmischen Expansion erklaeren Kosmos: Leben wir in einer Blase? - scinexx | Das Wissensmagazin
 
Es gibt ja überhaupt noch keinen Nachweis für dunkle Energie.
Nicht mal für dunkle Materie. Wenn dann nur indirekt.

Und vor dem Urknall gab es eben die Singularität. Was auch immer das genau sein mag.

Die Physik erklärt, dass es einen Unterschied zwischen Ursache und Wirkung gibt. Es gibt eben nichts, was noch kleiner als klein ist, da es eine Grenze dafür gibt. Das sind die Planck Grenzen gepaar mit der Unbestimmtheitsrelation und der Lichtgeschwindigkeit. Am aller kleinsten treffen sich Quantenphysik und Relativitätstheorie.

1) Dunkle Energie ist eine Theorie, die nicht bewiesen ist.
2) Wenn es dunkle Energie gibt, gilt auch hier der Energieerhaltungssatz, darauf basiert ja die Theorie der dunklen Energie.
Es fehlt Masse, die mit unseren Kenntnissen nicht dedektierbar ist und die Schwerkrafteinflüsse der ebenso postulierten Dunklen Materie reicht nicht aus, die Gesamtenergiebilanz des Universums zu erklären.
Gilt der Energieerhaltungssatz nicht, ist die Theorie von DE und DM ebenso für die Katz.
Die derzeit gemessene Beschleunigung des Universums deutet bekannter Maßen auf deutlich mehr Energie oder Masse hin, als es tatsächlich sichtbar gibt.

Das Problem ist, dass die dunkle Energie oder was das eben auch ist, nicht mit den physikalischen Gesetzen verstoßen darf, die wir derzeit kennen.
Und die dunkle Materie wird ja für etwas anderes hinzugezogen als die dunkle Energie.
 
Die Physik erklärt, dass es einen Unterschied zwischen Ursache und Wirkung gibt. Es gibt eben nichts, was noch kleiner als klein ist, da es eine Grenze dafür gibt. Das sind die Planck Grenzen gepaar mit der Unbestimmtheitsrelation und der Lichtgeschwindigkeit. Am aller kleinsten treffen sich Quantenphysik und Relativitätstheorie.
Es gibt zwar die Plancklängen und Zeit. Aber davor soll ja die Singularität gewesen sein.
Dort verlieren die physikalischen Gesetze ihre Gültigkeit, bzw man kann da nichts berechnen.
Aber der Urknall hat danach stattgefunden. Sehr kurz danach. Ab 10^-43 Sekunden (Planckzeit).
 
Es gibt zwar die Plancklängen und Zeit. Aber davor soll ja die Singularität gewesen sein.
Dort verlieren die physikalischen Gesetze ihre Gültigkeit, bzw man kann da nichts berechnen.
Aber der Urknall hat danach stattgefunden. Sehr kurz danach. Ab 10^-43 Sekunden (Planckzeit).

Es geht eben darum, dass wir nichts zu dem sagen können, was vor einer bestimmten Zeit war, denn das entzieht sich einfach.
Genauso kann man nichts darüber sagen, was hinter dem Ereignishorizonts eines schwarzen Lochs ist, sondern nur das, was davor ist.
Es gibt eben Dinge, die sich nicht erklären oder ergründen lassen.
 
Es geht eben darum, dass wir nichts zu dem sagen können, was vor einer bestimmten Zeit war, denn das entzieht sich einfach.
Genauso kann man nichts darüber sagen, was hinter dem Ereignishorizonts eines schwarzen Lochs ist, sondern nur das, was davor ist.
Es gibt eben Dinge, die sich nicht erklären oder ergründen lassen.
Aber irgendwo muß die Energie ja herkommen.
 
Das Problem ist, dass die dunkle Energie oder was das eben auch ist, nicht mit den physikalischen Gesetzen verstoßen darf, die wir derzeit kennen.
Und die dunkle Materie wird ja für etwas anderes hinzugezogen als die dunkle Energie.

Jain,

die derzeit gemessene kosmische Expansion hat die Energie 100%.
Schwerefeldtechnisch lässt sich jedoch nur ca. 28% erkennen und davon wiederum nur nicht ganz 5% direkt oder indirekt beobachtbare Masse in Form von Atomteilchen (whatever Sterne, Gaswolken usw.)
Die Gesamtenergie-Bilanz aller Teilchen müssen wieder 100% ergeben.
Wenn der Void in unserer intergalaktischen Umgebung tatsächlich die Messergebnisse der Cephiden so sehr beeinflusst wie gedacht, dann entfällt praktisch der komplette Anteil der hypothetischen dunklen Energie, um unser Universum und unsere Physik zu erklären.

die intergalaktische Entfernungsmessung (und Beschleunigungsmessung) basiert ALLEINIG auf der Messung der Veränderlichen.
Blöder Weise haben die jedoch eine Messspreizung von einem zusammenziehenden universum bis zu einem, dass sich mit halber LG ausbreitet.
Der "Einfachheit" halber nimmt man seit deren Entdeckung eine Art Mittelwert aus den Messungen (konkret eine Mischung aus Exponentialwert und Mittelwert) - ein sehr vages Fundament um anschließend eine Theorie zu entwickeln, der 95% aller Energie/Masse im Universum plötzlich fehlt.
 
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