Core i7-6700K: Gleicher Listenpreis wie i7-4790K, trotzdem bis zu 130 Euro teurer

Was hier stattfindet, ist einfach die schamlose Ausnutzung der hohen Nachfrage und des niedrigen Angebotes durch die Händler.
Nennt sich freie Marktwirtschaft. Das was hier abläuft ist doch nichts neues, das habe ich vor ca. 20 Jahren in der Schule schon gelernt. Es ist doch nichts anderes wie damals bei den RAM oder HDD-Preisen nachdem da Fabriken gebrannt hatten (RAM) oder überflutet wurden (HDD). Nur das hier halt der Händler statt dem Hersteller die Preise anhebt. Würde ich als Händler auch nicht anders machen.
 
Wollte alle PCs updaten (aus verschiedenen Gründen) aber bei dem Preis von de m i7-6700K warte ich lieber noch min. bis Broadwell-E.
So wurde nur der "kleine" PC auf ein akt. Level gehoben.
 
By the way - wo bleibt in diesem Zusammenhang eigentlich ein CPU-Test des i7-6700 non-K?

Selbst in den PCGH-PCs wird der verbaut, aber in den Benschmarlisten bisher Pustekuchen?
Werdet Ihr in der Redaktion da noch aktiv?

Grüße
 
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die schlechte Verfügbarkeit monatelang am Fertigungsprozess gelegen haben soll. Aber wer weiß. Auf jeden fall war das nicht schlecht für den Verkauf von 2011-3 Systemen :ugly:
 
künstlich gering gehalten wird, trifft es eher.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die schlechte Verfügbarkeit monatelang am Fertigungsprozess gelegen haben soll.
Und was soll Intel davon haben? Nochmal zum mitschreiben: Der Listenpreis von Intel hat den gleichen Dollarbetrag wie die Generationen davor. Intel verdient durch die hohen Endkundenpreise im Moment keinen Dollar mehr, im Gegenteil ihnen geht eher Gewinn durch mangelnde Verfügbarkeit durch die Lappen. Der Fertigungsprozess von Skylark wird wahrscheinlich sehr komplex und schwer beherrschbar sein. Oder man hat die Nachfrage einfach unterschätzt und kommt mit der Produktion nicht nach.
 
Und wenn, der Markt ist trotzdem übersättigt!

Intel brauch seit 1155 nicht mehr groß zu Stanzen, ich würde ja schon fast sagen ab 1366, aber das wäre hier für viele eh nicht begreifbar!!

1150 ist für mich der sinnloseste Sockel überhaupt, es ist weder notwendig noch ergebe es für die Spieler noch für die produktiven ein Sinn noch Mehrwert gegen über den letzen 2 Generationen, die Intel gebracht hat.

skylake ist alles andere als aufregend, Zen dagegen schon, allein weil jim Keller am Werk war.
 
Wer immer sofort das allerneuste und allerschnellste haben will, zahlt ordendlich drauf - dieses Spielchen überrascht doch keinen mehr wirklich oder?
Ich habe mir vor drei Wochen einen Broadwell i5-5675C Boxed für unter 190.- geschnappt und meinen Haswell i5-4690T für 175.- vertickt.

SO upgradet man! :nicken:
 
Upgrade ja, nur hat dir das wenig gebracht.

geben sich sogut wie nix, auf gut deutsch sinnloses herum basteln!

War es notwendig? Jetzt mal unter uns, war es wirklich notwendig??

es ist eine allgemeine Sinn frage.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Es ist der effizienteste, modernste Vierkern-Prozessor mit aktueller und guter Plattform und damit erste Wahl für einen ambitionierten Gamer, der den PC ansonsten für Durchschnittsaufgaben nutzt! (-> Sechskerner unnützt)
Mehr ist eigentlich nicht zu sagen...

Der Trick ist: Heutzutage gibt es keine Schrott-CPUs mehr. Heutzutage gibt es auch keine Schrott-GPUs mehr, selbst die Anzahl der Schrott-Karten sinkt auf ein Minimum. Klar, es ist natürlich nicht so heftig wie im Arbeits- oder Festspeichermarkt, wo sich sehr gut plus mit sehr gut ganz fast an plus vorbeigerauscht duelliert. Aber die generelle Richtung ist die gleiche. Das sieht man ja auch schon bei Reviews, die versuchen Prozzis Zahlenbewertungen zu verpassen. Am Ende landet alles im Bereich 80-95, 1.3-2.0 oder was auch sonst das Bewertungssystem verwendet.
Die Zeiten, in denen Kernhardware unter Generalverdacht stand Schrott zu sein, bis das Gegenteil bewiesen wurde, sind vorbei. Heutzutage gilt erstmal die Unschuldsvermutung. Und selbst bei NichtKern und Nichtspeicherhardware wie Boards, Netzteilen und Monitoren, also dem klassischen Schrotthandel, breitet sich der Sumpf an Qualität aus! 750€ Budget, IPS, Adaptive Sync und man bekommt durhweg gute Ergebnisse! Bei Netzteilen ähnlich, bei angemessenem Budget sind die früheren Albträume passe! Klar, Netzteil- und Mainboardhersteller sind nach wie vor die schwarzen Schafe, die die Hocheffizienzififizierung ® von PCs bremsen, aber selbst in dem Bereich sind die Qualitätsfortschritte gigantisch!
Der Generalverdacht bleibt daher eigentlich nur noch bei Notebooks angebracht...

Egal, B2T:
Der 6700K ist effizient und stark. Der 5820K schon etwas weniger effizient, der 5775C kaum weniger effizient. Der Cler ist dabei stärker in SingleThread, der Kler im Multithread. Alles im allen aber alles halt zwangsläufig gute CPUs. Nur ist der 6700K halt der modernste und wenn sich der ambitionierte Gamer dazu entschließt sich einen i7 zu gönnen, dann läuft es am Ende halt auf den modernsten hinaus!
Klar ist das irgendwo Bullshit und das Ganze wird sich etwas verschieben, wenn Broadwell-E launched. Der ist dann zwar architektonisch veraltet, aber dennoch sind die CPUs neu; in dem Moment werden die Höhenflüge des 6700Klers ein Ende haben!

Also der 2011 v3 Sockel ist für multi-threaded und parallelisieren immernoch sinnvoller als 1151. Und "neu" ist ja immer relativ. so wie ich das verstanden habe soll der 2011 v3 Sockel wirklich für den starken Workload gedacht sein und für Leute die Power brauchen. Klar, bei Spielen wird das nicht der Fall sein, aber wenn es doch aktuell sogar günstiger ist als Sockel1151?
Sogar Broadwell-E soll ja auch für Sockel 2011 v3 kommen.

Und wenn du schon schreibst, dass Spieler immer das Beste und Neuste wollen, sollten sie ja alle eigentlich zu x99 Boards greifen. Denn die besten CPUs kommen für eben 2011 v3.

PS: Muss mich eben nochma korrigieren. Zum Preis gehört ja auch das Mainboard dazu. Zwar ist die CPU günstiger, aber Mainboards natürlich aktuell viel teurer.
 
skylake ist alles andere als aufregend, Zen dagegen schon, allein weil jim Keller am Werk war.

Und Zen bleibt auch nur so lange Aufregend, bis die Performance bekannt ist.
Dann gibt's entweder ein Schulterklopfer für AMD, "haste gut gemacht mein Junge, "
Oder AMD wird als Unternehmen in der Rumpelkammer der Geschichte verschwinden, und in 100 Jahren erinnert man sich im Geschichtsunterricht daran.
 
Amd wird nie in die Rumpelkammer verschwinden, es ist ein AlphaTier was schon schlimmerer Tage überlebt hat, mal ganz davon abgesehen amd keine schlechten CPUs baut.

Zen ist und bleibt aufregend.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nennt sich freie Marktwirtschaft. Das was hier abläuft ist doch nichts neues, das habe ich vor ca. 20 Jahren in der Schule schon gelernt. Es ist doch nichts anderes wie damals bei den RAM oder HDD-Preisen nachdem da Fabriken gebrannt hatten (RAM) oder überflutet wurden (HDD). Nur das hier halt der Händler statt dem Hersteller die Preise anhebt. Würde ich als Händler auch nicht anders machen.

Wie die Preise zustande kommen ist doch kalter Kaffee. Glaube kaum, dass die Leute hier das übersehen. Die Frage ist doch eher WARUM kommt es überhaupt dazu? Dazu lässt sich niemand aus bzw hinterfragt das mal :hmm: ! Eine tiefere Auseinandersetzung hätte ich seitens der Presse erwartet, aber gut, anderes Thema.
Warum sollte Intel auf einmal die Nachfrage unterschätzt haben - vor allem so massiv? Ist ja nicht so, dass die das erste Mal einen K Prozessor rausbringen. Märkte sind gleich, Preis ist gleich, Nachfrager dürften sich nicht groß verändert haben. Dass Intel BW kaum einkalkuliert, haben sie vorher schon deutlich gemacht. Dürfte also eine entsprechend geringe Wirkung auf die Nachfrageprognosen gehabt haben. Neue Plattform? Sehe ich doch grade als Grund für MEHR Nachfrage einer technikaffinen Gruppe und garantiert nicht weniger!
Das was du beschreibst kann man in diesem Fall wohl kaum mit Unfällen und Naturkatastrophen vergleichen. Oder weißt du mehr als alle anderen hier :P ?

Ich bleibe dabei - nur zu schreiben, der Prozessor ist nicht verfügbar, die Preise sind hoch, ist mir einfach zu dünn.
 
Wie die Preise zustande kommen ist doch kalter Kaffee. Glaube kaum, dass die Leute hier das übersehen. Die Frage ist doch eher WARUM kommt es überhaupt dazu? Dazu lässt sich niemand aus bzw hinterfragt das mal :hmm: ! Eine tiefere Auseinandersetzung hätte ich seitens der Presse erwartet, aber gut, anderes Thema.
Warum sollte Intel auf einmal die Nachfrage unterschätzt haben - vor allem so massiv? Ist ja nicht so, dass die das erste Mal einen K Prozessor rausbringen. Märkte sind gleich, Preis ist gleich, Nachfrager dürften sich nicht groß verändert haben. Dass Intel BW kaum einkalkuliert, haben sie vorher schon deutlich gemacht. Dürfte also eine entsprechend geringe Wirkung auf die Nachfrageprognosen gehabt haben. Neue Plattform? Sehe ich doch grade als Grund für MEHR Nachfrage einer technikaffinen Gruppe und garantiert nicht weniger!
Das was du beschreibst kann man in diesem Fall wohl kaum mit Unfällen und Naturkatastrophen vergleichen. Oder weißt du mehr als alle anderen hier :P ?

Ich bleibe dabei - nur zu schreiben, der Prozessor ist nicht verfügbar, die Preise sind hoch, ist mir einfach zu dünn.

Habe ich das echt so schlecht formuliert? Dann nochmal einfach: Damals bei den Naturkatastrophen haben die Hersteller (!!!) die Preise angezogen, weil sie bei gleicher Nachfrage plötzlich nur noch geringere Warenmenge liefern konnten. Im atuellen Beispiel hat Intel keine Listenpreise erhöht und kann die Nachfrage nicht bedienen. Die Preise wurden durch die Händler erhöht. Das deutet daraufhin das Intel den Markt nicht wie gefordert bedienen kann, dies aber nicht künstlich zur Gewinnmaximierung herbei geführt ist. Das scheinen hier nämlich einige nicht zu verstehen und dabei braucht es auch kein Mehrwissen, sondern nur Logik. Was die Ursache für die Lieferschwierigkeiten angeht, dass war nur gemutmasst. Was ich aber sicher nochmal sagen kann: Intel verdient dadurch weniger (sie könnten mehr verkaufen als sie aktuell können), verlangen aber keinen höheren Stückpreis. Also keine künstliche Angebotsverknappung durch Intel um Preise zu treiben.
 
Habe ich das echt so schlecht formuliert? Dann nochmal einfach: Damals bei den Naturkatastrophen haben die Hersteller (!!!) die Preise angezogen, weil sie bei gleicher Nachfrage plötzlich nur noch geringere Warenmenge liefern konnten. Im atuellen Beispiel hat Intel keine Listenpreise erhöht und kann die Nachfrage nicht bedienen. Die Preise wurden durch die Händler erhöht. Das deutet daraufhin das Intel den Markt nicht wie gefordert bedienen kann, dies aber nicht künstlich zur Gewinnmaximierung herbei geführt ist. Das scheinen hier nämlich einige nicht zu verstehen und dabei braucht es auch kein Mehrwissen, sondern nur Logik. Was die Ursache für die Lieferschwierigkeiten angeht, dass war nur gemutmasst. Was ich aber sicher nochmal sagen kann: Intel verdient dadurch weniger (sie könnten mehr verkaufen als sie aktuell können), verlangen aber keinen höheren Stückpreis. Also keine künstliche Angebotsverknappung durch Intel um Preise zu treiben.
Naja, man weiß ja nicht um welchen Preis Intel die CPUs an die Reseller weiterverkauft. Bei hohre Stückzahl und wenig Nachfrage sind die Rabatte größer als umgekehrt. Der UVP ist nur eine Preisempfehlung für den Reseller. Kauft der teurer ein, wird er auch teurer weiterverkaufen (vorallem wenn die Stückzahl gering ist).

Und Intel als Firma kann also sehrwohl wenig Stückzahlen mit wenig Rabatt an die Reseller verkaufen und somit den Preis dafür anheben ohne den UVP zu ändern. Aber wissen tut das niemand, ich auch nicht. Aber die Möglichkeit ist halt da
 
Bei diversen Bränden wurden die Preise auch könstlich in die Höhe getrieben nur aus der Möglichkeit einer Knappheit heraus und nicht weil sie wirklich eingetreten war. Die Preise würden zudem fallen, wenn es nicht genug Leute gäbe, denen das Geld locker sitzt.
 
@Jan: Ich bin zwar jetzt nicht gerade als Skylake-Freund bekannt, allerdings würde ich Skylake auch nicht als Schrott bezeichnen. Aktuell sind halt die CPUs zu teuer, die K-CPUs kaum verfügbar und die Boards ebenfalls etwas teuer, aber an sich nehmen sich Haswell/Broadwell und Skylake nix.

Würde bei den aktuellen Preisen halt auch definitiv zum 5820K raten, sofern der Aufpreis beim Board kein Thema ist. Ausstattungstechnisch ist der Sockel 2011-3 halt mehr oder weniger gleichwertig, hat aber 2 Kerne mehr... Und die paar Prozent die Skylake IPC-mäßig schneller ist sind nicht gerad ein Argument.
 
also mansche hier, verstehe ich so oder so nicht.

bin mit ein Xeon X5677 unterwegs, und habe mal im gpuz geguckt wo ich stehe, siehe da

attachment.php


hab mal gegen ein 6700k verglichen, ich sehe da kein Grund aufzurüsten, sprich mit der xeon kann ich noch locker Jahre mit fahren, passende gpu dazu und ab gehts.
Der CPU-Z Bench sagt so was von überhaupt nichts über die Spieleleistung einer CPU aus. Im CPU Limit lassen Haswell und Skylake einen Gulftown meilenweit hinter sich. Mal abgesehen davon, dass Haswell und Skylake Systeme deutlich weniger Strom schlucken.
 
Wie die Preise zustande kommen ist doch kalter Kaffee. Glaube kaum, dass die Leute hier das übersehen. Die Frage ist doch eher WARUM kommt es überhaupt dazu?

am wahrscheinlichsten ist es aus folgendem grund:

Intel Skylake: Neue Revision unterstützt Software Guard Extensions

sie brauchten halt noch etwas entwicklungszeit, haben aber die k modelle als erstes releast, deswegen ist die knappheit dort am ehesten spürbar. sie haben wahrscheinlich nur einen kleinen teil der alten revision veröffentlicht, damit sie den prozi auf "den markt gebracht haben", vielleicht als werbung oder weil sie nicht noch mehr verzögerungen wollten, da sie mit dem feature, der im artikle beschrieben wird, noch nicht ganz fertig waren. momentan wird von den händlern noch die alte nachfrage abgearbeitet, die schon monate in der warteschleife sitzen und auf ihren prozessor warten. ist diese nachfrage abgearbeitet, wird der 6700k wieder in normale preisgefilde rutschen.
 
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