Deine elektronische Patientenakte

Ich habe widersprochen, weil es erhebliche Sicherheitsbedenken gab, siehe die CCC-Vorträge am 38C3.
 
Nicht nur Ärzt*innen können darauf zugreifen. Auch andere Berufsgruppen sollen nach Freigabe durch die Patient*innen damit arbeiten können, bspw. Apotheker*innen und Therapeut*innen. Es geht um eine grundsätzliche informative Vernetzung des Gesundheitssystems.
Das wäre für mich auch noch ok. Solange keine Arbeitgeber oder andere Personen an die Infos kommen.
Interessant. Eigentlich soll die ePa dazu dienen, gut informierte Entscheidungen zu ermöglichen. Ich weiß nun nicht, in welchem Beruf du tätig bist. Warum sollte eine ePa-gestützte Informationsgrundlage die Diagnostik zu vorgefertigten Meinungen bzw. Diagnosen führen?
Kann ich ein Stück weit nachvollziehen. Muss z.B. der Zahnarzt wissen was ich für eine psychische Erkrankung habe? Oft kennen sie sich damit auch nicht aus. Und das kann zu Vorurteilen führen.
 
Die Krankenkassen haben die Kund*innen angeschrieben. Dadurch wurden alle Versicherten über das Vorhaben grundsätzlich informiert. Es galt bzw. gilt Opt-Out.
Hab tatsächlich noch keinen Brief diesbezüglich bekommen.
Muss ich wohl doch nachhaken.

Ich bin mit meinen Ärzten zufrieden, nur weiss ich wie die es so mit der Qualitätssicherung haben. Von IT fang ich erst nicht an.
Muss nicht wirklich sein, da ich keinen merklichen Mehrwert für mich erkenne.
 
Angesichts der immer mehr und mehr autoritär und übergriffig werdenden Regierungen, Deutschland wie auch die der EU, welche versucht die Bevölkerung umzuerziehen, zu bevormunden und zu kategorisieren, überwiegen für mich die Nachteile gegenüber den Vorteilen.
Noch soll dieses Vorhaben freiwillig sein, doch wie lange noch? Ein Lauterbach meinte letztens das wir uns zukunftig auf neue Pandemien einstellen müssten, wie sieht es dann aus? Dann weicht die Wahl plötzlich der Pflicht.
Wenn es den überhaupt eine Wahl gibt, auf meinen Widerspruch hat meine Krankenkasse bis heute nicht reagiert.
 
Angesichts der immer mehr und mehr autoritär und übergriffig werdenden Regierungen, Deutschland wie auch die der EU, welche versucht die Bevölkerung umzuerziehen, zu bevormunden und zu kategorisieren, überwiegen für mich die Nachteile gegenüber den Vorteilen.
Noch soll dieses Vorhaben freiwillig sein, doch wie lange noch? Ein Lauterbach meinte letztens das wir uns zukunftig auf neue Pandemien einstellen müssten, wie sieht es dann aus? Dann weicht die Wahl plötzlich der Pflicht.
Wenn es den überhaupt eine Wahl gibt, auf meinen Widerspruch hat meine Krankenkasse bis heute nicht reagiert.
Einfach draan bleiben und Druck machen. Meine Mutter hat auch so ein Teil bekommen und wir sind am überlegen. Generell sind wir da auch immer skeptisch wenn seitens des Staates solche Einmischungen passieren. Als nächstes werden sie noch das Bargeld abschaffen.. darf man nicht zulassen so was. Für so was sollten Leute auf die Straße gehen und wegen vielem anderen, statt sich immer ggseitig in rechts oder links Demos total verblenden zu lassen...
 
Die Elektronische Gesundheitsakte finde ich Hervorragend. Kommt natürlich wieder Jahre zu Spät. Grad für Menschen die eine recht Schwere Erkrankung haben ist das echt gut. Man muss nicht immer alle Unterlagen Mitschleppen oder Versenden. Oder den Arzt alles erklären was man hat, hatte und was man braucht. Das kann er sich der Arzt aus der Pantientenakte schon vorher besorgen. Der normale nicht Kranke Mensch ist daher wie immer erst mal Skeptisch. Für die meisten Ärzte und Patienten ist das aber ein Segen. So lange es alles Funzt. Je Digitaler desto Anfälliger. Deswegen lasst auch das Bargeld so wie es ist. Auf dem Flohmarkt oder irgend ein Privatverkauf wird dann nicht gut Klappen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Angesichts der immer mehr und mehr autoritär und übergriffig werdenden Regierungen, Deutschland wie auch die der EU, welche versucht die Bevölkerung umzuerziehen, zu bevormunden und zu kategorisieren, überwiegen für mich die Nachteile gegenüber den Vorteilen.
Welche konkreten Nachteile sind dies deiner Meinung nach?

Noch soll dieses Vorhaben freiwillig sein, doch wie lange noch? Ein Lauterbach meinte letztens das wir uns zukunftig auf neue Pandemien einstellen müssten, wie sieht es dann aus? Dann weicht die Wahl plötzlich der Pflicht.
Auch ohne Pandemien oder anderweitige Ereignisse würde die digitale früher oder später die analoge Version überholen. Die systemischen Vorteile sind beachtlich. Abseits der alltäglichen Patientenversorgung ist der Datensatz für die Epidemiologie ein Gamechanger. Allerdings wären es auch für Konzerne, die ohnehin schon Data-Mining betreiben, und ggf. auf die Informationen zugreifen könnten, ein Fest - wer könnte garantieren, dass keine Deanonymisierung betrieben wird?

Kann ich ein Stück weit nachvollziehen. Muss z.B. der Zahnarzt wissen was ich für eine psychische Erkrankung habe? Oft kennen sie sich damit auch nicht aus. Und das kann zu Vorurteilen führen.
Sowas müssen Zahnärzt*innen nicht unbedingt wissen, aber es kann hilfreich sein, von einer Angststörung oder Allergien zu wissen.


Ein aktueller "5 Minuten-Flyer" (aber digital):
Eingebundener Inhalt
An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Youtube. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt.
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.
 
Zuletzt bearbeitet:
Als nächstes werden sie noch das Bargeld abschaffen
Genau. Die schaffen es ja nicht einmal, die sinnfreien 1 und 2 ct Münzen abzuschaffen.
Aber auch das wurde ja von den Freunden der gepflegten Verschwörung direkt aufgegriffen und zum Anfang der kompletten Bargeldabschaffung gemacht.
Und wie zahlt man beim Bäcker oder Flohmarkt?
Das ist nun wirklich deren Problem. Irgendwann muss man halt mal in der Realität ankommen.
Restaurants mit "Keine Kartenzahlung" würden von mir eh ignoriert.
Der normale nicht Kranke Mensch ist daher wie immer erst mal Skeptisch.
Die normal "kranken" auch. Irgendwas ist neu? Nää, will ich nicht.
Jetzt mal völlig unabhängig davon, dass es hier ja berechtigte Kritik an der Sicherheit gab/gibt.

Die "EC"-Karte mit Kontaktlosfunktion? Teufelswerk! Da wird doch jeder die ganze Zeit ausgeraubt.
Google Street View?
Gibt es die Möglichkeit bei irgendwas zu widersprechen, dann ist der Freifahrtbürger doch direkt dabei.
Organspende? Gott bewahre.
 
Da wird ständig aus allen Ecken herumgejault, dass in Deutschland alles zu lange dauert, für Deutschland das Internet ja "Neuland" wäre (und damit natürlich immer die Aussage unserer ehemaligen Kanzlerin verballhornt), wir infrastrukturell gerade eben in solchen Bereichen ein Dritte Welt Land wären, ABER wenn dann endlich etwas passiert und auf moderne Gegebenheiten umgestellt wird, dann kommen sie wieder alle und rufen "autoritär", "meine Daten gehen niemanden was an", blablabla. Mich wundert es nicht, dass vieles extrem lange dauert. Das liegt natürlich absolut nicht nur an "den Bürgern", aber sie haben definitiv einen ordentlichen Anteil daran.

Da lachen viele über die Grünen, Umweltschutz, Schutz des Lebensraums verschiedenster Arten ("Da gibt es das und das Tier, und? Die sollen sich nicht so anstellen, deswegen wird da wieder ein Bau verzögert, der Arbeitsplätze und Zukunft für uns bringen würde" und gleichzeitig, wenn die Digitalisierung auch in Deutschland endlich voranschreitet "Äh, das will ich aber nicht, ist doch alles besser so wie es ist, wer braucht schon diesen modernen Kram, die wollen uns doch nur kontrollieren, buhu, ich armes Würstchen")

Also ich kann's echt nicht mehr hören und freue mich, wenn endlich Dinge vorangehen. Willkommen im aktuellen Jahrtausend, gewöhnt Euch endlich dran und nehmt die Vorteile mit, statt ständig nur zu lamentieren und jeglichen Fortschritt zu blockieren oder zu verlangsamen.


edit: Und dann sollen wir am besten auch noch möglichst überall nur mit Karte zahlen (was heutzutage durch Handy, Smartwatch und Co. dankenswerterweise ja noch simpler geworden ist), das geht ja gar nicht. Am Ende geht es uns wie vielen Skandinaviern, die das ja schon lange überwiegend machen.
Die werden dadurch ja bekannterweise auch nur kontrolliert und überwacht und zählen zu den unzufriedensten Menschen auf der Erde... Oh wait...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe widersprochen, weil es erhebliche Sicherheitsbedenken gab, siehe die CCC-Vorträge am 38C3.
Dito. Warte ab bis durch den ersten großen Hack dann die Sicherheit erhöht wurde. Dürfte, nach Erfahrungen aus Frankreich und den USA, keine 5 Jahre dauern.
Ansonsten finde ich es nicht gut, dass man keine vollständige(!) Kontrolle darüber hat was welcher Arzt lesen darf. Klar kann man Dinge für Ärzte sperren, aber ich kann eben nich in einem bereits geschriebenen Bericht Dinge unlesbar machen. Wenn ich ne unabhängige Zweitmeinung haben möchte, dann soll die halt auch unabhängig sein. Wird aber durch die Patientenakte so gut wie unmöglich. Auch ist es nicht selten, dass Ärzte einfach Fehldiagnosen stellen bzw. etwas abrechnen was so gar nicht stimmt. Eine Löschung oder Korrektur dieser Angaben ist ebenfalls nicht möglich.
 
Dito. Warte ab bis durch den ersten großen Hack dann die Sicherheit erhöht wurde. Dürfte, nach Erfahrungen aus Frankreich und den USA, keine 5 Jahre dauern.
Da ist was dran.

Ansonsten finde ich es nicht gut, dass man keine vollständige(!) Kontrolle darüber hat was welcher Arzt lesen darf. Klar kann man Dinge für Ärzte sperren, aber ich kann eben nich in einem bereits geschriebenen Bericht Dinge unlesbar machen. Wenn ich ne unabhängige Zweitmeinung haben möchte, dann soll die halt auch unabhängig sein. Wird aber durch die Patientenakte so gut wie unmöglich.
Du kannst weiterhin eine unabhängige Zweitmeinung erhalten. Über die kassenspezifischen Apps kannst du weitreichende Kontrolle über die Daten ausüben. Wenn du willst, erhalten die für die Zweitmeinung involvierten Ärzt*innen keine Befunde der ersten Diagnose.
In Arztbriefen einzelne Passagen zu schwärzen ist ohnehin Nonsens. Hast du das mit Arztbriefen in Papierform jemals getan? Könnte mir vorstellen, dass die Leser*innnen eines solchen Arztbriefes überlegen würden, ob eine F-Diagnose vorliegt ...

Auch ist es nicht selten, dass Ärzte einfach Fehldiagnosen stellen bzw. etwas abrechnen was so gar nicht stimmt. Eine Löschung oder Korrektur dieser Angaben ist ebenfalls nicht möglich.
Der Anteil an Fehldiagnosen liegt recht konstant bei ca. 10%. Was rechnen Ärzt*innen denn ab, "was so gar nicht stimmt"? Und konntest du das bisher löschen oder korrigieren?
 
Da ist was dran.


Du kannst weiterhin eine unabhängige Zweitmeinung erhalten. Über die kassenspezifischen Apps kannst du weitreichende Kontrolle über die Daten ausüben. Wenn du willst, erhalten die für die Zweitmeinung involvierten Ärzt*innen keine Befunde der ersten Diagnose.
In Arztbriefen einzelne Passagen zu schwärzen ist ohnehin Nonsens. Hast du das mit Arztbriefen in Papierform jemals getan? Könnte mir vorstellen, dass die Leser*innnen eines solchen Arztbriefes überlegen würden, ob eine F-Diagnose vorliegt ...


Der Anteil an Fehldiagnosen liegt recht konstant bei ca. 10%. Was rechnen Ärzt*innen denn ab, "was so gar nicht stimmt"? Und konntest du das bisher löschen oder korrigieren?
"Weitreichend" bedeutet nicht komplett!
Auf was für statistische Zahlen berufst Du Dich da? Was offiziell angeklagt wurde oder was unter den Teppich gekehrt wurde? Oder was nicht zur Anzeige gebracht wurde, weil der betroffene Patient entweder:
a. keine Ahnung hat und da einen Zusammenhang vermutet?
b. Der Patient verstorben ist?
c. der betroffene Patient einfach keine Kraft/Geld/Geduld mehr hat, um einen mehrjährigen Rechtsstreit zu führen?
d. oder durch ein kollegiales Gefälligkeitsgutachten im Nirwana versinkt?

Und genau das ist das Problem. Hinter all der tollen, modernen, digitalen Welt, steht am Ende immer noch ein Mensch, mit all seinen Fehlern, Erfahrungen, Vorurteilen und Befindlichkeiten.
Gruß T.
 
"Weitreichend" bedeutet nicht komplett!
Freilich. Aber ist "komplett" ein realisitischer Anspruch? Konntest du diesen auch an die bisherige Dokumentation stellen? Das sind nicht nur personenbezogene Daten sondern auch Arbeitsmittel. Wenn der Anspruch besteht, "in einem bereits geschriebenen Bericht Dinge unlesbar" zu machen, frage ich mich, was das soll und welche Beweggründe dahinter liegen.
Welche Arten der Kontrolle fehlen dir persönlich denn?

Auf was für statistische Zahlen berufst Du Dich da? Was offiziell angeklagt wurde oder was unter den Teppich gekehrt wurde? Oder was nicht zur Anzeige gebracht wurde, weil der betroffene Patient entweder:
a. keine Ahnung hat und da einen Zusammenhang vermutet?
b. Der Patient verstorben ist?
c. der betroffene Patient einfach keine Kraft/Geld/Geduld mehr hat, um einen mehrjährigen Rechtsstreit zu führen?
d. oder durch ein kollegiales Gefälligkeitsgutachten im Nirwana versinkt?
Man könnte sowas wählen. Springer. Wenn du bessere Zahlen kennst, die vielleicht sogar a.-d. zur Genüge berücksichtigen, immer her damit. Aber "nicht selten" hat den Charme von trust me bro.
Trotz enormer Fortschritte in den diagnostischen Möglichkeiten — insbesondere im apparativ-technischen Bereich — sprechen die wenigen Analysen, die es im Schrifttum der letzten Jahre und Jahrzehnte zum Thema Fehldiagnosen gibt, mit einer Ausnahme dafür, dass die Fehldiagnosenhäufigkeit in Großkrankenhäusern und Universitätskliniken Mitteleuropas und Nordamerikas unverändert bei etwa 10 % liegt.
https://link.springer.com/chapter/10.1007/3-540-27538-X_1

Und genau das ist das Problem. Hinter all der tollen, modernen, digitalen Welt, steht am Ende immer noch ein Mensch, mit all seinen Fehlern, Erfahrungen, Vorurteilen und Befindlichkeiten.
Gruß T.
Ja, damit müssen wir weiterhin leben und arbeiten. :)
 
Aber ist dann nicht gerade die eAkte ein geeignetes Tool um die Fehldiagnosen zu verhindern, da nun Ärzte, die die Patientin das erste Mal sehen, Zugriff auf die Krankengeschichte haben.
 
"Weitreichend" bedeutet nicht komplett!
Auf was für statistische Zahlen berufst Du Dich da? Was offiziell angeklagt wurde oder was unter den Teppich gekehrt wurde? Oder was nicht zur Anzeige gebracht wurde, weil der betroffene Patient entweder:
a. keine Ahnung hat und da einen Zusammenhang vermutet?
b. Der Patient verstorben ist?
c. der betroffene Patient einfach keine Kraft/Geld/Geduld mehr hat, um einen mehrjährigen Rechtsstreit zu führen?
d. oder durch ein kollegiales Gefälligkeitsgutachten im Nirwana versinkt?

Und genau das ist das Problem. Hinter all der tollen, modernen, digitalen Welt, steht am Ende immer noch ein Mensch, mit all seinen Fehlern, Erfahrungen, Vorurteilen und Befindlichkeiten.
Gruß T.
Aber was genau ändert sich an der E-Variante zur jetzigen Form? Am Ende steht ein Mensch, mit all seinen Fehlern, Erfahrungen, Vorurteilen und Befindlichkeiten. Egal ob digital oder analog.

Abseits der ganzen Bedenken, wenn ich mir das ganze drumherum der Krebstdiagnose bis hin zur Therapie meiner Frau anschaue bin ich absolut für die E Akte. Zig Ärzte waren nötig und jedem mussten wir die bisherigen Befunde kopieren, faxen, senden. Wir saßen mehr am PC als beim Arzt.
 
Aber was genau ändert sich an der E-Variante zur jetzigen Form? Am Ende steht ein Mensch, mit all seinen Fehlern, Erfahrungen, Vorurteilen und Befindlichkeiten. Egal ob digital oder analog.

Abseits der ganzen Bedenken, wenn ich mir das ganze drumherum der Krebstdiagnose bis hin zur Therapie meiner Frau anschaue bin ich absolut für die E Akte. Zig Ärzte waren nötig und jedem mussten wir die bisherigen Befunde kopieren, faxen, senden. Wir saßen mehr am PC als beim Arzt.
Ja Du hattest Arbeit.
Aber jeder dieser Therapeuten mußte sich der Mühe unterziehen und deiner Frau zuhören, ohne "vorbelastet" in die Diagnostik zu gehen.
Es ist wie mit Sprache und Schreiben lernen. Das geht besser mit einem Stift, statt mit der Tastatur. Und wenn man immer wieder Papiere sortieren, abheften und kopieren muß, setzt man sich ganz anders mit einer Krankeheit auseinander, als wenn mann "digital zum Artz geht" und sagt :"mach mal".
Das psychologische Procedere dahinter sollte niemals unterschätzt werden.
Optimal wäre natürlich, mit ePa UND verantwortungsvoller Diagnostik, Aber ich habe da so meine Bedenken :schief:
Während bei der Medikation finde ich die ePa absolut empfehlenswert.
Spoileralarm:
Wir sind dieses Jahr am Umstellen auf ePa in unserer Praxis und das Einzige was daran interessant ist, das der Leistungserbringer besser von den GKVs kontrolliert werden kann. > siehe elektronische Kasse im Gaststättengewerbe und Finanzamt. Scheint sich bei den Krankenkassen zu lohnen, denn diese "Taskforces" tragen sich selbst. Und wir reden hier nicht von gesetzeswidrigem Verhalten aka Abrechnungsbertug o.ä. Sondern auch schon von lediglich falsch eingetragener Dokumentation!!!
Also immer schön hinter die praktische, neue, digitale Meinungsmauer schauen. Nicht das aus dem scheinbar "Bequemen", das reale "Entmündigen" steht. Georg Orwell läßt grüßen.
Gruß T.
 
Zurück