Galgenhumor, oder ganz einfach notwendig. Wenn alle Unteroffiziere übers Essen meckern machen das natürlich auch die Rekruten, keine gute Entwicklung.^^ Ich kenne aber keinen der der Zentralküche eine Träne hinterherweinen würde

Solange es essbar ist, ist es doch noch ok. Wenn in der Früh kein Sport ist, dann besser da gut reinschaufeln. Frühstück ist eh überall gleich. Brot, Semmel, diverse Weckerl, Marmelade, Wurst, Müsli, gabs noch überall.
Ok, war nicht bei der Garde, auf Exerzierdienst wurde am Anfang zwar wert gelegt, aber sowas ist keinem von uns passiert xD
Tja, die Kasernen sind leider schon ziemlich alt, und Geld ist keines da. Leider. Auch in der Hinsicht hatte ich aber Glück. In Mistelbach, Weitra und St. Michael waren die Kasernen, oder besser gesagt die Kompaniegebäude richtig nice.
In Weitra hatte unser Zug wahnsinnig bequeme Betten mit dicken Matratzen, keine Stahlrohrbetten, wobei man sich auch an die gewöhnt.
In Mistelbach waren wir 2 Monate im KPE-Gebäude, welche frisch renoviert war, das war echt schön (teuer).
Und in St. Michael war das Gebäude der Stabskompanie das erste, welches seit der Fertigstellung der Kaserne 1982 neue Sanitäranlagen bekommen hat. Dafür alles weiß, sieht man jeden Fußabdruck^^
Nope, hab EF gemacht, und dann die Milizunteroffizierslaufbahn eingeschlagen weil es für den EF-Kurs 2 nur mehr Plätze bei der Waffengattung Jäger gegeben hat. Da ist Aufklärer viel geschmeidiger

Bin ich halt kein EF-Wachtmeister, die haben aber sowieso nicht den besten Ruf.
Training gibts beim Bundesheer auch, sofern du den richtigen Gruppenkommandaten erwischt, oder einfach nur einen Schleifer von Kompaniekommandanten der den Sport leitet

Dann wirst du schon fit. Nicht aufgepumpt, aber fit so wie man es halt braucht bei einem Soldaten. Die 2400m in Spitzenzeiten in 9:10 Minuten gelaufen, Leistungsmarsch über 20km mit 10 kg Gepäck (wir durfen just4fun mitmachen^^) in 3:07 Std, wobei ich da schon stark dehydriert war^^