Copyright Reform gefordert von US-Republikanern

Herr der Ringe habe ich nicht wegen Tolkien selbst als Bespiel genommen, sondern wegen dem Umfang an Arbeit und der ist bei Büchern eben nicht gleich, was du mit einer fixen Frist einfach ignorieren würdest.

Da es nicht unendlich viele Menschen gibt, kann die Anzahl an Informationen, egal welcher Art, nicht unendlich sein. Bitte hier nicht auch noch die Realität ignorieren.

Relativ gibt es keine künstliche Verknappung. Jeder kann sich Bücher kaufen, wenn er das Geld hat. Dafür müsste man dann aber auch arbeiten gehen. ;)
Ein grundsätzliches Recht auf Bücher, Filme,... hast du aber nicht.

Natürlich bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis, aber da du einfach die Nachfrage ignorierst und damit den Preis entfernst, ignorierst du die freie Marktwirtschaft.
Es ist ja schön, dass du die Welt als ein Sammelsurium an OpenSource siehst, nur ignorierst du hier wieder mal die Realität.

Vielleicht solltest du den Artikel auf Wiki noch mal lesen, denn früher galt die Kunst zu schreiben als Gottesgeschenk und es wäre ein Problem gewesen, wenn man diese mit Gewinnabsicht ausgeführt hätte.
In der freien Marktwirtschaft gibt es aber keinen Gott.

Wenn ich eine Geschichte veröffentliche und dafür Geld sehen will, gehört sie ganz sicher nicht jedem.
Es hat schon einen Grund, weswegen auf vielen Dingen ein Preisschild klebt, was aber manche, vor allem wenn es sich um digitale Medien handelt, einfach ignorieren, weil ihnen die Einsicht fehlt, dass man nicht einfach so die Leistung eines anderen konsumieren darf, ohne selbst etwas dafür aufzubringen.

Es geht hier auch nicht darum, dass man Künstler gerecht bezahlt, sondern dass Künstler ihren Beruf ausüben und ggf. davon leben können, wenn sie ihre Arbeit gut machen.
Hier sollte man nicht eingreifen dürfen, da keiner das Recht haben sollte, jemandem vorzuschreiben, wie viel oder wie lange er für seine Arbeit bezahlt wird, auch wenn man es demjenigen nicht gönnt.
 
Sorry, für meine Abweseneheit.

Also, wo fange ich an. Ach ja, ich kann Superwip nur in allen Punkten zustimmen!!! Geistiges Eigentun ist ein Konstrukt der entsprechenden Lobbygruppen, um mehr Geld zu verdienen. Wo würden wir stehen, wenn man für die Anwendung des Satzes des Pythagoras Geld bezahlen müsste, vor allem WER verwaltet sein "geistiges Eigentum", die griechische Regierung? Na, dann wären die ja ausm Schneider.:lol:
Und sorry, Nailgun, ich manche deiner Beiträge hörst du dich wie so ein Lobbyist an. "Kein Recht auf...", das ist doch kompletter Blödsinn. Da ich Teil dieser Gesellschaft bin und durch meinen täglichen Input in diese Gesellschaft, habe ich selbstverständlich Rechte, die Informationen zu dieser Gesellschaft(Romane, Musik, Alltagsinformationen z.B.) betreffen. Dass ein Ballerspiel jetzt nun nicht unbedingt dazu gehört ist klar. Ballerspiele haben auch keinen weiteren Sinn als Kohle zu verdienen. Literatur wiederum hat ein ganz anderen Stellenwert in einer Gesellschaft, es ist Monitor UND Experimentierküche für neu Ideen. Und Ideen sind nun mal frei, Gedanken sind frei und der Motor für Entwicklung.

Normalerweise sind Leute, die so argumentieren wie du, auch der Meinung, dass es ungehinderten Fortschritt geben soll. Fange mal bitte an und überleg dir, welche Dinge in deinem Leben von dir stammen - 1%? Du dürftest keine Tomaten essen, war ja nicht deine Idee, du müsstest eine Radgebühr zahlen, oder hattest du das Rad erfunden, du dürftest nicht deutsch sprechen, oh Gott, wer hat sprechen erfunden, DER Neandertaler, der eine da hinten aus Timbuktu? (Sei nicht böse für meinen Sarkasmus.) AUßER du bezahlst immer artig. Das ist doch kompletter Blödsinn und wir werden von den Medien, die verdienen ja genau an dieser Stelle, schön voll gepumpt mit solchen Märchen und genug Menschen glauben das.

Diese ganzen Diskussionen können wir uns sparen. Ihr lieben Leut müsst nur endlich mal verstehen, dass es den Machern NUR ums Geld geht. Und wir diskutieren als ob da ein verborgener Sinn drin steckt.

Freie Gedanken sind mit Abstand die größte Gefahr für reiche, mächtige Personen. Daher gibt es Zensur, Folter, Einschüchterungen, Gerichtsprozesse etc. das haben sicher nicht frei denkende Menschen erfunden.

Wie du siehst, NAilgun, gibt es noch mehr Leute, die Superwips Meinung teilen. Und es werden täglich mehr. Allerdings muss man sich mit den Zusammenhängen WIRKLICH beschäftigen, das kostet Zeit und Áufwand, nur aus der Tagespresse kommt man nicht auf diese Schlüsse.:) 98% der Menschen, denen ich in meinem Leben begegnet bin, haben keinen blassen Schimmer von der Wirklichkeit. Die plappern nach, aber denken nicht wirklich nach, leider. Ich weiß auch vieles nicht, aber offensichtlich mehr - davon kann ich mir nichts kaufen und will auch keinen Applaus dafür, es scheint aber so zu sein. Also, bitte, sei schlau und nimm unsere Meinung mal hin und prüfe für dich, ob da was dran ist. Unterschätze die Vernetzung der Themen dabei nicht.;)

Ich verstehe deinen Standpunkt total unter den gegebenen Umständen, dennoch, schau mal unter der Plane nach.;)

Gruß aus Hamburg
 
Natürlich geht es nur ums Geld. Ich geh ja auch nicht aus Spass arbeiten.
Von dem Geld kaufe ich mir dann aber meine Tomaten, Räder, Medien,..., da ich für die Leistung anderer bezahle, wenn sie das möchten.

Leider entwickelt sich aber, wie man an manchen hier sehen kann, eine Subgesellschaft, die der Meinung ist, auf alles ein Recht zu haben.
Sämtliche Medien die man nur zum persönlichen Vergnügen konsumiert sind aber nur Luxus und darauf hat man kein Recht, auch wenn sich dadurch vielleicht jemand gegenüber besser verdienenden benachteiligt sieht.

Für Dinge, die für den Fortschritt wichtig sind, gibt es sowieso ein begrenztes Nutzungsrecht, aber Romane, Filme, Musik,... zählen nunmal nicht dazu, auch wenn du sie unter deiner Plane konsumierst. ;)

Dass sich hier im Forum Leute finden lassen, die die selbe Meinung wie Superwip vertreten, wundert mich nicht, denn ähnliche Diskussionen hatte ich schon beim Thema Raubkopien.

Edit:
Wie viele Musiker oder Autoren hast du denn mit deinem Input in die Gesellschaft inspiriert?
Wahrscheinlich ist diese Zahl wohl auch unendlich. ;)

Wenn Künstler ein lebenslanges Recht auf ihre Werke haben, wird dadurch niemand behindert, oder würde dich ein Film interessieren, der zu 50% identisch mit einem anderen ist?
Solche Werke können einen inspirieren, aber keiner interessiert sich für nachgemachte Sachen, außer er hat dermaßen niedrige Ansprüche.

Mit einer begrenzten Schutzfrist würde man auch nur erreichen, dass bei Neuauflagen garantiert nicht der Richtige, also der Verfasser des Werkes, daran verdient und das wäre mMn einfach falsch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Herr der Ringe habe ich nicht wegen Tolkien selbst als Bespiel genommen, sondern wegen dem Umfang an Arbeit und der ist bei Büchern eben nicht gleich, was du mit einer fixen Frist einfach ignorieren würdest.

Wieso "ignoriert" man den Umfang von Werken wenn man die Schutzfristen kürzt?

Ein Aufwendiges Werk braucht in der Regel nicht wesentlich länger um erfolgreich zu sein als ein weniger aufwendiges und der Erfolg hält auch nicht unbedingt länger an.

Relativ gibt es keine künstliche Verknappung. Jeder kann sich Bücher kaufen, wenn er das Geld hat. Dafür müsste man dann aber auch arbeiten gehen. ;)
Ein grundsätzliches Recht auf Bücher, Filme,... hast du aber nicht.

Natürlich gibt es -durch das Urheberrecht- im Rahmen der Schutzfristen eine künstliche Verknappung indem der Urheber/Rechteinhaber exklusiv berechtigt ist ein bestimmtes Werk zu kopieren/zu verkaufen.

Das ist eine Künstliche Verknappung in Form eines gesetzlich festgelegten Monopols. Ohne eine solche Künstliche Verknappung sind Informationen, zumindest digitale Informationen unbegrenzt verfügbar und damit praktisch nichts wert.

Natürlich bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis, aber da du einfach die Nachfrage ignorierst und damit den Preis entfernst, ignorierst du die freie Marktwirtschaft.
Es ist ja schön, dass du die Welt als ein Sammelsurium an OpenSource siehst, nur ignorierst du hier wieder mal die Realität.

Die Nachfrage ist bedeutungslos wenn das Angebot unbegrenzt ist.

Der Preis wird in zwei Fällen zu 0: einerseits wenn die Nachfrage 0 ist (klar: was niemand will ist nichts wert) -unabhängig vom Angebot!- und andererseits wenn das Angebot unbegrenzt ist. Ein praktisch unbegrenztes Angebot haben wir etwa bei Ressourcen wie Luft, zum Teil auch Wasser (vor allem Meerwasser, zumindest in Küstengebieten) aber eben auch bei (öffentlichen) Informationen. Öffentliche Informationen, zumindest digitale Informationen können eben ohne jeden Aufwand reproduziert werden, damit sind sie unbegrenzt verfügbar und ihr "natürlicher Preis" ist 0.

Vielleicht solltest du den Artikel auf Wiki noch mal lesen, denn früher galt die Kunst zu schreiben als Gottesgeschenk und es wäre ein Problem gewesen, wenn man diese mit Gewinnabsicht ausgeführt hätte.
In der freien Marktwirtschaft gibt es aber keinen Gott.

Die Wikipedia ist auch "für Gottes Lohn" entstanden. Hat gut funktioniert.

Natürlich: alleine auf Basis freiwilliger Arbeit kann man nicht/kaum etwa ein großes Filmprojekt realisieren aber dafür gibt es ja das Urheberrecht und seine Schutzfisten, die eben solch Unternehmungen wirtschaftlich möglich machen sollten- allerdings sollten die Schutzfristen so kurz wie möglich sein.

Es geht hier auch nicht darum, dass man Künstler gerecht bezahlt, sondern dass Künstler ihren Beruf ausüben und ggf. davon leben können, wenn sie ihre Arbeit gut machen.
Hier sollte man nicht eingreifen dürfen, da keiner das Recht haben sollte, jemandem vorzuschreiben, wie viel oder wie lange er für seine Arbeit bezahlt wird, auch wenn man es demjenigen nicht gönnt.

Wenn ein Künstler nicht von seiner Kunst leben kann... Pech gehabt!

Arbeitskraft ist eine Form von Kapital, wenn man diese nicht wirtschaftlich investiert verdient man eben wenig/nichts, wenn man sich das nicht leisten kann sollte man seine Strategie überdenken.

Ich sehe keinen Grund warum Künstler ein Recht darauf haben sollten ein Einkommen aus ihrer Kunst zu bestreiten. Wenn sie es schaffen: Schön für sie. Wenn nicht: Pech gehabt!

Im Gegensatz dazu sehe ich keinen Anlass warum man die Verbreitung von Informationen künstlich beschränken sollte nur um einer Minderheit (den Künstlern) ein schönes Leben zu bescheren.

Leider entwickelt sich aber, wie man an manchen hier sehen kann, eine Subgesellschaft, die der Meinung ist, auf alles ein Recht zu haben.
Sämtliche Medien die man nur zum persönlichen Vergnügen konsumiert sind aber nur Luxus und darauf hat man kein Recht, auch wenn sich dadurch vielleicht jemand gegenüber besser verdienenden benachteiligt sieht.

Jeder sollte ein Recht auf jedes unbegrenzt verfügbare Gut haben, völlig unabhängig davon ob es sich um ein "Luxusgut" handelt und ob er irgendetwas dazu beigetragen hat. Wieso auch nicht?

Wer eine Information besitzen will muss sie geheim halten. Die Informationstechnik liefert uns geeignete (Verschlüsselungs-)methoden um vor allem digitale Medien/Informationen jeglicher Art hier entsprechend zu schützen.

Wer eine Information veröffentlichen, daher der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen will muss sich der Tatsache bewusst sein das er die Information fortan mit allen teilt, die eine Kopie anfertigen/bekommen (was die Informationstechnik ebenfalls einfach möglich macht).

Es gibt keine Möglichkeit eine Information zu veröffentlichen und zu behalten. Das schließt sich prinzipiell aus. Alle öffentlichen Informationen sind Allgemeingut, es gibt kein "geistiges Eigentum".

Will man Informationen verkaufen muss man sicherstellen das man die einzige Quelle einer bestimmten Information ist, die Information darf also im Normalfall (noch) nicht öffentlich sein. Nun macht das Urheberrecht den Urheber auf gesetzlicher Basis willkürlich zur einzigen (legalen) Quelle einer Information indem es ihn mit einem rechtlichen Monopol ausstattet. Aus Marktwirtschaftlicher, utilitaristischer und auch meiner Sicht lässt sich dieser willkürliche Eingriff nur dadurch begründen das dadurch die wirtschaftliche Produktion aufwendiger Werke ermöglicht wird.

Das die Monopolisten aka Urheber und sonstige Rechteinhaber ihre Monopolstellung nicht aufgeben wollen ist (wie in vielen anderen Fällen, siehe aktuell etwa das Glücksspielmonopol in Österreich) aus ihrer Sicht naheliegend aber keineswegs unterstützenswert.

Mit einer begrenzten Schutzfrist würde man auch nur erreichen, dass bei Neuauflagen garantiert nicht der Richtige, also der Verfasser des Werkes, daran verdient und das wäre mMn einfach falsch.

Ein reduzieren der Schutzfristen auf 12 Jahre würde dazu führen das nach 12 Jahren niemand mehr an einem "Werk" (bzw. der Verteilung von Kopien eines Werks) verdienen würde, das Werk würde sich frei, legal und selbstständig im Internet oder per Datenträgertausch verbreiten.

Möglicherweise würde auch irgendjemand Kopien auch in physischer Form weiterhin vermarkten, etwa (Papier-)Bücher, DVDs oder Blu-Rays aber auch hier müsste man sich angesichts der kostenlosen Konkurrenz sehr an die Herstellungskosten annähern, die Gewinnspannen wären so oder so sehr niedrig. Ausnahmen sind eventuell Versionen, die mit "physischen Extras" punkten können, etwa "Collectors Editions" mit irgendwelchen Beilagen oder besonders schön gestaltete Bücher aber das ist dann ja auch nicht das Werk des Urhebers der eigentlichen Information- warum sollte er daran verdienen? Der Urheber könnte natürlich ebenfalls -wie alle anderen auch- das Werk weiterhin vermarkten sofern es dann noch einen Markt gibt.
 
nur um einer Minderheit (den Künstlern) ein schönes Leben zu bescheren
Neid ist etwas hässliches. ;)

Nochmal zum Mitschreiben:
Nichts auf dieser Welt ist unendlich vorhanden, nicht mal digitale Informationen, da es nicht unendlich viel Speicherplatz gibt, also kann der Preis nicht Null sein.

Du solltest schön langsam mal aufhören es als anerkannten Fakt hinzustellen, dass es kein geistiges Eigentum gibt. Das ist nur deine Meinung.

Ich kann aber deine Einstellung schon verstehen, denn es gibt leider sehr viele von dieser Sorte.
Wieso arbeiten, wenn der Staat einen auch so versorgt?
Wieso für Medien zahlen, wenn man alles gratis aus dem Netz bekommt?
Wieso selber etwas leisten, wenn schon andere Leistung bringen?

Und dann besitzen manche auch noch die Frechheit anderen zu gestatten, wie lange sie von ihrer Leistung profitieren dürfen.

Das muss nicht alles auf dich zutreffen, aber deine asoziale Grundeinstellung ist nicht zu übersehen.
Wenn ein Künstler von seiner Arbeit leben kann, soll man ihm diese Möglichkeit nicht nehmen, denn dann sitzt er wenigstens nicht am Arbeitsamt rum, oder sind in deiner Welt auch die Arbeitsplätze unendlich vorhanden? ;)

Edit:
Den Umfang eines Werkes ignoriert man mit Schutzfristen deswegen, weil manche eben länger an einem Buch arbeiten als andere.
Einer braucht Jahre, ein anderer Monate oder nur Wochen und damit behandelst du Künstler wieder mal nicht gleich.

Dann stellt sich noch die Frage, wieso man einen Tag vor Ablauf der Frist zahlen soll, danach aber nicht mehr. Das ist einfach lächerlich, da es auch nach der Frist noch immer die Leistung des Künstlers ist.

Eine künstlich Verknappung gibt es normalerweise wirklich nicht.
Wenn du ein Buch willst, musst du es nur im Laden kaufen. Willst du ein EBook, musst du nur für den Download zahlen.
Das wäre eigentlich kein Problem, wenn manche nicht der Meinung wären, dass ihnen ihre Existenz alleine das Recht gibt, die Leistung eines anderen gratis zu konsumieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nochmal zum Mitschreiben:
Nichts auf dieser Welt ist unendlich vorhanden, nicht mal digitale Informationen, da es nicht unendlich viel Speicherplatz gibt, also kann der Preis nicht Null sein.

Digitale Informationen sind nicht unendlich vorhanden.

Aber sie sind praktisch unbegrenzt verfügbar. Wie die Luft- die ist auch nicht unendlich aber praktisch unbegrenzt verfügbar, beides hat daher keinen Preis.

Ich kann aber deine Einstellung schon verstehen, denn es gibt leider sehr viele von dieser Sorte.
Wieso arbeiten, wenn der Staat einen auch so versorgt?
Wieso für Medien zahlen, wenn man alles gratis aus dem Netz bekommt?
Wieso selber etwas leisten, wenn schon andere Leistung bringen?

Leistung ist kein Maßstab.

Wenn man etwas leistet für das niemand zu zahlen bereit ist (etwa weil man es ohne nennenswerten Aufwand selber leisten kann, etwa das Kopieren digitaler Informationen erstellen) oder etwas produziert was bereits (praktisch) unbegrenzt verfügbar ist (etwa Kopien öffentlicher Informationen) dann darf man sich nicht wundern wenn man nichts/nicht viel damit verdienen kann.

Edit:
Den Umfang eines Werkes ignoriert man mit Schutzfristen deswegen, weil manche eben länger an einem Buch arbeiten als andere.
Einer braucht Jahre, ein anderer Monate oder nur Wochen und damit behandelst du Künstler wieder mal nicht gleich.

Mit längeren Schutzfristen werden die Künstler nicht "gleicher" behandelt da man mit Werken, deren Produktion aufwendiger war/länger gedauert hat in der Regel nicht prinzipiell länger etwas verdienen kann.

Natürlich würde ein Herabsetzen der Schutzfristen verschiedene Branchen verschieden stark treffen, ein Film läuft etwa nach 12 Jahren üblicherweise in der x. Wiederholung im Free-TV während man ein Buch immernoch effektiv verkaufen kann.

Eine künstlich Verknappung gibt es normalerweise wirklich nicht.
Wenn du ein Buch willst, musst du es nur im Laden kaufen. Willst du ein EBook, musst du nur für den Download zahlen.

Natürlich gibt es eine künstliche Verknappung. Dadurch das der Urheber/Rechteinhaber ein Monopol auf die Produktion von Kopien hat kontrolliert er das Angebot und damit den Preis -zu seinen Gunsten-. Er legt irgendeinen Preis fest, den er gerne hätte und wer die Information will muss den Preis bezahlen, Konkurrenz ist verboten.

Ein rechtliches Monopol bedeutet immer eine künstliche Verknappung außer der Monopolist verkauft seine Produkte so billig das eine Konkurrenz auch auf dem freien Markt keine Chance hätte oder er verschenkt seine Produkte sogar, beides ist in der Regel bekanntlich nicht der Fall.

Weiters muss man bei einem EBook freilich nicht nur für den Download bezahlen, wenn es so wäre würde eine Internet Flatrate ja einer EBook Flatrate entsprechen...
 
Für dich sind Informationen vielleicht theoretisch unbegrenzt verfügbar, praktisch ist das aber ein Ding der Unmöglichkeit und selbst wenn es der Fall sein sollte, heißt das noch lange nicht, dass deswegen auch Filme, Bücher,... unbegrenzt verfügbar sind, weswegen in beiden Fällen der Wert nicht Null sein kann.
Du kannst es dir noch so oft einreden, die Realität wird sich wegen dir nicht ändern.

Wenn man etwas leistet für das niemand zu zahlen bereit ist (etwa weil man es ohne nennenswerten Aufwand selber leisten kann, etwa das Kopieren digitaler Informationen erstellen) oder etwas produziert was bereits (praktisch) unbegrenzt verfügbar ist (etwa Kopien öffentlicher Informationen) dann darf man sich nicht wundern wenn man nichts/nicht viel damit verdienen kann.
Zusammengefasst heißt das nur, dass man sich als Künstler über mangelnden Verdienst nicht wundern braucht, wenn asoziale Elemente nichts für seine Arbeit bezahlen wollen.
Das was du wahrscheinlich sagen wolltest:
Wenn man als Künstler nichts verkaufen kann, wird man nichts verdienen und muss sich eine andere Arbeit suchen.
Etwas anderes habe ich auch nie behauptet, aber du ignorierst die Leistung eines andern einfach, wenn du ihm vorschreibst, wie lange er an seiner Leistung verdienen darf.

Natürlich gibt es eine künstliche Verknappung. Dadurch das der Urheber/Rechteinhaber ein Monopol auf die Produktion von Kopien hat kontrolliert er das Angebot und damit den Preis -zu seinen Gunsten-. Er legt irgendeinen Preis fest, den er gerne hätte und wer die Information will muss den Preis bezahlen, Konkurrenz ist verboten.
Das ist Blödsinn. Natürlich gibt es Konkurrenz, da es mehr als nur einen Künstler gibt.
Da du aber Bücher kaufen kannst, gibt es keine künstliche Verknappung. Ok, bei Comicbüchern schon, da es normalerweise keine Neuauflagen gibt. Zum Glück.
Wenn bestimmte Bücher nicht mehr gedruckt werden, gibt es natürlich auch eine künstliche Verknappung, aber das liegt dann an einer zu geringen Nachfrage.

Irgendwie habe ich bei dir aber das Gefühl, dass deine Internet Flatrate für dich auch eine Medien Flatrate ist. Das ist allerdings nur eine Annahme die auf deiner Argumentation beruht. ;)

Du hast einfach kein Recht auf Bücher, Filme, Musik,..
Egal wie du es drehst und wendest, es sind und bleiben Luxusgüter und niemand hat ein Recht auf Luxus.
 
Für dich sind Informationen vielleicht theoretisch unbegrenzt verfügbar, praktisch ist das aber ein Ding der Unmöglichkeit und selbst wenn es der Fall sein sollte, heißt das noch lange nicht, dass deswegen auch Filme, Bücher,... unbegrenzt verfügbar sind, weswegen in beiden Fällen der Wert nicht Null sein kann.
Du kannst es dir noch so oft einreden, die Realität wird sich wegen dir nicht ändern.

Öffentliche Informationen sind praktisch unbegrenzt verfügbar weil "sehr leicht" und beliebig praktisch ohne Materialeinsatz vervielfältigbar.

Das liegt klar auf der Hand und ist völlig unbestreitbar; wenn da das nicht verstehen willst kann ich das wohl leider auch nicht ändern.

Das was du wahrscheinlich sagen wolltest:
Wenn man als Künstler nichts verkaufen kann, wird man nichts verdienen und muss sich eine andere Arbeit suchen.
Etwas anderes habe ich auch nie behauptet, aber du ignorierst die Leistung eines andern einfach, wenn du ihm vorschreibst, wie lange er an seiner Leistung verdienen darf.

Niemand darf ungerechtfertigter Weise sein Einkommen durch ein rechtliches Monopol, welches die freie Marktwirtschaft untergräbt verdienen. Und genau das tun Urheber/Rechteinhaber, welche Kopien von Informationen verkaufen.

Es gibt kein geistiges Eigentum.

Die Urheber/Rechteinhaber sollten über jeden Tag froh sein, den sie von dem Verwertungs/Kopier Monopol welches sie erhalten haben auf Kosten der restlichen Gesellschaft profitieren dürfen.

Das ist Blödsinn. Natürlich gibt es Konkurrenz, da es mehr als nur einen Künstler gibt.

Es geht hier aber nicht um Informationen oder Bücher im Allgemeinen sondern um eine bestimmte Information im speziellen. Und diese darf der Urheber/Rechteinhaber während der -aktuell völlig überzogenen- Schutzfrist exklusiv kopieren, verwerten und Kopien verkaufen, er ist damit durch ein Monopol vor Konkurrenz geschützt.

Monopole, zumindest rechtliche Monopole darf es in der freien Marktwirtschaft eigentlich nicht geben; in der Praxis gibt es Ausnahmen, welche aber mehr oder weniger begründet sein sollten; im Fall von Informationen liegt die Erklärung auf der Hand: gäbe es das Urheberrecht und die damit verbundenen Schutzfristen nicht wäre die Produktion von "Werken", welche große Investitionen erfordern unwirtschaftlic, solche Werke würden kaum noch produziert werden was aus utilitaristischer Sicht von Nachteil wäre.

Du hast einfach kein Recht auf Bücher, Filme, Musik,..
Egal wie du es drehst und wendest, es sind und bleiben Luxusgüter und niemand hat ein Recht auf Luxus.

1) Bin ich da anderer Meinung: Informationen bedeuten Bildung und Bildung ist für dich hoffentlich auch kein Luxus. Das gilt für (fast) jede Art von Information wenn auch für manche mehr als für andere. Auf die Chance das gesamte Wissen der Menschheit frei verfügbar zu machen dürfen wir nicht aus Rücksicht auf die Pfründe einiger weniger verzichten.

2) Jedes frei und unbegrenzt verfügbare Gut sollte der Menschheit frei zugänglich gemacht werden, unabhängig davon ob es sich um ein "Luxusgut" handelt. Öffentliche Informationen sind prinzipiell ein unbegrenzt verfügbares Allgemeingut.


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Ich sehe die Diskussion dreht sich im Kreis; wenn dir oder sonstwem nichts neues einfällt werde ich hier aussteigen.
 
Dass die Diskussion sinnlos ist, habe ich schon mal erwähnt. ;)

Ein Recht auf Bildung hast du natürlich, aber das schließt nicht das gesamte Wissen der Menschheit mit ein, weswegen du kein Recht auf jedes Buch hast.

Wir können uns aber darauf einigen, dass in deiner Welt Informationen unbegrenzt verfügbar sind. Die Realität sieht zwar anders aus, da es nicht unendlich viele Menschen und nicht unendlich viel Speicherplatz gibt, aber wenn du mit dieser fadenscheinigen Ausrede deine asoziale Sicht der Dinge rechtfertigen willst, kannst du das ruhig machen.
Es ist sowieso etwas sinnlos, einem Studenten etwas von Arbeit zu erzählen. ;)

Dass du aber anderen etwas neidig bist, oder es ihnen einfach nicht gönnst, finde ich schon etwas peinlich.

Ach ja, in der wirklichen Welt gibt es geistiges Eigentum und keine künstliche Verknappung.
Du kannst dir Bücher kaufen, wenn du welche willst. ;)
 
Dass die Diskussion sinnlos ist, habe ich schon mal erwähnt. ;)

Ein Recht auf Bildung hast du natürlich, aber das schließt nicht das gesamte Wissen der Menschheit mit ein, weswegen du kein Recht auf jedes Buch hast.

Wir können uns aber darauf einigen, dass in deiner Welt Informationen unbegrenzt verfügbar sind. Die Realität sieht zwar anders aus, da es nicht unendlich viele Menschen und nicht unendlich viel Speicherplatz gibt, aber wenn du mit dieser fadenscheinigen Ausrede deine asoziale Sicht der Dinge rechtfertigen willst, kannst du das ruhig machen.
Es ist sowieso etwas sinnlos, einem Studenten etwas von Arbeit zu erzählen. ;)

Dass du aber anderen etwas neidig bist, oder es ihnen einfach nicht gönnst, finde ich schon etwas peinlich.

Ach ja, in der wirklichen Welt gibt es geistiges Eigentum und keine künstliche Verknappung.
Du kannst dir Bücher kaufen, wenn du welche willst. ;)
Sorry, dass zu sagen: aber du benimmst dich gerade etwas peinlich. Du stellst ihn als Irren da, der in seiner Welt schmort. Hmm, das ist kein gutes Argument für deinen Standpunkt. Leider für dich, hat er recht mit allem, was er sagt. Und sei nicht böse, aber du argumentierst auch nicht gerade tief gehend. Das kann man gut an deinem platten Antwortsatz zu meiner Post sehen: "Ja, klar, es geht immer ums Geld." Das ist Ebene 1, verusch doch mal Ebene 2 oder höher, dann wirst du Superwip auch langsam verstehen. Superwip hat wunderbar erklärt wie es aussieht. Sicherlich ist alles nur eine "Meinung", aber manche sind eben näher dran als andere. Und du wiederholst halt einfach den Tenor der Industrie und seinen Lobbygruppen. Die Medien haben da ganze Arbeit geleistet.

Und das mit den Künstlern, da verstehe ich dein Verhalten nun überhaupt nicht. Ich hör keinen Neid bei Superwip, er hat doch ganz sachlich beschrieben, warum es völlig irre ist, solchen Leuten flächendeckend eine Lebensgrundlage durch diese künstlichen Eingriffe zu "schenken". Ich habe das in meinen verschiedenen Berufen bisher auch nicht gehabt. Ein Freund von mir ist Künstler, sehr erfolglos und ist auch der MEinung er müsste schon reich sein. Viele von denen sind einfach Spinner und ich war selbst Künstler und kenne viele. Spinner.

N paar Themen zum Stöbern für dich: Geldverteilung, Banken, Zinsen, künstlich geneierte Märkte, Patente und als Gegenspieler das Thema Nachhaltigkeit, hat tausend Facetten. Immer natürlich dabei die Wirkung auf die Gesellschaft in sozialer Hinsicht einrechnen und du verstehst langsam, warum dir solch ein Unsinn erzählt wird, den du hier wiederholst. Nicht böse gemeint, aber wenn du mit dutzenden Post diskutieren willst, musst du damit rechnen, dass vielleicht einer mehr weiß als du. Und, sorry, das scheint der Fall zu sein. Nicht schlimm, aber Begriffe wie "asozial" passen dann überhaupt nicht.

Du siehst, ich versuche dich lieber zu überzeugen, so dass du vielleicht Interesse bekommst, dich mit den oder anderen Themen etwas tiefer zu beschäftigen, als dich zu beleidigen. Wir alle haben mehr davon, wenn immer mehr Menschen die Zusammenhänge WIRKLICH verstehen. Mit Allgemeinbildung hat das nichts zu tun, die nutzt einem da nicht so viel.:)
 
Sorry, aber nur weil du der Meinung bist, dass du "näher dran" bist, muss das noch lange nicht der Fall sein, da es nur deine Meinung ist.

Wenn du meine Beiträge gelesen und verstanden hättest, hättest du auch mitbekommen, dass ich gegen jede Förderung von Künstlern bin (Abgabe bei Sat-Recievern, HDs,...), also soll keiner bezahlt werden, nur weil er Künstler ist.
Er soll nur bezahlt werden, wenn man seine Werke konsumiert, denn es ist seine Leistung und durch die Schutzrechte ermöglicht man überhaupt erst eine Marktwirtschaft in dem Bereich.
Was ist dir lieber, jemand der von seiner Kunst leben kann, da sie durch Rechte geschützt ist, oder jemand der wegen zeitlich begrenzten Rechten auf Kosten anderer Steurzahler lebt, da er für seine erbrachte Leistung irgendwann nicht mehr bezahlt wird?

Keine Sorge, ich habe Superwip schon verstanden und solche Meinungen habe ich auch schon oft genug von Raubkopierern gehört, die auch der Meinung sind, dass ihnen alles geschenkt werden muss.
Er hat gefragt, wozu man den Künstlern mit den Schutzrechten ein schönes Leben bescheren soll und das ist einfach nur Neid, denn ihm kann es egal sein, wie viel jemand mit seiner Arbeit verdient.
Wenn er dann auch noch physikalische Unmöglichkeiten als Fakt hin stellt, kann ich nicht anders argumentieren.
Nichts auf dieser Welt ist praktisch oder theoretisch unendlich verfügbar. Das ist nunmal die Realität.

Der Beruf eines Autors z.B. sieht es nunmal vor, dass er Bücher schreibt und wenn sie gut sind, kann er sie verkaufen. Er stellt also ein Produkt her, durch seine Leistung.
Durch die Schutzrechte wird ihm dann ermöglicht, von seiner Arbeit zu leben, wenn er gut ist.
Dadurch funktioniert das System "Angebot und Nachfrage" überhaupt erst.

So, wo kommt jetzt der Punkt, wo ab einem gewissen Zeitpunkt plötzlich alle anderen sein Produkt gratis bekommen sollen?
Wieso bist du der Meinung, ein Recht auf die Leistung eines anderen zu haben? Das wäre nämlich asozial.
Ist es wirklich so ein Problem, für Bücher, Filme, Musik,.. zu bezahlen? Es sind doch nur ein paar Euro.

Wie viel Geld der Künstler mit seiner Arbeit verdient ist doch egal, denn es ändert nichts daran, dass es seine Leistung ist. Durch die Rechte an seiner Arbeit wird auch niemand behindert, da solche Medien nicht für den Fortschritt notwendig sind. Werke können einen von mir aus zu neuen Werken inspirieren, aber Kopien sind uninteressant.

Alles in allem ist das ein Punkt, der einem völlig egal sein kann. Einzig die Förderungen, solange sie vom Staat kommen, sehe ich als Problem, denn wieso sollte ich Unfähige finanzieren?
Das sind nämlich künstliche Eingriffe, die manchen ein Leben auf Kosten anderer finanzieren, was wieder asozial ist. Das sollte man kritisieren und nicht wie viel Geld jemand für seine Arbeit bekommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Beruf eines Autors z.B. sieht es nunmal vor, dass er Bücher schreibt und wenn sie gut sind, kann er sie verkaufen. Er stellt also ein Produkt her, durch seine Leistung.
Durch die Schutzrechte wird ihm dann ermöglicht, von seiner Arbeit zu leben, wenn er gut ist.
Dadurch funktioniert das System "Angebot und Nachfrage" überhaupt erst.

So, wo kommt jetzt der Punkt, wo ab einem gewissen Zeitpunkt plötzlich alle anderen sein Produkt gratis bekommen sollen?
Wieso bist du der Meinung, ein Recht auf die Leistung eines anderen zu haben? Das wäre nämlich asozial.
Ist es wirklich so ein Problem, für Bücher, Filme, Musik,.. zu bezahlen? Es sind doch nur ein paar Euro.

Im Angegebenen Punkt gebe ich dir vollkommen Recht. Allerdings stört mich, wie es in der Praxis aussieht - die fixe 70-Jahre-Bindung vom Copyright. Es sollte mit dem Tod des Authors erlischen und in den Open Domain fallen. Man sieht ja z.b. bei Michael Jacksons Familie ganz gut, wohin das bisherige System führt. Ich denke, Michael Jackson würde sich gleich mehrfach im Grabe umdrehen, würde er mitkriegen was um sein Erbe geschah und geschieht.
 
Ich habe schon erwähnt, dass ich kein Problem damit habe, wenn die Rechte nicht vererbbar sind, da die Erben mit dem Erstellen der Werke nichts zu tun haben.
 
Hm... ich denke du hast meinen Standpunkt immernoch nicht verstanden...

Das ist der Knackpunkt:
Der Beruf eines Autors z.B. sieht es nunmal vor, dass er Bücher schreibt und wenn sie gut sind, kann er sie verkaufen.

"Künstler sein" ist kein Beruf!

Das ist zuallererst ein Hobby, wie etwa "Sportler sein", nicht mehr und nicht weniger.

Wenn man jetzt, etwa als Designer oder Architekt irgendwelche Auftragskunstwerke anfertigt -und nur dann!- ist man "Profikünstler". Im Allgemeinen hat ein Künstler aber meiner Meinung nach keinen Anspruch darauf irgendetwas mit seinen Werken zu verdienen, ob er sie veröffentlicht oder nicht.

Der Sinn des Urheberrechts und der Schutzfristen ist nicht die Bezahlung der Künstler (das ist eher ein "ungewollter" Nebeneffekt) sondern ausschließlich eine Möglichkeit das sich große Kunstprojekte marktwirtschaftlich finanzieren können wobei als Nebeneffekt auch die "kleinen" Künstler profitieren, da es kaum sinnvoll/fair möglich wäre "große" von "kleinen" Projekten zu unterscheiden; ein Ansatz in diese Richtung sollte aber sehrwohl gemacht werden: der Urheberrechtsschutz sollte (ähnlich wie ein Patent) nur für Werke gelten, die vor der Veröffentlichung kostenpflichtig registriert werden und nicht automatisch für alles.
 
Wenn aber Künstler ihre Werke quasi patentieren müssen, brichst du der Kunst das Genick und man kann auch beruflich als Künstler tätig sein.

Zitat von Wiki:
Künstlerische Berufe

Typische Kunstberufe nach Kunstfach sind:
Bildende Kunst: Bildhauer – Medailleur – Maler – Medienkünstler – Grafiker – Konzeptkünstler
Visuelle Kommunikation: Comiczeichner – Grafiker – Illustrator – Grafikdesigner
Darstellende Kunst einschließlich Filmkunst: Dramaturg – Opernsänger – Regisseur – Schauspieler – Tänzer – Filmemacher – Visual Jockey
Musik: Musiker – Sänger – Komponist – Dirigent – DJ
Literatur: Schriftsteller – Romancier – Essayist – Lyriker
Angewandte Kunst, Design und Mode: Architekt – Fotograf – Keramiker – Maskenbildner – Kostümbildner – Bühnen-/Szenenbildner – Designer – Modeschöpfer
Kleinkunst: Artist – Zauberkünstler – Puppenspieler

Deine Definition von Künstler passt hier also nicht, denn das sind offensichtlich anerkannte Berufe.
 
Wenn aber Künstler ihre Werke quasi patentieren müssen, brichst du der Kunst das Genick

Ich bin überzeugt davon, dass das nicht so ist- damit würden nur lächerliche Ansprüche von Hobbykünstlern vermieden werden.

und man kann auch beruflich als Künstler tätig sein.

Das habe ich auch nicht bestritten, das sollte aber nicht die Regel sein und nicht von gesetzlicher Seite gefördert werden.

Man kann auch "Progamer" sein.

Deine Definition von Künstler passt hier also nicht, denn das sind offensichtlich anerkannte Berufe.

Das ist nur Knoventionssache doch eine Konvention kann man -und sollte man in diesem Fall- ändern.
 
Weil du nicht bereit bist, fuer Sachen zu zahlen, die man leicht im digitalen Zeitalter vervielfaeltigen kann, soll man eine ganze Berufsgruppe fuer null und nichtig erklaeren?
Diesen Leuten soll man weiterhin vermitteln: verdiene dein Geld fuer deinen Lebensunterhalt in anderer Form, aber mach deine bisherige Arbeit genau so wie du sie bisher gemacht hast, nur sollst du dafuer kein Geld mehr bekommen.
Du forderst Leute auf, irgendwas fuer dich, und Andere die nicht zahlen wollen, fuer umsonst zu machen.
Ihre Zeit fuer dich und Andere aufzubringen und nicht wirklich dafuer entschaedigt zu werden.

Sag doch gleich in klaren knappen Worten was du wirklich willst.
Deine ellenlangen Posts machen ja deine Aussagen auch nicht besser.
Fuehrt nur dazu das das kaum noch wer liest.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin überzeugt davon, dass das nicht so ist- damit würden nur lächerliche Ansprüche von Hobbykünstlern vermieden werden.

Das habe ich auch nicht bestritten, das sollte aber nicht die Regel sein und nicht von gesetzlicher Seite gefördert werden.

Man kann auch "Progamer" sein.

Das ist nur Knoventionssache doch eine Konvention kann man -und sollte man in diesem Fall- ändern.
Hast du überhaupt irgendwas von dem was ich dir gesagt habe verstanden?
Hobbykünstler haben keinen Anspruch, wenn sie nichts produzieren, das sie auch verkaufen können, außerdem habe ich schon erwähnt, dass es keine staatliche Förderung für Künstler geben soll.
Künstler sollten einfach als Selbstständige geführt werden, die für sämtliche Sachen auch selbst aufkommen müssen.

Also soll man Konventionen ändern, damit du mehr Vorteile hast?
Dann sollten auch, nach meiner festen Überzeugung, sämtliche Studenten ihr komplettes Studium finanzieren und nicht auf der Tasche der arbeitenden Bevölkerung liegen, nur damit sie ihre Berufswünsche verwirklichen können.
Das System in den USA gefällt mir hier sehr gut.
 
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Weil du nicht bereit bist, fuer Sachen zu zahlen, die man leicht im digitalen Zeitalter vervielfaeltigen kann, soll man eine ganze Berufsgruppe fuer null und nichtig erklaeren?

Nein.

Auch wenn alle meine hier formulierten Forderungen -die fast 1:1 mit den in der News beschriebenen Vorschlägen der US-Republikanischen Studiengruppe übereinstimmen- könnte es weiterhin Berufskünstler geben.

Man könnte nur nichtmehr ohne weiteres an der Verfielfältigung öffentlicher Werke verdienen, insbesondere nicht an solchen Werken, die nicht von Beginn an als kommerzielle Werke geplant wurden. "Freie Werke" sollten die Regel sein und nicht die Ausnahme.

Diesen Leuten soll man weiterhin vermitteln: verdiene dein Geld fuer deinen Lebensunterhalt in anderer Form, aber mach deine bisherige Arbeit genau so wie du sie bisher gemacht hast, nur sollst du dafuer kein Geld mehr bekommen.
Du forderst Leute auf, irgendwas fuer dich, und Andere die nicht zahlen wollen, fuer umsonst zu machen.

So kann man es auch formulieren- klar ist jedenfalls: nur weil man irgendetwas veröffentlicht bedeutet das noch lange nicht das man -unabhängig vom Erfolg/der Verbreitung- irgendeinen Anspruch darauf hat etwas daran zu verdienen.

Wer als Künstler nicht damit klarkommt sollte

a) Berufskünstler werden und Auftragsarbeiten durchführen (je nach Kunstrichtung mehr oder weniger leicht möglich)

b) seine Werke eben nicht veröffentlichen- Pech gehabt.

Ich bin jedenfalls sehr zuversichtlich das die Vielfalt an Veröffentlichungen jeder Art bei der Durchsetzung dieser Forderungen nicht wesentlich sinken wird. Weder sinken die kommerziellen Erfolgsaussichten großer Projekte wie etwa von Filmen oder größeren Softwareprojekten wesentlich noch wird etwa irgendein "kleiner" Urheber, etwa ein Autor daran gehindert irgendetwas zu veröffentlichen.
 
Anscheinend hast du wirklich keine Ahnung, denn dadurch würde die Kunst extrem behindert, aber Hauptsache du kannst irgendwann auf alles gratis zugreifen.

Ein Autor oder Maler der Auftragsarbeiten durchführt... :klatsch:
 
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