Der Auto-Thread

Wenn man nicht grade durch den Beruf (also die Tätigkeit selbst, nicht den Weg dorthin) auf den Führerschein angewiesen ist, wüsste ich keinen Grund das Fahrverbot nicht anzutreten.

Urlaub (den gibts zur Not auch unbezahlt), Fahrgemeinschaften, HomeOffice... Sollte alles auch in 2020 möglich sein.

@dsdenni: 160€ Bußgeld verdoppeln, dafür kein Fahrverbot? Find ich zu wenig.
 
Vor allen Dingen, ist man ja auch selbst Schuld an dem Zustand.
Dann muss man halt mal seinen Jahresurlaub anders legen oder mit der Bahn fahren.
 
Afaik sind die umgewandelten Bußen in Tagessätzen angelegt, das spürt dann schon jeder der einem steuerpflichtigen Beruf nach geht.
 
Immerhin kann man das Monat Freizeit dann dazu nutzten 10 einfach Zahlen lesen und verstehen zu lernen ;) Bei den niedrigen Strafen hingegen ist die Motivation dazu halt auch sehr gering. Sieht man jedes Mal wenn man zum Beispiel in Baustellen so schnell fährt wie am Schild steht... :ugly:
 
Ich würde auch einfach nen bischen mehr Strafe zahlen und gut. Ist ja nicht so als ob man davon total pleite geht.
Das kannst Du Dir aber nicht einfach aussuchen. Das erzählt Dir dann aber ein Verkehrsgericht. Und "ein bisschen mehr Strafe" wird das auch nicht sein. Du musst vorher Deine Einkünfte offenlegen und danach wird dann das Bußgeld berechnet. Und es wird sicherlich so berechnet, dass es auch einen Gutverdiener empfindlich trifft. Davon abgesehen hängen da noch einige Sachen mehr dran ("Wiederholungstäter" ja / nein usw.).
s. Fahrverbot umwandeln - so muessen Sie den Fuehrerschein nicht abgeben

@ Zeiss: Von mir aus das doppelte an Bußgeld das soll ja wohl reichen.

Du stellst Dir das ein wenig zu günstig vor, glaube ich. :D

Am besten das Schreiben abwarten und gucken was drinsteht. Danach kann man immer noch gucken, ob man zum Anwalt geht und sich beraten lässt oder gleich in den sauren Apfel beißt.
 
Ihr seid ja wieder alle Lustig, bestimmt fahrt ihr immer Stich 70 aufm Tacho :)

Werds abwarten und dann sehen, aktuell wäre es wohl nicht so tragisch da Arbeitssuchend aber trotzdem..
 
Ihr seid ja wieder alle Lustig, bestimmt fahrt ihr immer Stich 70 aufm Tacho :)

Also grundsätzlich immer so viel wie erlaubt ist. Das sind dann bei mir zehn km/h mehr auf dem Tacho, dank der Toleranz. Wenn ich überhole, mache ich das außerorts auch gerne mit reelen 20km/h mehr. Wenn ich dabei geblitzt werde, habe ich halt Pech gehabt, aber das ist bisher auch nicht passiert, also juckt's mich auch net.



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Auch wenn Tempokontrollen ihre Richtigkeit haben, finde ich es manchmal extrem auffällig, dass diese Kontrollen an Stellen stattfinden, wo es vermutlich noch nie zu einem Unfall gekommen ist und selbst wenn, könnte dort nicht einmal ein Unbeteiligter geschädigt werden. Denke da bsplw. an das Ende der A44 in Heiligenhaus.
 
Du meinst da wo die Autobahn in einen Sandwall endet und es relativ scharf um die Ecke auf die Abfahrt geht? Da ist ein bisschen Bremsen durchaus angebracht.
 
Nope, geblitzt wird nicht dort, sondern mehrere hundert meter vor dieser Stelle, wo es geradeaus geht und man lustigerweise ein 80-Schild aufgestellt hat.

Über das 60-Schild vor der Kurve beschwert sich niemand, wobei es dort 80 wohl auch getan hätten.

Edit: Es gibt übrigens viele wesentlich schärfere Ausfahrten, wo keine Schilder angebracht sind.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Auch wenn Tempokontrollen ihre Richtigkeit haben, finde ich es manchmal extrem auffällig, dass diese Kontrollen an Stellen stattfinden, wo es vermutlich noch nie zu einem Unfall gekommen ist und selbst wenn, könnte dort nicht einmal ein Unbeteiligter geschädigt werden. Denke da bsplw. an das Ende der A44 in Heiligenhaus.
Es wird da kontrolliert, wo am meisten Geld zu holen ist. Wenn es irgendwann an der Stelle nicht mehr lohnt, wird wo anders gemessen, wo die Kasse mehr klingelt. ;)
 
Ihr seid ja wieder alle Lustig, bestimmt fahrt ihr immer Stich 70 aufm Tacho :)

Da mein Tacho quasi 0 Toleranz hat und ich zu 99% mit Tempomat fahre.. ja. Ausser ich übersehe mal irgendwo ein Schild, aber das passiert so gut wie nie. Zumindest wurde ich auf den letzten 250.000km nicht einmal geblitzt. Zuvor einmal mit 85 im 80er auf der AB.. aber wen 40t schieben denkt man nicht immer dran.. waren halt 86 am Tacho :( Aber wenn mit das einmal alle 250k km passiert.. kann ich damit leben.
Wenn es jemandem zu langsam geht kann er ja überholen, is jeder selber schuld wenns dann ein Ticket gibt.
Und hier gibt es Tickets auch auf der AB ab 1 km/h drüber nach Abzug Toleranz. Sprich Tempo 80 auf der AB und du fährst mit 85 -> 20€ in die Kasse. Fährst du 90 bist schon bei 40€ und fährst 95 biste bei 120€... Darum is es hier auch so geil Leute aus D in die Blitzer rein zu jagen. Das klappt so gut wie immer weil die so gut wie nie das fahren was da an den Schildern steht...
 
Es ist nun aber kein Geheimnis wie das bei euch gehandhabt wird. Dumme finden sich immer, auch bei uns in der Behörde.
Wenn ich zur Arbeit fahre und aus Berlin am Sonntag noch einen Kollegen abhole, freuen wir uns auf der A111 auch immer, wenn der feste Blitzer kommt. Stadtauswärts ist das alte Ding sogar ausgeschildert mit "Radarkontrolle" und es fahren trotzdem genug Leute rein. Idioten gibt es immer.
Nur kann ich es nicht ab, jemandem auf der Landstraße mit 90 hinterherzufahren, wenn 100 erlaubt sind. Da krieg' ich Hass [emoji38]. Wenn mich dann bei 100 km/h immer noch einer überholt, bitte. Das ist mir immer noch lieber als ein renitenter Drängler oder eine Schlaftablette.

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Das habe ich jeden Morgen und jeden Abend.
In der Stadt fahren welche 40 statt 50, sodass man jede Ampel auf rot bekommt. Auf der Landstraße werden dann 50-60 statt 70 gefahren, manchmal sogar 40, wo überholen nicht erlaubt ist. 10 Minuten früher aus dem Haus und man muss sich nicht ärgern.
Das einzige, was mich wirklich immer reizt, ist, wenn jemand nach einer Ampel eine halbe Minute braucht, um die 50 km/h zu erreichen. Auf Wiedersehen, grüne Welle.
 
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