Der Asylstreit oder auch der Konflikt der Union

  • Ersteller Ersteller Gast1675120202
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Sagst du, ich nenne es angemessen wenn man über gewachsene Machtstrukturen spricht.
Und Frauen dazu zu bringen ein Kopftuch zu tragen ist eine gewachsene Machtstruktur,
das selbe gilt dafür, dass man keine Homosexuellen segnen will wie es grade aus Rom kommt.
Ich gehe schwer davon aus, dass wenn die Kirche das Zölibat abschafft, Homosexuelle verheiratet und alles segnet, was nicht bei drei auf den Bäumen ist, eine Spaltung kommen wird. Dann werden sich die abtrennen, die das nicht wollen und dann steht die Kirche vor dem gleichen Problem wie schon mal.
Es ist also einfach angst.
 
Ich finde es derbe unhöflich einen Andersgläubigen ins Gesicht zu sagen, dass seine Religion Bullshit ist
Du hast es noch immer nicht verstanden oder?
Ich sag das niemanden unter 4 Augen ins Gesicht, aber in einer offenen Diskussion sag ich das auch so offen.
Außerdem wieder dieser geheuchelte Vorwurf Andersgläubige zu beleidigen. Ich hab hier wohl mehr als deutlich klar gemacht, dass ich da keinen Unterschied mache oder bist du der Meinung, dass ich an meiner eigenen Religion auch nur irgendwas beschönige?
Es ist also einfach angst.
Ewiggestrige oder Fanatiker wird es immer geben. Guck mal was bei den Querdenkern mitläuft und sich als Christ bezeichnet. Zum kotzen echt.
 
Ewiggestrige oder Fanatiker wird es immer geben. Guck mal was bei den Querdenkern mitläuft und sich als Christ bezeichnet. Zum kotzen echt.
Stark finde ich immer die Rechten (kenne da welche :ugly:). Wenn du die fragst, was sie gegen Homosexuelle haben, kommt meist der Hinweis, dass das ja in der bibel verboten ist.
Hä? Welcher Rechtsextreme verweist auf die Bibel?
Für mich immer nur billige Ausreden, weil man eben gegen alles ist und es nicht begründen kann.
 
Oh ja, erzähl mir bitte mehr davon oder verweis mal auf paar "Gelehrten"...

Der Konsens der konservativen vier Rechtsschulen (Hanefi, Maliki, Shafii und Hanbeli), welche auch die Mehrheit der Muslime weltweit angehören, ist eindeutig in ihrer Auslegung zum Vers im Qur'an, in welchem die Verschleierung angeordnet wird, daher ist die Verschleierung in islamischen Ländern über Jahrhunderte hinweg bis heute die Norm.
Das sehen Glaubengenossinen die immerhin in Deutschland als Imanin tätig sind völlig anders!
Das Kopftuch dient eher heutzutage und gerade in einer freiheitlichen Gesellschaft, wie in Deutschland, zur Sexualisierung der Frau und häufig werden muslimische Mädchen und junge Frauen in gute und schlechte eingeteilt, je nachdem, ob sie das Kopftuch tragen oder nicht.
Wo das ganze herkommt und welche Rolle es heute, für hier in Deutschland lebende Muslime spielt, wird sehr schön in Güner Balcis Dokumentarfilm Der Jungfrauenwahn erklärt. Auch wenn das Kopftuch hier nicht das Haupthema ist, vermittelt der Film sehr gut die ganze Problematik, vor allen dingen für unsere freiheitliche Gesellschaft.

 
Ich schwitz mir auch im Dienst alles ab weil man ja bei 40 Grad im Schatten Feldjacke statt Feldbluse tragen musste. Weil es einfach so befohlen wurde und du dich als kleiner Gefreiter nicht mit grünen Hauptfeldwebeln streitest.
Wird die befohlen, im Dienst immer eine Feldjacke zu tragen, während die Feldbluse das ist, was du aufgrund individueller Entscheidung im Dienst tragen möchtest?

Aber selbst wenn, bestünde immer noch der Unterschied zwischen einer dummen Anordnung und einer allgemeingültigen dummen Vorschrift.

Aber ja tolle Sünde sein Haar zu zeigen. Das ist wirklich mittelalterlich wenn man das wirklich glaubt.
Als wäre es eine Sünde am Karfreitag nen Steak zu essen oder am Sabbat nen Lichtschalter zu bedienen. Bekloppt.
Der Unterschied ist der: In Deutschland kannst du es dir aussuchen, ob du am Karfreitag ein Steak essen möchtest oder nicht. Es ist dir von staatlicher Seite nicht geboten, dem christlichen Gebot zu folgen, jedoch auch nicht, ihm nicht zu folgen, wenn du das möchtest. Auch nicht in der Behördenkantine.

ABER: Versuch mal, in Deutschland am Karfreitag (tagsüber) eine Tanzveranstaltung durchzubringen. Das Tanzverbot ist witzigerweise auch die Ausprägung eines religiös-sittliches Gebots, das vom säkularen Staat durchgesetzt wird und welches alle betrifft, während beispielsweise ein als sittlich vorgeschriebenes Kopftuch naturgemäß nur um den eigenen Kopf gewickelt wird.

Es geht um diese Menschen die dieses Land geprägt haben und das waren halt Christen und Juden (auch wenn letztere schlecht behandelt worden sind).
Süddeutschland hat das Christentum über den nachklingenden römischen Einfluss vergleichsweise sanft angenommen, weite Teile Norddeutschlands wurden jedoch mit Feuer und Schwert christianisiert. Wenn das ganz legitim unter "Prägung dieses Landes" fällt, scheint mir die mögliche (!) Wirkung von Kopftuch und/oder Kippa in Amtsstuben doch recht überschaubar zu sein. :D
 
Ich hatte letztens ein Uni Seminar zum Thema Islam,
die Dozentin war eine Muslima aus Syrien. Sie war vollkommen geschockt,
dass man sie in Deutschland in die rechte Ecke stellt weil sie für ein Burka Verbot ist
und sagt, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört (weil dann die Scharia über dem GG stehen würde), aber Muslime selbst schon.

Außerdem bin ich auch gegen ein Kopftuchverbot, wer so ein schmalbandiges Verbot anlegt bekommt das
vom BVerfG um die Ohren gehauen.
 
Zu sagen der Islam gehöre nicht zu Deutschland, aber die Muslime schon, ist Schwachsinn. Muslime sind letztlich die "Islam-Ausübenden". Das kann man unmöglich trennen - der Islam gehört zur Identität der Muslime, allein im Namen Muslim ist das Wort Islam verankert. Was soll das heißen der Islam gehört nicht zu Deutschland, für einen praktizierenden, deutschen Muslim? Genau, überhaupt nichts. Das hieße nämlich, dass er als Deutscher und Religionsangehöriger des Islams nicht nach Deutschland gehört. Bescheuert!

Hier was zum Lachen

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Zu sagen der Islam gehöre nicht zu Deutschland, aber die Muslime schon, ist Schwachsinn.
Ich habe eine praktizierende Muslima zitiert deren Job es ist interkulturellen Dialog zu fördern.
Aber schön, dass der nächstbeste Forenuser kommt und das als Schwachsinn bezeichnet :D

Das ist kein Schwachsinn, aber diese Auslegung muss man konsequent weiter denken
was mich dazu führt zu sagen, dass wir Deutschen und was bei Frankreich abgucken müssen.

Wenn ich mit dieser Begründung sage, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört muss ich das
zwangsweise für das Christentum auch sagen. Jedenfalls in der Form.
Hier was zum Lachen
Das hätte ganz oben stehen müssen
 
Ihrer Auslegung nach darf sie den Islam nicht praktizieren, weil er ja nicht zu Deutschland gehört. Sehr widersprüchlich.

Edit: Es wäre auch interessant zu wissen, was mit "nicht gehören" gemeint ist. Nicht gehören bedeutet für mich illegal/gegen das Gesetz sein.
 
Zu sagen der Islam gehöre nicht zu Deutschland, aber die Muslime schon, ist Schwachsinn. Muslime sind letztlich die "Islam-Ausübenden". Das kann man unmöglich trennen - der Islam gehört zur Identität der Muslime, allein im Namen Muslim ist das Wort Islam verankert. Was soll das heißen der Islam gehört nicht zu Deutschland, für einen praktizierenden, deutschen Muslim? Genau, überhaupt nichts. Das hieße nämlich, dass er als Deutscher und Religionsangehöriger des Islams nicht nach Deutschland gehört. Bescheuert!
Das ist deine Interpretation!
Wir leben hier in einer Gesellschaft, in der Einigkeit darüber herrscht, das keine Religion Identitätsstiftend für die Allgeminheit sein kann, Religion ist individuelle Privatsache, so lange sie eben nicht die Allgemeinheit tangiert oder "stört". Das nussten auch die beiden Amtskirchen über die letzten Jahrzehnte mehr als dutzendemale durch Gerichtsenscheide lernen, vor allen dingen die Katholische Kirche.

Was ich damit sagen will, die Beziehung zur Religion ist für uns Muslime eine ganz andere als für viele europäische Menschen - sie ist nämlich sinn- und identitätsstiftend, und wenn man das nicht begriffen hat, wird man auch nie begreifen, wie frustrierend es für eine Muslima ist, dass sie aufgrund ihres Glaubens ihren Berufswunsch nicht verfolgen kann.
Das mag so sein, wir Deutschen und auch so ziemlich alle Europäer gehen einen anderen Weg (Sekularisierung, absolute Trennung von Staat und Religion) und wollen den auch weiterhin fortsetzen.
Edit: Es wäre auch interessant zu wissen, was mit "nicht gehören" gemeint ist. Nicht gehören bedeutet für mich illegal/gegen das Gesetz sein.
Der Islam so wie er von einem Teil gelebt und gepredigt wird, ist illegal in Deutschland, denn in Deutschland steht das GG über allem, was fundamental dem Islam (ismus) und der Scharia widerspricht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist deine Interpretation!
Es ist meine Interpretation, dass der Islam für die Muslime identitätsstiftend sei? Okay...

Das mag so sein, wir Deutschen und auch so ziemlich alle Europäer gehen einen anderen Weg (Sekularisierung, absolute Trennung von Staat und Religion) und wollen den auch weiterhin fortsetzen.
Wir Deutschen, und damit eine homogene Masse meinen, gibt es nicht. Es gibt hunderttausende deutsche Muslime.
Der Islam so wie er von einem Teil gelebt und gepredigt wird, ist illegal in Deutschland, den in Deutschland steht das GG über allem, was fundamental dem Islam (ismus) und der Scharia widerspricht.
Ja, ein Teil und der ist eine absolute Minderheit. Die Scharia ist flexibel und für Muslime besagt die Scharia, dass Muslime als Minderheit in einem nicht-islamischen Land sich an den Gesetzen halten sollen, ist das gegen das GG?
 
Ihrer Auslegung nach darf sie den Islam nicht praktizieren, weil er ja nicht zu Deutschland gehört. Sehr widersprüchlich.
Du bist dogmatisch wie konservative Katholiken.
Die Scharia ist flexibel und für Muslime besagt die Scharia, dass Muslime als Minderheit in einem nicht-islamischen Land sich an den Gesetzen halten sollen, ist das gegen das GG?
Und wenn man dann in der Mehrheit ist kommt die Scharia?
Nicht, dass das ein realistisches Szenario ist, aber so klingt das was du sagst.

Oder anders gefragt?
Hältst du dich aus Überzeugung an das GG oder weil du eben einer religiösen Minderheit angehörst?
 
Wir Deutschen, und damit eine homogene Masse meinen, gibt es nicht. Es gibt hunderttausende deutsche Muslime.
Doch, denn es dürfte 78 Millionen zu vielleicht 5 Millionen stehen, dazu haben wir hier in Europa unsere eigene Geschichte und Entwicklung und auch "Abwicklung" mit Religion und Kirche.
Du wirst hier in Deutschland 85% bis 90% Menschen finden, die garantiert ihre Identität weder über Glauben noch eine bestimmte Religion oder Kirche definieren. Vor hundert Jahren, hättest du noch einige gefunden, die Mehrheitsgesellschaft hat sich aber eben in diesen hundert Jahren nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa völlig weg entwickelt von solch einem Gedanken oder Weltbild.
Menschen die ihren Lebensinn und ihre Identität in einem religiösen Glauben sehen, gibt es so gut wie nicht mehr, außerhalb der neu hinzugekommenen Muslime und die Gesellschaft hattte ja Gründe, warum sie sich davon sehr weit wegentwickelt hat und ihre Gesetze so ausformuliert hat, dass das ein Bestandteil der hiesigen Mehrheitsgesellschaft ist.
Das solltest du vielleicht auch mal zur Kenntnis nehmen!
Ja, ein Teil und der ist eine absolute Minderheit. Die Scharia ist flexibel und für Muslime besagt die Scharia, dass Muslime als Minderheit in einem nicht-islamischen Land sich an den Gesetzen halten sollen, ist das gegen das GG?
Ich glaube ob es eine absolute Minderheit ist oder nicht, oder eben doch eine größere Minderheit, herrscht eben Streit in der deutschen Gesellschaft.
 
Doch, denn es dürfte 78 Millionen zu vielleicht 5 Millionen stehen, dazu haben wir hier in Europa unsere eigene Geschichte und Entwicklung und auch "Abwicklung" mit Religion und Kirche.
Du wirst hier in Deutschland 85% bis 90% Menschen finden, die garantiert ihre Identität weder über Glauben noch eine bestimmte Religion oder Kirche definieren. Vor hundert Jahren, hättest du noch einige gefunden, die Mehrheitsgesellschaft hat sich aber eben in diesen hundert Jahren nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa völlig weg entwickelt von solch einem Gedanken oder Weltbild.
Menschen die ihren Lebensinn in ihre Identität in einem religiösen Glauben sehen, gibt es so gut wie nicht mehr, außerhalb der neu hinzugekommenen Muslime und die Gesellschaft hattte ja Gründe, warum sie sich davon sehr weit wegentwickelt hat und ihre Gesetze so ausformuliert hat, dass das ein Bestandteil der hiesigen Mehrheitsgesellschaft ist.
Das solltest du vielleicht auch mal zur Kenntnis nehmen!
Ich weiß gar nicht was eigentlich dein Problem ist und weshalb du so angreifend auf meine Kommentare reagierst. Du schreibst so, als würdest du in mir eine Bedrohung deines Abendlandes sehen. Jedes mal das gleiche...
Ich glaube ob es eine absolute Minderheit ist oder nicht, sondern eben doch eine große Minderheit, herrscht eben Streit in der deutschen Gesellschaft.
Dann sollte sich diese "deutsche Gesellschaft" einfach nur Statistiken anschauen. Gewaltbereite Neosalafisten gibt es in Deutschland nur paar Hundert. Diese paar Hundert sind unter 5 Mio. Muslimen nicht mal 1%.
 
Der Streit herrscht nur, weil die deutsche Mehrheitsgesellschaft den Islam unterdrückt und Muslime diskriminiert. Warum gibt es hier christliche Feiertage aber keine muslimischen?
 
Menschen die ihren Lebensinn und ihre Identität in einem religiösen Glauben sehen, gibt es so gut wie nicht mehr,
Gibt es auch noch, findet man gerne mal bei den Querdenkern...
Ich weiß gar nicht was eigentlich dein Problem ist und weshalb du so angreifend auf meine Kommentare reagierst. Du schreibst so, als würdest du in mir eine Bedrohung deines Abendlandes sehen. Jedes mal das gleiche...
Schön wie meine Frage an dich ignoriert wird.
Warum gibt es hier christliche Feiertage aber keine muslimischen?
Tradition und Kapitalismus
Warum schwappt der Black Friday wohl hier rüber.
 
Leute, die meinen, Muslime sind eine Gefahr, sind Opfer von jahrzehntelange antimuslimischen Berichten in Medien.
Gibt es auch noch, findet man gerne mal bei den Querdenkern...
Muslime setzt du mit Querdenkern gleich. Aha.
Schön wie meine Frage an dich ignoriert wird.
Habe doch geschrieben, dass GG und Scharia nicht in einem Widerspruch stehen. Verstehe deine Frage nicht.
 
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