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Cooper Lake: Intel kündigt neue Xeons mit bis zu 56 CPU-Kernen für 2020 an

PCGH-Redaktion

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Die neuen Xeon-Prozessoren mit Codenamen "Cooper Lake" für Server sollen einige Verbesserungen mit sich bringen und gegen AMDs kommende Epyc-CPUs mit Codenamen "Rome" antreten, die bereits in Kürze erwartet werden.

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Rotkaeppchen

Guest
AW: Cooper Lake: Intel kündigt neue Xeons mit bis zu 56 CPU-Kernen für 2020 an

Was steht im Text:

Intel hatte bereits vor geraumer Zeit "Cooper Lake" als Nachfolger der aktuellen Xeon-Generation Cascade Lake AP/SP in Aussicht gestellt
 

Das_DinG

PC-Selbstbauer(in)
AW: Cooper Lake: Intel kündigt neue Xeons mit bis zu 56 CPU-Kernen für 2020 an

Sehr passend..

Intel kündigt neue CPUs an und gleichzeitig gibt es einen neuen Skandal...alles aus einer Hand...

:nicken::nene:
 

empy

Volt-Modder(in)
AW: Cooper Lake: Intel kündigt neue Xeons mit bis zu 56 CPU-Kernen für 2020 an


computerbase.de schrieb:
Risiko für normale Anwender äußerst gering

Hat AMD eigentlich mal was von wegen integrierter Grafik geplant? Habe mal darüber nachgedacht, ob man nicht mal bald neue Hardware für die Arbeits-PCs besorgen könnte und dabei ist mir aufgefallen, dass man im Moment die Optionen Intel und dedizierte Grafikkarte hat. Gerade weil AMD-CPUs doch so toll für Anwendungen sein sollen, erschließt sich mir die stiefmütterliche Behandlung von integrierter Grafik irgendwie nicht. Oder übersehe ich irgendwas?
 

empy

Volt-Modder(in)
AW: Cooper Lake: Intel kündigt neue Xeons mit bis zu 56 CPU-Kernen für 2020 an

Würde aber auf die nächsten davon warten, dann mit Zen2 Kernen und Navi an Bord.

Die Frage ist halt auch, wie viele Zen-2-Kerne. Vier sind halt zu wenig und mir wäre die 3D-Leistung der Grafik auch völlig egal. Sie sollte optimalerweise in der Lage sein, zwei UHD-Displays mit 60 Hz anzusteuern, alles andere ist mir egal. Es wäre definitiv in AMDs Interesse, wenn spätestens die 5000er Ryzens alle mit einer integrierten Grafik kämen. Die muss ja wie gesagt nichts tolles können, aber es sollte halt eine geben. Dedizierte Grafikkarten für 2D-Ausgabe sind so... 2010? Jetzt wo ich so drüber nachdenke, hat AMD da abseits der APUs eh schon ziemlich lange geschlampt.
 

Bevier

Volt-Modder(in)
AW: Cooper Lake: Intel kündigt neue Xeons mit bis zu 56 CPU-Kernen für 2020 an

Die Frage ist halt auch, wie viele Zen-2-Kerne. Vier sind halt zu wenig und mir wäre die 3D-Leistung der Grafik auch völlig egal. Sie sollte optimalerweise in der Lage sein, zwei UHD-Displays mit 60 Hz anzusteuern, alles andere ist mir egal. Es wäre definitiv in AMDs Interesse, wenn spätestens die 5000er Ryzens alle mit einer integrierten Grafik kämen. Die muss ja wie gesagt nichts tolles können, aber es sollte halt eine geben. Dedizierte Grafikkarten für 2D-Ausgabe sind so... 2010? Jetzt wo ich so drüber nachdenke, hat AMD da abseits der APUs eh schon ziemlich lange geschlampt.

Das dürfte eher ein Platzproblem sein. Aktuell passt mit Zen2 eben maximal ein 8 Kern-Die zu einem iGPU-Chiplet, bei den Epycs ist es wohl nicht vorgesehen und daher vom I/O nicht machbar aber wenn doch, wäre man bei derzeit maximal 56 Kernen + Navi.
Voraussichtlich kommen die Zen2 APUs mit 6 und 8 Kernen relativ früh im nächsten Jahr, wenn AMD Intel nicht noch einmal ordentlich auf die Füsse steigen will und diese schon zu Weihnachten gegen die "ach so überlegenen" Gen 11 iGPU veröffentlichen...
 

empy

Volt-Modder(in)
AW: Cooper Lake: Intel kündigt neue Xeons mit bis zu 56 CPU-Kernen für 2020 an

Das dürfte eher ein Platzproblem sein. Aktuell passt mit Zen2 eben maximal ein 8 Kern-Die zu einem iGPU-Chiplet, bei den Epycs ist es wohl nicht vorgesehen und daher vom I/O nicht machbar aber wenn doch, wäre man bei derzeit maximal 56 Kernen + Navi.

Müssten die Epycs nicht eh ein anderes I/O-Chiplet haben? Ich sehe nicht so das Problem eine Grafikeinheit, die zwei Monitore mit vernünftigen Auflösungen und Bildraten versorgen kann, nur auf dem Papier 3D-fähig ist und vielleicht einen Videodecoder hat, noch im Ryzen-I/O-Chiplet unterzubringen. Im Notfall vielleicht ein extra Chiplet oder man verdoppelt die Größe des I/O-Chiplet, so dass es auf dem Träger den Platz von zwei CPU-Chiplets einnimmt.

Voraussichtlich kommen die Zen2 APUs mit 6 und 8 Kernen relativ früh im nächsten Jahr, wenn AMD Intel nicht noch einmal ordentlich auf die Füsse steigen will und diese schon zu Weihnachten gegen die "ach so überlegenen" Gen 11 iGPU veröffentlichen...

Lässt und ließ trotzdem für einen viel zu großen Zeitraum eine große Nachfrage offen. Fairerweise muss man sagen, dass die Intelvielkerner auch oft ohne Grafik kommen. Trotzdem hat die Intel-Grafik der AMD-Grafik halt voraus, dass sie in einem deutlich weiteren Spektrum an CPUs eben einfach vorhanden ist und eine dedizierte Karte in vielen, vielleicht sogar den meisten, Fällen überflüssig macht. Und der Markt für kleine dedizierte Karten ist im Vergleich zu der Zeit, in der man einfach irgendeine alte Geforce FX für unter 30€ in eine Kiste kloppen konnte und damit dann alles hatte, was man an Ausgängen brauchte, momentan eine Katastrophe. Da ist man, wenn man HDMI und DP haben will erst ab 75€ dabei. Das ist dann halt ein Betrag, den man auf jede Ryzen-CPU draufrechnen kann, wenn man eigentlich keine Grafikleistung braucht. Naja, mit den APUs ist immerhin ein großer Bereich abgedeckt, aber wenn man CPU-Leistung ohne GPU-Leistung braucht, guckt man bei AMD ein bisschen in die (nicht angeschlossene) Röhre.
 

Bevier

Volt-Modder(in)
AW: Cooper Lake: Intel kündigt neue Xeons mit bis zu 56 CPU-Kernen für 2020 an

Müssten die Epycs nicht eh ein anderes I/O-Chiplet haben? Ich sehe nicht so das Problem eine Grafikeinheit, die zwei Monitore mit vernünftigen Auflösungen und Bildraten versorgen kann, nur auf dem Papier 3D-fähig ist und vielleicht einen Videodecoder hat, noch im Ryzen-I/O-Chiplet unterzubringen. Im Notfall vielleicht ein extra Chiplet oder man verdoppelt die Größe des I/O-Chiplet, so dass es auf dem Träger den Platz von zwei CPU-Chiplets einnimmt.



Lässt und ließ trotzdem für einen viel zu großen Zeitraum eine große Nachfrage offen. Fairerweise muss man sagen, dass die Intelvielkerner auch oft ohne Grafik kommen. Trotzdem hat die Intel-Grafik der AMD-Grafik halt voraus, dass sie in einem deutlich weiteren Spektrum an CPUs eben einfach vorhanden ist und eine dedizierte Karte in vielen, vielleicht sogar den meisten, Fällen überflüssig macht. Und der Markt für kleine dedizierte Karten ist im Vergleich zu der Zeit, in der man einfach irgendeine alte Geforce FX für unter 30€ in eine Kiste kloppen konnte und damit dann alles hatte, was man an Ausgängen brauchte, momentan eine Katastrophe. Da ist man, wenn man HDMI und DP haben will erst ab 75€ dabei. Das ist dann halt ein Betrag, den man auf jede Ryzen-CPU draufrechnen kann, wenn man eigentlich keine Grafikleistung braucht. Naja, mit den APUs ist immerhin ein großer Bereich abgedeckt, aber wenn man CPU-Leistung ohne GPU-Leistung braucht, guckt man bei AMD ein bisschen in die (nicht angeschlossene) Röhre.

Ich glaub, hier ist bei AMD vor allem das Kostenproblem entscheidend. Auch wenn es ihnen erstmals, seit Ewigkeiten relativ gut geht, müssen sie versuchen jede "unnötige" Kostenquelle zu vermeiden. Im HPC- und Serverbereich kommt es auf ein paar Euro für eine dGPU nicht mehr wirklich an aber die Mehrkosten für eine iGPU, die 99% der Kunden nicht brauchen, tun schon weh. Das einfach draufzurechnen verringert aber auch gleich den bedeutendsten Vorteil, den AMD aktuell in dem Bereich hat: deutlich geringere Preise für die selbe Leistung. Das ginge vielleicht, wenn sie mehr zu Intel aufgeschlossen haben und bei den Kunden nicht der Gedanke an einen Computer automatisch "Intel" sagt, sondern auch AMD als "gut" bekannt ist.
Für Desktop wollen sie hingegen eine spieletaugliche APU bieten. Da wäre dann ein Navi-Chiplet zu der I/O-Hub iGPU zusätzlich nötig (denn die könnte eben nicht wirklich spieletauglich sein, zumindest solange der I/O-Hub noch in 12nm gefertigt wird). Wieder unnötige Kosten für eine nahezu unbedeutende Minderheit. Allerdings hätte ich mir auch schon früher eine 8 Kern-APU gewünscht (trotz dGPU), wenn sie für die nähere Zukunft angekündigt wäre, würde ich auf diese warten. So kauf ich mir relativ bald einen 3700X aber noch warte ich die AGESA-Probleme ab... ^^
 

lutari

Software-Overclocker(in)
AW: Cooper Lake: Intel kündigt neue Xeons mit bis zu 56 CPU-Kernen für 2020 an

Trotzdem hat die Intel-Grafik der AMD-Grafik halt voraus, dass sie in einem deutlich weiteren Spektrum an CPUs eben einfach vorhanden ist und eine dedizierte Karte in vielen, vielleicht sogar den meisten, Fällen überflüssig macht. Und der Markt für kleine dedizierte Karten ist im Vergleich zu der Zeit, in der man einfach irgendeine alte Geforce FX für unter 30€ in eine Kiste kloppen konnte und damit dann alles hatte, was man an Ausgängen brauchte, momentan eine Katastrophe. Da ist man, wenn man HDMI und DP haben will erst ab 75€ dabei. Das ist dann halt ein Betrag, den man auf jede Ryzen-CPU draufrechnen kann, wenn man eigentlich keine Grafikleistung braucht. Naja, mit den APUs ist immerhin ein großer Bereich abgedeckt, aber wenn man CPU-Leistung ohne GPU-Leistung braucht, guckt man bei AMD ein bisschen in die (nicht angeschlossene) Röhre.

Die meisten OEM-PCs von den großen Hersteller haben trotzdem eine dedizierte Grafikkarte verbaut, obwohl die Leistung der Intel GPU für das Büro ausreichend wäre.
Bei meinem alten Rechner hatte ich beispielsweise den zweiten Monitor an die Intel GPU gehängt. Es hat schon Vorteile, aber wird nur selten genutzt.
 

empy

Volt-Modder(in)
AW: Cooper Lake: Intel kündigt neue Xeons mit bis zu 56 CPU-Kernen für 2020 an

Im HPC- und Serverbereich kommt es auf ein paar Euro für eine dGPU nicht mehr wirklich an aber die Mehrkosten für eine iGPU, die 99% der Kunden nicht brauchen, tun schon weh.

Ich glaube halt nicht, dass 99% der Kunden damit nichts anfangen könnten.

Das einfach draufzurechnen verringert aber auch gleich den bedeutendsten Vorteil, den AMD aktuell in dem Bereich hat: deutlich geringere Preise für die selbe Leistung.

Wenn man mangels iGPU eine dGPU kaufen muss, ist aber genau das ja auch nicht mehr zwingend gegeben. Von mir aus könnten sie die APU-Vega auf eine CU runterstreichen und verbauen.

Die meisten OEM-PCs von den großen Hersteller haben trotzdem eine dedizierte Grafikkarte verbaut, obwohl die Leistung der Intel GPU für das Büro ausreichend wäre.
Bei meinem alten Rechner hatte ich beispielsweise den zweiten Monitor an die Intel GPU gehängt. Es hat schon Vorteile, aber wird nur selten genutzt.

Gut, wenn dem so wäre, wäre die Nachfrage nach solchen CPUs entsprechend geringer. Da weiß ich jetzt nicht, ob wirklich so viele OEM-PCs mit dedizierter Grafik kommen. Eigentlich ist es ja Unsinn.
 

lutari

Software-Overclocker(in)
AW: Cooper Lake: Intel kündigt neue Xeons mit bis zu 56 CPU-Kernen für 2020 an

Gut, wenn dem so wäre, wäre die Nachfrage nach solchen CPUs entsprechend geringer. Da weiß ich jetzt nicht, ob wirklich so viele OEM-PCs mit dedizierter Grafik kommen. Eigentlich ist es ja Unsinn.

Ich habe bisher meist bei den Desktop-PCs Core i5/i7 der 2./3./4. Generation von den üblichen Herstellern (Lenovo, HP, Dell, ...) mit einer extra Grafikkarte gesehen. Die Intel GPU wurde nur sehr selten genutzt.
In den nächsten Jahren werden vermutlich viele Rechner ausgetauscht werden und könnte die Situation verändern. Beispielsweise werden in meinem Unternehmen aktuell Rechner mit Core i7 der 8. Generation ausgerollt.
Mal sehen, ob die Rechner auch wieder eine eigene Grafikkarte haben. Über Sinn/Unsinn braucht man sich nicht unterhalten, weil ich es selber nicht verstehe.
 

Zappaesk

Volt-Modder(in)
AW: Cooper Lake: Intel kündigt neue Xeons mit bis zu 56 CPU-Kernen für 2020 an

AMD hat eine Lücke im Programm und ich bin gespannt wann die endlich geschlossen wird.
Die CPUs sind alle Bock stark, die fehlende iGPU juckt mich im Desktop nicht wirklich, da ich da entweder privat drauf zocke und ohnehin was gescheites brauch, oder im Büro CAD Anwendungen laufen habe mit ner Profikarte.
Für normale Büroanwendungen a la Office, SAP usw sind die APUs ausreichend von der CPU Leistung und maßlos überkanditelt bzgl GPU.
Für Feld- Wald und Wiesen Laptops gilt dasselbe.
Server benötigen definitiv keine GPU...
Alles gut soweit.

Aber für Power Laptops gibt's gar nichts. Mein neues CAD Laptop hat neben der Quadrokarte eben auch ne iGPU fürs normale Leben, die für massiv längere Akkulaufzeiten im Normalbetrieb sorgt und dann eben, wenns drauf ankommt an die Quadro abgibt. Das Ganze in Verbindung mit nem 6 Kerner + SMT... Da gibt's von AMD schlicht noch keine Alternative!
Laptop Poweruser sind nach wie vor auf Intel angewiesen. Das mag kein riesiger Markt sein, aber so sind Zocker Laptops auch nicht mit AMD bestückbar...
 

Idefix Windhund

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