Jeder Hinweis auf die Randalier wird und wurde im hier Thread sofort mit dem Ausdruck „aber die Polizei….“ relativiert.
Du Scherzkeks, der einzige, der auf jede berechtigte Kritik am Polizeiverhalten nicht eingeht, diesen Aspekt völlig übersieht, gutheißt und sofort und einzig auf angebliche Linke schlägt, bist Du. Entweder willst Du nur provozieren oder Du bemerkst es selber nicht, es ist aber auch egal.
Warum ist es eigentlich so schwer, friedlich zu demonstrieren?
Weil Männer dabei sind. Wo immer Männer sind, ist mit Gewalt zu rechnen. Das ist nun mal so, das wird sich nicht ändern und damit müssen wir leben. Weder kann man Männer verbieten, noch mit pauschaler Aufgangssperre versehen oder umerziehen. Wir müssen damit leben, dass einige der Männer jederzeit gewalttätig werden. Das ist leider nichts besonderes, jeder Fussballfan kennt die tausenden Chaoten zur Genüge, jeder, der Hooligan erlebt was, kennst das, in jeder Familie haben es Mitglieder erlebt, selbst auf Schulhöfen verprügeln sich die kleinen Bengel seit Urzeiten. Warum sollte man das besonders erwähnen und was willst Du daran ändern? Das sind keine Demonstranten, genauso wie Hools keine Fussballfans sind., Es sind depperte Männer, und wie gesagt, mit einen gewissen Prozentsatz davon in der Gesellschaft müssen wir leben. Der scheint sich nicht zu ändern, gefühlt wird es eher weniger, ich finde dazu keine guten Untersuchungen auf die Schnelle.
Neu ist aber das Verhalten der Polizei. Jetzt könnte man argumentieren, dass es auch in der Regel Männer sind, von denen die Übergriffe und ungemessene Gewaltanwendung ausgeht. Es sind aber gut ausgebildete Staatsdiener mit einem klaren Auftrat. Wenn Schiedsrichter anfangen, Spieler zu verprügeln wird so etwas sofort und berechtigt zu einem Skandal, obwohl sich die Spieler doch immer foulen, was das Zeug hält.
Und wenn ich hier Links zu rechtlichen Unterschungen und Stellungennahmen von Rechtsprofessoren einstelle, dann geht es nur und einzig um das Verhalten der Polizei. Wenn Polizeichefs den Einsatz nicht erlaubter Waffen genehmigen, dann hat das nichts mehr mit Demonstration zu tun, dann ist in der Organisation Polizei irgendetwas grundlegend aus dem Ruder gelaufen. Ich möchte meinen Freund und Helfer, dem ich seit über fünfzig Jahren vertraue auch weiterhin vertrauen, aber es gibt innerhalb der Polizei, so wirkt es auf mich, eine stetig steigende Anzahl von Männern, die für den Polizeidienst nicht geeignet sind. Das ist für mich viel relevanter, als die tausendste Demonstration von männlicher Gewalttätigkeit.
Nur als Beispiel dieser Artikel und die darin beschriebenen Aktionen. Der Kampf gegen das organisierte Verbrechen wird viel zu wenig aufgenommen. Viel zu viele Polizeikräfte werden für ziemlich unnützes eingebunden. Die Priorisierung scheint nach öffentlicher Wahrnehmung und nicht nach wirklichem Schutzbedarf zu erfolgen.
Polizeigewerkschafter: Arabische Clans drangen in Berlin in offentlichen Dienst - SPIEGEL ONLINE