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Das Pferd von hinten aufzäumen.... (Server/NAS)

Icedaft

Lötkolbengott/-göttin
Das Pferd von hinten aufzäumen.... (Server/NAS)

Da ich mitten im Umbau meines Elternhauses bin und heute Abend mit dem Elektriker eine Besprechung habe was gemacht werden soll, möchte ich noch vorher mal in die Runde fragen ob es hierzu noch Vorschläge, Anmerkungen, Hinweise im Zusammenhang mit dem Heimnetzwerk gibt.

Zu dem was schon fest ist:
Wohnung im Obergeschoss über 2 Etagen + Gartenhaus in ca. 12m Entfernung zur Wohnung.

Arbeitszimmer: Zentrum der Macht - hier soll der Haupt-Kabel-Anschluss hin verlegt und von dort verteilt werden ->Server/NAS?

Oder doch besser über den Sicherungskasten und Pachtfeld/Switch auf die Hutschine?)

Netzwerkkabel sollen (bis auf die Badezimmer) in jedem Raum verlegt werden.

Wohnzimmer: wieviele Dosen/Anschlüsse machen Sinn? (Fernseher,AVR, BD-Player...)

LAN/Wlan-Anbindung der Gartenhütte (Kabelfernsehanschluss ist per Leer-Rohr schon verlegt ->Zusätzliches Patchkabel oder Anbindung per D-LAN/W-LAN?)

Was ich möchte:

WLAN/LAN in der ganzen Wohnung (inkl. Gartenhütte).
Filme/Bilder/Musik vom Server/NAS streamen
Private, auch von außen per Iphone erreichbare Cloud
2 Rechner und 1 Laptop über den Server sichern

Ich habe momentan den Kopf so voll mit vielen Dingen, auf die ich achten muß - könnt Ihr mir mal etwas Ordnung schaffen helfen?
 

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Teammitglied
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AW: Das Pferd von hinten aufzäumen.... (Server/NAS)

Gute Alternativen für das WLAN im ganzen Haus sind, natürlich mit weniger arbeit verbunden, diese DLAN Stecker mit Access Point. Die nehmen dann die Leistung des dlans und klatschen dir nen WLAN rein.
Für dein Wohnzimmer sollten normalerweise 3-4 Stecker reichen. Ansonsten kannst du auch nen Switch hinterklemmen (für LANs) usw. 5er Gigabit-Switch kostet grade mal 15€ :)

Allerdings seh ich grade, dass du ja überall Kabel haben wirst. Mhh dann brauchst aber nen guten 24 Port Switch :ugly:
Im Gartenahsu sollte DLAN reichen, wnn du nicht grade auch dorthin Streamen willst.
 
AW: Das Pferd von hinten aufzäumen.... (Server/NAS)

Meiner Meinung reichen im Wohnzimmer 2 LAN Buchsen. Ich gehe davon aus, dass Buchsen mehr kosten als ein Switch. Und da du niemals mehr als durch eine Buchse/Leitung einen hohen Durchsatz (wie beim Streamen) haben wirst, reicht eigentlich sogar eine. Wie komm ich drauf? Wenn in deinem Arbeitszimmer dein NAS steht, und du etwas vom NAS auf den TV/BD/AppleTV/... streamst, wirst du niemals gleichzeitig noch etwas von einem anderen Raum ins Wohnzimmer streamen. Von der Topologie würde ich auf einen Stern setzen, in der dein Arbeitszimmer das Zentrum bildet. Da ich davon ausgehe, dass die Kommunikation primär vom NAS/Router/Modem zu den Räumen stattfinden wird und nicht zwischen den Räumen. (Wer streamt vom Wohnzimmer was ins Schlafzimmer? Eher vom NAS zu Wohn-/Schlafzimmer, ... Hörst du wie ich denke?) Von dort (Arbeitszimmer) aus jeweils eine, maximal zwei Leitungen in jeden Raum. Bei Bedarf in den jeweiligen Räumen mit Switches arbeiten. Es sei denn, 4 statt 2 Leitungen + Buchsen kosten wenig. Wenn ein Rohr zum Gartenhaus schon vorhanden ist, dann würde ich gleich ein LAN Kabel legen. Macht den Bock sicher auch nicht mehr fett. Und mit einem LAN Anschluss kannst sehr gut einen WLAN Hotspot betreiben. Dafür reicht ein billiger 20 Euro Router.

Private, auch von außen per Iphone erreichbare Cloud
-> Raspberry Pi o. ä. ins Arbeitszimmer

WLAN/LAN in der ganzen Wohnung (inkl. Gartenhütte).
->Billig Router ans LAN hängen. Was ich bis heute nicht weiß: Wie bekommt man eine SSID bei mehrere Access Points hin, so dass das Mobilgerät automatisch den nächst besten AP nutzt.

Ich hoffe ich konnte etwas Sinnvolles beitragen.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Das Pferd von hinten aufzäumen.... (Server/NAS)

Bei den LAN-Ports im Wohnzimmer habe ich an 2 Doppeldosen in der Nähe des Fernsehers gedacht, sollte reichen.

Wieso sind die Teile für die Hutschine sooo teuer? 8 Port Ethernet Switch für Hutschiene | voelkner - direkt günstiger :ugly:
Ein Standardswitch kostet gerade mal die Hälfte... 24 Port RJ45 Netzwerk-Switch 100 MBit/s ZyXEL ES1100-24E | voelkner - direkt günstiger
Dann wird die Verteilung wohl im Arbeitszimmer stattfinden...:schief:

Den Pi als Gateway?

Danke erst mal so weit euch Beiden.

Bleibt die Frage Server/NAS, fertig oder selber bauen... Ich weiß was ich mir vorstelle (siehe oben), wie am besten kostengünstig und für DAUs bedienbar Umsetzen (Ich bin ein Haoli in Sachen Server/Netzwerktechnik...)?
 
AW: Das Pferd von hinten aufzäumen.... (Server/NAS)

Ne den Pi nicht als Gateway, sondern als Cloud Server bzw. NAS.
Private Cloud (welche auch auf dem Pi gut läuft): ownCloud.org | Your Cloud, Your Data, Your Way! (Hatte ich schon am Laufen und war zufriedenstellend)
Streaming-Server: Twonky Media Server: Twonky Media Server auf RaspberryPI installieren

Ich persönlich habe mich für folgende Variante entschieden:
Server: Hackintosh mit iTunes. Dort lässt sich ebenfalls Owncloud installieren. Braucht halt mehr Strom, als ein Pi.
Clients: AppleTVs (nicht gejailbreaked)
Damit lassen sich Filme, Bilder, Musik, Hörbücher, Podcasts, ... streamen. Und das in einer schönen Oberfläche. Einziges Manko: Fast alle Videos müssen mit MP4tools Home in mp4 gemuxed bzw. (ganz selten) mit HandBrake: Open Source Video Transcoder neu in mp4 codiert werden.

Ein NAS würde ich persönlich grundsätzlich selber bauen. Da reicht ja ein Celeron mit 4 GB Ram. Damit ließe sich bei Bedarf dann auch was anderes machen, als nur als Datengrab. Downloadserver, Webserver, ...
 
AW: Das Pferd von hinten aufzäumen.... (Server/NAS)

Was ich bis heute nicht weiß: Wie bekommt man eine SSID bei mehrere Access Points hin, so dass das Mobilgerät automatisch den nächst besten AP nutzt.

Bei mir hat es gereicht, alle Router identisch zu konfigurieren. Manche Geräte haben damit aber irgendwie Probleme.
 
AW: Das Pferd von hinten aufzäumen.... (Server/NAS)

Ne den Pi nicht als Gateway, sondern als Cloud Server bzw. NAS.
Private Cloud (welche auch auf dem Pi gut läuft): ownCloud.org | Your Cloud, Your Data, Your Way! (Hatte ich schon am Laufen und war zufriedenstellend)
Streaming-Server: Twonky Media Server: Twonky Media Server auf RaspberryPI installieren

Ich persönlich habe mich für folgende Variante entschieden:
Server: Hackintosh mit iTunes. Dort lässt sich ebenfalls Owncloud installieren. Braucht halt mehr Strom, als ein Pi.
Clients: AppleTVs (nicht gejailbreaked)
Damit lassen sich Filme, Bilder, Musik, Hörbücher, Podcasts, ... streamen. Und das in einer schönen Oberfläche. Einziges Manko: Fast alle Videos müssen mit MP4tools Home in mp4 gemuxed bzw. (ganz selten) mit HandBrake: Open Source Video Transcoder neu in mp4 codiert werden.

Ein NAS würde ich persönlich grundsätzlich selber bauen. Da reicht ja ein Celeron mit 4 GB Ram. Damit ließe sich bei Bedarf dann auch was anderes machen, als nur als Datengrab. Downloadserver, Webserver, ...


Das mit dem Pi war nicht ernst gemeint oder?
Der schafft mit ner externen Platte grad mal 10MB über das Netzwerk.

*->Server/NAS?*

Was soll denn das nas bzw der Server genau machen?

Wenn du nur ein Datengrab brauchst wäre folgendes gut und günstig:

HP ProLiant MicroServer N54L, Turion II Neo N54L, 2GB RAM, 250GB HDD (704941-421) Preisvergleich | Geizhals Deutschland
Da dann noch par 4TB oder eben je nach Speicheraufkommen was reinknallen und gut.


Streaming:

Wenn du dich mit Linux auskennst dann greife da am besten als OS für den Server zu Freenas und richte dir da einen Streamingserver ein, dann läuft das und du hast keien Scherereien damit.

Wenn du dich damit nicht auskennst, entweder reinlesen ;-) falls dafür keine Zeit ist Windows Homeserver 2011 kaufen und da Plex Mediaserver installieren
 
Ich habe den HP N54L und betreibe ihn mit freenas und plexmediaserver als Plugin !
Funktioniert sehr gut, allerdings ist die Übertragungsrate per WLAN bei großen HD filmen zu gering...
 
AW: Das Pferd von hinten aufzäumen.... (Server/NAS)

Die Bedingungen sind immer noch geblieben:

"Was ich möchte:

WLAN/LAN in der ganzen Wohnung (inkl. Gartenhütte).
Filme/Bilder/Musik vom Server/NAS streamen
Private, auch von außen per Iphone erreichbare Cloud (Kein "MUSS", eher ein "Nice to have".
2 Rechner und 1 Laptop über den Server sichern"

Vorhanden ist bald folgendes:
Kabelnetzanschluss von Unitymedia mit 100Mbit/s im Arbeitszimmer.
Fritzbox 6360 Cable mit Telefonanschluss über VOIP (2 Leitungen, 3 Nummern).
Von Arbeitszimmer gehen sternförmig die CAT6 Kabel für:
Wohnzimmer -> Doppeldose für TV und LAN
Schlafzimmer ->Doppeldose für TV und LAN
Arbeitsplatz (im Arbeitszimmer)
2 Räume im DG jeweils mit Doppeldose TV und LAN -> hier soll auch WLAN zur verfügung stehen (eine alte Fritzbox 7270 von 1und1 mit Wlan ist noch vorhanden).
Gartenhütte/Garten soll auch (LAN)WLAN bekommen ->Kabel-TV-Anschluss liegt hier schon über Leerrohr.

Was ist besser Fritzbox - Switch - LAN-Ports + Server oder Fritzbox - Server - Switch -LAN-Ports?

Welchen Switch für die Verteilung von Fritzbox zu den LAN-Ports/Server nehmen)?

Welchen Switch für die LAN-Ports nehmen, wenn in den einzelnen Zimmern mehr Anschlussmöglichkeiten gebraucht werden?
 
AW: Das Pferd von hinten aufzäumen.... (Server/NAS)

1. Hast dzu einen IPv6 Anschluss? Wenn ja, dann kannst du den von Außen nur per IPv6 erreichen.

2. Fritzbox als erstes, dann daran den Server und den Switch. An die 2 freien Ports der Fritzbox und an den Switch dann die Rechner/TV/Laptop.

Switches je nach Bedarf:
D-Link DGS-108, 8-Port Preisvergleich | Geizhals Deutschland
TP-Link TL-SG1016D, 16-Port Preisvergleich | Geizhals Deutschland
TP-Link TL-SG1024D, 24-port Preisvergleich | Geizhals Deutschland

Im Wohnzimmer würden 3 Doppel-Dosen Sinn machen. AVR, TV, 2 Spielekonsolen und 2 freie Anschlüsse für andere Geräte.

In den Sicherungskasten würde ich kein Netzwerk reinlegen, das hat da nix zu suchen. Einfach im Arbeitszimmer in einen kleinen Schrank alles rein.

Patchpanel: Digitus DN-91624S-SL-SH, 24-Port Patch Panel, CAT 6 Preisvergleich | Geizhals Deutschland
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Das Pferd von hinten aufzäumen.... (Server/NAS)

Da in Sachen Netzwerk wirklich ein Vollpfosten bin:
Wofür das Patchpanel, reicht dafür nicht der Switch?
Fürs Wohnzimmer: könnte man an eine Dose nicht besser einen 6/8fach Switch hängen (Kosten+Platz)?

Verstehe ich das richtig, den Server mit 2 Gigabit-Ports der Fritzbox anbinden?

Viele Fragen, ich weiß.:D
 
AW: Das Pferd von hinten aufzäumen.... (Server/NAS)

Patchpanel = Ein Teil wo man Kabel anklemmt damit man dort ein anderes Kabel anschließen kann per Stecker. Du kannst lose Strippen nicht an einen Switch klemmen. Das ist rein mechanisch, keine Elektronik.

Switch = Aktiver Verteiler für das Netzwerk. Leitet Datenpackete zwischen den einzelnen Ports je nach Bedarf weiter.

Man könnte auch im Wohnzimmer eine Dose per Switch aufteilen. Kleiner Nachteil wäre das sich alle Geräte dann 1 Gibt/s teilen müssen und das der Switch permanent Strom zieht.

Du kannst den Server mit so vielen Ports an dein Netzwerk (Fritzbox oder Switch) anbinden, wie da Netzwerkkarten drin sind. Diese Ports dann zu bündeln um die Geschwindigkeit zu erhöhen erfordert aber schon ein bischen Netzwerkkenntnisse und ist ohne weiteres nicht möglich.
Ich hatte eigentlich gedacht das du an einen Port der Fritzbox den Server hängst, an einen anderen den Switch und dann sind an der Fritzbox noch 2 frei für andere Netzwerkgeräte.;)

nw.png


Ist nicht vollständig aber so wäre es am sinnvollsten. Ich würde wenn es Kabeltechnisch geht aber auf Switches zum verteilen in Räumen verzichten und alle Netzwerkdosen im Haus zu einem zentralen Switch führen. Man legt einfach so viel Kabel wie benötigt.
 
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AW: Das Pferd von hinten aufzäumen.... (Server/NAS)

Wow Danke. Sehr anschaulich. Kabelkanäle fräsen darf ich selbst mit der Doppelfräse, anklemmen tut es dann der Elektriker meines Vertrauens...:D der hat auch das passende Werkzeug dafür um CAT6 zu verkabeln.
Die 2. Fritzbox wollte ich oben an eine Netzwerkdose klemmen ( 1 Kabel weniger zum Verlegen?!). Wenn ich den Server direkt an die Fritzbox Klemme muß ich die Dateifreigaben über die Fritzbox machen, richtig?
 
AW: Das Pferd von hinten aufzäumen.... (Server/NAS)

Wenn ich den Server direkt an die Fritzbox Klemme muß ich die Dateifreigaben über die Fritzbox machen, richtig?
Nö, warum?
Die Fritzbox verhält sich in dem Fall schlicht wie ein gewöhnlicher Switch und macht nix anderes als der Switch...
Und da du von WLAN sprichst, ists auch egal, ob das ganze jetz GBit oder nur Fast ist. Damit hab ich bei meiner Fritzbox mit einigen Netzwerkkarten Probleme (eigentlich nur bei der BCM5701 Karte)
 
AW: Das Pferd von hinten aufzäumen.... (Server/NAS)

Deswegen will ich auch so viele Geräte wie möglich per Kabel anbinden. Für die Mobilgeräte reicht mir das WLAN dann aus.
 
AW: Das Pferd von hinten aufzäumen.... (Server/NAS)

Wow Danke. Sehr anschaulich. Kabelkanäle fräsen darf ich selbst mit der Doppelfräse, anklemmen tut es dann der Elektriker meines Vertrauens...:D der hat auch das passende Werkzeug dafür um CAT6 zu verkabeln.
Die 2. Fritzbox wollte ich oben an eine Netzwerkdose klemmen ( 1 Kabel weniger zum Verlegen?!). Wenn ich den Server direkt an die Fritzbox Klemme muß ich die Dateifreigaben über die Fritzbox machen, richtig?
Willst du die Fritzbox dann als 4er Switch nehmen? Oder wie soll ich das jetzt verstehen? :D

Wenn der Server an der Fritzbox hängt dann ist das vom Prinzip her das gleiche als wenn er an einem Switch hängt. Die Fritzbox hat nichts mit Freigaben zu tun.
 
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