ruyven_macaran
Trockeneisprofi (m/w)
Ich kenne deinen Berufsstand und seine Lagen nicht.
Ich rede vom Handlungsbedarf der Polizei. Und selbst wenn diese sich plötzlich unerwartet in einem Hinterhalt von zwei mit Kriegswaffen versehenen Reichsbrügergruppierungen wiederfindet, gäbe es exakt eine angemessene Handlung: Gas geben und aus der Gefahrensituation verschwinden. Polizei ist kein Militär. Polizei muss nicht auf-Teufel-komm-raus ein Gebiet halten oder einnehmen. Und ich könnte mich an keinen einzigen Fall erinnern, in dem die Polizei sich einer großen Menge auf großem, von Unschuldigen freiem Feld vorranstürmenden, schwer bewaffneten Rechtsextremen in den Weg stellen musste. (Ganz zu schweigen von kleinen, terroristisch agierenden Islamistenzellen oder von linksextremen möchtegern Guerillos, die es vor ein paar Jahrzehnten mal gab)
Das sind aber die Szenarien, für die eine derartige Bewaffnung gedacht ist.
Und nein, mir geht es nicht darum, "gegen die pösen Waffen" zu sein. Ich hab kein Problem mit Waffen als solches. Aber ich habe ein Problem damit, wenn in Mangelsituationen viel Geld für sinnloses ausgegeben wird (z.B. sinnlose Waffen), ich habe ein Problem damit, wenn Schlüsselppsitionen von Inkompetenten kontrolliert werden (z.B. die Polizei von jemandem, der Bürgerkrieg als aktuell wichtigste Bedrohungslage wahrnimmt) und vor allem werde ich extrem misstrauisch, wenn jemand Waffen haben will, für die er eigentlich keine Verwendung hat (daraus resultiert dann auch ein gewisses Misstrauen gegen alle Waffen, denn nur sehr selten werden welche gebraucht.). Im günstigsten Fall ist er nur ein Sammler (hier unwahrscheinlich), im ungünstigsten Fall gefährlich. Dazwischen gibt es ein breites Mittelfeld voller Dummheit, aber aus der Kombination "Dummheit" und "schwere Waffen" resultiert auch schnell Leid. Zitat aus einem Film, dessen Rest man vergessen konnte:
"Ich habe keine Angst vor jemandem, der 12 Atomwaffen hat. Ich habe Angst vor jemandem, der eine haben möchte."
Und zumindest Teilen der Polizei misstraue ich seit NSU, G8 und G7 tatsächlich. Die deutschen Behörden haben in den vergangenen Jahren leider sehr oft bewiesen, dass sie in der Lage sind Unschuldige zu drangsalieren (und -siehe S21- teilweise lebenslang zu verletzen), während sie Schuldige vollkommen ungeschoren davon kommen lassen. Das könnte man, ebenso wie die täglichen Zielverfehlungen auf fast-Bagatellebene) als "Fehler passieren, vor allem bei Personalmangel" sicherlich noch entschuldigen, aber vor allem hat die Polizei auch bewiesen, dass ihr jegliches Fehlerbewusstsein fehlt. Wenn ******* gebaut und dass anschließend als "alles vorschriftsmäßig" (und die Vorschriften bleiben unverändert) oder gar als "voller Erfolg" gewertet wird, dann leidet das Vertrauen massiv.
Ich rede vom Handlungsbedarf der Polizei. Und selbst wenn diese sich plötzlich unerwartet in einem Hinterhalt von zwei mit Kriegswaffen versehenen Reichsbrügergruppierungen wiederfindet, gäbe es exakt eine angemessene Handlung: Gas geben und aus der Gefahrensituation verschwinden. Polizei ist kein Militär. Polizei muss nicht auf-Teufel-komm-raus ein Gebiet halten oder einnehmen. Und ich könnte mich an keinen einzigen Fall erinnern, in dem die Polizei sich einer großen Menge auf großem, von Unschuldigen freiem Feld vorranstürmenden, schwer bewaffneten Rechtsextremen in den Weg stellen musste. (Ganz zu schweigen von kleinen, terroristisch agierenden Islamistenzellen oder von linksextremen möchtegern Guerillos, die es vor ein paar Jahrzehnten mal gab)
Das sind aber die Szenarien, für die eine derartige Bewaffnung gedacht ist.
Und nein, mir geht es nicht darum, "gegen die pösen Waffen" zu sein. Ich hab kein Problem mit Waffen als solches. Aber ich habe ein Problem damit, wenn in Mangelsituationen viel Geld für sinnloses ausgegeben wird (z.B. sinnlose Waffen), ich habe ein Problem damit, wenn Schlüsselppsitionen von Inkompetenten kontrolliert werden (z.B. die Polizei von jemandem, der Bürgerkrieg als aktuell wichtigste Bedrohungslage wahrnimmt) und vor allem werde ich extrem misstrauisch, wenn jemand Waffen haben will, für die er eigentlich keine Verwendung hat (daraus resultiert dann auch ein gewisses Misstrauen gegen alle Waffen, denn nur sehr selten werden welche gebraucht.). Im günstigsten Fall ist er nur ein Sammler (hier unwahrscheinlich), im ungünstigsten Fall gefährlich. Dazwischen gibt es ein breites Mittelfeld voller Dummheit, aber aus der Kombination "Dummheit" und "schwere Waffen" resultiert auch schnell Leid. Zitat aus einem Film, dessen Rest man vergessen konnte:
"Ich habe keine Angst vor jemandem, der 12 Atomwaffen hat. Ich habe Angst vor jemandem, der eine haben möchte."
Und zumindest Teilen der Polizei misstraue ich seit NSU, G8 und G7 tatsächlich. Die deutschen Behörden haben in den vergangenen Jahren leider sehr oft bewiesen, dass sie in der Lage sind Unschuldige zu drangsalieren (und -siehe S21- teilweise lebenslang zu verletzen), während sie Schuldige vollkommen ungeschoren davon kommen lassen. Das könnte man, ebenso wie die täglichen Zielverfehlungen auf fast-Bagatellebene) als "Fehler passieren, vor allem bei Personalmangel" sicherlich noch entschuldigen, aber vor allem hat die Polizei auch bewiesen, dass ihr jegliches Fehlerbewusstsein fehlt. Wenn ******* gebaut und dass anschließend als "alles vorschriftsmäßig" (und die Vorschriften bleiben unverändert) oder gar als "voller Erfolg" gewertet wird, dann leidet das Vertrauen massiv.

