Der Biologie Thread - Tiere, Pflanzen etc

Keinen Fall in dem Spuren zurückblieben (*Akte-X-Melodie*)

Ganz ehrlich: "Orca, der sich für einen interessiert" steht ganz weit oben auf meiner eigentlich sehr kurzen Liste von Tieren, denen ich im Wasser generell nicht begegnen möchte.

Hier mal ein interessantes Video:

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Da würde ich mir in die Hose sch**ssen. :fresse:

Aber mit kleineren Delfinen würde ich vielleicht ins Wasser gehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und ein Pottwal hatte damals die "Essex" versenkt:


Die Inspiration für Melville, „Moby Dick“ zu schreiben. Es gab aber wohl in mehreren Meeresregionen große, alte Pottwalbullen, die entweder sehr territorial oder mit sehr starken Beschützerinstinkten ausgestattet waren (oder beides) und Walfangschiffe angegriffen haben. Spannend und auch durchaus etwas schaudrig.
 
Die Inspiration für Melville, „Moby Dick“ zu schreiben. Es gab aber wohl in mehreren Meeresregionen große, alte Pottwalbullen, die entweder sehr territorial oder mit sehr starken Beschützerinstinkten ausgestattet waren (oder beides) und Walfangschiffe angegriffen haben. Spannend und auch durchaus etwas schaudrig.
Schaurig finde ich das nicht. Ich kann verstehen das sie sich gegen die Mörder ihrer Artgenossen wehren wollten.
Aber gegen moderne Wahlfangschiffe haben sie keine Chance.
Ich weiß auch gar nicht ob sie heute noch bejagt werden.

Edit: Auf Wikipedia steht dazu

In den 1960er und 1970er Jahren wurden jährlich über 20.000 Pottwale getötet (Abbildung). Der Walfang der Jahre 1987–2002 durch Mitgliedsstaaten des Internationalen Übereinkommens zur Regelung des Walfangs wird mit insgesamt 206 Tieren angegeben.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Pottwal#Gefährdung_und_Schutz

Es gibt wohl noch ca 360000 Pottwale.
 
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Schaurig finde ich das nicht. Ich kann verstehen das sie sich gegen die Mörder ihrer Artgenossen wehren wollten.

Schaurig im Sinne von: stell dir vor, du bist auf so einer kleinen (relativ gesehen) hölzernen Nussschale auf dem weiten, weiten Ozean unterwegs… und eine 25m lange, 100t schwere, intelligente und die meiste Zeit für dich unsichtbare Dampframme macht Jagd auf dich…
 
Schaurig im Sinne von: stell dir vor, du bist auf so einer kleinen (relativ gesehen) hölzernen Nussschale auf dem weiten, weiten Ozean unterwegs… und eine 25m lange, 100t schwere, intelligente und die meiste Zeit für dich unsichtbare Dampframme macht Jagd auf dich…
Ja ok aus der Perspektive schon. :D
 
Hier mal ein interessantes Video:

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Da würde ich mir in die Hose sch**ssen. :fresse:

Aber mit kleineren Delfinen würde ich vielleicht ins Wasser gehen.

Oh ***. Das fände ich auch alles andere als spaßig, wobei der Schimmer mangels Blick unter Wasser vermutlich kaum mitbekommen hat, was da abging.

Delfinde dagegen sind relativ harmlos. Zwar prinzipiell genauso schlau und genauso gemein wie ihre großen Kollegen, aber eben nicht annähernd so groß, sondern in einem Format, in denen ihnen Menschen gefährlich werden könn(t)en. Entsprechend Schiss haben sie. Zumindest die, denen ich zweimal begegnet bin :( .
 
Zumindest die, denen ich zweimal begegnet bin :( .
Im Meer? Wo und wann war das?

Der große Tümmler kann wohl bis 4 Meter lang werden. Davor hätte ich auch noch Respekt.

Schade das die Japaner die immer noch massenweise abschlachten.:daumen2:

Auf den Färöer Insel machen die das allerdings auch mit Grindwalen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Blauwale machen Jagd auf Boote? :huh:
Nö. Pottwale können auch so groß werden:

Pottwalmännchen sind deutlich größer und schwerer als Weibchen, der Geschlechtsdimorphismus ist der größte unter den Meeressäugern. Große Bullen erreichen Längen von über 20 Metern und Gewichte von über 50 Tonnen und sind damit die größten bezahnten Tiere der Erde. Einzelne Exemplare scheinen allerdings noch größer werden zu können, wie einige Trophäen aus der Zeit zeigen, in der Pottwale noch im großen Stil gejagt wurden. Ein Paar über 30 cm lange Zähne etwa, die in der Sammlung des New Bedford Whaling Museum lagern, lassen nach Schätzungen darauf schließen, dass der betreffende Wal deutlich über 20 Meter lang und über 100 Tonnen schwer gewesen sein kann. Owen Chase schätzte in dem Bericht über den Untergang des Walfangschiffes Essex durch einen Pottwalangriff im Jahr 1820 die Länge dieses Pottwals auf 85 Fuß, rund 25 Meter. Da das Schiff selbst eine Länge dieser Größenordnung hatte, kann diese Schätzung als realistisch angesehen werden.
Quelle: Pottwal

Blauwale können über 30 Meter lang und fast 200 Tonnen schwer werden:

Mit einer Körperlänge von bis zu 33 Metern und einer Körpermasse von bis zu 200 Tonnen ist der Blauwal eines der größten und schwersten bekannten Tiere der Erdgeschichte.
Quelle: Blauwal


Einige Saurierarten wie der Argentinosaurus waren vielleicht sogar noch etwas länger:

Argentinosaurus ist einer der größten bekannten Sauropoden und damit eines der größten bekannten Landtiere der Erdgeschichte – so gehen aktuelle Schätzungen von einer Länge von über 35 Metern und einem Gewicht von etwa 73 Tonnen aus.
Quelle: Argentinosaurus
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Meer? Wo und wann war das?

Der große Tümmler kann wohl bis 4 Meter lang werden. Davor hätte ich auch noch Respekt.

Schade das die Japaner die immer noch massenweise abschlachten.:daumen2:

Auf den Färöer Insel machen die das allerdings auch mit Grindwalen.

Rotes Meer, Streifendelfine - glaube ich. Waren halt fast so schreckhaft wie Haie und dementsprechend schlecht zu sehen. Nicht ganz so groß wie Tümmler (4 m erreichen die, glaube ich, wirklich selten).
 
Ja, Menschen können auch 2,5m gross und 200kg schwer sein, im Schnitt aber eher nicht.

Es redet ja auch niemand von „im Schnitt“. Aber insbesondere die individuellen Pottwale, denen man dieses gezielt aggressive Verhalten nachgesagt hat, sollen besonders alt (an der hellen - „weißen“ - Färbung erkennbar) und groß (Pottwale hören wohl nicht auf zu wachsen, auch wenn das mit zunehmendem Alter sicher langsamer geschieht) gewesen sein. Ausschließen, dass das zumindest teilweise nur Seemannsgarn ist, kann man vermutlich nicht. Andererseits haben auch damals die Schiffsversicherer schon alles dran gesetzt, um möglichst nicht zahlen zu müssen und entsprechend der damaligen Möglichkeiten bestimmt gründlich zu ermitteln versucht. Aber wenn du dich deutlich besser fühlen würdest, wenn dich stattdessen eine nur 20m lange und 50t schwere intelligente Dampframme mit U-Boot-Features jagt - ich will deinem Seelenfrieden nicht im Wege stehen ;-)
 
Wo wir gerade von Orcas reden und von Walen, die was werden oder auch nicht:
Wie erstgenannte systematisch dafür sorgen, dass ausgewachsene Buckelwale nichts mehr werden außer ein Imbiss für sie.
 
Ja, Menschen können auch 2,5m gross und 200kg schwer sein, im Schnitt aber eher nicht.
Vom Schnitt hat ja auch niemand geschrieben.
Wo wir gerade von Orcas reden und von Walen, die was werden oder auch nicht:
Wie erstgenannte systematisch dafür sorgen, dass ausgewachsene Buckelwale nichts mehr werden außer ein Imbiss für sie.
Das überrascht mich jetzt nicht. Sie greifen ja sogar auch Blauwale an.
 
Orcas können jedes Lebewesen im Wasser angreifen und töten.
Es sind nunmal die Apex Predatoren.
Ich frage mich ob sie auch Mitschuld am Aussterben von Megalodon sind:

Zum Aussterben von O. megalodon gibt es verschiedene Hypothesen. Eine besagt, dass die Entstehung des Isthmus von Panama den Weg zu den warmen Gewässern im westlichen Atlantik blockierte, die O. megalodon als Kinderstube brauchte.

Andere Hypothesen vermuten zu starke Konkurrenz mit anderen Beutegreifern wie Schwertwalen oder Weißen Haien. Schwertwale sind (ähnlich wie O. megalodon) Jäger von großen Walen und stellten daher Konkurrenz für ausgewachsene Tiere dar. Es ist auch möglich, dass große Gruppen von Schwertwalen Jagd auf O. megalodon gemacht haben. Weiße Haie waren möglicherweise Rivalen (oder Jäger) von Jungtieren. Die mögliche Bedeutung des Weißen Hais als Faktor für das Aussterben von O. megalodon wurde in einer Studie aus dem Jahr 2022 untermauert. Hierin ergaben Isotopenanalysen an in den Zähnen beider Arten eingelagertem Zink, dass diese zumindest im Verlauf des Pliozäns ähnliche Nahrungsressourcen nutzten, die sich aus Bartenwalen und eventuell auch Seekühen zusammensetzten. Eine direkte Konkurrenz lässt sich dadurch aber nicht zweifelsfrei belegen, da sowohl O. megalodon als auch der Weiße Hai durchaus unterschiedliche Beutearten bejagt haben könnten.

Eine weitere Hypothese besagt, dass die Beute von O. megalodon ebenfalls eine Rolle gespielt hat. Im Pliozän entwickelten Wale fortgeschrittenere Schwanzflossen und Schwimmmuskeln. Daher ist es möglich, dass O. megalodon sie nicht mehr jagen konnte, weil sie dadurch zu schnell geworden waren. Hinzu kommt noch, dass in dieser Zeit viele Wale in die Polarregionen wanderten, wohin O. megalodon sie nicht verfolgen konnte. Zudem wird vermutet, dass auch die konstante Körpertemperatur unabhängig von den äußeren Bedingungen einen Einfluss auf das Aussterben gespielt haben könnte. Endeothermie ist mit hohen energetischen Kosten verbunden, die in der Regel über die Nahrung gedeckt werden müssen. O. megalodon benötigte aufgrund seiner enormen Körpermasse entsprechend hohe Nahrungsmengen, die die Tiere im Zuge der klimatisch bedingten Umweltveränderungen im Verlauf des Pliozäns eventuell nicht mehr aufbringen konnten.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass der Grund für das Aussterben von O. megalodon in einer Kombination mehrerer dieser Faktoren lag. Möglich ist auch, dass die (vermutete) mit der Zeit zunehmende Größe von O. megalodon eine Rolle spielte, weil große Tiere meistens empfindlicher gegenüber Veränderungen in ihrer Umgebung sind als kleinere.

Mutmaßungen im Bereich der Kryptozoologie, dass O. megalodon bis heute in der Tiefsee überlebt habe, sind nicht haltbar, da ein Leben in der Tiefsee Anpassungen an die extremen Bedingungen dort erfordert und O. megalodon Verhalten und Anatomie in kürzester Zeit komplett hätte verändern müssen.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Megalodon#Aussterben
 
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