Dedizierte Soundkarten... - das sagen die PCGH-Redakteure dazu

die aussage das man nur im "highendbereich" eine richtige soundkarte bräuchte oder unterschiede hören würde ist totaler schwachsinn. gut, wenn man meint das kopfhörer von einer AUDIO marke und nicht von einem "gaminghersteller" highend wären könnte das zutreffen.


am ende des tages sollte man bei audio hardware auch wirklich zu herstellern greifen die in diesem gebiet erfahrung haben und sich darauf spezialisieren. gamingheadsets sind das schlimmste und überteuerste das es gibt und wird - auch hier - leider viel zu oft und viel zu sehr gelobt.

schade das sich in der "gamingwelt" keine differenzierte ansicht finden lässt. denn dann würden viel mehr leute die keine ahnung haben, auch definitiv unterschiede hören und zu besseren angeboten greifen, anstelle logitech und konsorten geld für überteuerte und schlechte hardware in den rachen zu schieben
 
Noch mal in Bildern ! ;)

Das hier
...

@ das

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@ das

...
=

guter Sound ! :D

Bei mir ist ersteres ein FiiO D3 hinterm Fernseher und letzteres ein Paar KEF IQ70, der A676 identisch.
Hat den Vorteil dass alles was der TV so anzeigt auf die Boxen geht.
Hab den kleinen FiiO selbst gegen eine Xonar D2 vertestet und kaum Unterschiede ausmachen können. In der aktuellen Kette ist er aber potenziell noch das schwächste Glied. Dafür halt komplett ohne Treiberstress. Hatte auch schon mal angeregt den/solche gegen vollwertige Soundkarten antreten zu lassen.
 
Das Signal kommt sogar aus der Grafikkarte. Spielt aber keine Rolle weil die nur CPU-Berechnungen unverändert, weil Bit-genau, weiterleitet.
 
Bei mir ist ersteres ein FiiO D3 hinterm Fernseher und letzteres ein Paar KEF IQ70, der A676 identisch.
Hat den Vorteil dass alles was der TV so anzeigt auf die Boxen geht.
Hab den kleinen FiiO selbst gegen eine Xonar D2 vertestet und kaum Unterschiede ausmachen können. In der aktuellen Kette ist er aber potenziell noch das schwächste Glied. Dafür halt komplett ohne Treiberstress. Hatte auch schon mal angeregt den/solche gegen vollwertige Soundkarten antreten zu lassen.

Sehr interessant.

Und auch sehr schöne Boxen ! :daumen:
 
Ich hab eine Sound Blaster Z (aber auch schon die 20 Jahre vorher nur Soundblaster) und der Unterschied ist wie Tag und Nacht im Vergleich zum Premium Mainbord Onboard Sound. Mit jedem neuen PC denke ich, ich kann mir die Soundkarte sparen, aber dann krieg ich fast Ohrenkrebs wenn ich das Ergebnis höre. Leider sind die Treiber bei Creative traditionell sehr schlecht und man muss fummeln. Deshalb hab ich auch Angst vor Win10. Keine Ahnung, warum ich den Unterschied im Vergleich zu den Onboardchips immer gleich wahrnehme. Evt. weil ich ordentlich aufdrehen muss, weil ich 60% / 80% schwerhörig bin. ^^ Aber selbst auf leiser Stufe hör ich es sofort im Vorbeigehen, was Sache ist und mir tut der Kumpel mit Onboard dann sogar etwas leid. Hörs fast immer raus, selber hab ich nur ein 2.1 System und hörs trotzdem.
 
Kann ich nicht feststellen und hat auch technisch gar keinen Sinn. Natürlich ist ein USB-Kabel länger und theoretisch entsprechend auch die Latenz höher - aber wir reden von Signallaufgeschwindigkeiten von zigtausend Kilometern pro Sekunde - und entsprechend über eine Latenzerhöhung im Nanosekundenbereich. Wer da glaubt dass sich ein Delay erhöht unterligt einem Placeboeffekt oder hat eine externe Soundkarte die in ihrer Soundberechnung selbst besonders langsam ist - wobei ich letzteres auch noch nie gehört/gelesen habe dass eine Soundkarte einen nennenswerten Lag (also mehr als ein paar Mikrosekunden) hätte.

Im normalen Betrieb ist das auch nicht tragisch,
aber mach mal Monitoring über eine Externe, nicht ohne Grund (aber auch wegen DAW-Latenz, samt "hohen" Buffern) haben viele der externen Interfaces mittlerweile Direct-Monitoring.
Das Delay liegt hierbei im ms-Bereich, was wenig klingt, aber enorm viel aus macht im Monitoring.
Hier kommt's aber auch schwer auf die Treiber an, den Software-, als auch Hardwarepuffer. Interne sind hier recht oft im Vorteil.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich fahre hier irgend nen soundblaster von vor 15 jahren und selbst der verträgt sich mit windows 10. also keine angst bei deinem Z
 
Ich hab eine Sound Blaster Z (aber auch schon die 20 Jahre vorher nur Soundblaster) und der Unterschied ist wie Tag und Nacht im Vergleich zum Premium Mainbord Onboard Sound. Mit jedem neuen PC denke ich, ich kann mir die Soundkarte sparen, aber dann krieg ich fast Ohrenkrebs wenn ich das Ergebnis höre. Leider sind die Treiber bei Creative traditionell sehr schlecht und man muss fummeln. Deshalb hab ich auch Angst vor Win10. Keine Ahnung, warum ich den Unterschied im Vergleich zu den Onboardchips immer gleich wahrnehme. Evt. weil ich ordentlich aufdrehen muss, weil ich 60% / 80% schwerhörig bin. ^^ Aber selbst auf leiser Stufe hör ich es sofort im Vorbeigehen, was Sache ist und mir tut der Kumpel mit Onboard dann sogar etwas leid. Hörs fast immer raus, selber hab ich nur ein 2.1 System und hörs trotzdem.

ich fahre nen soundblaster der 13 jahre drauf haben dürfte mit windows 10. das creative programm funktioniert schon seit win7 nimmer aber dafür hab ich jez alle einstellungen in windows intergriert... keine angst vor wiondows 10 - die treiber für deinen "Z" gibts wohl auch noch für win 13...
 
Ich schwimm komplett gegen den Wind hier - ich hab n bescheuert teuren Kopfhörerverstärker mit 2 aktuellsten Sabre ES9038Pro im 4 stelligen Bereich als externe USB-Soundkarte und zuletzt Downgegradet auf einen Denon AHD 7200 Kopfhörer, der mir besser gefällt als der doppelt so teure Highendkram von Sennheiser.
Und der GAG daran: Dank Tinnitus hab ich verflucht schlechte Ohren! ....aber ne schlechte Soundkarte und n miesen Beyerdynamic o.ä. halte ich klanglich dennoch nicht aus - dann besser nix
 
Ich nutzte noch zu Core 2 Duo Zeiten eine Creative Sound Blaster Platinum Fatal1ty. Der Unterschied damals zu den Realtek Soundchips waren Welten. Zur Asus Supreme FX II bot die dedizierte Soundkarte mehr Leistung, und umfangreichere Optionen zur Sound Optimierung. Die Treiber für Windows Vista waren allerdings ne kleine Katastrophe.

Nun nutze ich gefühlt seit Ewigkeiten die Creative Soundblaster Recon 3D, mit Creative Inspire 5300 5.1 Aktivlautsprecher. Es sitzt zwar nun wieder eine Asus Supreme FX fest verlötet auf dem Motherboard, diese bringt aber die Spielereien der Soundkarten Software von Creative nicht mit.

Für andere PCs nutze ich die vorhandene OnBoard Soundkarte, da muss maximal Radio Ton wiedergegeben werden. Oder die Audiospur beim Filmschnitt.

In Laptops nutze ich nur das was auch verbaut ist. Wobei der XMG Laptop ebenfalls eine SoundBlaster MB FX-5 fähige interne Soundlösung verbaut hat. Gepaart mit verbauten 2.1 Onkyo Lautsprecher.
 
Kann ich nicht feststellen und hat auch technisch gar keinen Sinn. Natürlich ist ein USB-Kabel länger und theoretisch entsprechend auch die Latenz höher - aber wir reden von Signallaufgeschwindigkeiten von zigtausend Kilometern pro Sekunde - und entsprechend über eine Latenzerhöhung im Nanosekundenbereich. Wer da glaubt dass sich ein Delay erhöht unterligt einem Placeboeffekt oder hat eine externe Soundkarte die in ihrer Soundberechnung selbst besonders langsam ist - wobei ich letzteres auch noch nie gehört/gelesen habe dass eine Soundkarte einen nennenswerten Lag (also mehr als ein paar Mikrosekunden) hätte.

Das Problem sind nicht die Kabel, sondern das Polling-Konzept und der enorme Overhead von USB. Ich bezweifle zwar sehr, dass der durchschnittliche Endnutzer den Unterschied hört, genauso wie die wenigsten Gamer einen Blindtest mit USB gegen PS/2 bestehen dürften. Aber zumindest im professionellen Bereich waren (neben der Mac-Affinität :-)) meinen Informationen zu Folge Latenzprobleme der Hauptgrund für das Festhalten an Firewire und sind es jetzt für die Popularität von Thunderbolt.


Genau das wäre doch eigentlich die ideale Stelle an denen sich Creative oder wer auch immer wieder ein wenig mehr absetzen/verbessern könnte...
Soundkarten auf live encodieren optimieren und für geeignete Schnittstellen sorgen...

Leider scheint das Interesse bei den Soundkarten Herstellern hierfür aber seit fast 15 Jahren gänzlich zu fehlen... und sie geben sich halt mit dem zufrieden was man bereits vor langer Zeit erreicht hat..

Der Markt dürfte schlicht zu klein sein. Wer hat seinen Spiele-PC schon an einem Dolby-Athmos-Receiver hängen und ist willens, sich noch eine Soundkarte dazu zu kaufen, bei er vermutlich alleine die Lizenz schon deutlich zweistellig kostet? Selbst DTS wird von Soundkarten- und Mainboardherstellern kaum noch lizensiert, weil die Kunden es nicht honorieren. Wer braucht schon live encoding, wenn er eh nur Stereo ausgibt?


Sinnbildlich:
Klar wenn mann von vorn herein sagt es gibt nen Auto wieso sollte ich dann mit einer Bahn fahren?
Denke nicht das Nvidia bei Grafikkarten einfach sagen würde: "ok jetzt im Jahr 2030 die CPUs berechnen alles so schnell das Grafikkarten das nicht mehr können müssen und wir stellen nur noch die alten mit Refreshs her..." das ist doch absurd...

Es ist doch derren Aufgabe als Firma hierfür eine Lösung herbei zu führen..., wenn man von vorn herein selbst als Firma sagt macht kein Sinn dann sollte man doch gleich das Geschäft schließen weil es keinen Sinn macht.

Ich würde jeden Falls eine Soundkarte kaufen die das kann!
Zudem gibt es dadraußen noch ne Menge Mainboard. CPU Konfigurationen bei denen einfach Hintergrundgeräusche heraushörbar sind.
Bei Sound der von meiner Creative Karte kommt, in diesem Fall SB Z ist mir das jedenfalls noch nie passiert.

Gerade wenn der Sound dann auch noch an einen Receiver/Verstärker geht und generell auf höheren Lautstärken arbeitet sind diverse "Surr, Piep" Geräusche aus dem Hintergrund echt Nerv tötend...

Alleine das wäre wie besagt ein Grund für mich auf eine dedizierte Soundkarte mit HDMI Schnittstelle zu wechseln.

Wenn eine HDMI-Verbindung zwischen Grafikkarte und Receiver für Störgeräusche sorgt, dann hast du weitaus größere Probleme als eine fehlende Soundkarte. HDMI überträgt auch den Ton Digital, da gibt es keine Signalstörungen – und ein PC sollte über die Masseleitung/Schirmung definitiv nicht so stark senden, dass das die Analogsektion im Receiver aus dem Tritt bringt.



Was genau hätten sie denn damals tun sollen? Vor 10-15 Jahren war der Zeitpunkt/Zeitraum, an dem das Konzept "Multimedia PC" mit allen möglichen und unmöglichen Gerätschaften und Schnittstellen so langsam anfing obsolet zu werden.

TV-Karte, optische Laufwerke, Soundkarte und 5.1 PC-Boxensystem, Drucker, Scanner, usw. alles hing am PC.

Bei mir ist seither wieder viel in dedizierte Standalone Geräte gewandert. Der Drucker/Scanner hängt im Netz, meine Musik liegt auf einem NAS, ein Raspi mit Kodi dient als Abspielstation und ist für Musik per S/PDIF mit meinem alten AVR verbunden, Medien streame ich per Chromecast direkt auf den TV, das letzte optische Laufwerk ist ein Standalone BD-Player am TV, usw.


Wie sich das alles entwickelt, war aber nicht abzusehen und aktuell steht durch Alexa/Google Home der nächste Keraus bevor, dann werden bei vielen Leuten wieder ein paar Geräte obsolet.

Soundkartenhersteller hätten da ne Menge Geld versenken können und wären vielleicht heute schon komplett weg.

Einen ganz wichtigen Punkt, den Creative vor 15 Jahren verschlafen hat: Sie hätten EAX oder besser direkt OpenAL pushen sollen, insbesondere die Software-Lösungen zu sehr niedrigen Preisen verfügbar machen. Damals begann der Trend hin zu eigenständigen Sound-Engines der Spiele-Hersteller ohne Hardware-Support (allen voran Valve/Source), der das Ende für Gaming-Soundkarten als solche bedeutete.


Also ich hatte mit der X-Fi Probleme und weiß bis heute nicht woran es lag jedenfalls spielte ich damals noch EvE-Online und hatte über Headset mit Freunden im Spiel gesprochen und mit der Live 24bit haben mich alle sehr gut verstanden aber als ich die X-Fi drin hatte gab es in dieser Hinsicht nur Probleme und der Klang war auch nicht besser als die der Live 24bit. Klar, früher war das was anderes mit den Soundkarten und EAX oder THX und den Roland-Karten ;-)

Stimmt Treiber zählten nicht zu Creative´s Stärken aber als ich WIN 7 installierte war die Live 24bit vorgesehen in WIN 7 und so läuft es heute noch bei mir.
Für mich gibt es keine bessere Soundkarte als die Live 24bit.

Mit der Audigy hatte zum Beispiel mein Vater Probleme und ich werde weiterhin die Live 24bit verwenden da es eine sehr gute und kompatible Soundkarte ist die auch auf modernen Systemen läuft.

Die Klangprobleme könnten durchaus ein Treiberproblem gewesen sein; die X-Fi brachte ja erstmals diverse Sound-"Verbesserer" mit. Das du mit Live! 24Bit davon verschont geblieben bist, glaube ich aber gerne – die Karte nutzt keinen Creative-Chip und verfügt über keine Hardware-Berechnungsfähigkeiten, sondern ist eigentlich nur ein überdurchschnittlicher (insbesonder für damalige Verhältnisse) Onboard-Sound auf einem extra Modul. Dementsprechend werden auch die Treiber auf Fremd-Software basiern.


Ich verwende eine Soundblaster Zxr mit einem Philips Fidelio X2. Musik kaufe ich, wenn möglich, immer in 24 Bit in einem lossless-Format. Seit ich Papa bin, kommt mein Teufel Concept G850 nur selten zum Einsatz (Ja ja, ich weiß, Teufel ist überschätzt, dröhnt nur dumpf, blablabla. Seit Jahren konnte mir noch niemand etwas annähernd so Gutes mit diesen Maßen zu diesem Preis zeigen. Punkt. Und ich habe es weiß Gott jahrelang versucht. Vergessen wir das, es ist Off Toppic.).

Das ist alles weitab von High-End-Klanghardware, aber um wesentlich besseren Klang zu erzielen, müsste man ein Mehrfaches dessen ausgeben, was mein Setup gekostet hat. Ich habe trotz meiner nicht mehr besonders jungen Jahre noch ein exzellentes Gehör (behauptet mein HNO-Arzt jedenfalls) und garantiere, dass jeder, dessen Gehör nicht durch akustischen Müll ruiniert wurden, den Unterschied zwischen Onboard-Sound mit billigen Kopfhörern und einer guten, aber noch bezahlbaren Soundhardware deutlich hören kann. Das gilt umso mehr, wenn man statt MP3 unkomprimierte Musik hört. Die Unterschiede zwischen MP3 mit, sagen wir, 128 kbps und 256 kbps sind tatsächlich nur schwer auszumachen, je nach Art der Musik sogar unmöglich, aber MP3 mit 256 kbps im Vergleich mit 24 bit im FLAC-Format erkennt man sofort.

Wem das egal ist, meinetwegen, ist halt Geschmacksache. Wie Raphael Vötter schon schrieb, ruiniert man sich die Ohren mit ordentlichem Sound gewissermaßen umgekehrt: man kann schlechte Soundhardware einfach nicht mehr ertragen.


Exaktemente. Umso mehr wundere ich mich, warum Sie als Grafik-Somelier Ihren Ohren nicht ebenso Gutes angedeihen lassen? Weil der Mensch ein Augentier ist? Oder weil Sie immer auf die nächste Titan sparen? ;)

Munter bleiben!

Zumindest Soundkarten dürften bei Raff schon an den 5-Slot-GPU-Kühllösungen scheitern. :-)
 
Einen ganz wichtigen Punkt, den Creative vor 15 Jahren verschlafen hat: Sie hätten EAX oder besser direkt OpenAL pushen sollen, insbesondere die Software-Lösungen zu sehr niedrigen Preisen verfügbar machen. Damals begann der Trend hin zu eigenständigen Sound-Engines der Spiele-Hersteller ohne Hardware-Support (allen voran Valve/Source), der das Ende für Gaming-Soundkarten als solche bedeutete.

Haben sie es wirklich verschlafen oder war es vielleicht eher eine durchdachte strategische Entscheidung? Eine offene Plattform bringt einem Hardwarehersteller vielleicht keinen monetäeren Mehrwert und die proprietäre Lösung durchdrücken ist in einer "Oligarchie" auch sehr teuer oder gar nicht durchsetzbar für vergleichsweise kleine Firma wie Creative, mit vermutlich geringen Gewinnspannen. Wie viele andere Hersteller im PC-Komponentenbereich mit eigenen Hard/Softwarelösungen sind schon verschwunden, auch schon wesentlich früher?
Die grundsätzliche Frage, wie es mit PC Gaming weitergeht, wurde ja auch immer wieder gestellt. Ja, lebt und sah nie besser aus, aber so ganz sicher waren sich die Entscheider vielleicht nicht immer in der Vergangenheit.


Aus meiner persönlichen Sicht hätte ich mich aber über eine kabellose Übertragungstechnik gefreut, mit Fokus auf (nahezu) latenz- und verlustfreie Übertragung, so dass man ein Headset damit ansteuern kann. Die PC-seitige Technik hätten sie für sich behalten können oder kostenpflichtige Lizenzen an andere Hersteller verkaufen können, die Headset-seitige Technik hätten sie frei verfügbar machen sollen, so dass jeder Hersteller das lizenzkostenfrei in seine Kopfhörer hätte einbauen können.

Für so was würde ich heute noch Geld ausgeben. Eine dedizierte Soundkarte, die auch einen Funkadapter besitzt und frei wählbare kabellose Headsets verschiedener Hersteller und Preisklassen. Kann das aktuellste Bluetoothprofil so was eigentlich schon? Gab ja Zeiten, da war nur Stereo oder Mic+Mono möglich so weit ich weiß.

Wahrscheinlich ist aber auch hier die technische Entwicklung so weit voraus, dass die Aufgabe "Soundkarte+10m Funkstrecke und Übertragung von drei Kanälen (Stereo+Mic) mit vielleicht 1-2 Mbit/s, sowie DAC und Signalverstärkung" von jeder Chinabude für 5-10$ gelöst werden kann. Das lohnt sich alles nicht mehr so richtig.
 
Schönes Thema, ich nutze Nahfelder und ein DT990 Pro an einer SBG X5, und bin deutlich zufrieden damit. Onboard habe ich zwar auch einen Soundblaster Lösung mit KH Verstärker, damit aber massive Treiberprobleme seit Windows Build 1709. Eine interne PCIe Lösung kommt mir aufgrund meines Casemods und der meist unzureichenden Abschirmung nicht mehr ins Gehäuse.
 
Haben sie es wirklich verschlafen oder war es vielleicht eher eine durchdachte strategische Entscheidung? Eine offene Plattform bringt einem Hardwarehersteller vielleicht keinen monetäeren Mehrwert und die proprietäre Lösung durchdrücken ist in einer "Oligarchie" auch sehr teuer oder gar nicht durchsetzbar für vergleichsweise kleine Firma wie Creative, mit vermutlich geringen Gewinnspannen. Wie viele andere Hersteller im PC-Komponentenbereich mit eigenen Hard/Softwarelösungen sind schon verschwunden, auch schon wesentlich früher?
Die grundsätzliche Frage, wie es mit PC Gaming weitergeht, wurde ja auch immer wieder gestellt. Ja, lebt und sah nie besser aus, aber so ganz sicher waren sich die Entscheider vielleicht nicht immer in der Vergangenheit.

Wenn es eine strategische Entscheidung war, dann sicherlich keine gut durchdachte. Die Verbreitung auch von Creative-Soundkarten ist seit dem gegen 0 geschrumpft.

Aus meiner persönlichen Sicht hätte ich mich aber über eine kabellose Übertragungstechnik gefreut, mit Fokus auf (nahezu) latenz- und verlustfreie Übertragung, so dass man ein Headset damit ansteuern kann. Die PC-seitige Technik hätten sie für sich behalten können oder kostenpflichtige Lizenzen an andere Hersteller verkaufen können, die Headset-seitige Technik hätten sie frei verfügbar machen sollen, so dass jeder Hersteller das lizenzkostenfrei in seine Kopfhörer hätte einbauen können.

Für so was würde ich heute noch Geld ausgeben. Eine dedizierte Soundkarte, die auch einen Funkadapter besitzt und frei wählbare kabellose Headsets verschiedener Hersteller und Preisklassen. Kann das aktuellste Bluetoothprofil so was eigentlich schon? Gab ja Zeiten, da war nur Stereo oder Mic+Mono möglich so weit ich weiß.

Wahrscheinlich ist aber auch hier die technische Entwicklung so weit voraus, dass die Aufgabe "Soundkarte+10m Funkstrecke und Übertragung von drei Kanälen (Stereo+Mic) mit vielleicht 1-2 Mbit/s, sowie DAC und Signalverstärkung" von jeder Chinabude für 5-10$ gelöst werden kann. Das lohnt sich alles nicht mehr so richtig.

Bluetooth sollte das können, eine typischerweise hinten in einem Stahlgehäuse verbaute Soundkarte ist dagegen nicht sonderlich gut für Funklösungen geeignet – und der Markt für kabellose Headsets wird auch nicht größer, wenn diese nur mit einer proprietären Sendelösung nutzbar sind.
 
@GeChun

Du magst nicht der einzige sein, der Filme über PC schaut, aber doch ziemlich in der Minderheit. Die meisten Leute schauen Filme auf ihrem TV mit den heute üblichen Quellen: DVB, Streaming, DVD/BD, etc.
Leute, die heute gerne Musik am PC hören (ob man mit mp3 zufrieden ist oder doch FLAC bevorzugt, ist ja egal), die holen sich dann eher einen guten externen DAC/Kopfhörerverstärker, den sie über USB anschließen. Bei internen Soundkarten kann man ja leider Störeffekte nicht immer ausschließen.

Bei Blutooth gibt es ja auch noch Apt-X HD, da befinden wir uns schon auf einem sehr hohen "Jammerniveau"

1. Dass vergleichsweise eher wenige Leute TV am PC / Notebook schauen, damit magst du recht haben.
2. Ich wage es aber zu bezweifeln, dass Streaming am klassischen TV-Gerät so viele Endnutzer erreicht. Youtube, DAZN, Netflix usw. wird sicherlich immer noch überwiegend auf PCs oder Laptops aufgerufen. Sicherlich auch auf Smartphones, aber für 90+ Minuten Film schauen stellt mich die Bild- und Tonqualität dieser kleinen Endgeräte bisher noch nicht zufrieden.
3. Bei mir läuft inzwischen auch alles – Office, TV, Bluray, Gaming – über den PC. Warum soll ich mir drei oder vier verschiedene Einzelgeräte ins Zimmer stellen, wenn all das auch ein einzelner großer Kasten kann? Auf diese Weise kann ich auf Sat-/DVB-Receiver, Spiele-Konsole, Bluray-Player und TV-Recorder verzichten.

4. Zum eigentlichen Thema: Bei mir werkelt auch ne Creative X-Fi Titanium im Rechner. Ich hab mich auch schon gefragt, ob die Onboard-Lösungen neuer Mainboards schon gleichauf mit der vergleichsweise alten Soundkarte sind?
Ich finde daher dieses Thema spannend, weil ich bisher unschlüssig war, ob ich die Soundkarte überhaupt noch ins neue System mitnehmen soll oder nicht ...
 
eine typischerweise hinten in einem Stahlgehäuse verbaute Soundkarte ist dagegen nicht sonderlich gut für Funklösungen geeignet – und der Markt für kabellose Headsets wird auch nicht größer, wenn diese nur mit einer proprietären Sendelösung nutzbar sind.

Geht, mein Creative USB Dongle steckt in den hinteren USB Anschlüssen, ich kann noch in den angrenzenden Zimmern das Headset benutzen. Eine externe USB Lösung wäre natürlich auch denkbar. Eigentlich habe ich diese Funklösung ja schon, nur bin ich eben auf die miesen Creative Gamingkopfhörer angewiesen (bzw. auf meine Bastellösung mit dem Suplerlux HD).
Ich denke schon, dass der Markt für kabellose Headsets deutlich größer sein könnte, denn die verfügbaren unterirdischen Lösungen sind meiner Meinung nach nicht durch technische Limitierungen bedingt.
 
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