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Gast1772925001
Guest
Ich habe widersprochen, weil es erhebliche Sicherheitsbedenken gab, siehe die CCC-Vorträge am 38C3.
Das wäre für mich auch noch ok. Solange keine Arbeitgeber oder andere Personen an die Infos kommen.Nicht nur Ärzt*innen können darauf zugreifen. Auch andere Berufsgruppen sollen nach Freigabe durch die Patient*innen damit arbeiten können, bspw. Apotheker*innen und Therapeut*innen. Es geht um eine grundsätzliche informative Vernetzung des Gesundheitssystems.
Kann ich ein Stück weit nachvollziehen. Muss z.B. der Zahnarzt wissen was ich für eine psychische Erkrankung habe? Oft kennen sie sich damit auch nicht aus. Und das kann zu Vorurteilen führen.Interessant. Eigentlich soll die ePa dazu dienen, gut informierte Entscheidungen zu ermöglichen. Ich weiß nun nicht, in welchem Beruf du tätig bist. Warum sollte eine ePa-gestützte Informationsgrundlage die Diagnostik zu vorgefertigten Meinungen bzw. Diagnosen führen?
Hab tatsächlich noch keinen Brief diesbezüglich bekommen.Die Krankenkassen haben die Kund*innen angeschrieben. Dadurch wurden alle Versicherten über das Vorhaben grundsätzlich informiert. Es galt bzw. gilt Opt-Out.
Den solltest du eigentlich schon lange haben - das Ding startet in ein paar tagen, zum Widerspruch ists ja fast schon zu spät.Hab tatsächlich noch keinen Brief diesbezüglich bekommen.
Muss ich wohl doch nachhaken.
Wo ist die Regierung autoritär?Angesichts der immer mehr und mehr autoritär und übergriffig werdenden Regierungen, Deutschland wie auch die der EU, welche versucht die Bevölkerung umzuerziehen, zu bevormunden und zu kategorisieren, überwiegen für mich die Nachteile gegenüber den Vorteilen.
Einfach draan bleiben und Druck machen. Meine Mutter hat auch so ein Teil bekommen und wir sind am überlegen. Generell sind wir da auch immer skeptisch wenn seitens des Staates solche Einmischungen passieren. Als nächstes werden sie noch das Bargeld abschaffen.. darf man nicht zulassen so was. Für so was sollten Leute auf die Straße gehen und wegen vielem anderen, statt sich immer ggseitig in rechts oder links Demos total verblenden zu lassen...Angesichts der immer mehr und mehr autoritär und übergriffig werdenden Regierungen, Deutschland wie auch die der EU, welche versucht die Bevölkerung umzuerziehen, zu bevormunden und zu kategorisieren, überwiegen für mich die Nachteile gegenüber den Vorteilen.
Noch soll dieses Vorhaben freiwillig sein, doch wie lange noch? Ein Lauterbach meinte letztens das wir uns zukunftig auf neue Pandemien einstellen müssten, wie sieht es dann aus? Dann weicht die Wahl plötzlich der Pflicht.
Wenn es den überhaupt eine Wahl gibt, auf meinen Widerspruch hat meine Krankenkasse bis heute nicht reagiert.
Und wie zahlt man beim Bäcker oder Flohmarkt?Als nächstes werden sie noch das Bargeld abschaffen
Welche konkreten Nachteile sind dies deiner Meinung nach?Angesichts der immer mehr und mehr autoritär und übergriffig werdenden Regierungen, Deutschland wie auch die der EU, welche versucht die Bevölkerung umzuerziehen, zu bevormunden und zu kategorisieren, überwiegen für mich die Nachteile gegenüber den Vorteilen.
Auch ohne Pandemien oder anderweitige Ereignisse würde die digitale früher oder später die analoge Version überholen. Die systemischen Vorteile sind beachtlich. Abseits der alltäglichen Patientenversorgung ist der Datensatz für die Epidemiologie ein Gamechanger. Allerdings wären es auch für Konzerne, die ohnehin schon Data-Mining betreiben, und ggf. auf die Informationen zugreifen könnten, ein Fest - wer könnte garantieren, dass keine Deanonymisierung betrieben wird?Noch soll dieses Vorhaben freiwillig sein, doch wie lange noch? Ein Lauterbach meinte letztens das wir uns zukunftig auf neue Pandemien einstellen müssten, wie sieht es dann aus? Dann weicht die Wahl plötzlich der Pflicht.
Sowas müssen Zahnärzt*innen nicht unbedingt wissen, aber es kann hilfreich sein, von einer Angststörung oder Allergien zu wissen.Kann ich ein Stück weit nachvollziehen. Muss z.B. der Zahnarzt wissen was ich für eine psychische Erkrankung habe? Oft kennen sie sich damit auch nicht aus. Und das kann zu Vorurteilen führen.
Genau. Die schaffen es ja nicht einmal, die sinnfreien 1 und 2 ct Münzen abzuschaffen.Als nächstes werden sie noch das Bargeld abschaffen
Das ist nun wirklich deren Problem. Irgendwann muss man halt mal in der Realität ankommen.Und wie zahlt man beim Bäcker oder Flohmarkt?
Die normal "kranken" auch. Irgendwas ist neu? Nää, will ich nicht.Der normale nicht Kranke Mensch ist daher wie immer erst mal Skeptisch.
Dito. Warte ab bis durch den ersten großen Hack dann die Sicherheit erhöht wurde. Dürfte, nach Erfahrungen aus Frankreich und den USA, keine 5 Jahre dauern.Ich habe widersprochen, weil es erhebliche Sicherheitsbedenken gab, siehe die CCC-Vorträge am 38C3.
Da ist was dran.Dito. Warte ab bis durch den ersten großen Hack dann die Sicherheit erhöht wurde. Dürfte, nach Erfahrungen aus Frankreich und den USA, keine 5 Jahre dauern.
Du kannst weiterhin eine unabhängige Zweitmeinung erhalten. Über die kassenspezifischen Apps kannst du weitreichende Kontrolle über die Daten ausüben. Wenn du willst, erhalten die für die Zweitmeinung involvierten Ärzt*innen keine Befunde der ersten Diagnose.Ansonsten finde ich es nicht gut, dass man keine vollständige(!) Kontrolle darüber hat was welcher Arzt lesen darf. Klar kann man Dinge für Ärzte sperren, aber ich kann eben nich in einem bereits geschriebenen Bericht Dinge unlesbar machen. Wenn ich ne unabhängige Zweitmeinung haben möchte, dann soll die halt auch unabhängig sein. Wird aber durch die Patientenakte so gut wie unmöglich.
Der Anteil an Fehldiagnosen liegt recht konstant bei ca. 10%. Was rechnen Ärzt*innen denn ab, "was so gar nicht stimmt"? Und konntest du das bisher löschen oder korrigieren?Auch ist es nicht selten, dass Ärzte einfach Fehldiagnosen stellen bzw. etwas abrechnen was so gar nicht stimmt. Eine Löschung oder Korrektur dieser Angaben ist ebenfalls nicht möglich.
"Weitreichend" bedeutet nicht komplett!Da ist was dran.
Du kannst weiterhin eine unabhängige Zweitmeinung erhalten. Über die kassenspezifischen Apps kannst du weitreichende Kontrolle über die Daten ausüben. Wenn du willst, erhalten die für die Zweitmeinung involvierten Ärzt*innen keine Befunde der ersten Diagnose.
In Arztbriefen einzelne Passagen zu schwärzen ist ohnehin Nonsens. Hast du das mit Arztbriefen in Papierform jemals getan? Könnte mir vorstellen, dass die Leser*innnen eines solchen Arztbriefes überlegen würden, ob eine F-Diagnose vorliegt ...
Der Anteil an Fehldiagnosen liegt recht konstant bei ca. 10%. Was rechnen Ärzt*innen denn ab, "was so gar nicht stimmt"? Und konntest du das bisher löschen oder korrigieren?
Freilich. Aber ist "komplett" ein realisitischer Anspruch? Konntest du diesen auch an die bisherige Dokumentation stellen? Das sind nicht nur personenbezogene Daten sondern auch Arbeitsmittel. Wenn der Anspruch besteht, "in einem bereits geschriebenen Bericht Dinge unlesbar" zu machen, frage ich mich, was das soll und welche Beweggründe dahinter liegen."Weitreichend" bedeutet nicht komplett!
Man könnte sowas wählen. Springer. Wenn du bessere Zahlen kennst, die vielleicht sogar a.-d. zur Genüge berücksichtigen, immer her damit. Aber "nicht selten" hat den Charme von trust me bro.Auf was für statistische Zahlen berufst Du Dich da? Was offiziell angeklagt wurde oder was unter den Teppich gekehrt wurde? Oder was nicht zur Anzeige gebracht wurde, weil der betroffene Patient entweder:
a. keine Ahnung hat und da einen Zusammenhang vermutet?
b. Der Patient verstorben ist?
c. der betroffene Patient einfach keine Kraft/Geld/Geduld mehr hat, um einen mehrjährigen Rechtsstreit zu führen?
d. oder durch ein kollegiales Gefälligkeitsgutachten im Nirwana versinkt?
Trotz enormer Fortschritte in den diagnostischen Möglichkeiten — insbesondere im apparativ-technischen Bereich — sprechen die wenigen Analysen, die es im Schrifttum der letzten Jahre und Jahrzehnte zum Thema Fehldiagnosen gibt, mit einer Ausnahme dafür, dass die Fehldiagnosenhäufigkeit in Großkrankenhäusern und Universitätskliniken Mitteleuropas und Nordamerikas unverändert bei etwa 10 % liegt.
https://link.springer.com/chapter/10.1007/3-540-27538-X_1
Ja, damit müssen wir weiterhin leben und arbeiten.Und genau das ist das Problem. Hinter all der tollen, modernen, digitalen Welt, steht am Ende immer noch ein Mensch, mit all seinen Fehlern, Erfahrungen, Vorurteilen und Befindlichkeiten.
Gruß T.

Ich denke schon das so Fehldiagnosen reduziert werden.Aber ist dann nicht gerade die eAkte ein geeignetes Tool um die Fehldiagnosen zu verhindern, da nun Ärzte, die die Patientin das erste Mal sehen, Zugriff auf die Krankengeschichte haben.
Aber was genau ändert sich an der E-Variante zur jetzigen Form? Am Ende steht ein Mensch, mit all seinen Fehlern, Erfahrungen, Vorurteilen und Befindlichkeiten. Egal ob digital oder analog."Weitreichend" bedeutet nicht komplett!
Auf was für statistische Zahlen berufst Du Dich da? Was offiziell angeklagt wurde oder was unter den Teppich gekehrt wurde? Oder was nicht zur Anzeige gebracht wurde, weil der betroffene Patient entweder:
a. keine Ahnung hat und da einen Zusammenhang vermutet?
b. Der Patient verstorben ist?
c. der betroffene Patient einfach keine Kraft/Geld/Geduld mehr hat, um einen mehrjährigen Rechtsstreit zu führen?
d. oder durch ein kollegiales Gefälligkeitsgutachten im Nirwana versinkt?
Und genau das ist das Problem. Hinter all der tollen, modernen, digitalen Welt, steht am Ende immer noch ein Mensch, mit all seinen Fehlern, Erfahrungen, Vorurteilen und Befindlichkeiten.
Gruß T.
Ja Du hattest Arbeit.Aber was genau ändert sich an der E-Variante zur jetzigen Form? Am Ende steht ein Mensch, mit all seinen Fehlern, Erfahrungen, Vorurteilen und Befindlichkeiten. Egal ob digital oder analog.
Abseits der ganzen Bedenken, wenn ich mir das ganze drumherum der Krebstdiagnose bis hin zur Therapie meiner Frau anschaue bin ich absolut für die E Akte. Zig Ärzte waren nötig und jedem mussten wir die bisherigen Befunde kopieren, faxen, senden. Wir saßen mehr am PC als beim Arzt.
