Danamics LMX Superleggera

wenn dann passive graka und luftstrom durchs gehäuse mit 2-3 silentlüftern, so kanns leise werden. aber wenn man ne leistungsstarke gpu nimmt ist die kühlung dieser meist eh das lauteste was man an einem pc hört. mal abgesehen das die grakalüfter keinen luftzug im gehäuse schaffen sondern eher verwirbelungen.
also bei meiner Karte höre ich eher mal kurz ein Spulenfiepsen wenn Sie ausser Last geht als die Lüfter:D
.....Nein..das war natürlich etwas übertrieben! Aber die beiden Noisblocker BLSilent 2 tuckern unter dem EKL "Peter" mit 700rpm vor sich in und Du hörst Sie kaum.Mit dem Kühler unter der Grafikkarte wirst Du eh keinen richtigen Luftzug hinbekommen da er in alle Richtungen bläst.Den brauchst Du aber in dem Fall auch nicht.Das gehäuse muss frei sein und 140 rein /raus das reicht.
 
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Der Danamics mit nur einem 120mm (Silent Wing im Test) schlägt einen Noctua NH-D14 mit bekanntlich 2 um 4 Grad.Und ist vom Kühlkörper schon wesentlich schlanker.
Nö, er war immer immer schwächer als der NH-D14, auch wenn der NH-D14 mit einem 120er Lüfter benachteiligt wird. Passiv sowieso. Er war sogar schwächer als der kleinere Megahalmes. Extrem schwer und viel teurer war er natürlich auch noch.

Bei meinem System würde der ganz locker passiv reichen :)
Aus der Signatur? :what:

Schade das sich das nicht durchgesetzt hat
Gut, dass es sich nicht durchgesetzt hat. Extrem teuer, schlecht für die Umwelt, extrem schwer, zusätzlicher Stromverbrauch, kein einziger Vorteil gegenüber guten Heatpipes.

Einen Grund diesen Kühler zu kaufen gibt es aktuell nicht mehr.
Gab es noch nie, deshalb sind sie ja pleite gegangen. :ugly:
Heute wär er vielleicht sogar erfolgreicher, in Zeiten von Kompaktkühlungen schreckt ein 3-stelliger Preis für einen CPU-Kühler deutlich weniger Leute ab und man kann sagen: "Was, du hast eine Wakü? Pfff, ich hab eine Flüssigmetall-Kühlung."

Wenn ich einen gebraucht irgendwo erwische werde ich den trotzdem schiessen:lol:
Naja, vielleicht entwickelt er ja mal Sammlerwert (wobei: wenn man ihn jetzt noch kaufen kann, dann kann das noch ein paar hundert Jahre dauern :D).
 
Nö, er war immer immer schwächer als der NH-D14, auch wenn der NH-D14 mit einem 120er Lüfter benachteiligt wird. Passiv sowieso. Er war sogar schwächer als der kleinere Megahalmes. Extrem schwer und viel teurer war er natürlich auch noch.
Na dann hat PCGH den Test warscheinlich während Ihrer Weinachtsfeier gemacht ....und da etwas verdreht oder es war statt FM Glühwein im Kühler :lol:!
Flüssigmetall-CPU-Kühler Danamics LMX Superleggera im Test
Aus der Signatur?
ja
wenn man ihn jetzt noch kaufen kann, dann kann das noch ein paar hundert Jahre dauern
wenn Du wüsstest wo...da könntest mir tatsächlich helfen!:-)


Meine Intension ist doch aus meinen Beiträgen glaube auch zu erkennen:schief:.....ich find das Teil wie viele nicht alltägliche und ausgefallene Sachen cool.An die "Superkühllösung" glaube ich sicher auch nicht....sonst gäbs heute 20 Hersteller die mit dieser Technologie produzieren würden
Da muss man dann doch nicht aaaaalles wieder bis ins kleinste Detail auswerten und wenn es für Dich und zig andere keinen Grund gibt den zu kaufen ....für mich gibt es einen Wenn man nur nach gewissen Kriterien gehen würde hätten in diesem Forum eh alle einen MACHO:lol: Sry in diesem Forum gibt es in allen Bereichen und Sparten absolut kompetent Support und das in einer Geschwindigkeit wie ich es in keinem der wenigen Foren wo ich war gesehen habe....aber manchmal hui


schönen Abend Zeta
 
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Na dann hat PCGH den Test warscheinlich während Ihrer Weinachtsfeier gemacht ....und da etwas verdreht oder es war statt FM Glühwein im Kühler :lol:!
:D Ich hab mal schnell noch ein paar andere Tests überflogen. Dort liegt er mal vor, mal hinter dem NH-D14. (Es gibt ja auch immer eine gewisse Serienschwankung bzw. teilweise deutliche Schwankungen je nach Abwärme und Serienschwankung.) Von deutlich besser kann nicht die Rede sein, im PCGH-Test schneidet er am besten ab, aber deutlich schlechter war er auch nicht. Letztlich haben sich damals wohl er und der NH-D14 den 1. Platz geteilt, wobei der Noctua natürlich das bessere Angebot war.

wenn Du wüsstest wo...da könntest mir tatsächlich helfen!:-)
Nein, leider nicht.

Meine Intension ist doch aus meinen Beiträgen glaube auch zu erkennen:schief:.....ich find das Teil wie viele nicht alltägliche und ausgefallene Sachen cool.
[...]
Da muss man dann doch nicht aaaaalles wieder bis ins kleinste Detail auswerten und wenn es für Dich und zig andere keinen Grund gibt den zu kaufen ....für mich gibt es einen Wenn man nur nach gewissen Kriterien gehen würde hätten in diesem Forum eh alle einen MACHO:lol: Sry in diesem Forum gibt es in allen Bereichen und Sparten absolut kompetent Support und das in einer Geschwindigkeit wie ich es in keinem der wenigen Foren wo ich war gesehen habe....aber manchmal hui
Sicher nicht und das verstehe ich auch voll und ganz. Das Problem ist eher, dass du solche Entscheidungen nur allein treffen kannst und wir hier nur das "objektiv" beste empfehlen können bzw es versuchen.
 
Nö, er war immer immer schwächer als der NH-D14, auch wenn der NH-D14 mit einem 120er Lüfter benachteiligt wird. Passiv sowieso. Er war sogar schwächer als der kleinere Megahalmes. Extrem schwer und viel teurer war er natürlich auch noch.

Der Superleggera profitiert -ähnlich wie kompakt-WaKüs- stärker von (sehr) schnellen Lüftern als große Heatpipekühler da die Wärmeverteilung am Kühler mit dem Flüssigmetall besser funktioniert und keinen limitierenden Faktor darstellt.

Das ist zumindest meine Daumenpeilung, die sich auch gut mit den Tests deckt.

Gut, dass es sich nicht durchgesetzt hat. Extrem teuer, schlecht für die Umwelt, extrem schwer, zusätzlicher Stromverbrauch, kein einziger Vorteil gegenüber guten Heatpipes.

Der Vorteil bei der Wärmeleitung gegenüber Heatpipes ist sehr wohl groß- je größer man einen solchen Kühler dimensioniert und je schnellere Lüfter man verwendet desto größer wird der Vorteil. Auch in mobilen Geräten könnten solche Kühllösungen interressant sein da man so Wärmequellen und Kühlrippen massiv räumlich trennen kann.

Wirklich umweltschädlich ist das NaK auch nicht, vermutlich nicht umweltschädlicher als die Chemikalien in Heatpipes. Der zusätzliche Verbrauch von einigen hundert Milliwatt ist meiner Meinung nach auch vernachlässigbar.

Die Flüssigmetallkühlung ist meiner Meinung nach eine sehr interessante Technologie mit einigen Vorteilen sowohl im Vergleich zu Wasser als auch im Vergleich zu Heatpipes.
 
Der Superleggera profitiert -ähnlich wie kompakt-WaKüs- stärker von (sehr) schnellen Lüftern als große Heatpipekühler da die Wärmeverteilung am Kühler mit dem Flüssigmetall besser funktioniert und keinen limitierenden Faktor darstellt.
Das mit den schnellen Lüftern kann gut sein, liegt dann aber an der Lamellendichte. Die Wärmeverteilung entspricht sehr genau Heatpipes: Die Wärme wird über (ähnlich dicke) Kupferrohre mehr oder weniger gleichmäßig auf die Lamellen verteilt. Sowohl Hetpipes als auch Kupferrohre sind nahezu überall gleich warm. Radiatoren arbeiten dagegen i.d.R. mit deutlich mehr, dünneren, enger zusammenstehenden, gleichmäßiger verteilten Kanäle/Rohre und verteilen die Wärme so gleichmäßiger (wobei das auch bei niedrigen Drehzahlen ein Vorteil ist, ob er bei höheren Drehzahlen größer wird weiß ich nicht).

Der Vorteil bei der Wärmeleitung gegenüber Heatpipes ist sehr wohl groß- je größer man einen solchen Kühler dimensioniert und je schnellere Lüfter man verwendet desto größer wird der Vorteil.
Das Problem bei Heatpipes ist nicht unbedingt die Länge. Das Problem ist (genauso wie bei dem LM) das Volumen des Gehäuses bzw. die limitierende Lamellenfläche. Waküs sind auch nur deutlich besser, wenn sie größere Wärmetauscher nutzen, sonst rechnen sich nichtmal die Mehrkosten von Wasser (!) gegenüber Luftkühlern.

Auch in mobilen Geräten könnten solche Kühllösungen interressant sein da man so Wärmequellen und Kühlrippen massiv räumlich trennen kann.
Finde ich persönlich nicht. Bei mobilen Geräten zählen 3 Dinge: Größe, Gewicht und Stromverbrauch. In allen 3 Fällen ist eine Heatpipe (mit gleicher Kühlleistung) überlegen.

Wirklich umweltschädlich ist das NaK auch nicht, vermutlich nicht umweltschädlicher als die Chemikalien in Heatpipes.
Wurde in dem Kühler (afaik giftiges) NaK genutzt? Bei normalem LM wird afaik Galinstan genutzt. In Heatpipes dagegen kann reines Wasser genutzt werden (wenn es nicht rein ist, dann ist es vermutlich eher mit Alkoholen o.ä. versetzt).

Die Flüssigmetallkühlung ist meiner Meinung nach eine sehr interessante Technologie mit einigen Vorteilen sowohl im Vergleich zu Wasser als auch im Vergleich zu Heatpipes.
Beim Transportmedium zählt fast ausschließlich die Wärmekapazität und in dieser ist LM sowohl Heatpipes als auch Wasser deutlich unterlegen. LM ist durch die Wärmeleitfähigkeit interessant. Dadurch eignet es sich perfekt als WLP-Ersatz, allerdings mit den bekannten Nachteilen. Wenn man diese lösen könnte, dann würde es wirklich interessant werden.
 
Wurde in dem Kühler (afaik giftiges) NaK genutzt? Bei normalem LM wird afaik Galinstan genutzt. In Heatpipes dagegen kann reines Wasser genutzt werden (wenn es nicht rein ist, dann ist es vermutlich eher mit Alkoholen o.ä. versetzt).

NaK ist weder großartig giftig noch umweltschädlich. Gefährlich ist es dennoch aber aus anderen Gründen. Und ja, im Superlegegera wurde/wird NaK genutzt.

Beim Transportmedium zählt fast ausschließlich die Wärmekapazität und in dieser ist LM sowohl Heatpipes als auch Wasser deutlich unterlegen.

NaK hat eine Wärmekapazität von etwa 982 J/kg/K, also etwa 1/4 von Wasser. Das ist nicht wenig. Die Bedeutung der Wärmekapazität wird meiner Meinung nach oft überschätzt da sie leicht durch mehr Durchfluss ausgeglichen werden kann; die hohe Wärmeleitfähigkeit des Flüssigmetalls (23W/m/K, also etwa 50mal größer als Wasser) unterstützt die Wärmeabfuhr im Kühlkörper. Unterm Strich kann man mit Flüssigmetall prinzipiell sicher eine bessere Kühlleistung erzielen als mit Heatpipes, vermutlich sogar eine bessere, auf jeden Fall eine ähnlich gute im Vergleich zu Wasser- wenn die Kühlfläche Richtung Luft nicht der limitierende Faktor bei der Wärmeabfuhr ist.

Die Elektrische Leitfähigkeit des Flüssigmetalls hat zwei weitere erhebliche Vorteile gegenüber Wasser:

-Man kann eine Magnetohydrodynamische Pumpe einsetzen die komplett lautlos und verschleißfrei, ohne bewegliche Teile arbeitet
-Potentiell kann man eine Flüssigmetallkühlung in einen Chip integrieren und das Flüssigmetall als elektrische Masse nutzen (!); IBM forscht zur Zeit daran, das wäre eine sehr elegante Lösung zur Kühlung, insbesondere von 3D-Chips; es ist leicht nachvollziehbar das man die Temperaturdifferenz zwischen Chip und Kühlmedium so drastisch senken kann, selbst bei einem 2D Chip.

Finde ich persönlich nicht. Bei mobilen Geräten zählen 3 Dinge: Größe, Gewicht und Stromverbrauch. In allen 3 Fällen ist eine Heatpipe (mit gleicher Kühlleistung) überlegen.

Um eine kompakte Bauform zu erreichen wird bei vielen Notebooks nur ein einziger Kühlkörper eingesetzt, aus Platzgründen relativ flache/dünne Heatpipes müssen quer durch das Gerät verlaufen um die Wärme von CPU und GPU zu diesem Kühlkörper zu transportieren. In einigen Fällen sind mehr als 10cm zwischen Kühlkörper und Wärmequelle, ich denke das man die Kühlung hier durchaus noch deutlich verbessern könnte wenn es möglich wäre die Wärmeleitung zu erhöhen.

Schwer ist NaK auch nicht- es ist mit nur 0,866kg/l sogar etwas weniger dicht als Wasser, in den Mengen von denen wir hier reden sind das wenige Gramm. Den Spannungswandler für die Magnetohydrodynamische Pumpe könnte man sicher auch sowohl kleiner als auch effizienter bauen als beim Superleggera, die Kühlung könnte auch gleich das Flüssigmetall übernehmen und die Pumpe selbst braucht nicht viel und ist -insbesondere im Vergleich zu einer mechanischen Pumpe- extrem klein, sie kann ja praktisch ohne zusätzlichen Platzaufwand ins Rohr integriert werden.
 
NaK hat eine Wärmekapazität von etwa 982 J/kg/K, also etwa 1/4 von Wasser. Das ist nicht wenig.
Wenig? Nein. Weniger? Deutlich. Warum sollte man für mehr Geld nur 1/4 nutzen?

Die Bedeutung der Wärmekapazität wird meiner Meinung nach oft überschätzt da sie leicht durch mehr Durchfluss ausgeglichen werden kann;
Was wiederum durch stärkere Pumpen, dickere Leitungen und damit mehr Stromverbrauch und mehr LM erkauft werden muss. Dagegen wird es durch die Viskosität gegenüber Wasser deutlich erschwert und durch feine Strukturen im Kühler nahezu unmöglich gemacht. Folglich versucht man bei HF mit Duchfluss auf Kosten von effizienteren Kühlern die Leistung zu verbessern. Das geht mit einer hohen Wärmeleitfähigkeit besser als mit einer geringen, aber jeder Wärmeweg ist ein Nachteil, folglich steht es:
Wakü: Bei guten Kühlern kaum messbare Grenzschicht.
LM: Zwingend schlechtere Kühler und bis zu mehreren mm Grenzschicht durch ein Medium mit (im Vergleich zum Kupfer des Kühlers) nicht sonderlich hoher Wärmeleitfähigkeit.

die hohe Wärmeleitfähigkeit des Flüssigmetalls (23W/m/K, also etwa 50mal größer als Wasser) unterstützt die Wärmeabfuhr im Kühlkörper.
Bei einem Guten Kühler ist sowas eben nicht nötig.

Unterm Strich kann man mit Flüssigmetall prinzipiell sicher eine bessere Kühlleistung erzielen als mit Heatpipes, vermutlich sogar eine bessere, auf jeden Fall eine ähnlich gute im Vergleich zu Wasser- wenn die Kühlfläche Richtung Luft nicht der limitierende Faktor bei der Wärmeabfuhr ist.
Glaube ich immernoch nicht. Prinzipiell sind Phasenübergänge am besten, allerdings lassen sich Heatpipes (noch ?) nicht rentabel genug optimieren um ihren Vorteil voll ausspielen zu können. Waküs haben prinzipiell fast "nur" den Vorteil, dass die Kühlfläche Richtung Luft nicht limietieren muss.

-Potentiell kann man eine Flüssigmetallkühlung in einen Chip integrieren und das Flüssigmetall als elektrische Masse nutzen (!); IBM forscht zur Zeit daran, das wäre eine sehr elegante Lösung zur Kühlung, insbesondere von 3D-Chips; es ist leicht nachvollziehbar das man die Temperaturdifferenz zwischen Chip und Kühlmedium so drastisch senken kann, selbst bei einem 2D Chip.
Das ist in der Tat ein sehr interessanter Ansatz und imo der einzige, bei dem LM wirklich eine Daseinsberechtigung als Kühlmedium hat. In Zeiten, in denen die Hersteller lieber billig-WLP unter den IHS anbringen als für ca. 0,50€ 5K zu gewinnen, dauert ein solcher Einsatz aber noch etwas (wenn er denn je kommt). :(

Um eine kompakte Bauform zu erreichen wird bei vielen Notebooks nur ein einziger Kühlkörper eingesetzt, aus Platzgründen relativ flache/dünne Heatpipes müssen quer durch das Gerät verlaufen um die Wärme von CPU und GPU zu diesem Kühlkörper zu transportieren.
Das müsste für ein Kreislauf mit mindestens doppelt so vielen/dünnen Rohren das größere Problem sein. ;)

In einigen Fällen sind mehr als 10cm zwischen Kühlkörper und Wärmequelle, ich denke das man die Kühlung hier durchaus noch deutlich verbessern könnte wenn es möglich wäre die Wärmeleitung zu erhöhen.
Ich bezweifel immernoch, dass Heatpipes eine geringere Wärmeleitfähigkeit haben als LM Kreisläufe, die ihre Wärmeleitfähigkeit aus der Wärmekapazität des LM beziehen.
 
Das Problem bei Heatpipes ist nicht unbedingt die Länge. Das Problem ist (genauso wie bei dem LM) das Volumen des Gehäuses bzw. die limitierende Lamellenfläche. Waküs sind auch nur deutlich besser, wenn sie größere Wärmetauscher nutzen, sonst rechnen sich nichtmal die Mehrkosten von Wasser (!) gegenüber Luftkühlern.

Eben, Heatpipes sind super, sie sind höchst effektiv und günstig. Der einzige Vorteil von Wasser bei der PC Kühlung ist im Grunde nur die deutlich größere Flexibilität bzw. die Tatsache, dass man die Wärme von einem kleinen Heatspreader aus effektiver an einen sehr großen Radiator verteilen kann. Wie du richtig sagtest ist eine Wasserkühlung mit einem 120er Radiator per se auch nicht effizienter als ein ähnlich großer Heatpipe Kühler.,

Man mag zwar mit einem optimierten Flüssigmetall Kühler mit erheblichem finanziellen Aufwand noch das eine oder andere Grad rausholen können (oder auch nicht), trotzdem limitiert hier letztlich genauso die Größe des Radiators. Die Flexibilität einer Wasserkühlung hat man ebenfalls nicht. Vielleicht gibt es ja wie von Superwip erwähnt trotzdem die eine oder andere Nische in der man mit sowas Erfolge erzielen kann.
 
Wenig? Nein. Weniger? Deutlich. Warum sollte man für mehr Geld nur 1/4 nutzen?
Was wiederum durch stärkere Pumpen, dickere Leitungen und damit mehr Stromverbrauch und mehr LM erkauft werden muss. Dagegen wird es durch die Viskosität gegenüber Wasser deutlich erschwert und durch feine Strukturen im Kühler nahezu unmöglich gemacht. Folglich versucht man bei HF mit Duchfluss auf Kosten von effizienteren Kühlern die Leistung zu verbessern. Das geht mit einer hohen Wärmeleitfähigkeit besser als mit einer geringen, aber jeder Wärmeweg ist ein Nachteil, folglich steht es:
Wakü: Bei guten Kühlern kaum messbare Grenzschicht.
LM: Zwingend schlechtere Kühler und bis zu mehreren mm Grenzschicht durch ein Medium mit (im Vergleich zum Kupfer des Kühlers) nicht sonderlich hoher Wärmeleitfähigkeit.

Der Wärmetransport innerhalb einer Flüssigkühlung ist kein Problem, egal ob Wasser, ein Flüssigmetall oder eine andere Flüssigkeit mit halbwegs geeigneten Eigenschaften genutzt wird.

In einer gängigen Wasserkühlung sind die Temperaturgradienten innerhalb des Kreislaufs sehr, nicht relevant klein, oft unter 1K. Wenn der Temperaturgradient mit Flüssigmetall nun etwa 2K anstelle von 0,5K mit Wasser wäre ist das kein großer Verlust. Zumal Wasserkühlungspumpen sowieso gerne überdimensioniert werden...

Die Viskosität von Flüssigmetall entspricht fast der von Wasser; das gilt sowohl für Hg als auch für NaK (wobei ich für letzteres keine Quelle gefunden habe), bei Galinstan bin ich mir nicht sicher.

Bei einem Guten Kühler ist sowas eben nicht nötig.

Bei Flüssigmetall ist eben keine großartige Kühlerstruktur nötig und man wird wohl dennoch die besten Wasserkühlkörper schlagen. Bei einer Flüssigkühlung mit *sehr großen* Radiatoren oder etwa einem Kühlflüssigkeit-Wasser Kreislauf ist die Wärmeübertragung vom Chip zum Kühlmedium der limitierende Faktor der Kühlung, dieser macht bei gängigen guten Wasserkühlern etwa 15-20K aus, das ist oft höher als die Temperaturdifferenz zwischen Wasser und Luft und sehr viel höher als die Temperaturdifferenz innerhalb das Wasserkreislaufs.

Durch den Verzicht auf eine Kühlerstruktur könnte man auch den Fließwiderstand verringern und so den Durchfluss erhöhen.

Wirklich interessant wird es aber erst wenn man, wie beschrieben in den Chip geht.

Allgemein muss man auch sagen/zugeben das sich Flüssigmetall prinzipiell alleine aus Sicherheitstechnischen Gründen nicht für große Kreisläufe eignet da praktisch keine Schläuche verwendet werden können. Interessant wäre meiner Meinung nach daher eventuell ein zweiteiliger Kreislauf mit einem Wasser/Metall Wärmetauscher, der Metallkreislauf würde nur als besserer Heatspreader dienen und wäre im CPU Träger integriert.

Das ist in der Tat ein sehr interessanter Ansatz und imo der einzige, bei dem LM wirklich eine Daseinsberechtigung als Kühlmedium hat. In Zeiten, in denen die Hersteller lieber billig-WLP unter den IHS anbringen als für ca. 0,50€ 5K zu gewinnen, dauert ein solcher Einsatz aber noch etwas (wenn er denn je kommt). :(

Die Zeiten werden sich bald ändern... leistungsfähige 3D/Stacked Chips stellen ein enormes Kühlproblem dar und sind dennoch zweifelsfrei die Zukunft; ein beschriebener "Flüssigmetallheatspreader" wäre hier sicher eine der besten Lösungen (wobei es auch Konzepte für eine im Chip integrierte WaKü gibt wie man fairerweise sagen muss; allerdings muss der Chipkreislauf so oder so aufgrund der Verschmutzungsgefahr hermetisch verschlossen sein und Wasser kann nicht als elektrischer Leiter genutzt werden, außerdem sind hier kompakte, integrierte Magnetohydrodynamische Pumpen ein großer Vorteil).

Wir reden hier selbstverständlich nur von Hochleistungsprozessoren der Klasse Sandy Bridge-E aufwärts und nicht von mobilen Systemen und deren Ablegern bei denen ein Energieverbrauch der nur noch mit solch abenteuerlichen Maßnahmen abgeführt werden kann aus anderen Gründen gar nicht möglich ist. In dieser Klasse darf es auch etwas mehr kosten.
 
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Ha ich hab den CPU kühler noch hier rumliegen, hatte den mal zum Verkauf angeboten aber den wollte ja keiner...
Ich war mehr als zufrieden mit dem, außer das die Lüfter übertrieben laut waren.
Ob sich die Technik wirklich gelohnt hat glaub ich eher nicht, die "normalen" Kühler kamen ja ziemlich nah ran zum damaligen Zeitpunkt. Und heute sind die warscheinlich viel besser.
Naja, passiert. Wakü ist trotzdem besser :ugly:
 
In einer gängigen Wasserkühlung sind die Temperaturgradienten innerhalb des Kreislaufs sehr, nicht relevant klein, oft unter 1K. Wenn der Temperaturgradient mit Flüssigmetall nun etwa 2K anstelle von 0,5K mit Wasser wäre ist das kein großer Verlust.
Wieder gilt: Warum soll man nicht das deutlich günstigere und etwas bessere Produkt nutzen?

Bei Flüssigmetall ist eben keine großartige Kühlerstruktur nötig und man wird wohl dennoch die besten Wasserkühlkörper schlagen.
Hier liegt der Denkfahler: Sie werden deshalb von Wasserkühlern geschlagen. LM leitet die Wärme gut, aber nicht ansatzweise so gut wie das Cu der Kühler.

Bei einer Flüssigkühlung mit *sehr großen* Radiatoren oder etwa einem Kühlflüssigkeit-Wasser Kreislauf ist die Wärmeübertragung vom Chip zum Kühlmedium der limitierende Faktor der Kühlung, dieser macht bei gängigen guten Wasserkühlern etwa 15-20K aus, das ist oft höher als die Temperaturdifferenz zwischen Wasser und Luft und sehr viel höher als die Temperaturdifferenz innerhalb das Wasserkreislaufs.
Genauer: Es limitiert der Wärmeübergang Chip - Bodenplatte und den kann man nicht so einfach verbessern. Die Restbodenstärke aktueller CPU-Wasserkühler liegt iirc unter der Dicke des IHS. Folglich limitiert noch die Dicke des IHS (geschweige denn die 2 WLP Übergänge) bevor gute Wasserkühler wirklich limitieren.

Wir reden hier selbstverständlich nur von Hochleistungsprozessoren der Klasse Sandy Bridge-E aufwärts und nicht von mobilen Systemen und deren Ablegern bei denen ein Energieverbrauch der nur noch mit solch abenteuerlichen Maßnahmen abgeführt werden kann aus anderen Gründen gar nicht möglich ist. In dieser Klasse darf es auch etwas mehr kosten.
In dem Fall reden wir von Hochleistungsprozessoren, die dem Desktop-Markt noch weit entfernt sind und von einer Kühllösung, die mit dem CPU-Kühler, um den es hier geht, nur das Medium gemein hat.
 
Genauer: Es limitiert der Wärmeübergang Chip - Bodenplatte und den kann man nicht so einfach verbessern. Die Restbodenstärke aktueller CPU-Wasserkühler liegt iirc unter der Dicke des IHS. Folglich limitiert noch die Dicke des IHS (geschweige denn die 2 WLP Übergänge) bevor gute Wasserkühler wirklich limitieren.
Darum hätte ich gerne wieder CPUs ohne IHS seitens des Herstellers, wie beim K7 einst es war.
 
Ja - Hardwarehändlers Freude. :)
Durch die ganzen Kunden damals, die ihre Athlons mit abgebröckelten Die-Ecken zurückgebracht haben: "Tuts nich! - Ich hab nichts gemacht, der war schon immer so!"
 
Ein aufgelöteter Heatspreader kann besser sein als kein Heatspreader.

Ein guter, aufgelöteter Heatspreader ist ja nicht nur eine Schutzkappe sondern sorgt eben dafür das die Wärme von einzelnen Spots besser auf eine größere Fläche verteilt wird was den CPU-Kühler Wärmeübergang, der von der Wärmeleitpaste limitiert wird verbessert und Hitzespots abbaut.

Nicht umsonst haben auch etliche Coprozessoren die mit montierten Kühlern geliefert werden Heatspreader.

Wie sinnvoll ein Heatspreader ist hängt auch davon ab um was für einen Chip es sich handelt und wie gleichmäßig die Leistung verteilt ist. Bei GPUs etwa ist die Leistung gleichmäßiger über den Chip verteilt als bei CPUs sodass ein Heatspreader bei GPUs vergleichsweise weniger sinnvoll ist.

Wie sinnvoll oder nicht sinnvoll ein (aufgelöteter) Heatspreader ist kann man nicht einfach sagen und nicht einfach testen da man dafür die Temperaturverteilung am Chip messen müsste was mit den integrierten Sensoren meist nicht möglich ist. Im Zweifel würde ich sagen das es schon seine Gründe hat das bestimmte Chips einen Heatspreader haben, andere nicht.


Ein nicht aufgelöteter Heatspreader wie bei Ivy Bridge und Haswell ist dagegen zweifelsfrei kontraproduktiv und wirklich eher eine Schutzkappe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann müssten die nicht gelöteten HS zu P4- und Athlon64(x2)-Zeiten ja auch schon kontraproduktiv gewesen sein - bei höherer TDP.
Die hatten übrigens schon damals diese bröckelige graue Paste (auch AMD) - das wird doch nicht etwa noch das gleiche Rezept sein? :)
 
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