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Gast20141208
Guest
Du hast dir ja schon selbst die Antwort gegeben und du kannst dir weiterhin den Vergleich mit kostenlos erhältlichen Werken sparen, da das die Entscheidung des Autors ist und nicht deine.Nenn mir doch mal ein *gutes* Buch, das primär aus kommerziellem Interresse entstanden ist...
Mir fallen vor allem eine Handvoll Trivialromane und Sachbücher ein, insbesondere bei Letzteren gibt es aber auch mehr als genug Beispiele für Werke, die bereits heute kostenlos veröffentlicht werden, außerdem bietet sich hier angesichts der geringen Verbreitung teilweise auch die Vermarktung über ein Nutzungsvertragsmodell ohne Veröffentlichung an.
Und deswegen kosten viele Apps und Indiegames etwas?Qualität kostet nicht unbedingt sehr viel mehr- es ist eher die Quantität (also der Umfang eines Werks), die mehr kostet und eben genau für umfangreiche Werke, für deren Erstellung eine höhere Investition nötig ist gäbe es ja die Möglichkeit das Werk registrieren und schützen zu lassen.

Es sind mehr Menschen dazu in der Lage, weil es mehr Menschen als früher gibt, vor allem aber auch mehr Menschen, die damit etwas verdienen wollen.Und nein: ich bin überzeugt davon, das die Bereitschaft Kunst- und sonstige "Werke" ohne Gewinnabsicht zu produzieren in den letzten Jahrzehnten oder Jahrhunderten nicht gesunken sondern sogar erheblich gestiegen ist (vor allem bedingt durch mehr Wohlstand und Freizeit sodass mehr Menschen dazu in der Lage sind).
Also 500€ sind schnell aufgebracht, also würde ziemlich vieles registriert und geschützt sein. Es ändert sich also nichts daran, dass du für etwas zahlen musst.-Werke, die ohne Registrierung veröffentlicht werden sind nicht urheberrechtlich geschützt.
-Kommerzielle Werke, die vor der Veröffentlichung kostenpflichtig (ich denke an vielleicht 500€, zu viel um jeden Mist registrieren zu lassen aber für eine Privatperson, die wirklich will noch problemlos erschwinglich) registriert werden sind Urheberrechtlich geschützt, dürfen also für einen begrenzten Zeitraum von 12 Jahren nur mit Genehmigung des Rechteinhabers (also der Person/Firma, die das Werk registriert hat) kopiert und verwertet werden. Eventuell sollte der Schutz auch nach der Hälfte der Zeit kostenpflichtig verlängert werden müssen um zu verhindern das Werke deren Rechteinhaber kein Interresse mehr an ihrer Vermarktung hat unnötig lange geschützt werden.
Der Sinn dieser Regelung ist es explizit nicht Künstlern ein Einkommen zu sichern/zu ermöglichen. Diese Regellung soll die wirtschaftliche Produktion von "Werken" ermöglichen, die eine große Investition erfordern (Filme, große Softwareprojekte usw.). So wenig Urheberrecht wie möglich- so viel wie nötig.
Mit so einem Blödsinn greift man doch nur die Stimmen bei den Protestwählern und Asozialen ab, oder wieso können sie ihre eigenen Maßnahmen nicht genau definieren?Nicht Kommerzielles Kopieren, Verwerten und Verbreiten jeglicher Werke ist grundsätzlich Erlaubt, der Einsatz von Kopierschutz/DRM sollte gesetzlich eingeschränkt bzw. verboten werden. Im Rahmen deutlich gekürzter (konkrete Werte werden nicht genannt) Schutzfristen sollte ein begrenzter urheberrechtlicher Schutz bestehen, der die kommerzielle Vervielfältigung/Verwertung ohne Genehmigung des Urhebers verbietet/einschränkt. Als Ausgleich soll "die Kultur" in nicht näher definierter Art und Weise (staatlich) gefördert werden, "nicht erwartete" negative Nebenwirkungen (im Bezug auf die kulturelle Vielfalt) der Regellungen sollen durch nicht näher definierte Maßnahmen abgemildert werden.
