Der Linux Quatsch Thread

Nebenbei, hier gibts eine Übersciht der Fedora Kernel Pakete:

Von Koji (offizielle Quelle) könnte ich mir z.B. auch den 7.0 für Fedora 45 laden (aktueller Release ist 43):

Geht aber auch elegant mit Rawhide:

Sollte dann auch nur mit 2 Zeilen gelöst sein:
sudo dnf config-manager --set-enabled rawhide
sudo dnf upgrade kernel --advisory=FEDORA-RAW-CURR

Das ist dann sehr, sehr aktuell. Sonst gibts nur noch die Vanilla-Version oder man baut sich eben schnell einen Fluxkompensator.

Nachtrag: es funzt auch eine etwas sicherere Versionen. Tatsächlich kann man sich das frei aussuchen.
Hat man sich einmal bei Rawhide angemeldet (sudo dnf config-manager --set-enabled rawhide), dann geht das einfach über den Paketmanager:
sudo dnf install kernel-6.19.8-200.fc43
..das wäre dann der kommende Kernel für Fedora 43, ich kann aber auch den derzeitigen für den RC von Fedora 44 laden:
sudo dnf install kernel-6.19.8-300.fc44
Positv: DNF versucht dann automatisch, auch die passenden Abhängigkeiten (kernel-modules, kernel-core) in genau dieser Version mitzuladen. :-)
 
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Aktuell ist halt leider nicht alles. Alternative Kernel erlauben auch manchmal Dinge, die die offiziellen nicht erlauben. Z.B. das Powerlimit unter den vom Hersteller vorgesehenen Wert zu senken.
 
Alternative Kernel gibt es auch bei Ubuntu:
z.B. der Azure Kernel ist empfehlenswert, wenn man Ubuntu (Server) unter Hyper-V betreibt.

Ansonsten auch mal ein schüchterner Blick in die PPA, z.B.:
oder wenn es nur darum geht einen aktuellen Kernel zu haben, einen Blick in die Mainline Kernel.
 
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Aktuell ist halt leider nicht alles. Alternative Kernel erlauben auch manchmal Dinge, die die offiziellen nicht erlauben. Z.B. das Powerlimit unter den vom Hersteller vorgesehenen Wert zu senken.
Ah, das, falls noch über die Binaries erlaubt, kannst du auch selbst tun. Sehr einfach. Hab ich neulich beim Fallback für i2c via SMU gelernt.

Wundert mich alelrdings, das dies funktionieren soll. Oberflächlich kansnt du zwar dann k.a. jedes maximale Limit mit einem Faktor versehen, dein Kernel-Modul kompilieren und das dann in das richtige Verzeichnis kopieren, am Ende initramfs erneuern. Fertig.
Aber ob das dann durch die SMU durchgeht, und wie lange, ich bin am zweifeln bis ich das gesehn habe. Ich hatte mich neulich etwas damit beschäftigt, und die SMU ist eigentlich dicht. Was bei Linux gerne übersehen wird, nicht alles ist Open Source. Was den AMD-Treiber angeht auch nicht. Die amd-gpu-firmware Pakete kommen von AMD und sind proprietär, kompilierte Binaries, Teil der linux-firmware. Ohne das siehst du mit keiner Radeon ein Bild. Da wurde sicher nichts gehakt, das wäre ein Lizenbruch sondersgleichen.
Wenn das Powerlimit tatsächlich offen ist, sehr fein, feier ich.
Das kannst du selbst nachholen, den Source Code kannst dir auch einfach laden. Müsste man halt im Code finden, hier vielleicht:
OK, nix für Anfänger, aber es geht. Das kompilieren, da sind die Werkzeuge schon onboard bei Fedora.

Oder meint ihr das hier, hat dann Effekte auf das Powerlimit?
amdgpu.ppfeaturemask=0xffffffff
Das kann man bei GRUB einfügen. Erklärt dir jede AI in No-Time.

Es ist wie ich sagte, Finger weg von meinem Kernel. Wenn ich da Argumente von angestaubt höre, vielleicht wurde da nicht begriffen was eine Distro eigentlich ist, und damit will ich niemanden angreifen. Kann man ja nachholen, die AI spuckt das hier aus:
Distribution (aus dem Englischen für „Verteilung“)
Im IT-Kontext beschreibt es ein fertiges Betriebssystem-Paket, das auf dem Linux-Kernel basiert und mit zusätzlicher Software (wie Desktop-Oberflächen, Treibern und Programmen) für den Endnutzer zusammengestellt wurde. Da Linux nur der „Kern“ ist, bündeln verschiedene Distros (wie Fedora, Ubuntu oder Arch) diese Komponenten unterschiedlich, um verschiedene Zwecke – vom Einsteiger-PC bis zum Hochleistungsserver – zu bedienen.

Also mit anderen Worten, die nächste Super-Hype-Cool-Distro ist nicht aktueller als der Rest, weil da Rennstreifen drauf sind. Mit CachyOS bekommt man Arch, mit Desktop, Software-Paketen und Kernel-Fummeleien. Und das nicht gerade von einer Vielzahl von Entwicklern betreut, auch da möchte ich niemandem zu Nahe treten, aber es ist halt einfach so.
 
Oder meint ihr das hier, hat dann Effekte auf das Powerlimit?
amdgpu.ppfeaturemask=0xffffffff
Das kann man bei GRUB einfügen. Erklärt dir jede AI in No-Time.
Ist möglich, dass man das auch braucht, man hat den mal gebraucht, um die Lüfterkurve anpassen zu können, aber es geht eher um den Parameter "amdgpu.ignore_min_pcap=1", der nicht von jedem Kernel beachtet wird und der seit einer bestimmten Kernelversion benötigt wird, in der es "gefixt" wurde, dass man das Powerlimit weiter senken konnte, als von AMD vorgesehen.

Möglich, dass AMD das komplett abriegeln könnte, aber aktuell ist das zumindest auf RNDA3 kein Problem.
Also mit anderen Worten, die nächste Super-Hype-Cool-Distro ist nicht aktueller als der Rest, weil da Rennstreifen drauf sind. Mit CachyOS bekommt man Arch, mit Desktop, Software-Paketen und Kernel-Fummeleien. Und das nicht gerade von einer Vielzahl von Entwicklern betreut, auch da möchte ich niemandem zu Nahe treten, aber es ist halt einfach so.
Kommt halt drauf an, was der Rest ist. Solange man nicht mehr als eine Kernelversion oder so zurückliegt, schätze ich die zumindest die Performancegewinne aber selbst mit aktueller Hardware als sehr gering ein.
 
Also mit anderen Worten, die nächste Super-Hype-Cool-Distro ist nicht aktueller als der Rest, weil da Rennstreifen drauf sind. Mit CachyOS bekommt man Arch, mit Desktop, Software-Paketen und Kernel-Fummeleien. Und das nicht gerade von einer Vielzahl von Entwicklern betreut, auch da möchte ich niemandem zu Nahe treten, aber es ist halt einfach so.
Ja, wir haben deinen Geschmack in Sachen Distris langsam verstanden. Zum Glück zwingt dich ja niemand zu einer bestimmten.
 
Ja, wir haben deinen Geschmack in Sachen Distris langsam verstanden. Zum Glück zwingt dich ja niemand zu einer bestimmten.
Geschmack habe ich auch erwähnt, ja, kein Grund beleidigt zu sein.

Habe das für dich mal angepasst :)
Klar, weil mit nem Puffer mein Firefox schneller anspringt. Deswegen wohl der Name, glaubt das wer?

Ich meinte mit "angestaubt", die alten Versionen (teils nicht richtig funktionierend) von Programmen, die in manchen Distros noch angeboten werden (falls überhaupt). Heute.
Das ist genauso aus dem Reich er Phantasie. Außerdem, wenn dir auch nur irgendwas an einem Paket nicht passt... aber gut.

Den Hype habe ich immer noch nicht verstanden, im Sinne von es gibt eine tatsächlichen, echten Grund. Manche Aussagen sind allerdings klar belastet.

Klar, ich mag Fedora, wüsste eben nicht was mir da jemand am Kernel fummeln soll, was ich nicht selbst tun könnte oder überhaupt von irgendeinem Vorteil wäre. Wahrscheinlich hätte ich mehr davon da einfach den neuesten Kernel zu verwenden, wie 7.0, da solls ja wieder echte Verbesserungen geben.

Diese Truppe baut euer neues Hype-OS:

Die haben natürlich ganz andere Möglichkeiten, schon wegen ihres Alters. Die nehmen dann auch nur die neuen Pakete, ja, das leuchtet doch ein. Natürlich, schneller und Schwuppdizität, die jungen Helden. Warum fühle ich mich an Star Trek Academy erinnert?

Egal, ich wollte ja nicht provozieren, oder gar trollen. Oder jemanden verletzen weil er etwas mag. Nur mal nachfragen. Gründe erfahren warum das alles. Verständnis habe ich nun etwas mehr, allerdings auch noch viel Geheimratswissen gehört.

Ich stelle vielleicht in Zukunft noch eine Frage, wenn es erlaubt sein sollte. Euch noch eine schöne Woche, und viel Spaß mit was auch immer ihr euch auf den Rechner ladet!
 
Auf eine gewisse Art, bin ich über den "Hype", dass CachyOS in der Linux Welt in aller Munde Thema gewesen ist, auf selbiges BS aufmerksam geworden. Ich hatte es zusammen mit anderen Distro-ISOs auf einem USB-Stick kopiert und es einfach mal auf meinem Laptop installiert. Da es gut und schnell lief, installierte ich es später auch auf meinem Desktop. Ich schätze an CachyOS die Aktualität, Schlankheit und Zugänglichkeit. Und ich habe bereits gute Erfahrung mit deren Community gemacht.
Wer weiß, hätte ich Manjaro, Nobara o.ä. ausprobiert, wahrscheinlich wäre ich bei jenen geblieben. Ich denke, viele Wege führen zum Ziel. Zur Performance - ein:e jene:r macht ja nicht dauernd Tests nach neuerschienen Kernel, Proton, Mesa ... So die Bildrate hoch genug ist, ist die Motivation für Optimierung darüber hinaus nicht so groß, würde ich annehmen. Interessant dürften neue Features oder wesentliche Performance-Verbesserungen sein. Würden diese nicht zeitnah von der gewählten Distro integriert, dann könnte mensch je nach Skill und Motivation diese neueren Komponenten selbst integrieren oder auf eine Distro wechseln, die diese bereits integriert hat.
Meine Perspektive ist aus Zocker:insicht und erfahrener Anfänger:insicht heraus. Ich kann mir gut vorstellen, dass Andere andere Perspektiven haben und entsprechend (Distros) anders gewichten und auswählen. Ich finde es jedenfalls positiv, wenn über Neuerungen und neue Distros berichtet wird und Forumsmitglieder ihre Erfahrungen (dazu) teilen. Wenn sie gut sind und sich mit eigenen Kernanliegen überschneiden, können diese Inspiration sein, diese mal auszuprobieren. Und manchmal helfen die gar. So wirkte auf mich jedenfalls der kürzliche Wechsel von @ChrisMK72 zu Manjaro. Wenn es bei der aktuellen Distro-Installation gerade hakt, kann es eine gute Idee sein, eine andere Distro auszuprobieren, die für die eigenen Bedürfnisse ebenso infrage kommt. Umso besser, wenn die ausprobierte Distro sich infolge als gute Lösung entpuppt bzw. bewährt. Jedenfalls sehe ich Vielfalt und Community um Linux als gegenseitiges Inspirieren und Profitieren und nicht als "System-Wars".

Edit: Ergänzung
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist genauso aus dem Reich er Phantasie.
Ist es?
https://packages.ubuntu.com/search?keywords=goverlay&searchon=names&suite=questing&section=all
https://github.com/benjamimgois/goverlay/releases/tag/1.0
https://github.com/benjamimgois/goverlay/releases/tag/1.7.5
Klar, ich mag Fedora, wüsste eben nicht was mir da jemand am Kernel fummeln soll, was ich nicht selbst tun könnte oder überhaupt von irgendeinem Vorteil wäre.
Es wurde doch schon mehrfach gesagt, dass der Kernel oft nicht der Hauptgrund ist. Abseits davon verweise ich auf das X in PCGHX. ;)
Die haben natürlich ganz andere Möglichkeiten, schon wegen ihres Alters. Die nehmen dann auch nur die neuen Pakete, ja, das leuchtet doch ein. Natürlich, schneller und Schwuppdizität, die jungen Helden.
Natürlich können die nicht zaubern, aber die haben halt entsprechende Prioritäten und experimentieren. Viel ist halt auch ein Trade-Off zwischen Reaktionsgeschwindigkeit und Durchsatz oder zwischen Geschwindigkeit und Kompatibilität, den sie entsprechend verschieben. Sicher nicht alles Stoff für den Mainline-Kernel, aber vielleicht sind doch auch Dinge dabei, die generell sinnvoll sind.
 
Die haben natürlich ganz andere Möglichkeiten, schon wegen ihres Alters. Die nehmen dann auch nur die neuen Pakete, ja, das leuchtet doch ein. Natürlich, schneller und Schwuppdizität, die jungen Helden. Warum fühle ich mich an Star Trek Academy erinnert?
Wenn ich auf Zocken aus bin und erst einmal ein externes Repo manuell per Terminal einbinden muss, um Steam zum Laufen zu bekommen, dann wirkt das auf mich für diesen Fall eher wie Plan 9 From Outer Space denn Interstellar. ;)
 
Viele gute Befehle die man für seinen Usecase verwenden könnte, kann man z.B schön säuberlich in einer txt Datei oder einer odt Datei (LibreOffice) abspeichern und gut ist.
Tatsächlich absolut mein Workflow.
Habe inzwischen so viele kleine .txt mit kleinen Anleitungen für XY oder Scripte erstellt, das ich nach einer neu Installation quasi einfach nur alles ins Terminal schieben muss und es ist wieder wie vorher :D

So viel anders zu Windows ist es im Endeffekt nicht.
Da hat man sich über die Jahre ja auch seine Tools und Programme zusammen gesucht und weiß was man im System wie und wo verändern muss für seine eigenen Ansprüche.

Bei Linux ist es halt das selbe, nur das man sich seine mittel und Wege eben genauso erstmal erarbeiten muss wie man es bei Windows über die Jahre schleichend gemacht hat.
 
Ich verstehe nicht, warum man sich immer über das Terminal beschwert.
Unter Windows gibt es auch immer wieder Sachen, welche man nicht mit klicki bunti machen kann, dann googelt man findet irgendwas mit PowerShell oder Registry um die Fehler zu behoben oder die Funktionen zu erhalten.

Das alles ist reine Gewohnheit, immer wenn man was Neues, etwas anderes hat, ist es komisch, hier reicht bei einige teilweise schon ein neues Smartphone eines anderen Hersteller wo die UI anders aussieht aber hier wird dies akzeptiert, da es immer wieder was Neues kommt.

Mittlerweile nutze ich Linux mit Cachyos schon seit längeren, habe mir auch hier und da mal was aufgeschrieben wie man bestimmte Sachen fix machen kann, irgendwann merkt man sich das und der Flow wird da stärker.
Jetzt ist es so, wenn ich mal ein Windows sehe, wirkt es alles komisch umständlich und seltsam, weil es einfach anders ist.

Mit Windows und Linux Systemen hat man unterschiedliche Probleme, unter Windows ganz skurille Sachen, welche man in der Form unter Linux nicht hat und umgekehrt aber im Mittel tun beide was sie sollen und es ist nur noch eine Präferenz
 
Ich verstehe nicht, warum man sich immer über das Terminal beschwert.
Darüber beschweren sich nur die Windows-Fanbois, wenn die was gegen ein unixoides System anbringen wollen. Dass der geübte Windows-User auch gerne mal das Terminal bedient, weil es manche Dinge deutlich vereinfacht, wird geflissentlich ignoriert. Vermutlich ist es bei denen schlichte Überforderung, ähnlich wie bei mir, wenn ich auf Konsolen von Profiswitches wie -routern unterwegs bin.
 
Wie du schon sagst, manche Sachen hier und andere Sachen da einfacher.
Ansonsten ist es einfach nur anders :D

Hab mir zum Beispiel ein "IdleSkipper" (selbst so getauft :D ) Script gebaut, was am Laptop, wenn ich diverse Cloud Dienste Ausführe gleich im Hintergrund mit läuft und alle 3-4 Minuten F14 (ja 14) drückt, damit man nicht gekickt wird.

Ja geht unter Windows auch, hab ich auch hin bekommen, war aber umständlicher und letztlich mit MouseInput verwoben etc.. die üblichen "MouseMover" fielen aus zwecks Erkennung.

Auf der anderen Seite gibs noch Dinge die unter Windows leichter von der Hand gehen.

Ist halt alles irgendwo Gewöhnung und lernen und den Rest entscheiden entweder exklusive notwendige Programme oder aber wie man selbst zu Firma XY steht.

Bin da inzwischen auf ein zwei schienen System umgestiegen.
Der Zocker Rechner darf ruhig Windows haben, da liegen 0 Sensible Daten drauf, sollen sie sniffen was wie wollen... Gaming ohne die geringsten Kompromisse. Ist trotzdem im DualBoot Manjaro mit eingerichtet falls ich mal dran arbeiten muss.

Das Laptop hingegen läuft nur mit Linux und liegen auch Private Daten drauf und ist zu dem LUKS gesichert.

Kleiner vorteil: Man bleibt in beiden Welten auf dem laufenden.
 
Da hat man sich über die Jahre ja auch seine Tools und Programme zusammen gesucht und weiß was man im System wie und wo verändern muss für seine eigenen Ansprüche.
Silent/Unattended Install von Software über die entsprechenden Parameter. Erleichert das Leben ungemein, neben einer ordentlichen Softwareverteilung, welche auch mit Software ohne soetwas z.B. über Automation Studio, umzugehen weiß. Kleinere Übersicht über solche Parameter:
Aber genug des Windows OT.
 
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