Der Biologie Thread - Tiere, Pflanzen etc

Ich finde´, dass man übertreibt. Ein Tier rettet nicht die Art.
Natürlich sieht das gut in Bildern aus, aber eigentlich Unsinn.
Manche Menschen tun halt was, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind.
Oder anders, für die Welt bist du nur irgendjemand, aber für irgendjemanden bist du die Welt.
 
Du hättest den Vogel lieber verrecken lassen?
Darum geht es nicht.
Wenn man Eichhörnchen im Wald findet, deren Mutter gestorben ist, bringt man sie in eine Auffangstation und zieht sie groß um sie dann wieder auszuwildern.
Das ist ja auch gut. Nur rettet das keine Art vor dem Aussterben.
ich finde gut das es solche Menschen gibt.
Klar. Das gilt auch für die, die sich um die Tiere nach einer Ölpest kümmern.
Sowas ist wichtig, aber eben für die Art nicht entscheidend.
Wenn du was machen willst, muss man aufhören Öl in Schiffen übers Meer zu transportieren oder komplett aufhören Öl zu fördern.
 
Der Eisbär wird schon verschwinden, nur gibt es schon die ersten Hybriden mit Braunbären.
Gib der Natur Zeit und sie passt sich an.
Nur wir Menschen geben ihr meiste keine Zeit.
 
Der Tiger wird zukünftig nur in Zoos überleben.
Und leider in Aufzuchtfarmen der Chinesen.
Wo sie die Tiere töten für ihre traditionelle chinesische Medizin.
Es aber keinen nachweisbaren medizinischen Nutzen für gibt.
 
Der Eisbär wird schon verschwinden, nur gibt es schon die ersten Hybriden mit Braunbären.
Gib der Natur Zeit und sie passt sich an.
Nur wir Menschen geben ihr meiste keine Zeit.
Ja, der Eisbär paar sich mit dem Grizzly, was halt daran liegt, dass die Eisbären aufgrund von Nahrungsmangel nach Süden wandern.
Die Frage ist, ob ein Eisbär systemrelevant ist? Vermutlich nicht.
Der letzte Eisbar der Erde wird irgendwann im Zoo sterben und dann kann sich der beschissene Nacktaffe auf die Schulter klopfen. :nene:
Wieder eine Art ausgerottet.
Der Mensch ist schlimmer als jeder Asteroid.

Der Tiger wird zukünftig nur in Zoos überleben.
Und leider in Aufzuchtfarmen der Chinesen.
Wo sie die Tiere töten für ihre traditionelle chinesische Medizin.
Es aber keinen nachweisbaren medizinischen Nutzen für gibt.
Ja, Nashörner können ein Lied davon singen.
Das Horn, das nachweislich aus dem gleichen Material besteht wie unsere Fingernägel, wird auf langer Sicht ebenfalls aussterben.
Den Haien geht es da ähnlich, wenn das mit den Haifischflossen nicht endlich mal gestoppt wird.
Und der Hai ist systemrelevant.
 
Die Frage ist, ob ein Eisbär systemrelevant ist? Vermutlich nicht.

Und der Hai ist systemrelevant.
Woran machst du fest welches Tier "systemrelevant" ist ?

Ist der Mensch systemrelevant? Was würde passieren wenn es uns nicht mehr gäbe?
Ausser vielleicht ein paar Bakterien und Parasiten wäre das wahrscheinlich allen anderen Tieren und der Natur "egal".
Wahrscheinlich würde es der Natur sogar ohne uns besser gehen.

Ich finde es schwierig und anmaßend zu urteilen welches Tier "systemrelevant" ist und welches nicht.
Zumal alle Arten schon deutlich länger auf der Erde leben als der Mensch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Woran machst du fest welches Tier "systemrelevant" ist ?
Dafür gibt es Experten. Das habe ich in diversen Dokus gesehen. Dirk Steffens erklärt das z.b. sehr gut.
Alle bestäubenden Insekten gelten als systemrelevant.
Haie ebenfalls, da sie viele andere Arten regulieren.
Der Wolf ist übrigens auch systemrelevant, da er die Ausbreitung von Rotwild reduziert und er der einzige, natürliche Feind dieser Tiere ist.
Weil wir den Wolf ständig ausrotten, müssen wir das Rotwild selbst abknallen.
Natürlich finden die Jäger den Wolf blöd, weil sie dann nicht mehr jagen müssten -- da fehlt ihnen was.
Stell dir vor, bei uns gäbe es ein allgemeines Tempolimit. Das wäre ja unverantwortunglos. :ugly:
Ist der Mensch systemrelevant? Was würde passieren wenn es uns nicht mehr gäbe?
Keine Menschenaffenart ist irgendwo relevant.
Der Panda ist auch nicht relevant.
Ausser vielleicht ein paar Bakterien und Parasiten wäre das wahrscheinlich allen anderen Tieren und der Natur "egal".
Mistkäfer sind relevant. Stell dir vor, keiner kümmert sich um die Ausscheidungen anderer.
Das Plankton ist relevant, denn das ist die Grundlage der Nahrungskette der Meere.
Schlupfwespen sind relevant. Ohne sie gäbe es ohne Ende Falter.
Eine einzelne Art als systemrelevant hinstellen ist natürlich Unsinn. wenn die ´Honigbiene ausstirbt, gibt es immer noch andere Insekten, die Bäume bestäuben.
Aber wenn du immer mehr dieser Arten aus dem System entfernst (und der Mensch ist da auf dem besten Weg), kommst du irgendwann an einen Kipppunkt.
Ich finde es schwierig und anmaßend zu urteilen welches Tier "systemrelevant" ist und welches nicht.
Zumal alle Arten schon deutlich länger auf der Erde leben als der Mensch.
Der Mensch ist ja egal und auch andere Tiere. Es geht um die Gesamtheit aller Arten. Das Ökosystem funktionieret, weil es so eine Vielfalt des Lebens auf der Erde gibt. Jede Nische, egal wie klein sie ist, ist besetzt.
Du kannst der Evolution nicht vorwerfen, dass sie den Homo Sapiens erschaffen hat. Immerhin hat sie rund 500 Millionen Jahre dafür gebraucht und ich hab keine Ahnung, ob sowas immer so abläuft.
Wäre Indien nicht gegen Asien geprallt und das Himalaya aufgetürmt, hätte es den Menschen vermutlich so nie gegeben. Aber vielleicht hätte sich 10 Millionen Jahre später eine andere Art so entwickelt.
Die Entwicklung des Lebens auf der Erde hätte sich auch auf Einzeller beschränken können und niemand würde sich dann die Fragen stellen.
Ich hab keine Ahnung. wieso überhaupt Mehrzeller entstanden sind. aber irgendwie war es für das Leben eben von vorteil und wenns einen vorteil gibt, klebt sich die Evolution daran fest (und im Gegensatz zu anderen darf sich die Evolution überall festkleben).
Die Entwicklung des Lebens ist eh das Faszinierendste, was es überhaupt gibt.
Die ersten Lebewesen haben vermutlich die schwarzen Raucher als Energiequelle genutzt und die Mineralien aufgenommen. Irgendwann wurde dann die Photosynthese erfunden (keine Ahnung, wie das genau passiert ist, das weiß niemand) und irgendwann, als genug Sauerstoff im Wasser und in der Atmosphäre vorhanden war, explodierte das Leben.
Ich denke, dass das auf jedem Planeten des Universums ebenso ablaufen wird, je nach Voraussetzung mit Variationen.
 
Hmmm...in intakten, stabilen Ökosysteme ist jede einzelne Art "systemrelevant".

Es ist ein ausbalanciertes System auf Basis der vorhandenen Nährstoffe/Nahrung mit (leichten) Reserven außergewöhnliche Ereignisse (z. B. lokal begrenzte Naturereignisse wie Waldbrand/Winter/Überschwemmung/Sturm).

Das hat sogar mit dem Predator Mensch so lange funktioniert, so lange er nur das entnahm, was er auch tatsächlich brauchte.
 
Es ging mir um die Anmaßung zu urteilen welches Lebewesen lebenswerter ist als andere.
Das hat nichts damit zu tun, welches Lebewesen lebenswerter ist, sondern einzig darum, welche Arten nicht aussterben dürfen, damit es zu keinem Kipppunkt kommt.
Genauso wie der Klimawandel ist auch das Artensterben die größte Gefahr überhaupt.
 
Das hat nichts damit zu tun, welches Lebewesen lebenswerter ist, sondern einzig darum, welche Arten nicht aussterben dürfen, damit es zu keinem Kipppunkt kommt.
Das hat eine Menge damit zu tun. Wenn du sagst das eine Art "systemrelevant" ist und die andere nicht, dann bewertest du die eine Art höher. Die darf weiterleben aber bei der anderen ist es ja nicht so schlimm wenn sie ausstirbt.
 
Es ging mir um die Anmaßung zu urteilen welches Lebewesen lebenswerter ist als andere.
Es ist die Eigenart des heutigen Menschen zu urteilen, ob etwas gut/nützlich oder nicht ist.
Unsere Art aber auch unsere Meinung ist jedoch irrelevant für die Biomasse des Planeten.

Uns gabs bestenfalls seit 5-10 Mio. Jahren und uns gibt es mit etwas Glück noch 5-10 Mio. Jahre.
Leben gibt es aber seit 500 Mio. Jahre und wird es noch mal so lange auf der Erde geben.
Die Menschen werden retrospektiv betrachtet immer nur eine Randnotiz der Biomasse sein.
Bestenfalls gehen wir als Treppenwitz der Geschichte ein.
 
Das hat eine Menge damit zu tun. Wenn du sagst das eine Art "systemrelevant" ist und die andere nicht, dann bewertest du die eine Art höher. Die darf weiterleben aber bei der anderen ist es ja nicht so schlimm.
Auch der Eisbär könnte relevant werden, wenn um ihn herum alle anderen Beutegreifer aussterben. So einfach ist das eben nicht, da das Ökosystem extrem komplex ist.
Man kann nicht fragen, wieso es so und so viele Walarten gibt. Die Hälfte würde ja auch reichen.
Jede Art hat sich das Recht erkämpft, auf diesem Planeten leben zu können.
Du musst dir die Frage stellen, wie viele Arten verschwinden können, bevor das Ökosystem zusammenbricht.
Und der Mensch versucht das gerade herauszufinden.
 
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