Der Durchfluss und seine Bedeutung

Prinzipiell ist der Aquacomputer durchflusssensor auf das DP Ultra "kalibriert" laut Hersteller.

Ob er also mit dem reinen Wasser überproportional zuviel anzeigt, wäre möglich, weis ich nicht.

Aber ich denke dass in DP ultra noch mehr zusatzstoffe drin sind.

Man fühlt von blosser Hand, das das kein Wasser ist, das fühlt sich schon bisschen an wie ein "Öl"

Wie gesagt so genau weis ichs nicht.

Am Ende ists auch egal, denn mein Systen läuft so seit 2 Jahren ohne das geringste problem.

Ob es jetzt 90l/h sind oder 130l/h ist mir persönlich relativ egal, solange die Temperaturen stimmen.

Nebenbei noch eine zweite Beobachtung die ich gemacht habe mit dem dp ultra. Der Durchfluss steigt mit zunehmender Temperatur wieder etwas an (die Vislosität ändert sich).

Das war zwar auch beim normalen Wasser so. Aber lange nicht in diesem Ausmass.
 
Sehe ich mir Vergleichstests an, agiert der XPX im üblichen Bereich und nicht allzu weit außerhalb der gängigen Messwerte für Kühler. Dass durchweg alle Webseiten einen Messfehler haben, halte ich für sehr unwahrscheinlich. Zudem kommt der HF Next mit eigener Auswertelektronik daher und gibt das Signal über Usb an den Aquasuite-Dienst weiter.
Da würde ich den Fehler eher bei deiner Messung vermuten und nicht bei 10 anderen. 130l/h sind für Dual-D5 einfach nur unterirdisch. Sicher, dass da alles gestimmt hat.
Ich schaff mit Dual D5, 4x Heatkiller Rad 480S (30mm) und heatkiller 4 Pro Intel+EK Vector² 4090 Block ca. 200l/h auf 100% laut dem highflow next und nutze 16/10er Schlauch. Bei 0% sinds ca. 60l/h bei ca. 28°C.

130 scheint mir da auch etwas zu wenig.
 
@Sinusspass
Was micht gewundert hat: warum keine Angaben zu tubing size/unterschiedliche groessen getestet?

(UND: Verstehe nicht wieso es bei meiner loop keinen wirklichen Unterschied macht ob ich die Pumpe (D5 clone) am rpm min oder max betreibe?
280 rad, pumpe 8W/4M/800L, ~800ml Fluessigkeit.
 
Zuletzt bearbeitet:
G1/4 Zoll verkraftet bis knapp 10 mm Innendurchmesser. Aber selbst wenn es enger wäre, würde der Widerstand auf 1,5 cm Anschlusslänge im Vergleich zu 1-2 m Schlauch noch genug Spielraum lassen, um die Gesamtsumme nennenswert zu verändern – von externen Systemen mit entsprechend mehr Schlauch ganz zu schweigen. Aber verglichen mit dem, was in Kühlern abgeht, ist das Kleinkram. Man hat in Schläuchen gar keine (und in gut designten Anschlüssen kaum) Kanten, die das Wasser zu Richtungsänderungen zwingen würden und bei den Fließgeschwindigkeiten in einer Wasserkühlung gibt es auch noch keine Staueffekte. (Sind bei nicht kompressiblem Medium ohnehin eher die Ausnahme.)

Wenn der Schlauch oder das Rohr das verbreitete Maximum von 13 mm statt der minimal üblichen 8 mm hat, ist der Querschnitt halt 2,6 mal so groß und die gleiche Wassermenge muss 2,6 mal so schnell fließen, um in der gleichen Zeit hindurchzupassen. Das bedeutet stärkere Reibung an der (40 Prozent kleineren) Oberfläche und nur dieses Widerstandsplus muss die Pumpe zusätzlich bewältigen. Aber die Wandfläche ist bei einem kreisrunden Rohr halt schon minimiert und viermal "verdammt wenig" ist immer noch sehr wenig und somit kein spannender Unterschied.

Kühler haben einfach viel mehr Oberfläche und viel weniger Querschnitt, also viel höhere Fließgeschwindigkeiten; da kommt der Hauptwiderstand eines normalen Kreislaufes her. In einem Rohr würde sich nur beim Übergang von laminarer zu turbulenter Strömung viel ändern. Aber das ist keine typische Wakü-Größenordnung.
 
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