CPU- und GPU-Marktanteile: AMD könnte bis Zen und Polaris vor Rekordtief stehen

AW: CPU- und GPU-Marktanteile: AMD könnte bis Zen und Polaris vor Rekordtief stehen

Ich hoffe auf Polaris, aber ich frage mich, wo die guten AMD Produkte herkommen sollen wo seit Jahren die Forschungs- und Entwicklungskosten zusammen gestrichen werden (2011 hat AMD noch rund 360 Millionen US$ in Forschung und Entwicklung im Quartal investiert, 2015 nur noch rund 240 Millionen), das ist eine ziemlich krasse Einsparung (mit der man bestimmt auch leicht gute Leute vergraulen kann)).
Zum Vergleich: NVidia hat in der selben Zeit das Budget erhöht von rund 220 Millionen auf 350 Millionen US$)....

Quelle hier AMD's Research budget reaches record lowest in ten years
 
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Keine Ahnung, aber außer der 980 ti würde ich momentan immer zu AMD greifen.
Bei Gleichstand aus Prinzip schon AMD, damit der Markt nicht völlig konkurrenzlos und damit kundenfeindlich wird.
 
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Wo genau liest man sowas? Wäre mir persönlich neu.
Computerbase, Golem,...

Hintergrund dürfte die unter D3D11 im CPU-Limit durch viele Draw-Calls schwache Radeon-Software sein.
Was soll bitte diese dumme Falschaussage?
Man wollte wohl nur einfach behaupten die Radeon-Software hätte da ein Problem weil AMD unfähig ist...
D3D12-Benchmark: Async Compute macht AMD schneller und Nvidia langsamer - Golem.de

Solche kleinen Bemerkungen findet man bei Golem/CB sehr oft, bei den Lesern bleibt dann natürlich imemr das Negative hängen, egal ob es Unsinn ist:\
 
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Das ist jetzt aber auch ziemlich übertrieben!

Übertrieben? Also bitte. Eine gute i5 CPU fährt Schlitten mit dem schnellsten AMD FX da draussen. Egal ob bei Spielen oder Alltagszeugs. Dazu auch der wesentlich geringere Verbrauch, weniger Abwärme (leiser und leichter zu kühlen). Es gibt Szenarien wo ein AMD FX Prozessor dem i5 leicht überlegen ist.
Man überlegt aber... Äh der i5 ist die Mittelklasse von Intel, aber selbst an dem kommt der FX nicht vorbei. Da gibts aber noch den i7 und die 2011er CPUs mit 6 und 8 Kernen, der 10Kerner rollt bald an. Klar, der kostet auch 1500$, dafür kannste dir nen fetten GamingPC hinpappen und noch nen Biervorrat für einige Monate anlegen. Fakt ist: AMD hat nix zu sagen auf dem CPU-Markt. Selbst wenn die Modelle halbwegs was taugen, werden sie gnadenlos ignoriert weil AMD nix macht um diese auch entsprechend zu vermarkten. Ein gutes Produkt zu haben reicht nicht aus, denn die Kunden fressen das was sie serviert bekommen, sie jagen nicht das beste, unbekannte Modell.

Das sieht man ganz gut bei den Gamingheadsets. Absoluter Schrott, für den Preise verhängt werden, die selbst professionelles Audioequipment teilweise überholen. Die Kunden sagen aber nicht - das ist Kacke (aber hübsch präsentiert), sie kaufen es. Obwohl sie bessere Produkte im professionellen Bereich bekommen könnten. Wieso? Na weils kein Schwein kennt.
 
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Ich hoffe auf Polaris, aber ich frage mich, wo die guten AMD Produkte herkommen sollen wo seit Jahren die Forschungs- und Entwicklungskosten zusammen gestrichen werden (2011 hat AMD noch rund 360 Millionen US$ in Forschung und Entwicklung im Quartal investiert, 2015 nur noch rund 240 Millionen), das ist eine ziemlich krasse Einsparung (mit der man bestimmt auch leicht gute Leute vergraulen kann)).
Zum Vergleich: NVidia hat in der selben Zeit das Budget erhöht von rund 220 Millionen auf 350 Millionen US$)....

Quelle hier AMD's Research budget reaches record lowest in ten years

Eben.
AMD kann gar nicht mehr mithalten finanziell. Von daher sollte man auch nicht zu viel von ZEN erwarten. Das was AMD da in Forschung und Entwicklung steckt ist Peanuts gegen Intel.
 
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Eben.
AMD kann gar nicht mehr mithalten finanziell. Von daher sollte man auch nicht zu viel von ZEN erwarten. Das was AMD da in Forschung und Entwicklung steckt ist Peanuts gegen Intel.

Genau das sagte man auch 2003, als Intel es mit der Northwood- und Prescott-Architektur ganz schön verrissen hatte, und AMD völlig unerwartet mit dem Athlon 64 effizenz- und leistungsmäßig an Intel vorbeizog :) Ich will nicht behaupten, dass es unbedingt nochmal so kommen wird, aber möglich ist das. Auch eine kleine Firma kann ein sehr konkurrenzfähiges Produkt gegen eine große Firma auf den Markt setzen, wenn sie es geschickt anstellt und etwas Glück hat (so wie es bei AMD damals war).
 
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Intel macht das geschickt. Sie senken den Stromverbrauch und verbessern die Architektur, den Chipsatz, alles drum herum. Die CPU-Leistung steigt nicht, trotzdem verkaufen sie sich. Warum? Na weil das richtig gemacht ist.
Was macht AMD? Die versuchten es auf dem CPU-Markt mit der Brechstange, hat nicht funktioniert. Jetzt gammeln ihre heißen und langsamen Bulldozer überall, keiner wills haben. AMD muss einfach mal kapieren das der Mainstream-Markt die zusätzliche Leistung nicht unbedingt will, die CPU reicht auch für lange. Man muss das anders verkaufen.

Leistung ist nach wie vor extrem wichtig, allerdings gibt es da leider keine wirkliche Auswahl, Intel dominiert alles mit seinen Core i CPUs, dann hat AMD noch den Atom Konkurrenten und leider gibt es recht wenig mit den großen APUs, geschweige denn etwas das den i3 und i5 U angreifen kann. Fortschritt gibt es übrigens und zwar gewaltig, wenn auch nur bei der IGP. Ich stand im Sommer vor der Wahl ob ich einen i3 4030U nehme oder eine AMD CPU mit der selben Leistung, dafür auf 4 Kerne verteilt. Ich hätte gerne den AMD genommen, aber ich bin nicht so blöd das erheblich schlechtere Produkt zu kaufen, mit dem i3 bin ich ganz zufrieden.

Das ist jetzt aber auch ziemlich übertrieben!

Es ist nunmal leider die Wahrheit, AMD kann keine wirklich starken CPUs herstellen. Das einzige das man wirklich empfehlen kann sind die großen APUs und die gehen bis 140€. Der FX 6350 war füher eine gute Wahl für Mehrkerngläubige (oder Leute die wirklich nur darauf optimierte Software nutzen). Heute gerät er mehr und mehr durch den i3 unter Druck, das seit 2012/13 nichts wirklich neues erschienen ist hinterläßt Spuren, selbst wenn es bei Intel nur im Schneckentempo vorangeht. Für Übertakter mit Geldnot sind eventuell noch einige FX 8000er interessant, das war es dann auch. Wenn man 4 Jahre mit den gleichen CPUs und der selben Plattform ankommt braucht man sich nicht wundern wenn man in die Hi Tech Branche echt alt aussieht, so wie AMD im High End Segment.
 
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Genau das sagte man auch 2003, als Intel es mit der Northwood- und Prescott-Architektur ganz schön verrissen hatte, und AMD völlig unerwartet mit dem Athlon 64 effizenz- und leistungsmäßig an Intel vorbeizog :)
Das sind wahrscheinlich sogar die selben Leute wie damals, der Mensch lernt eben NIX dazu:\

Ich will nicht behaupten, dass es unbedingt nochmal so kommen wird, aber möglich ist das.
Sieht man schon bei Carrizo, der kann mit Intel ziemlich gut mithalten, trotz großem Fertigungsnachteil.
Was die letzten Jahre ein Problem ist, ist die Fertigung.
 
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Ich hoffe auch so darauf, daß ZEN einschlägt und zumindest in etwa gleich zieht. Hatte früher Jahre lang AMD CPU's, aber seit Core 2 dann auf Intel gewechselt. Ich hätte nichts dagegen, mir mal wieder ein AMD System aufzubauen, vorrausgesetzt die Leistung stimmt wieder. Gar nicht auszumalen, wenn AMD in der Versenkung verschwinden würde. Von mir aus könnte Intel ruhig mal dedizierte Grafikeinheiten entwickeln und NVIDIA nicht bloß ARM CPU's sondern ruhig mal ne x86 Plattform. Das wäre doch mal was.

Ich glaube weder dass AMD langfristig von Zen profitieren kann, noch dass AMD irgendwann völlig von der Bildfläche verschwindet. AMD hat es in der Vergangenheit trotz einiger Erfolge, nie geschafft ein dauerhaftes Wachstum zu erzeugen. Es gab die guten Phasen mit dem K7 und später dem Athlon 64, bedingt auch dem Phenom II, aber dazwischen gab es auch immer wieder weniger gute Phasen, zuletzt eigentlich seit der Intel-Core-Ära. Auch in der Grafiksparte konnte AMD zwar technisch häufig mit nVidia gleichziehen oder war sogar besser, jedoch brachte auch das kein nachhaltiges Wachstum zustande. Und an dem Punkt krankt es immer wieder bei AMD, das war so und ich glaube nicht, dass sich das ändern wird. Es kann übrigens auch nicht im Interesse von nVidia und Intel sein, dass AMD pleite geht. Mittelfristig rechne ich da mit einer Übernahme AMDs durch einen großen Chiphersteller. Ob das Samsung, Apple, IBM, TSMC, Qualcom, usw. sein werden, lassen wir mal offen.

DX12 und Zen sollten AMD wieder helfen.

Ja sollten, aber da ist wohl eher der Wusch der Vater des Gedanken. Wie gesagt, die Realität sieht meist anders aus und ich hege enorme Zweifel daran, dass AMD mit ZEN und Polaris mehr als eine wenige Jahre andauernde Hochzeit erleben wird. Auf nachhaltiges Wachstum wird man wahrscheinlich wieder vergeblich warten.
 
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Eben.
AMD kann gar nicht mehr mithalten finanziell. Von daher sollte man auch nicht zu viel von ZEN erwarten. Das was AMD da in Forschung und Entwicklung steckt ist Peanuts gegen Intel.

Das stimmt so nicht, wenn man ein geschicktes Team hat kann man auch mit kleinen Beträgen großes erreichen. IBM hat z.B. den Cell für 400 Mio $ entwickelt, zwar eine andere Architektur, aber er kann sich auch nach 10 Jahren mehr als nur sehen lassen. Die Sache ist das man ab einem gewissen Punkt auch mit mehr Geld keine wesentlich bessere CPU mehr entwickeln kann (die Sache nähert sich einem Grenzwert an). AMD hat obendrein den Vorteil das sie sich die gigantische IGP sparen und stattdessen mehr Kerne unterbringen können.

Ob das Samsung, Apple, IBM, TSMC, Qualcom, usw. sein werden, lassen wir mal offen.

Aus deiner Liste bleibt nur Samsung, dem Rest passt es entweder nicht ins Konzept oder sie haben sich gerade er mühsam von genau jenem Geschäftsfeld getrennt.
 
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Eben.
AMD kann gar nicht mehr mithalten finanziell. Von daher sollte man auch nicht zu viel von ZEN erwarten. Das was AMD da in Forschung und Entwicklung steckt ist Peanuts gegen Intel.
Ja das stimmt wahrscheinlich auch, aber in der Grafik die ich verlinkt hatte AMD's Research budget reaches record lowest in ten years kann man eigentlich nur AMD und nvdia vergleichen, weil Intel sehr hohe Entwicklungskosten auch dadurch haben, dass sie selber fertigen und mit ihrer selbsentwickelten 14 nm bzw 10 nm Prozesstechnik wohl weltweit führend sind. AMD lagert das ja an GlobalFoundries &Co aus.
 
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Ich glaube weder dass AMD langfristig von Zen profitieren kann, noch dass AMD irgendwann völlig von der Bildfläche verschwindet. AMD hat es in der Vergangenheit trotz einiger Erfolge, nie geschafft ein dauerhaftes Wachstum zu erzeugen. Es gab die guten Phasen mit dem K7 und später dem Athlon 64, bedingt auch dem Phenom II, aber dazwischen gab es auch immer wieder weniger gute Phasen, zuletzt eigentlich seit der Intel-Core-Ära. Auch in der Grafiksparte konnte AMD zwar technisch häufig mit nVidia gleichziehen oder war sogar besser, jedoch brachte auch das kein nachhaltiges Wachstum zustande. Und an dem Punkt krankt es immer wieder bei AMD, das war so und ich glaube nicht, dass sich das ändern wird. Es kann übrigens auch nicht im Interesse von nVidia und Intel sein, dass AMD pleite geht. Mittelfristig rechne ich da mit einer Übernahme AMDs durch einen großen Chiphersteller. Ob das Samsung, Apple, IBM, TSMC, Qualcom, usw. sein werden, lassen wir mal offen.

Da wäre ich mir nicht so sicher. Der Schlecker Drogeriekonzern war stellenweise sogar Marktführer und ging auch den Bach runter (die Gründe waren freilich andere). Andere Elektronikkonzerne wie Grundig und Sharp gibt es in ihrer ursprünglichen Form auch nicht mehr.
Wenn bei AMD der Marktanteil noch weiter sinkt, werden die Gewinnmargen aber irgendwann so gering sein, dass das Unternehmen auch nicht mehr rentabel ist. Dann bleibt nur die tatsächliche Geschäftsaufgabe oder ein Verkauf.

Aus deiner Liste bleibt nur Samsung, dem Rest passt es entweder nicht ins Konzept oder sie haben sich gerade er mühsam von genau jenem Geschäftsfeld getrennt.

Samsung weniger, auch die ziehen sich aus dem PC-Geschäftsbereich zurück - Laptops bauen die (genauso wie Sony) ja jetzt schon keine mehr. Und die CPUs für die Smartphones kauft Samsung bei Qualcomm ein, die brauchen da keine Desktop-Hardware.
Qualcomm wiederum schätze ich finanziell nicht stark genug ein, um AMD zu übernehmen; da kann ich mich aber auch irren.
Wen ich für eine mögliche Übernahme noch auf dem Zettel hätte, wäre der taiwanesische Foxconn Konzern. Die haben erst diese Woche Sharp aufgekauft. Vielleicht hätte auch ASUS Interesse und Kapital, um sich bei AMD einzukaufen.
Eher abwegig, aber auch nicht ganz undenkbar, dass vielleicht sogar SAP bei AMD mit einsteigt und dann (so ähnlich wie Apple) die Kenntnisse von AMD dazu verwendet, um die Hardware möglichst exakt auf ihre Software abzustimmen und da dann ein "geschlossenes" Enterprise System aufzubauen.
 
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