Covid-19-Impferfahrungs-Thread

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Im Prinzip stimme ich dir bei der Definition zu, aber:
Du musst dir das so vorstellen.
1. Tote verhindern
2. Auslastung des Gesundheitssystems senken
3. R Wert senken

Wenn man das bedenkt, dann wird einiges klarer.
Und um allen die Krone aufzusetzen werden nun auch noch die Kinder priorisiert. Wieviele lagen nochmal auf der Intensiv? Und wieviele 40-50 Jährige? Richtig das dürfte ganz deutlich zu Ungunsten der älteren Gruppe ausschlagen.
Das ist wahr, aber nicht der Weisheit letzter Schluss.
Denn die Impfungen der Kinder können die Verbreitung soweit senken, dass am Ende noch weniger Erwachsene sterben, als wenn man die Kinder zum Schluss impfen würde. Diese Überlegungen gibt es.
 
Ich sollte meinen Tetanus eigentlich auch auffrischen lassen, letzte Impfung von 2010 ?
Was haltet ihr eigentlich von dieser FSME-Zeckenimpfung? Hat die jemand von euch?
Ich bin da zwiegespalten, ob man die wirklich braucht. Einerseits krabbeln die Mistviecher inzwischen ja schon auf der Liegewiese im Freibad rum, andererseits hab ich die Parasiten bisher immer vorher ertappt, bevor sie zubeißen.

Hab seit über 20 Jahren durchgängig FSME-Impfung, nie Nebenwirkungen gehabt. Kann ich also nur empfehlen, wenn man sich gelegentlich in der Natur aufhält. (Vor allem ungemähtes Gras + nackte Waden sind bedenklich.) Die eigentliche Krankheit verkrüppelt einen bis an sein Lebensende oder sorgt direkt dafür, dass das nicht mehr lange dauert, und anhand der Symptome wird sie oft zu spät erkannt, um das Ruder noch komplett herumreißen zu können. Also lieber gar nicht erst empfänglich dafür sein und ein gewisses Risiko besteht mittlerweile selbst in SH, die alte "nur im Süden"-Regel gilt also nur bedingt.

Im Prinzip stimme ich dir bei der Definition zu, aber: sind dann Rechtsanwälte und deren Mitarbeiter (also auch die Assistentin in der Kanzlei) systemrelevant? Ich mein soviel Kontakt haben die nun nicht, und zudem könnte man das ja mit Plexiglas und Atemmaske regeln. Trotzdem sind die Prio3. Ich als Ingenieur geh jeden Tag zur Arbeit und laufe zig mehr Menschen über den Weg als wohl die allermeisten Rechtsanwälte. Trotzdem ist meine Berufsgruppe nicht Prio3, weil ja jeder Ing. bekanntlichermaßen seit März 2020 im Homeoffice sitzt? Oder evtl. doch nicht?

Dann Lehrer: ebefalls Prio3? Warum? Die stehen 3m vor der ersten Reihe vorne an der Tafel, haben oft nen Luftreiniger neben sich laufen, oder sitzen im Homeoffice und machen Fernunterricht...

Oder Einzelhandelskaufleute...die sitzen schon seit Monaten hinter Plexiglaswänden. Warum also sollen diese priorisiert werden? Und wenn davon einige ausfallen...im Notfall kann man die Palette direkt aus dem Lager in den Markt karren, im Notfall braucht niemand sauber eingeräumte Regale.

Die Einteilungen berücksichtigen leider nur Bedeutung für die Gesellschaft, wenn man ausfällt, EINIGE Risikofaktoren für einen schweren Verlauf und, ganz am Ende, noch die Gefahr andere Anzustecken. Letzteres verleiht, vollkommen zu Recht, Verkäufern wenigstens Prio 3, denn in vielen Läden gibt es weiterhin nur eingeschränkte Schutzwände an der Kasse und gar keine bei Tätigkeiten im Laden, sodass man eine gewisse Gefahr für Kunden sieht. Dass umgekehrt die Masse an idiotischer Kunden eine enorme Gefahr für die Mitarbeiter ist, wurde komplett ignoriert, sonst hätte man denen Stufe 2 oder besser geben müssen. Bei Ingenieuren geht man dagegen davon aus, dass jeder, der sich einen bestellt, auch für eine relativ kontrollierte Situation sorgen kann - wie der Ingenieur sich selbst schützt, insbesondere vor Kollegen im Betrieb, ist wie bei allen betrieblichen Situationen vollkommen egal. (Es gibt auch weiterhin keine Verpflichtungen/Kontrollen, die verhindern würden, in einem Call-Center in 50 cm Abstand die Aerosole rauszubrüllen. Aber wehe, wehe, die gleichen Mitarbeiter sitzen nach Feierabend zwei Minuten in einem geschlossenen Raum zusammen.)
Umgekehrt gibt es aber Situationen, in denen man es nicht vermeiden kann, einen Rechtsanwalt, Lehrer oder ähnlichem aufzusuchen. Und es gibt auch Situationen, in denen ein Ausfall dieser Leute schwere Folgen haben kann (z.B. Strafverfahren und auf einmal ist der Anwalt weg...), deswegen haben solche Positionen Prio 3 bekommen. Ich kenne Leute mit Bürojobs im öffentlichen Dienst, die sie seit ein paar Wochen (!) endlich im Home Office ausüben können und die sind auch Prio 3. Null berufliche Kontakte, aber Funktion von Bundesbehörden wurde als wichtig erachtet.

Formell jedenfalls - praktisch ist Prio 3 eh vollkommen egal. Im Moment werden die Zweitimpfungen für die letzten Prio 2er gemacht und danach wird die Priorisierung ganz aufgehoben. Die ganzen Leute, die wegen beruflicher oder gesundheitlicher Situation "Prio 3" erhalten haben, wurden schlichtweg verarscht und verbringen die nächsten Monate gleichberechtigt in der Restplatz-Lotterie mit denen ohne Prio, haben selbst also nie eine gehabt. Beinahe wären Schüler, für die es nicht einmal einen Impfstoff gibt, vorrangig vor Asthmatikern, Leuten mit viel Personenkontakt, etc. geiimpft worden. Jetzt halt parallel...

Last but not least verstehe ich sowieso nicht warum es überhaupt zulässig ist, dass Leute sich die Zweitimpfung 4 Wochen nach der Erstimpfung setzen dürfen lassen (und nicht 12 Wochen wie vorgesehen). Hier in Niedersachsen wird seit Tagen (und auch bis in den Juni) nicht mehr Erstgeimpft weil soviele ihre Zweitimpfung haben möchten. Warum sollte klar sein: die Leute wollen in den Urlaub bzw. wegen, entgegen der Verprechungen, Zurückgewinnung der Freiheiten.

Tjo. Politiker sind halt Prio 2 und haben kürzlich beschlossen, dass Zweitimpfungen haben echt geil ist. Wer denkt da noch an Erstimpfungen für Prio 3? Prio 3 gibt es doch eh nicht mehr... Epidemologische Begründung ist übrigens, dass man die kommenden Impflieferungen nicht absehen und deswegen soviele verschobene Zweitimpfungen nach 12 Wochen nicht garantieren kann. Aber wieso man das überhaupt muss und wieso die gleichen Verantwortlichen, die viel Zeit in die Schaffung rechtlicher Besserstellungen für 10-15% der Bevölkerung inklusive sich selsbt gefunden haben, keine Zeit hatten, mehr Impfstoff zu orgnanisieren oder eine effektivere Nutzung des vorhandenen (Stichwort: Zahl der Dosen pro Fläschchen Biontek, da geht immer noch 1/7tel in den Müll, wenn man die öffentlichen Empfehlungen einhält) ...
Ich sag mal: Dazu darf man sich im September äußern, aber das wäre Thema für einen anderen Thread.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei mir (Biontech):
Erste Impfung: Schmerzen an der Stichstelle für 1-2 Tage
Zweite Imfpung: Schmerzen an der Stichstelle, nach einigen Stunden in der Nacht dann Gliederschmerzen, Schüttelfrost, Fieber auf bis zu 39,5 Grad, starke Kopfschmerzen

Also die zweite hatte es ordentlich in sich, habe jedoch zunächst keine Medikamente genommen um die Immunantwort zu hemmen, erst etwa 25 Stunden nach der Impfung nachdem das Fieber usw weg war habe ich gegen die Kopfschmerzen ein Dolomo und 2 Stunden später Ibuprofen genommen.
Seitdem alles ok.
 
Hab seit über 20 Jahren durchgängig FSME-Impfung, nie Nebenwirkungen gehabt. Kann ich also nur empfehlen, wenn man sich gelegentlich in der Natur aufhält. (Vor allem ungemähtes Gras + nackte Waden sind bedenklich.) Die eigentliche Krankheit verkrüppelt einen bis an sein Lebensende oder sorgt direkt dafür, dass das nicht mehr lange dauert, und anhand der Symptome wird sie oft zu spät erkannt, um das Ruder noch komplett herumreißen zu können. Also lieber gar nicht erst empfänglich dafür sein und ein gewisses Risiko besteht mittlerweile selbst in SH, die alte "nur im Süden"-Regel gilt also nur bedingt.
Eine Hirnhautentzündung ist in der Tat nicht schön. Vielleicht lasse ich mich auch noch dagegen impfen.
 
als rentner bin ich nicht systemrelevant, hab aber trotzdem heute die 2 spritze bekommen. B/P.
bei der ersten impfung keinerlei probleme gehabt, wird jetzt hoffentlich auch so sein.
hier organsieren die malteser das ganze, ich muss sagen, absolut top wie die das machen. alles läuft reibungs- und problemlos ab. tolle leistung.:daumen::daumen:
 
Hab seit über 20 Jahren durchgängig FSME-Impfung, nie Nebenwirkungen gehabt. Kann ich also nur empfehlen, wenn man sich gelegentlich in der Natur aufhält. (Vor allem ungemähtes Gras + nackte Waden sind bedenklich.) Die eigentliche Krankheit verkrüppelt einen bis an sein Lebensende oder sorgt direkt dafür, dass das nicht mehr lange dauert, und anhand der Symptome wird sie oft zu spät erkannt, um das Ruder noch komplett herumreißen zu können. Also lieber gar nicht erst empfänglich dafür sein und ein gewisses Risiko besteht mittlerweile selbst in SH, die alte "nur im Süden"-Regel gilt also nur bedingt.

Formell jedenfalls - praktisch ist Prio 3 eh vollkommen egal. Im Moment werden die Zweitimpfungen für die letzten Prio 2er gemacht und danach wird die Priorisierung ganz aufgehoben. Die ganzen Leute, die wegen beruflicher oder gesundheitlicher Situation "Prio 3" erhalten haben, wurden schlichtweg verarscht und verbringen die nächsten Monate gleichberechtigt in der Restplatz-Lotterie mit denen ohne Prio, haben selbst also nie eine gehabt. Beinahe wären Schüler, für die es nicht einmal einen Impfstoff gibt, vorrangig vor Asthmatikern, Leuten mit viel Personenkontakt, etc. geiimpft worden. Jetzt halt parallel...

[...] oder eine effektivere Nutzung des vorhandenen (Stichwort: Zahl der Dosen pro Fläschchen Biontek, da geht immer noch 1/7tel in den Müll, wenn man die öffentlichen Empfehlungen einhält) ...

Danke für eure Erfahrungen bzgl. FSME, ich bin ja aus Bayern (und Hundebesitzer, der Vierbeiner sammelt die Zecken oft ein und verteilt sie zwei Stunden später in der Wohnung :ugly: ) Werde mit meinem Arzt besprechen, ob wir das auch noch mitnehmen. Dass mich bisher so ein Parasit noch nicht gebissen hat, heißt ja noch lange nicht, dass das für immer so bleibt. Das Risiko ist da.
Ich lasse mir meine Arme dieses Jahr dann mal brav im 6-Wochen-Abstand malträtieren, immer schön eine Spritze links und eine rechts ? Covid, Tetanus/Pertussis, Pneumokokken, FSME. Alles rein was nichts kostet :lol:
Dafür hab ich die nächsten Jahre dann wieder Ruhe.
Im Gegenzug werde ich dann meine Ernährung mal ein wenig umstellen (weniger Alk und Chips), nicht dass das Immunsystem bei dem Dauerstress doch schlapp macht.

Bezüglich Prio 3: Ich kenne einige in Prio 3, die jetzt im Mai noch ihre Erstimpfung bekommen haben (ich auch). Darunter fallen ja zum Beispiel auch Wahlhelfer oder Leute mit Diabetes oder starkem Übergewicht. Es ist aber schon so, wie du sagst: Wer noch nicht dran war, guckt ab Juni ohne die Priorisierung tatsächlich in die Röhre.
Dass man Jugendliche jetzt auch impfen darf, finde ich dagegen gar nicht so doof. Zum einen macht das natürlich Sinn, weil die im Bus und Klassenzimmer ständig wie im Hühnerstall aufeinander sitzen. Aber Jugendliche wollen sich auch treffen, die bechern auch mal und sind auf der Suche nach dem ersten Kuss — da denkt doch keiner mehr an Maske und Abstand :D Von daher finde ich es gar nicht so abwegig, die Teenies zu impfen. Bei Kindern unter 13 halte ich die Impfung aber für Blödsinn (gut, im Moment steht das auch noch nicht zur Debatte, aber wer weiß was der Politik bis Herbst noch so einfällt).

Bezüglich der Restmengen: Warum zieht man dann in den Spritzen nicht ein Prozent mehr Impfstoff auf? Dann bleibt auch nichts übrig. Kann mir jetzt nicht vorstellen, dass da so eine minimale Überdosierung so dramatisch wäre. Habe gelesen, dass irgendwo mal eine komplette Ampulle (also 6 Dosen) Comirnaty auf einmal verimpft wurde, das ist dann natürlich nicht mehr gut :ugly:
 
Ich hab am 30.5. die erste Ladung Pfizer bekommen... war etwas blöd danach gleich wieder zu arbeiten, hab dadurch am Abend etwas ziehen im linken Arm gehabt.
Aber das war’s auch schon... am 1.6. gibts die 2. Ladung,
 
Verdammt... 30.4. sollte das heissen :D

Fasziniert war ich nur vom Tempo... bin ja weder Risikopatient noch besonders alt mit 40... :schief: Hab mich aus Spass am 21.4. gegen halb 8 im Internet einfach mal angemeldet für nen Impftermin.. und 30 Minuten später schon die SMS mit den 2 Impfdaten gehabt :wow:
 
Verdammt... 30.4. sollte das heissen :D

Fasziniert war ich nur vom Tempo... bin ja weder Risikopatient noch besonders alt mit 40... :schief: Hab mich aus Spass am 21.4. gegen halb 8 im Internet einfach mal angemeldet für nen Impftermin.. und 30 Minuten später schon die SMS mit den 2 Impfdaten gehabt :wow:
So ähnlich war das bei mir auch. Erst ewig auf nen Termin gewartet, aber als ich dann im Impfzentrum endlich einen Termin gebucht bekam, war der nicht etwa zwei Wochen später — sondern gleich übermorgen :what: Da guckt man dann zunächst schon etwas unglaubwürdig hin ?
 
So ähnlich war das bei mir auch. Erst ewig auf nen Termin gewartet, aber als ich dann im Impfzentrum endlich einen Termin gebucht bekam, war der nicht etwa zwei Wochen später — sondern gleich übermorgen :what: Da guckt man dann zunächst schon etwas unglaubwürdig hin ?

Das scheinen schon seit einigen Monaten immer nur einzelne Termine zu sein, die kurzfristig durch Absagen wieder frei werden.
 
Danke für eure Erfahrungen bzgl. FSME, ich bin ja aus Bayern (und Hundebesitzer, der Vierbeiner sammelt die Zecken oft ein und verteilt sie zwei Stunden später in der Wohnung :ugly: ) Werde mit meinem Arzt besprechen, ob wir das auch noch mitnehmen. Dass mich bisher so ein Parasit noch nicht gebissen hat, heißt ja noch lange nicht, dass das für immer so bleibt. Das Risiko ist da.

Bei der Kombination definitiv. Das fällt ja schon fast in die Kategorie "wenns ihn doch erwischt: Kein Mitleid mit Antivaxxern" :ugly:

Wer noch nicht dran war, guckt ab Juni ohne die Priorisierung tatsächlich in die Röhre. Dass man Jugendliche jetzt auch impfen darf, finde ich dagegen gar nicht so doof. Zum einen macht das natürlich Sinn, weil die im Bus und Klassenzimmer ständig wie im Hühnerstall aufeinander sitzen. Aber Jugendliche wollen sich auch treffen, die bechern auch mal und sind auf der Suche nach dem ersten Kuss — da denkt doch keiner mehr an Maske und Abstand :D Von daher finde ich es gar nicht so abwegig, die Teenies zu impfen.

Es gibt für viele Leute gute Gründe, sie zu impfen. Eigentlich für alle, "überleben" z.B. :D . Aber es gibt halt nicht die Möglichkeit gibt, alle auf einmal zu impfen, da muss man Prioritäten setzen UND EINHALTEN. Und nicht, sobald man 10% in relativer Sicherheit hat, nur noch darüber reden, was die jetzt alle dürfen, während der Rest, der netterweise den Vortritt gelassen hat, noch zu Hause festsitzt. Man muss auch mal eins ganz klar sagen: Die Impfungen bieten "nur" 70 bis 90% Schutz. Das heißt wenn man 4- bis 10-mal mehr Kontakte mit Infizierten hat, hat man genau das gleiche absolute Infektionsrisiko wie früher und z.B. bei mir in der Region sind ist die Inzidenz immer noch viermal so hoch wie Anfang Oktober und die Leute geben sich gefühlt Mühe, mit 100 mal so vielen Kontakten zu knudeln. Da gibt es noch überhaupt keinen Anlass für "egal, wer noch geiimpft wird, jetzt erstmal Party". Primäres Ziel ist es erstmal, die Zahlen in den Keller zu bekommen (<<25 in allen Kreisen, bislang haben wir nicht einmal durchgängig <100) und der beste Weg dahin ist es, möglichst schnell möglichst viele zu impfen. Das sollte bis heute Priorität bei allen Planungen und Politikern sein, aber faktisch ist es das schon seit zwei Monaten nicht mehr.
 


Jetzt wird der Spahn gefährlich. Chronisches Ignorieren der Expertenmeinungen ist symptomatisch für die Politiker, beim Thema Gesundheit wird es dann heikel. Er interpretiert die Zulassung durch EMA wie die Wahrnehmung von Adipositas als eine echte Erkrankung bei den Übergewichtigen. Die Schlussfolgerung ist nicht, es sei ok übergewichtig zu, ist ja eine Krankheit, sondern dass offiziell festgestellt wurde, dass Adipositas zu behandeln ist und die Betroffenen leichter bei ihrer Krankenkasse die Behandlung anerkannt und bezahlt bekommen.
Ebenfalls stellte EMA fest, dass Biontech ein geeigneter Impstoff für Kinder ist. Ob jedes Kind die Impfung bekommen soll, sollte man schon der STIKO überlassen. Es ist kein Freifahrtschein für Spahn alle Kinder durchimpfen zu lassen.
Übrigens, Prio 3 immer noch nicht durchgeimpft. Asthma, Diabetes etc. sind keine trivialen Krankheiten.
 
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Ich finde auch das die Impfpriorisierung noch nicht aufgehoben werden sollte. Da noch nicht alle aus den Risikogruppen eine Zweitimpfung erhalten haben. Im Moment ist der Impfstoffnachschub wohl auch ins stocken geraten. Die Arztpraxen kriegen nur noch ganz wenig rein. Und sind teilweise schon genervt. Weil die Leute immer ungeduldiger werden.
 
Sollte die geimpften Vorteile bekommen, ist die Priorisierung eh hinfällig, da laufen alle Sturm zum Impfen...ich auch.
 
Sollte die geimpften Vorteile bekommen, ist die Priorisierung eh hinfällig, da laufen alle Sturm zum Impfen...ich auch.

Die Folge ist, dass deswegen und wegen der Zweitimpfungen kaum ein neuer Termin buchbar ist. Das würde dich ebenfalls betreffen.
 
Wenn man weit genug ist wird das ganz egal sein.
In Israel wird inzwischen auch nicht mehr unterschieden, nur die Maskenpflicht gibt es noch.
 
Ich schummel mich schon irgendwie rein oder ich fühle mich als geimpft und mach wieder, was ich will.^^
Geht halt schlecht, wenn man in Gaststätten, Friseuren und was weiß ich wo überhall den Geimpft-Status nachweisen muss.

Wenn man weit genug ist wird das ganz egal sein.
In Israel wird inzwischen auch nicht mehr unterschieden, nur die Maskenpflicht gibt es noch.
Ich wäre ja eher dafür, dass man unterscheidet und dafür die Maskenpflicht abschafft - zumindest im Freien. Vor der Eisdiele in der Schlange stehen mit Maske, danach aber Eis essen ohne Maske, das ist einfach Humbug. Ähnliches gilt z. B. in nem Fußballstadion. Wurst essen mit Maske geht halt nicht, also kann man sie auch ganz weglassen.
Im Linienbus oder beim Einkaufen im Supermarkt ist das was anderes, wo relativ viele Leute in einem geschlossenen Raum zusammenkommen.
 
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