Der "Naturwissenschaften" Thread

Die scheinen echt sehr hartnäckig zu sein. Und "picken" sich für ihre Robustheit wohl das beste von allen genetisch raus.

Wenn man allerdings die Theorie stützen will, dass das Leben aus dem Weltall kommt, dann müssen fremde Mikroben nachgewiesen werden.
Ich glaube da allerdings nicht dran und an die klassische "Ursuppen" Theorie von Miller.
"Black Smoker" wäre auch noch möglich.

Aber auch so wäre es sensationell wenn man Mikroben auf dem Mars entdecken würden. Welche nicht zwangsläufig auf die Erde gekommen sind.
Das würde beweisen das es ausserirdisches Leben gibt. Und vielleicht früher auf dem Mars noch mehr Leben war.
 
Na ja, Ursuppe ist so eine Sache. Die Atmosphäre der Erde war früher anders. Kein freien Sauerstoff. Also auch keine Ozon Schicht.
Dafür war die Strahlungsleistung der Sonne geringer als heute.
Das Leben hat auch genug Zeit gehabt. von der Entstehung der Erde bis zur ersten Zelle hat es ja rund 1 Milliarde Jahre gedauert.
 
Das ist von 1953. Die Zeit wird nicht beachtet und man hat inzwischen in den weiten des Alls Wolken aus Aminosäuren gefunden.
Es gibt also mehrere Möglichkeiten, wie Amonisäuren entstehen können.
Daher ist es überholt.
Hmm, aber du hast doch ein paar Beiträge weiter oben geschrieben...

Das Leben kommt nicht aus dem All. Es ist auf der Erde entstanden.

Ja was denn nun?:D

Aminosäuren sind die Basis für Leben. Und wenn das Leben auf der Erde enstanden ist, dann gibt es nur zwei Hypothesen welche wahrscheinlich sind.
Das sind Ursuppe und Back Smoker. Mehr kenne ich auch gar nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hmm, aber du hast doch ein paar Beiträge weiter oben geschrieben...

Ja was denn nun?:D

Was soll das Experiment denn zeigen? Dass man unter Hitze und Druck Moleküle aufbauen kann?
Ist doch nichts Neues.
Interessant ist ja, dass selbst im All Aminosäuren entstehen, dazu Alkohol und sonst noch fürn Zeugs.
Das zeigt aber wiederum, dass Kohlenstoff schon ein entscheidender Faktor darstellt.
Auf der Erde gibt es deutlich mehr Silizium als Kohlenstoff. Trotzdem hat sich das Leben auf Kohlenstoffbasis entwickelt.
Im All gibt es auch mehr Silizium als Kohlenstoff. Trotzdem gibt es Kohlenstoffverbindungen ohne Ende und praktisch nichts mit Silizium -- außer jetzt Siliziumdioxyd.

Entscheidend für das Leben auf der Erde war das Wasser, das in der Tat von außerhalb auf die Erde kam.
Das Wasser hat die Atmosphäre ausgewaschen. Dadurch wurde aus dem Sodameer ein Salzmeer.
Kalk hat sich abgelagert aus dem dann die Knochen entstanden sind.
Das Salz, das du im Blut hast, findet sich auch in den Meeren der Erde. Es gibt also einen Zusammenhang und das sind entscheidende Indikatoren, dass das Leben nicht von außerhalb gekommen sein konnte, denn sonst gäbe es mehr Unterschiede.
Aber alles Leben basiert auf nur vier Basenpaare. Adenin. Cytosin. Guanin. Thymin.
 
Entscheidend für das Leben auf der Erde war das Wasser, das in der Tat von außerhalb auf die Erde kam.
Das Wasser hat die Atmosphäre ausgewaschen. Dadurch wurde aus dem Sodameer ein Salzmeer.
Kalk hat sich abgelagert aus dem dann die Knochen entstanden sind.
Das Salz, das du im Blut hast, findet sich auch in den Meeren der Erde. Es gibt also einen Zusammenhang und das sind entscheidende Indikatoren, dass das Leben nicht von außerhalb gekommen sein konnte, denn sonst gäbe es mehr Unterschiede.
Ja das Leben ist mit hoher Wahrscheinlichkeit im Meer enstanden.
Und die Ursuppen-Hypothese geht ja auch davon aus.

Die "Black Smoker" Hypothese geht davon aus dass das Leben an warmen Quellen am Meeresgrund enstanden ist.


Aber alles Leben basiert auf nur vier Basenpaare. Adenin. Cytosin. Guanin. Thymin.
Das sind doch auch Aminosäuren/Eiweiße.:ugly:
 
Hmm, achso. Du meinst das eher so, dass irdische Mikroben den Mars kontaminieren und nicht umgekehrt?:hmm:

Jup, das meine ich. Darum geht es ja schließlich bei einem Flug ZUM Mars und der Suche nach außerirdischem Leben. Letztere kann man in dem Moment, wo man irdisches Leben verbreitet, quasi abhaken. Gerade Kleinstlebewesen können extrem schnell evolvieren, würde man ein Jahr nach einer Landung "Leben auf dem Mars" nachweisen, müsste es schon grundverschieden zu absolut allem auf der Erde sein, um eine irdische Quelle auszuschließen.

Die Gegenrichtung dagegen erachte ich als unproblematisch. Der mit großem Abstand wichtigste Selektionsfaktor/Todesgrund für Leben auf der Erde ist anderes Leben. Das ausgerechnet ein paar Mikroben vom Mars, die seit Jahrmillionen quasi allein herumlagen und sich nur mit abiotischen Faktoren herumschlagen mussten, unter den Bedingungen auf der Erde konkurrenzstark genug für eine problematische Vermehrung wären, ist extrem unwahrscheinlich.


Die scheinen echt sehr hartnäckig zu sein. Und "picken" sich für ihre Robustheit wohl das beste von allen genetisch raus.

Wenn man allerdings die Theorie stützen will, dass das Leben aus dem Weltall kommt, dann müssen fremde Mikroben nachgewiesen werden.
Ich glaube da allerdings nicht dran und an die klassische "Ursuppen" Theorie von Miller.
"Black Smoker" wäre auch noch möglich.

Letztlich sind "Entstehung von Leben" und "Verbreitung von Leben" zwei paar Schuhe. Wenn das Leben nicht auf der Erde entstanden ist, öffnet das zwar Spielräume bei der Wahl möglicher Entstehungsorte, aber letztlich muss es dann da irgendwie entstanden sein. Die spannende Frage ist doch: Wie?


Ja? Durch was denn?:hmm:

Es wurde längere Zeit abgelehnt, weil die verwendete athmosphärische Zusammensetzung neueren Erkenntnissen zur irdische Urathmosphäre widersprach und unter realistischeren Bedingungen keine vergleichbaren Ergebnisse erzielt wurden. Mittlerweile scheint sich unser Bild von den damaligen Bedingungen aber wieder an Miller anzunähern :ka:
Mein größtes Problem mit der Konstruktion war und ist die hohe Dichte relevanter Substanzen und die konstante Elektrizitätszufuhr bei fehlender Strahlung. Schön und gut, dass bei mehreren Wochen konstant andauernder elektrischer Entladungen einfache organische Moleküle entstehen, aber ein ausgewachsener Blitz zerfetzt diese wieder. Millers Bedingungen könnten also nur zufällig in einem schmalen Ring um einen Einschlag an einigen wenigen Stellen auftreten. Und dann würde es Minuten, gegebenenfalls aber auch Jahre dauern, bis an genau der gleichen Stelle noch einmal die gewünschten Reaktionsbedingungen herrschen. Ehe die elektrische Gesamtenergiemenge in dem einwöchigen Millier-Experiment in dieser Form freigesetzt wurde, würden Jahrhunderte vergehen. Das Leben hatte zwar Jahrmillionen Zeit für seine Entstehung, aber wenn sich die organischen Moleküle über so lange Zeit angereichert haben sollen, dann muss man auch erklären, wieso sie so lange stabil blieben und sich nicht wieder zersetzt haben.


Aminosäuren sind die Basis für Leben. Und wenn das Leben auf der Erde enstanden ist, dann gibt es nur zwei Hypothesen welche wahrscheinlich sind.
Das sind Ursuppe und Back Smoker. Mehr kenne ich auch gar nicht.

Tonsubstrate und Eisenablagerungen wären zwei weitere Ansätze.
 
Es wurde längere Zeit abgelehnt, weil die verwendete athmosphärische Zusammensetzung neueren Erkenntnissen zur irdische Urathmosphäre widersprach und unter realistischeren Bedingungen keine vergleichbaren Ergebnisse erzielt wurden. Mittlerweile scheint sich unser Bild von den damaligen Bedingungen aber wieder an Miller anzunähern :ka:
Mein größtes Problem mit der Konstruktion war und ist die hohe Dichte relevanter Substanzen und die konstante Elektrizitätszufuhr bei fehlender Strahlung. Schön und gut, dass bei mehreren Wochen konstant andauernder elektrischer Entladungen einfache organische Moleküle entstehen, aber ein ausgewachsener Blitz zerfetzt diese wieder. Millers Bedingungen könnten also nur zufällig in einem schmalen Ring um einen Einschlag an einigen wenigen Stellen auftreten. Und dann würde es Minuten, gegebenenfalls aber auch Jahre dauern, bis an genau der gleichen Stelle noch einmal die gewünschten Reaktionsbedingungen herrschen. Ehe die elektrische Gesamtenergiemenge in dem einwöchigen Millier-Experiment in dieser Form freigesetzt wurde, würden Jahrhunderte vergehen. Das Leben hatte zwar Jahrmillionen Zeit für seine Entstehung, aber wenn sich die organischen Moleküle über so lange Zeit angereichert haben sollen, dann muss man auch erklären, wieso sie so lange stabil blieben und sich nicht wieder zersetzt haben.
Und was hälst du von der "Black Smoker" Hypothese: Schwarzer Raucher – Biologie ?:)
 
Ja, das ist sehr interessant aus wissentschaftlicher Sicht. :daumen:

Hinkommen, werden wir aber bemannt dorthin niemals. :D
 
Ja wird schwierig.
31 Lichtjahre ist astronomisch gesehen zwar nicht weit.
Aber wenn wir mit Lichtgeschwindigkeit reisen würden, dann wären wir 31 Jahre unterwegs.
Mit 1/3 der Lichtgeschwindigkeit ungefähr 10 Jahre.
 
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