Core i9-9900KS: Asus nennt TDP

Liest sich für mich wie Brechstange sind aber halt auch gute CPUs; jedoch kommt in mir der Gedanke hoch, dass Intel auf lange Sicht irgendwann mal Struktur- und/oder Architektur-Verbesserungen bringen muss. AMD ist (teilweise) schon dran bzw. vorbei gezogen ...
 
Interessant zu was die bloße Benennung einer TDP nachfolgend im Forum führt ... und zu welchen kreativen Aussagen.

Wenn die Aussage zu den 127 W TDP seitens ASUS korrekt ist, dann ist das auf den Basistakt (4,0 GHz) bei typischer Last bezogen, d. h. typische Anwendungen und Gaming werden innerhalb dieses Rahmens liegen, lastet man die CPU voll aus, wird man deutlich darüber hinaus gehen.
Interessant auch, dass elmobank erneut Beispiele posten musste für die angeblichen Fachleute hier; die Sachlage sollte doch mittlerweile einigermaßen bekannt sein. Der 9900K verbraucht bei typischem Gaming unter 100 W. Kommt man dem auf einem Standardboard/BIOS mit etwas wie Cinebench oder Blender und lastet ihn hochgradig aus, dann zieht der um die 160 - 170 W. So etwas schaffen aber keine Games, d. h. das Szenario ist für die meisten hier irrelevant. Wenn man den gar auf seinen AllCore-Takt bei 4,7 GHz fixiert, zieht der gemäßt der PL2-Kennlinie 210 W. Hat man einen guten 9900K erwischt, kann man den undervolten und kann die 4,7 GHz dauerhaft bei vielleicht 180 - 190 W betreiben, immer noch bei voller Auslastung.
Fixiert man einen 9900K auf gar 5,0 GHz und spielt lediglich, so werden nur wenige Spiele es schaffen, die CPU trotz 5,0 GHz über 100 W zu bringen.

Für eine Auffrischung:
Why Intel Processors Draw More Power Than Expected: TDP and Turbo Explained
Talking TDP, Turbo and Overclocking: An Interview with Intel Fellow Guy Therien

Wo genau die GPU am Ende landen wird, bleibt anzuwarten, aber die Mär vom Heizbrikett ist nur in besonderen Anwendungsfällen korrekt und relevant. Weiterhin hinzu kommt, dass Intel gemäß der Berichte zu Cooper Lake-SP erneut Hand an den 14nm-Prozess angelegt hat, sodass hier auch noch ein paar Watt weniger zu erwarten sind. Die Änderungen werden zweifelsfrei keine Wunder vollbringen, aber ein paar Prozent Einsparungen sind auch nicht zu verachten, zumal diese wahrscheinlich auch mit ein Punkt sind, warum es Intel jetzt überhaupt möglich ist, eine solch hochtaktende CPU herauszubringen.

Bei den 127 W TDP ist davon auszugehen, dass diese ähnlich ausgelegt sind, wie die 95 W TDP des 9900K, d. h. unter normalen Bedingungen, so auch dem Spielen der meisten Titel, wird man diesen TDP-Wert nicht oder nur unwesentlich überschreiten.


Einige andere Punnkte:

>> "dass die CPU unter vollem Turbotakt und Prime die 250W überschreiten wird."
>> "Warten wir die ersten Messwerte ab. Insbesondere mit AVX wird es dann spannend"

"überschreiten", eher nicht, aber möglicherweise in die Nähe kommen (aber auch nur bei voller Auslastung und unlocked). Und AVX ist unspektakulär, selbst bei Intel. Hier wird es erst mit AVX2 interessant, bei dem eine Taktverringerung erfolgt, aber da ist etwas wie der Cinebench R20 außen vor, der trotz Runderneuerung dennoch keinen nennenswerten Gebrauch davon macht, wie man leicht an den Zen/+ Benchmarks ablesen kann.

>> "Wer braucht dieses überzüchtete Intel-Monster?"

In diversen Foren melden sich vielfach Gamer zu Worte, die unbedingt dem letzten Frame hinterjagen müsse, unabhängig von den Kosten ... und die kaufen sich eine solche CPU oder einen Core X, Threadripper oder warten gerade auf einen 3950X, auch wenn sie tatsächlich nur Gaming vor Augen haben. Ein Markt dafür existiert ganz offensichtlich ... wie sinnvoll das ist, muss dann jeder für sich und seinen Geldbeutel im stillen Kämmerlein entscheiden ;-)
In diesem Zusammenhang ist auch das CS:GO-Beispiel sehr witzig, das hoffentlich nur rethorisch gemeint war, denn hier erreichen schon ältere Systeme (CPU wie GPU) bereits über 200 Fps in hohen Auflösungen. Umso witziger, als dass die Tick-Rate bei maximal 128 Hz liegt (und dass auch nur auf Maps mit weniger Spielern ... aber okay, es wird sicher einen Grund haben, dass einige meinen, das Spiel mit 240 Hz spielen zu müssen. ;-)).

>> "127W für die Leistung eines Ryzen 3600"

Wenn man nichts beizutragen hat, spinnt man sich einfach ein paar "Fakten" zurecht? Der Ryzen 3600 ordnet sich beim i5-9600K ein, auf jeden Fall aber unter dem i7-9700K. Da muss man nicht einmal mit einem i9-9900K ums Eck kommen. Selbst der Ryzen 3600X kommt im Gaming nicht an den i7-9700K heran. (Bereits auf dieser Plattform nachzulesen.)

>> "Man holt mit der Brechstange die Leistung bis zur *****grenze aus, nur um für gaming noch was vor zeigen zu können, armes Intel."

Warum arm? Intel tut das, was nach deren Planung zurzeit möglich ist. Priorität haben das Datacenter und Mobile, also muss der Desktop weiter mit dem 14nm-Node bedient werden und (wenn man den Preis außer Acht lässt) ... es funktioniert offensichtlich auch, denn der i9-9900KS wird voraussichtlich in den meisten Titeln die schnellste CPU sein. Angesichts der beschränkten Möglichkeiten, die sie in diesem Bereich zurzeit haben, haben sie das Bestmögliche herausgeholt und das reicht zumindest, um AMD bei typischen Consumer-Tasks wie Office und Gaming in Schach zu halten.

>> "Die Aussage trifft auf AMD genauso zu, beide sind am Ende des möglichen."

Zweifelsfrei. Eine weitere Optimierung von Intel's 14 nm-Verfahren erscheint unwahrscheinlich. Takt- und kerntechnisch kann man nicht weiter skalieren, zumal bereits die Consumer/HEDT-Plattform bis zu 18 Kerne bietet, sodass längst schon alles vorhanden ist, was gebraucht werden kann. (Für alle anderen Workloads gibt es bei Bedarf Workstation- und Server-Plattformen.)
AMD hat sein Portfolio gelauncht (auch wenn der 3950X noch aussteht) und das Design und vor allem den Fertigungsprozess bis zum Äußersten ausgereizt, wie an den vielfältigen Korrekturen und kaum vorhandenden OC-Fähigkeiten zu sehen ist. Für mindestens die nächsten 12 Monate wird man auf dem Desktop damit auskommen müssen.
Der 16-Kerner wird zumindest bzgl. Games kein nennenswert abweichendes Verhalten im Vergleich zum 3900X zeigen ... aber vielleicht bekommt man ja Chris Roberts dazu, Star Citizen auf 16 Kerne aufzubohren? ;-)

>> Offensichtliche Preissenkung bei Cascade Lake-X im Vergleich zu Skylake-X

Da kann wohl einer ein rudimentäres Diagramm lesen. Komisch nur, dass das nun auch Intel vorgehalten wird. Ist es zu teuer, ist es schlecht, wird es billiger, ist es auch schlecht. - "Aber schön das Intel günstiger werden will btw. ein besseres PL - wenn auch nicht ganz freiwillig." Ok, marktwirtschaftliche Konzepte sind offensichtlich auch neu ...

>> "AMD kann aber mit Zen3 und N7+/N6 nachlegen. Dazwischen wäre sogar noch eine neue Stepping der Zen2-Chiplets in N7P denkbar."

AMD hat nicht die Ressourcen, um mehrere Designs zu fertigen und der N6 ist kategorisch raus, da er gemäß der bisherigen Entwicklungszyklen frühestens Ende 2020 serienreif sein wird. Da man erneut von einem gemeinsam genutzten Core-Chiplet für Zen3 ausgehen kann, wird man sich entscheiden müssen und der N7+ ist hier die voraussichtlich bessere Wahl, da AMD die Flächen- und Stromersparnis für den Server brauchen wird (Milan soll über 64 Kerne besitzen). Design Rules und Tooling unterscheiden sich zwischen dem N7(P) und N7+ jedoch beträchtlich, sodass AMD zwei komplette Designs entwickeln müsste für zwei nur geringfügig unterschiedliche Core-Chiplets, was voraussichtlich nicht geschehen wird. (In diesem Falle ginge zudem der gemeinsam genutzte Chiplet-Pool verloren, den man über alle CPU-Produkte nutzen kann. Um auf solche "Kleinigkeiten" verzichten zu können, muss AMD zuvor noch ein bisschen wachsen.)

>> "Tigerlake ... bis dahin dauert es aber noch 2 Jahre"

Tiger Lake U mit nochmals überarbeiter Willow Cove-Mikroarchitektur, Xe-iGPU in 10nm+ steht aktuell für 2Q20 auf der Roadmap, also spätestens grob Mitte 2020. Den Leak des ersten Engineering Samples kann man durchaus so deuten, dass sie im Plan liegen. (Derartige Leaks sind i. d. R. eher gezielt als ungewollt ;-))

>> "AMD wird mehr als 2 Jahre mit 7nm Erfahrungen gesammelt haben und schon auf 5nm gehen, bevor Intel an diese Tür klopft! Das ist quasi uneinholbar ..."

Da Intel seine Prozesse selbst entwickelt (und anwendet), kann man hier wohl davon ausgehen, dass kritisches KnowHow unmittelbarer verfügbar ist, was auf jeden Fall einen Entwicklungsvorteil darstellt und AMD ist bereits seit 2008/9 fabless. Wenn AMD auf 5 nm wechselt, was definitiv nicht vor 2021 geschehen wird, möglicherweise gar erst in 2022, hat Intel schon eine 10nm+ (2020) oder gar 10nm++ (2021) Iteration zur Hand, was wieder viel Spielraum bietet. Darüber hinaus könnte es gar sein, dass Intel hier AMD bereits zuvor kommt, denn die für Anfang 2021 angekündigte GPGPU für das Datacenter (die auch für den Aurora benötigt wird), soll angeblich bereits in Intels 7 nm (P1276) gefertigt werden, also äquivalent zu TSMCs N5. (Und die Prozessentwickung 7nm/P1276 verläuft bei Intel unabhängig von der 10nm/P1274-Entwicklung.)
AMD wird den in 1HJ20 verfügbar werdenden N5 voraussichtlich gar nicht nutzen, sondern direkt den optimierten N5P ansteuern, schlicht, weil man sich Zeit lassen wird, da die Kosten für das 5 nm-Chipdesign noch einmal beträchtlich ansteigen werden. Ein Zwischenschritt über den N6 in 2021 ist zudem nicht ausgeschlossen.

>> "Dafür braucht es aber erstmal einen Turnaround, der Dinge beinhalten tut wie die eigene Fertigung abzustoßen und ein komplett neues CPU Design, dass auch ohne Patches sicher ist. Meine Prognose ist, dass Intel für die nächsten 10 bis 15 Jahre aus der zweiten Reihe operieren wird."

An dir ist echt ein Consultant verloren gegangen :-D Die eigene Fertigung ist mit einer der Faktoren, der Intel so profitabel wirtschaften lässt. Hier investiert man nicht Milliarden für die Aufrüstung der Fabs, weil da drei frisch von der Uni gekommene Milchgesichter auf einer Klopapierrolle einen Businessplan ausgeheckt haben.
Zur geradezu fantastische Zeitspanne äußere ich mich mal nicht weiter, aber das aus der "zweiten Reihe operieren" ist schon interessant.
AMD ist zweifelsfrei auf dem aufsteigenden Ast, aber was anderes ist aus deren Sicht derzeit auch gar nicht anders möglich bzw. zulässig. Die JPR-Statistiken hättest du vielleicht etwas genauer studieren sollen und im Datacenter hat AMD derzeit nach gutwilliger Rechnung bestenfalls einen Anteil von 5 % und darüber hinaus hat AMD in 2Q19 35 Mio. US$ Gewinn erwirtschaftet, Intel dagegen 4,2 Mrd. US$ Gewinn. Wenn man einem der beiden Player dein Attribut zuordnen müsste, würden wohl die meisten Marktbeobachter AMD die zweite Reihe zuweisen. ;-)

>> "Ist halt die Frage was das für ein Benchmark war. Mit Sunny-Cove [Ice Lake U] kommt ja erstmals AVX512 in den Mainstream. Wenn der Benchmark diesen Befehlssatz extensiv nutzt ist das zwar ein schönes Ergebnis, aber kaum für alltägliche Anwendungen relevant. Und mit Sicherheitsupdates bleiben von 18% noch 5%?"

Vielleicht sollte man vor solchen Äußerungen einfach mal das Sheet genauer betrachten, das in der Fußnote auch die verwendeten Benchmarks ausgewiesen hat und davon enthielt kein einziger AVX-512-Code. Abseits dessen haben erste Vorseriengerätetests gezeigt, dass der Leistungszugewinn auch tatsächlich ankommt, u. a. hier:
The Ice Lake Benchmark Preview: Inside Intel's 10nm
Und als komlpett überarbeitete Mikroarchitektur ist Sunny Cove in Hardwäre gegen die zurzeit gängigen Bugs gehärtet; was dort gemessen wurde ist bereits netto.
(Abgesehen davon, mit hochgradigem AVX-512-Code oder gar noch unter Verwendung von VNNI wäre ein Leistungszuwachs von 100+ % aufzeigbar. ;-))
(Und abgesehen zum Zweiten: Gaming gehört bzgl. der Fixes und Mitigations bei den aktuellen Intel-CPUs eher zu den Workloads, die weniger von einer Performance-Degradation betroffen sind. I/O-lastige Szenarien wie bspw. Datenbanken sind hier weitaus stärker betroffen.)

>> "Kennt jemand den Grund warum man ums verrecken einen Hersteller verteidigt?"

Ein Psychologe, vorzugsweise mit Schwerpunkt Marketing/Konsumverhalten, könnte dir hier tiefere Einsichten gewähren. (Anmerkung: Die Antwort ist ernst gemeint. Viele neigen nun einmal dazu, sich mit ihrer Kaufentscheidung zu identifizieren, insbesonders wenn diese auf so umfangreichen und langwierigen Überlegungen beruht. Im Umkehrschluss bedeutet das für sie, dass ein Angriff auf die Marke einem Angriff auf ihre Kaufentscheidung und damit auf sie selbst gleichkommt und entsprechend verteidigt wird. Wie gesagt, ein Psyschologe könnte das weitaus umfangreicher ausführen bzw. man kann es in entsprechender Literatur nachlesen.)
 
Ich weiß und das habe ich ja gemacht. Ich komme aber nur bis 4,8GHz bei Handbrake, da die CPU dann 100 Grad erreicht und sich herunter taktet.
Und wenn ich sowas anspreche, rede ich nie von Spielen. ;)

Daher würde mich interessieren, wie die Leistungsaufnahme bei dir ist, wenn du die 5GHz anliegen hast.
Dieses Problem habe ich nicht mit meiner Wasserkühlung.

Hier ein paar Videos von mir.
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In diesem Test bin ich sogar bei 5,4 GHz und hier sieht man deutlich das es ganz darauf ankommt wie stark die Grafikkarte ausgelastet ist. Theoretisch kann der Prozessor schon 200 Watt oder mehr ziehen, aber nicht wenn die Grafikkarte limitiert.

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TDP bei Intel sagt absolut nichts was der tatsächliche Verbrauch ist.
Was bringt einem der Basis Takt den die CPUs überhaupt nicht verwenden?
Gar nichts ganz einfach, die TDP ist unter Last mit Turbo doch viel höher also wirklicher Allcore last.

Intel macht dazu gar keine Angaben was die CPU da verbraucht.

AMD benutz nicht mal die Elektrische Definition sondern die Thermische.
Bei AMD heißt die TDP eigentlich nur welchen Kühler man haben sollte für welche CPU.
Also auch kein Verbrauch und vielleicht versteht man es mal wie lächerlich vergleiche zwischen AMD und Intel
sind beide geben nicht den Verbrauch an.

Keine der beiden Firmen gibt einen tatsächlichen Watt verbrauch an und 95 TDP gegen die 105 TDP lassen sich so überhaupt
nicht vergleichen.
Schon gar nicht da es Thermische und Elektrische angaben sind.

Beide Hersteller angaben sind daher bestenfalls Richtwerte mehr aber auch nicht.
Und wenn Asus jetzt 127 Watt angibt dann ist das der Base ohne Turbo, der tatsächliche Wert wird im All Core höher sein
sogar deutlich. Weil mehr Mhz nicht linear Skalieren sondern meistens sogar irgend wann sogar richtig explodieren.
Also man hat für wenig mehr Leistung viel mehr verbrauch.
 
Dieses Problem habe ich nicht mit meiner Wasserkühlung.

Hier ein paar Videos von mir.
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In diesem Test bin ich sogar bei 5,4 GHz und hier sieht man deutlich das es ganz darauf ankommt wie stark die Grafikkarte ausgelastet ist. Theoretisch kann der Prozessor schon 200 Watt oder mehr ziehen, aber nicht wenn die Grafikkarte limitiert.

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Staune irgendwie über deine goldene Sample, die meisten 9900k kommen nicht bis 5.4GHz, egal welche Spannung angelegt wird, zumindest nicht stabil für Benchmarks.
Welches Mainboard nutzt du denn aktuell, wenn ich so fragen darf? Bei 47°C der SpWa hört sich das entweder nach dem MSI Godlike oder dem Gigabyte Xtreme an...?
-> Sry, auf der mobilen Seite werden die Signaturen nicht angezeigt - wundere mich trotzdem über diese sehr niedrigen Temperaturen, kann aber auch mit der niedrigen Spannung auf deiner CPU zusammenhängen...
 
Zuletzt bearbeitet:
TDP bei Intel sagt absolut nichts was der tatsächliche Verbrauch ist.
Was bringt einem der Basis Takt den die CPUs überhaupt nicht verwenden?
Gar nichts ganz einfach, die TDP ist unter Last mit Turbo doch viel höher also wirklicher Allcore last.

Intel macht dazu gar keine Angaben was die CPU da verbraucht.

AMD benutz nicht mal die Elektrische Definition sondern die Thermische.
Bei AMD heißt die TDP eigentlich nur welchen Kühler man haben sollte für welche CPU.
Also auch kein Verbrauch und vielleicht versteht man es mal wie lächerlich vergleiche zwischen AMD und Intel
sind beide geben nicht den Verbrauch an.

Keine der beiden Firmen gibt einen tatsächlichen Watt verbrauch an und 95 TDP gegen die 105 TDP lassen sich so überhaupt
nicht vergleichen.
Schon gar nicht da es Thermische und Elektrische angaben sind.

Beide Hersteller angaben sind daher bestenfalls Richtwerte mehr aber auch nicht.
Und wenn Asus jetzt 127 Watt angibt dann ist das der Base ohne Turbo, der tatsächliche Wert wird im All Core höher sein
sogar deutlich. Weil mehr Mhz nicht linear Skalieren sondern meistens sogar irgend wann sogar richtig explodieren.
Also man hat für wenig mehr Leistung viel mehr verbrauch.

Die TDPs sind eigentlich mehr als nur Richtwerte. Sie definieren bei beiden Herstellern den maximal Verbrauch. Bei AMD mit PPT, bei Intel mit P1 und P2 Powerstate.
Nur bei Intel hält sich niemand dran.
 
Definiert die TDP nicht schon längere Zeit nur die Abwärme was der Kühler für einen normalen Gebrauch abführen muss?

Außerde, liegt der 65W Zen 2 auch bei 88W und nicht wie hier suggeriert bei den 65W.
Klar verbraucht Intel jetzt etwas mehr. Unter künstlich herbei geführten Szenarien sogar deutlich. Aber es gab ja auch die Tage einen Test, der zeigte das der 9900k nicht wirklich viel mehr verbraucht, als der 3700X zum Beispiel beim Spielen.

Da bot der 9900k mehr Spieleleistung (natürlich im alltag kaum spürbar!) und war ium Schnitt nicht wirklich viel ineffizienter. Ich meine der Mehrverbrauch lag im schlimmsten Fall bei 21W und das bei mehr Fps.

Der KS muss zeigen, was der kann und was nicht.

Gibt es eigentlich genaue Informationen zu den Ram Spezifikationen? Wenn Intel hier auch auf 3200MHz gehen würde, würde der eine oder andere sich doch nochmal wundern.
 
Wer die CPU haben will, den interessiert die TDP nur peripher.

Viel wichtiger wäre eine Aussage zum Preis und ein Bench, wo der 9900KS den so im Vergleich steht.

Wenn er +20% zum 3700x liefert und gleich viel kostet, ist er cool.

Wenn er dabei +200 € liegt ist er für mich uninteressant - so einfach ist meine Welt
 
Dieses Problem habe ich nicht mit meiner Wasserkühlung.

Hier ein paar Videos von mir.
Die Watt werden auch mit angezeigt.

Finde ich super, dass du das machst. :daumen:
Aber Spiele interessieren mich schlicht nicht. Mir geht es um Multi Core Anwendungen, die den Prozessor auch fordern, wie eben Handbrake.
Dass der Prozessor in Games bei weitem nicht so stark belastet wird, ist ja klar. Das weiß ich selbst. Merke ich auch selbst. Beim Spielen drehen die Lüfter nicht mal auf, ergo liegt auch kaum Last an.
Aber gerade Multi Core Anwendungen sind die Königsdisziplin. Da trennt sich die Spreu vom Weizen. Da zeigt es sich eben, dass Intel da alles andere als effizient läuft.
Und da kann man nur hoffen, dass es mit der nächsten Architektur besser wird. Denn der 10 Kerner nächstes Jahr wird ja nicht anders sein als der 9900. Halt zwei Kerne mehr.
 
Finde ich super, dass du das machst. :daumen:
Aber Spiele interessieren mich schlicht nicht. Mir geht es um Multi Core Anwendungen, die den Prozessor auch fordern, wie eben Handbrake.
Dass der Prozessor in Games bei weitem nicht so stark belastet wird, ist ja klar. Das weiß ich selbst. Merke ich auch selbst. Beim Spielen drehen die Lüfter nicht mal auf, ergo liegt auch kaum Last an.
Aber gerade Multi Core Anwendungen sind die Königsdisziplin. Da trennt sich die Spreu vom Weizen. Da zeigt es sich eben, dass Intel da alles andere als effizient läuft.
Und da kann man nur hoffen, dass es mit der nächsten Architektur besser wird. Denn der 10 Kerner nächstes Jahr wird ja nicht anders sein als der 9900. Halt zwei Kerne mehr.

Deswegen verbraucht der 9900k im Cinebench samt Plattform weniger als der 2700X, weil der 9900k die Hölle auf Erden ist ;)
Der Mehrverbrauch gegenüber einem 3800X ist jetzt auch nicht so wild im Cinebench.
 
Der Preis und die OC Reserven wäre die Frage. Quasi jeder 9900k macht 5 Ghz mit. Nur sehr wenige gehen drüber. 100 Euro mehr für 0.1v weniger Spannung fänd ich nicht so einen guten Deal. Und mehr als 5100 Mhz werden die auch kaum machen
 
Staune irgendwie über deine goldene Sample, die meisten 9900k kommen nicht bis 5.4GHz, egal welche Spannung angelegt wird, zumindest nicht stabil für Benchmarks.
Welches Mainboard nutzt du denn aktuell, wenn ich so fragen darf? Bei 47°C der SpWa hört sich das entweder nach dem MSI Godlike oder dem Gigabyte Xtreme an...?
-> Sry, auf der mobilen Seite werden die Signaturen nicht angezeigt - wundere mich trotzdem über diese sehr niedrigen Temperaturen, kann aber auch mit der niedrigen Spannung auf deiner CPU zusammenhängen...
Mein Rekord liegt sogar bei 5,5 Ghz,
Anhang anzeigen 1059416

Aber du hast Recht, ich habe da schon ein gutes Exemplar bekommen und mein Asus Hero macht hier zusammen mit meiner Wasserkühlung auch sein Teil mit aus. Ich habe ein Monoblock verbaut, aber auch ohne Monobloch bin ich nicht über 54°C Real hoch gekommen. Habe den Monoblock eher zu Optische Zwecke drauf. Den Monoblock hatte ich aber in diesen Videos noch nicht überall verbaut. Real komme ich in Spielen jetzt damit normalerweise nicht mehr über 39°C (Spannungswandler),

Mein Prozessor ist nicht geklopft, aber ich habe zwischen HS und Kühler LM dazwischen.

Aber Spiele interessieren mich schlicht nicht. Mir geht es um Multi Core Anwendungen, die den Prozessor auch fordern, wie eben Handbrake.
Mich interessieren nur Anwendungen die ich selbst nutze und nicht wie sich der Prozessor sich Grundsätzlich verhalten würde. Programme die hier in Frage kommen fallen bei mir im Jahr sehr selten an. Daher muss jeder für sich wissen wozu er sein Rechner braucht.

Zu Handbrake kann ich dir nichts sagen, da ich es nicht kenne.
Habe auch kein DVD Laufwerk verbaut, so das ich auch kein Testlauf machen kann.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Kennt jemand den Grund warum man ums verrecken einen Hersteller verteidigt? Mir fällt keiner ein oder einige haben Geschwister die bei beiden arbeiten.

Ich glaube manchmal, manche schauen einfach gerne, ob sie sich irgendwelche Vasallen ranzüchten können, die ihren Kram für sie weiterplappern. Klappt ja auch gut. Gibt keinen CPU-Thread mehr, wo nicht irgendeiner reingepoltert kommt und irgendwas von "Herdplatten" oder "Kotzgrenze" faselt. Das war lustigerweise auch schon vor einem halben Jahr so, als Coffee Lake bei Spielen definitiv noch häufig deutliche Vorteile bot und bei der Effizienz in Spielen auch geschätzt ungefähr gleichauf lag. Da waren die Unwörter der CPU-Threads entsprechend "GPU-Limit" und "wachsender Multithreadsupport". Und natürlich Sätze, die mit "Im Cinebench..." anfingen.

Wenn die Aussage zu den 127 W TDP seitens ASUS korrekt ist, dann ist das auf den Basistakt (4,0 GHz) bei typischer Last bezogen, d. h. typische Anwendungen und Gaming werden innerhalb dieses Rahmens liegen, lastet man die CPU voll aus, wird man deutlich darüber hinaus gehen.

Eigentlich heißt das, dass man diesen Takt unter allen Umständen innerhalb dieser TDP garantiert. Das klappt zugegebenermaßen nicht immer, wenn man eine entsprechende synthethische Last anlegt, aber meistens schon. Unter normalen Bedinungen ist oft noch ein großer Teil des Boosts drin.

Viele neigen nun einmal dazu, sich mit ihrer Kaufentscheidung zu identifizieren, insbesonders wenn diese auf so umfangreichen und langwierigen Überlegungen beruht. Im Umkehrschluss bedeutet das für sie, dass ein Angriff auf die Marke einem Angriff auf ihre Kaufentscheidung und damit auf sie selbst gleichkommt und entsprechend verteidigt wird.

Das stimmt natürlich. Hilft natürlich nicht, wenn die Argumente der Käufer als Quatsch abgetan werden, auch wenn sie gültig sind oder Käufer einer bestimmten Marke noch direkter der Dummheit bezichtigt werden.

Definiert die TDP nicht schon längere Zeit nur die Abwärme was der Kühler für einen normalen Gebrauch abführen muss?

Ist immer etwas schwammig. Bei Intel wohl eher die Abwärme, die im Schnitt abgeführt werden können muss. Gibt ja noch das TDP-Level, das kurzzeitig anliegen kann und darüber liegt. Abwärme und Verbrauch sind aber quasi identisch.
 
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