Viele Patient*innen wissen meist nur von der vereinfachten Wirkung ("Die Pille ist fürs Herz, die für die Nieren."), aber kaum jemand kennt sich mit der Pharmakodynamik aus. Manche setzen auch einfach eigenmächtig, also ohne ärztliche Rücksprache Medikamente ab, und wundern sich dann übers Blaulicht. Und das weiß ich, weil ...Das setzt voraus, dass man davon ausgeht, alle Patient*innen seien so dämlich, dass sie gar nicht wissen, was sie eigentlich so alles schlucken.
... ich die berufliche Realität kenne.Das ist Pixie-Im-Wolkenkuckuksland-Denke. Mit der Realität hat das NICHTS zu tun.

Das ist Patientengefährdung. Heutzutage checken Ärzt*innen die Wechselwirkungen mit einem digitalen Tool innerhalb kürzester Zeit.Ich erlebe das immer wieder bei meiner Schwiegermutter. Die kommt MIT Medikamentenplan ins KH und bekommt dann dort Medikamente, die man wegen der Wechselwirkungen nicht mit denen auf dem Medikamentenplan nehmen soll, obwohl es alternative Präparate gibt!
Der Medikationsplan muss schriftlich vorliegen. Wenn man sich da auf die Erinnerung der Patient*innen verlassen würde, gäbe es allzu oft große Probleme.Ein guter Arzt frag bei der Anamnese obendrein, ob und wenn welche Medikamente genommen werden. Das steht in aller Regel sogar auf jedem Aufnahmefragebogen.
Genau das stimmt eben nicht. Eigentlich weißt du das auch, @Tekkla.Warum das jetzt in der ePA für JEDEN frei zugänglich stehen soll, kann ich nicht nachvollziehen.
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