Der Auto-Thread

Ja eigentlich gibts ja keins :D aber eine wäre halt nicht von Nachteil :D

Naja wenn alles klappt werd ich mir in 3-4 Wochen das Coupe holen... hoffe es ist bis dahin noch da :D

Für den Sprit muss ich dann halt Überstunden schieben :D
 
Man kann auch versuchen vom Schrottplatz einen Motor mit G-Kat zubekommen. Mit einer besseren Abgasnorm gibt der Tüv auch seinen Segen dazu.
 
wie ist denn das jetzt eigentlich mit der versicherung in dtl.?
nach welchem verfahren werden da die prozentsätze berechnet?
kommt dar drauf an, wie lange ich schon meinen lappen hab, oder wie lange ich ein auto unfallfrei angemeldet hab?
 
Beides.
Die "normalen" Prozente gibt es für ein versichertes Auto ohne Unfall, Rabatt gibt es aber auch wenn kein Führerscheinneuling mit dem Auto fährt.
 
wie ist denn das jetzt eigentlich mit der versicherung in dtl.?
nach welchem verfahren werden da die prozentsätze berechnet?
kommt dar drauf an, wie lange ich schon meinen lappen hab, oder wie lange ich ein auto unfallfrei angemeldet hab?

Wie lange du deinen Führerschein hast ist latte. Es werden die unfallfreihen Jahre die du ein Fahrzeug versichert hast gezählt. Sprich SF (=Schadensfreiheitsrabatt) und die Zahl daran sind die Jahre ohne Unfall mit dem von dir versicherten Fahrzeug.

Die Dauer des Führerscheinbesitzes bringt relativ wenig, denn auch wenn du 10 Jahre einen Führerschein hattest aber nie ein Fahrzeug versichert hast, beginnst du bei SF0. Umgekehrt kann man auch Schadensfreihe Jahre sammeln ohne überhaupt einen Führerschein zu haben. Wenn du z.B. auf deine Firma Autos versicherst bekommst du Schadensfreihe Jahre angerechnet obwohl eine juristische Person nie auch nur einen Meter zurücklegen wird.

Ich fahre mittlerweile knapp 15 Jahre ohne Unfall habe aber dennoch keine SF15, da ich einige Jahre nur Dienstwagen gefahren bin und die werden mir nicht angerechnet.
 
Ich fahre mittlerweile knapp 15 Jahre ohne Unfall habe aber dennoch keine SF15, da ich einige Jahre nur Dienstwagen gefahren bin und die werden mir nicht angerechnet.

Das ist aber schon eine merkwürdige "Logik" der Versicherung, immerhin gibt es auch Fahranfänger, die einfach die 35% ihrer Eltern/Tanten/Großeltern/ übernehmen können...

Ich musste meine Versicherung damals auch von 240% selber herunter fahren, während Freunde von mir gleich mit den 35% ihrer Großeltern anfangen durften, was ich auch für totalen Schwachsinn halte. Weil genau diese Leute dann ihre ersten Unfälle hatten, während ich bisher auch unfallfrei gefahren bin.
 
Das ist aber schon eine merkwürdige "Logik" der Versicherung, immerhin gibt es auch Fahranfänger, die einfach die 35% ihrer Eltern/Tanten/Großeltern/ übernehmen können...

Ich musste meine Versicherung damals auch von 240% selber herunter fahren, während Freunde von mir gleich mit den 35% ihrer Großeltern anfangen durften, was ich auch für totalen Schwachsinn halte. Weil genau diese Leute dann ihre ersten Unfälle hatten, während ich bisher auch unfallfrei gefahren bin.

Dem kann ich mich nur anschließen. Die SF Praktik ist in vielen Teilbereichen absolut absurd. Wie richtigerweise von dir angeführt mit der Überschreibung des SF von Angehörigen. Denn was sagt die unfallfreie Fahrerei von Angehörigen über die fahrerischen Qualitäten des dann neuen Versicherungsnehmers aus? Richtig, gar nichts.

Der "Großeltern"-Trick kann aber auch gehörig in die Hose gehen, nämlich dann wenn die Großeltern ggfs. nie eine Vollkasko Versicherung hatten. Dann erbt der Enkel die SF40 in der Haftpflicht aber eben auch die SF0 in der Vollkasko. Da aber bei den meisten Autos die VK wesentlich teurer als die HP ist, kann sich diese Taktik auch als ganz böser Boomerang entpuppen.

Wie auch immer, es ist ein krankes System, was streng genommen sogar Konträr zum Gesamtprinzip einer Versicherung ist. Schliesslich soll doch eine Versicherung eine Solidargemeinschaft darstellen in der sich alle Teilnehmer die Kosten teilen. Aber durch das SF-System wird die Last schlechter Verteilt sondern einfach nach Kosten umgelegt, der Risikoreiche zahlt viel, der Risikoarme zahlt wenig. Wenn man diese Methodik auf die Spitze treibt kann man die Versicherung auch gleich ganz abschaffen und jeder zahlt seine Unfälle selbst.

Früher habe ich mich noch richtig darüber geärgert, jetzt wo ich langsam in der Nutzniesser-Position bin halte ich dann doch egoistischer Weise lieber mal die Backen... :redface:
 
Dem kann ich mich nur anschließen. Die SF Praktik ist in vielen Teilbereichen absolut absurd. Wie richtigerweise von dir angeführt mit der Überschreibung des SF von Angehörigen. Denn was sagt die unfallfreie Fahrerei von Angehörigen über die fahrerischen Qualitäten des dann neuen Versicherungsnehmers aus? Richtig, gar nichts.

Genau, das ist ein absolut "krankes System".

Der "Großeltern"-Trick kann aber auch gehörig in die Hose gehen, nämlich dann wenn die Großeltern ggfs. nie eine Vollkasko Versicherung hatten. Dann erbt der Enkel die SF40 in der Haftpflicht aber eben auch die SF0 in der Vollkasko. Da aber bei den meisten Autos die VK wesentlich teurer als die HP ist, kann sich diese Taktik auch als ganz böser Boomerang entpuppen.

Wie auch immer, es ist ein krankes System, was streng genommen sogar Konträr zum Gesamtprinzip einer Versicherung ist. Schliesslich soll doch eine Versicherung eine Solidargemeinschaft darstellen in der sich alle Teilnehmer die Kosten teilen. Aber durch das SF-System wird die Last schlechter Verteilt sondern einfach nach Kosten umgelegt, der Risikoreiche zahlt viel, der Risikoarme zahlt wenig. Wenn man diese Methodik auf die Spitze treibt kann man die Versicherung auch gleich ganz abschaffen und jeder zahlt seine Unfälle selbst.

Früher habe ich mich noch richtig darüber geärgert, jetzt wo ich langsam in der Nutzniesser-Position bin halte ich dann doch egoistischer Weise lieber mal die Backen... :redface:

Ich will gar nicht mehr wissen, was ich damals monatlich für mein erstes Auto (Volvo V70) geblecht habe - ich glaube das waren monatlich 300-400€ :ugly:

Heute bezahle ich Gott sei Dank nur noch 50€ monatlich :D

Aber du hast absolut recht, man könnte so formulieren, dass wirklich jeder für den "Mist" den er baut selber haftet. Wäre in meinen Augen sowieso besser, vor allem wenn ich an die ganzen Kiddis denke, die mit ihren Unfällen nach dem Diskobesuche die Unfallstatistik bestimmter Autos in die Höhe treiben (z.B. Golf, Polo, BMW 316, etc) ;)

Darum sind Neuwagen meistens sogar mit Vollkasko günstiger als ein älteres Fahrzeug mit Haftpflicht das viele Fahranfänger/Möchtegernrennfahrer fahren.
 
Heute bezahle ich Gott sei Dank nur noch 50€ monatlich :D

Geht mir ähnlich.
Für meinen BMW 318i zahlte ich damals etwa 200,- DM im Monat nur für Haftplicht und TK. Heute zahle ich für meinen TT etwa 780,- Euro p.A., selbstverständlich inkl. VK. Das macht umgerechnet pro Monat gerade mal 65,- Euro. Trotz mehr Leistung, mehr Risiko (Cabrio) und mehr Zeitwert.
 
ich finds halt nur ne sauerei, dass man den jungen leuten so viel geld aus der tasche zieht. klar sind das die, die die meisten unfälle verursachen (oder am meisten unfallgefährdet sind). aber man könnte auch einfach die selbstbeteiligung erhöhen, statt so hohe beiträge zu fordern. dann würden einige sicher etwas vorsichtiger fahren.

btw: wie geht denn das mit dem großeltern-trick?:)
 
btw: wie geht denn das mit dem großeltern-trick?:)

Wenn deine Großeltern z.B. aufhören Auto zu fahren oder mal einen 2. Wagen hatten, oder oder oder, dann läßt man den von den Großeltern erworbenen SF auf sich übertragen und schon hast du als 18 Jähriger 40 unfallfreihe Autofahrerjahre :ugly: .

Wie bereits erwähnt, der Knackpunkt ist oftmals das die Großeltern nur HFP bzw. TK haben/ hatten und wenn du dir diesen SF übertragen läßt dann geht es in der VK bei null los. Was natürlich irrelevant ist wenn man sowieso bei null anfangen würde.
 
Geht mir ähnlich.
Für meinen BMW 318i zahlte ich damals etwa 200,- DM im Monat nur für Haftplicht und TK. Heute zahle ich für meinen TT etwa 780,- Euro p.A., selbstverständlich inkl. VK. Das macht umgerechnet pro Monat gerade mal 65,- Euro. Trotz mehr Leistung, mehr Risiko (Cabrio) und mehr Zeitwert.

Das geht ja noch 200DM, oder ca 100€. Mein Volvo war damals Arschteuer im Unterhalt, vor allen Dingen hat er Sprit geschluckt, als gäbe es keinen Morgen mehr :ugly:

Apropos, Spritverbrauch, wo lag denn der BMW 381i damals, wenn du versucht hast Sprit sparend zu fahren, oder wenn du ihn getreten hast?
 
Apropos, Spritverbrauch, wo lag denn der BMW 381i damals, wenn du versucht hast Sprit sparend zu fahren, oder wenn du ihn getreten hast?

Mein guter 113 PS E30 brauchte im Mittel so 10 bis 10,5 Liter/ 100 km.
Setzte sich aus 5 Tagen Stadtverkehr und Wochenende quer durch Europa zusammen :ugly: .

Spritsparen im speziellen war damals nicht so sehr thematisiert. Insofern habe ich da keine Einzelwerte mehr.
Aber ich kann sagen das ich mit der gleichen Streckenstrategie 1999 mit einem damals brandneuen A3 1.8T 9,1 Liter/ 100 km brauchte. Und der hatte ja immerhin knapp 40 PS mehr.
 
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