Der Auto-Thread

Wo gibt es denn in D hohe Geldstrafen für zu schnell fahren? Ist doch spottbillig hier, oder was meinste warum immer alle deutlich schneller als erlaubt fahren? :)

10 km/h drüber innerorts kosten 15€, egal ob in der Probezeit oder nicht soweit ich weis. Ausserorts 10€.
Erst ab 21 km/h drüber wird es problematisch.
neuer Bussgeldkatalog und Forum
Und da ist dann ja die Toleranz schon abgezogen, effektiv warst du dann noch mehr drüber als 10 km/h.


Vergleich das mal mit den Ausland...
genau deshalb hab ich meine Führerscheinprüfung nicht bestanden: außerorts 20Km/h zu schnell...(40 Schild -> 60 gefahren)
 
Wenn Deine Idee Realität würde, könntest andersrum auch sagen: warum sollen die erfahrenen Fahrer denn für die Unfälle der unerfahrenen Mitzahlen?

Solidargemeinschaft ?!


Nach der Logik der Kraftfahrversicherung sollte bloß keine Krankenversicherung abgerechnet werden, sonst darf der häufig Kranke auch noch mehr bezahlen. Und das "Hardcore-Schema" der Kraftfahrzeugfversicherung gibt es in dieser extremen Ausprägung bei keiner anderen Versicherung.
 
Ach ja: "schlechte" Ältere zahlen ja auch mehr. Wer öfter Unfälle baut, zahlt mehr als wenn Du als Anfänger 5-6 Jahre ohne Unfall gefahren bist.

Das Problem bei älteren ist aber, wenn die mal einen Unfall haben, dann scheppert es in der Regel gewaltig, siehe Gas/Bremse verwechselt beim neuen Wagen (das erste mal mit Automatik) oder falsch auf die Autobahn gefahren, weil die vielen Verkehrsschilder (sind echt viele geworden) verwirren.
 
Also mal ehrlich. Bei der Krankenkasse lasse ich Solidarität noch durchgehen, solange die Krankheit nicht selber verschuldet ist. (Womit ich jetzt nicht Erkältungen oder sowas meine)
Aber ich zahle doch nicht für Idioten mit, die leichtsinnig Auto fahren. Klar kann mal ein Unfall passieren, weil Erfahrung fehlt. Aber die meisten Unfälle bei Fahranfängern entstehen ja durch Leichtsinnigkeit und nicht durch fehlende Erfahrung, soweit ich informiert bin.

Dass das System bei Autoversicherern übertrieben ist mag sein, an sich finde ich es aber richtig, dass hier jeder für sich selber verantwortlich ist. Als Fahranfänger muss man halt erstmal in den sauren Apfel beißen oder über die Eltern anmelden.
 
die meisten Unfälle bei Fahranfängern entstehen ja durch Leichtsinnigkeit und nicht durch fehlende Erfahrung

Die Leichtsinnigkeit resultiert doch durch die Erfahrung ?!
Jeder kennt bestimmt "Mit 100 in die Kurve" :ugly: Hätten die Bengel ansatzweise Ahnung von Autos wüssten sie das solche Geschwindigkeiten nicht machbar sind, jetzt wissen sie´s :D
 
@elementardrache: und sich aufgrund der extra hohen verischerungskosten ein schrottauto kaufen, das oftmals nichtmal ABS an board hat?
 
Also mal ehrlich. Bei der Krankenkasse lasse ich Solidarität noch durchgehen, solange die Krankheit nicht selber verschuldet ist. (Womit ich jetzt nicht Erkältungen oder sowas meine)

Wo willst du denn die Grenze ziehen?
Wenn einer in den Ski Urlaub fährt, muss er sich extra versichern?
Was ist mit dem Motorradfahrer, muss der Aufpreis für seine Krankenversicherung bezahlen?
Was ist mit einem Unfallverschulder, muss der für seine Verletzungen selbst bezahlen?
 
@elementardrache: und sich aufgrund der extra hohen verischerungskosten ein schrottauto kaufen, das oftmals nichtmal ABS an board hat?

Das ist echt Unsinn. Die Versicherungskosten machen nicht einen SO großen Unterschied, dass Du Dir nicht mal die 200€ mehr für einen Wagen mit ABS leisten kannst. Und wenn doch, dann kauf Dir lieber ein paar Monate später erst ein Auto. Du bist 18 Jahre nicht selber gefahren, da muss man ja nicht sofort wenn man den Lappen hat ne eigene Karre haben. Du musst dabei auch bedenken, dass bei Deinem Wunschszenario ja nicht alle Leute dann nur so wenig zahlen wie Leute jetzt, die seit 20 Jahren unfallfrei fahren, sondern es wäre dann ein Tarif der irgendwo dazwischenliegt. D.h. Du würdest nicht so viel weniger zahlen müssen, wie Du vlt. hoffst.

So ist das halt: wer jung ist, muss sich bestimmte Dinge erst erarbeiten. Und es gibt auch genug ältere Leute, die trotzt der "billigen" versicherung sich kein Auto leisten können.

Mach am besten so ein Fahrsicherheitstraining, da gibt es viele Versicherungen, die dann einen Rabatt für Fahranfänger gewähren. und such Dir ein Auto, das nicht so teuer in der Versicherung ist. Es gibt halt auch die typischen "Jungraser"-Autos, und wenn Du unbedingt so was willst UND dann auch noch mit unnötig viel PS, dann musst Du halt mehr zahlen.
 
so ein training kostet trotz eventueller unterstützungen immer noch viel zu viel. Außerdem gibt es sowas nur an wenigen orten, und da hunderte km deswegen reisen, muss auch erstmal bezahlt werden. Und es geht mir generell um fahanfänger, nicht explizit um mich ;)
 
Das gilt aber letztendlich durch die Bank, denn auch vielen Menschen, die jahrelang immer ihre Fahrzeuge gewartet habe, können das entweder heute nicht mehr (weil die Autos zu anspruchsvoll geworden sind) oder sie sind finanziell nicht mehr dazu in der Lage, jeden Wartungsintervall einhalten zu können.
Guck dir doch mal an, wie lange die Menschen heute ein Auto behalten und wie lange das vor 15 Jahren der Fall war.

Es geht ja nicht direkt um die Wartungsintervalle, die natürlich in Werkstätten viel Geld kosten. Betrachte nur mal Bremse und Reifen. Da braucht man außer dem Fahrschulwissen eigentlich keine große Ahnung zu haben und doch sind das zwei grundlegende Dinge, die nach der Fahrschule schnell wieder aus dem Gedächtnis geschoben werden. Jedem wird von Grund auf eingeprägt, dass der Reifen der einzige Kontakt zur Straße ist und das eine Bremse wichtig ist, weiß jeder Anfänger aus diversen kleinen Schrecksekunden. Trotzdem sieht man gerade bei den 18- bis 24-jährigen sehr häufig Reifen, die bis auf das Gewebe abgefahren sind. Und mal ehrlich, Reifen in Standardgrößen kosten um 50€ das Stück - also kein Vermögen. Diesen Betrag geben die meisten Jugendlichen an einem Discoabend aus.

und wie sollen die fahranfänger denn schon so viel wissen haben??? Wissen bekommt man NUR durch erfahrung, und die können wir fahranfänger halt leider nicht haben, weil wir ja "Anfänger" sind. Und diese Erfahrungslosigkeit so gnadenlos und ohne schlechtes gewissen auszunutzen, um damit geld zu verdienen, finde ICH schon sehr unverschämt!

Wissen und Erfahrung sind zwei Unterschiedliche Dinge, die nicht unbedingt etwas miteinander zu tun haben müssen. Von daher finde ich deine Formulierungen mit "ausnutzen" nicht passend. Ich kenne keinen Fahranfänger, der ohne eine "erfahrene" Begleitung einen passenden fahrenden Untersatz sucht und dann auch kauft.

aber wieso unternimmt man nicht lieber was dagegen dass fahranfänger mehr unfälle verursachen wie langjährige fahrer, wie z.B. kostenlose Schulungen, Fahrsicherheitstrainings usw?
Ganz einfach: weil es geld kostet, und es dadurch weniger strafgeldeinnahmen geben würde. Sobald man irgendwo nicht mehr so viel geld wie vorher rausziehen kann, wird das jenige projekt von unserer politik nicht mehr unterstützt...

Oder denkst du etwa, die hohen und piniblen strafen sollen die sicherheit von fahranfängern unterstützen und schützen? Denkst du dass es den politikern um DAS geht? Wenn ja, dann muss ich dezent über dich lachen ;)

Kostenlos gibt es in diesem Land nichts, weder für Anfänger, noch für Fortgeschrittene. Allerdings bietet der ADAC für einen geringen Betrag Sicherheitstrainings an, bei denen Slalomfahren und das Ausweichen auf nasser Straße geübt werden - man muss sich eben nur ein wenig kümmern. Zudem gibt es auch Verkehrsübungsplätze, auf denen man trainieren kann. Fachkundige Tipps bekommt man dort auch. Gib also nicht der Politik die Schuld, es ist einzig deine Sache, wie gut du dich ausbilden lässt. Hohe Strafen gibt es für Fahranfänger überwiegend nur in Bezug auf Alkohol und berauschende Mittel - und da finde ich es gut, denn auch hier ist die Hemmschwelle nicht die Höchste, wenn es um Spaß, Alkohol und die nächtliche Fahrt nach Hause geht.

@elementardrache: und sich aufgrund der extra hohen verischerungskosten ein schrottauto kaufen, das oftmals nichtmal ABS an board hat?

Es gibt gut erhaltene Autos ab Mitte der 90er Jahre, die zu einen Preis von 1.000 - 3.000 Euro ABS und auch 1-2 Airbags bieten. Niemand ist also gezwungen sich Schrott zu kaufen. Ein technisch einwandfreier Zustand ist nicht zwangsweise teuer.
 
toll, 100 km, kein problem, in 5 minuten bin ich dort wa ....
und zum allgemeinen: Das mit dem ABS war nur ein beispiel für die alten gurken ;) auch wenn so ne alte kiste ABS hat, schaut doch mal einen Crash von so ner alten kiste an und einen von einem modernen auto. Ich finde dass gerade fahranfänger ein sicheres auto haben sollten, aber dank unserer tollen regelungen und gesetze wird das so gut wie ausgeschlossen, außer man hat einen reichen papi der einem alles bezahlt...
 
Wo willst du denn die Grenze ziehen?

Wenn jemand z.B. deutliches Übergewicht hat, deshalb Hüftprobleme bekommt, aber sich weigert seinen "Lebensstil" zu ändern, würde ich das nicht über die Solidargemeinschaft finanzieren lassen.

Solch Extremsachen halt.
Aber ist ein bißchen Offtopic.


Wegen Leichtsinigkeit: wenn in einer Kurve ein 70 Schild steht, aber mit 150 da durchgebrettert wird, hat das nichts mit fehlender Erfahrung zu tun. Selbst 100 km/h kann schon zu viel sein, aber es ist ja auch nur 70 km/h erlaubt...
Erfahrung wäre, wenn man nach einiger Zeit weiß, dass man solch Kurven mit 80 km/h durchfahren kann.

Erfahrung sollte man aufbauen, indem man Grenzen von unten anfährt, nicht von oben. :)
 
toll, 100 km, kein problem, in 5 minuten bin ich dort wa (...)dank unserer tollen regelungen und gesetze wird das so gut wie ausgeschlossen, außer man hat einen reichen papi der einem alles bezahlt...

2mal Blödsinn :D
1. 100km ist nicht wirklich viel, wenn man wirklich so ein Training machen möchte nimmt man das doch in Kauf ;) Dient der Sicherheit wenn man sich selbst sehr unsicher fühlt
2. Soll ein Gesetz verabschiedet werden, das 18-20jährigen erlaubt, ein gut ausgestattetes Auto für <1000 Euro zu kaufen? Wie Klutten oben sagte, gibt viele alte Modelle mit ABS & Airbag
 
Dann hast du falsch geguckt. Ohne große Anstrengung habe ich ein Trainingsangebot des ADAC in Karlsruhe gefunden - knappe 43 km von dir weg. Angesichts deiner doch extrem ländlichen Gegend ist das doch ein Katzensprung.
 
haste unter dernbach im westerwald geguckt wa? Ich wohn da nicht, is (wie schon oft hier erklärt) n kleiner scherz in bezug auf meine signatur ;)
 
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