Ein zu vererbendes Gut wurde ja schon besteuert.
Denach wäre ein Erbe,was später weitervererbt wird irgendwann weg,ohne je was davon ausgegeben zu haben.
Und was ist daran falsch, dass nach einigen Vererbungen, also mehreren Jahrhunderten (!) von einem Erbe, für dessen Erhalt/Mehrung kein einziger der Erben je einen Finger krum gemacht hat, irgendwann nichts mehr übrig ist? Ich halte vom "Leistungsprinzip" ja allgemein wenig, weil es meist mit merkwürdigen Vorstellungen von "Leistung" kombiniert wird. Aber der einzige, der je etwas für ein Erbe geleistet hat und es somit wortwörtlich verdienen könnte, ist tot sobald es an Erben geht. Alle anderen erhalten nur ein Geschenk, und können zum Teil keinen einzigen moralischen Grund nennen, der ihnen mehr Anrecht darauf geben würde, als 80 Millionen anderen Deutschen. Oder knapp 8 Milliarden weiteren Inhabern anderer Staatsbürgerschaften. Dass die Erben trotzdem den Großteil dieses Geschenkes behalten dürfen, das oft tausende andere, leer ausgehenden Menschen erarbeitet haben, ist eigentlich schon ein Privileg.
Früher mag das mal mit Zusammenhalt in der Großfamilie gerechtfertigt gewesen sein - Familienangehörige hatten geholfen, die Erbmasse aufzubauen, Familienangehörige hatten den Vererbenen ertragen und gepflegt. Heute zahlt die Gemeinschaft aller Deutschen jedes Jahr deutlich über 300 Milliarden Euro für Rente und Pflege (also Leistungen, die im traditionellen, Erbe-rechtfertigenden Modell die Familie zu 100% übernehmen müsste), die Einnahmen aus der Erbschaftssteuer betragen aber nicht einmal fünf Prozent davon. Die anderen 95 Prozent sind Reingewinn, der aus dem Gemeinschaftsvermögen an einzelne fließt. Und zwar ausschließlich an ohnehin schon begüterte, während die Armen im Gegenzug noch ärmer werden.
Eine andere frage ist wer wurde überhaupt gefragt und wer und wieviele haben dafür gestimmt für dieses "Vernünftige Sozialsystem". Oder wurde es einfach von oben herrab bestimmt?!
Jeder einzelne wahlberechtigte wird alle vier Jahre gefragt, was er vom System Deutschland hält. Die Antwort lautet gefühlt seit ewig "gut, bitte weiter genau so".
Ein Auto wird waehrend seines Zussamenbaus auch x-mal besteuert, trotzdem gibt es eine Kfz-Steuer. Auch abschaffen?
Schlechtes Beispiel. Die auf Vorprodukte erhobenen Steuern lassen sich die Konzerne samt und sonders hinten wieder von ihrer Steuer"last" abziehen.
Ohje.
Kfz-Steuern sind eigentlich für die entsprechende Infrastruktur.
Schön wärs. Die KFZ-Steuern würde nicht einmal für die Bundesstraßen reichen, locker nochmal das gleiche geben Länder und Gemeinden aus. Die Infrastruktur für Autofahrer wird also mehrheitlich von der Allgemeinheit gezahlt, nicht gezielt von den Nutzern. Heißt auch: Wer wenig oder gar nicht Auto fährt subventioniert diejenigen, die es häufig und viel machen. Im Falle von denjenigen, die aus Mangel an Geld wenig oder gar nicht fahren ist das genauso ein Umverteilung von unten nach oben, wie die Erbschaftssteuer.
Das Tankstellenbeispiel ist im Zeitalter der Digitalisierung (wiederum nicht Merkels oder Nahles Digitalisierung) für ein Kassensystem z.B an Tankstellen
ebenso kein Problem.
Dazu muss z.B Das Finanzamt dem Steuerzahler nur die passenden Karten zuschicken. die dann vor Ort eingelesen werden.
Willkommen im totalen Überwachungsstaat, in dem jede einzelne finanzielle Transaktion von dir überwacht und registiert wird

Am besten noch supranational organisieren, nicht dass hier am Ende noch Ausländer ohne entsprechende Karte steuerfrei tanken. Ich bin sicher, Putin kooperiert gerne beim Aufbau eines einheitlichen Systems und Googles- äh Trumpistan sowieso.
So können Individuelle Steuersätze abgerechnet werden.
Und wer sich unangenehm verhält, bei dem beträgt der Satz dann halt mal individuell 110%.
Asylrecht abschaffen, nein da kann ich nicht zustimmen.
Aber Asyl war halt nie für solche Fälle wie jetzt gedacht.
Asyl war durchaus für solche Einzelfälle wie heute gedacht. Was von den Schaffern des Konzeptes nicht vorhergesehen wurde: Das Staaten und Konzerne im 21. Jhd. weltweit an dutzenden Orten gleichzeitig schaffen, die ganze Völker ihr Heil in der Flucht suchen lassen.
Aber an dem Ende will ja scheinbar niemand was ändern...