AW: Comodo Anti Vir findet Veränderte Host Datei, Gefährlich oder Fehlalarm? Kann nicht behoben werden.
Um die Einträge in der hosts zu verstehen, muss man erstmal erklären, was das komische Ding überhaupt macht.
Unsere PCs kommunizieren ab Schicht 3 mit den IPs untereinander (im Grunde sinds immernoch die MACs - aber wir nehmen mal die Kurzform hier). Da sich aber niemand merken will, dass Google etwa mit der IP 80.228.66.237 erreichbar ist, hat man sich irgendwann mal etwas ganz schlaues einfallen lassen: Per DNS lässt sich nun die IP auch über einen Namen mit speziellen Schema - der Domain - ansprechen. So viel zum Grundsatz von DNS.
Mit der hosts-Datei hast du nun die Möglichkeit, eine bestimmte Domain auf eine ebenso fixe IP umzuleiten. Da funkt dir dann kein DNS-Server mehr dazwischen, da die hosts einen höheren Rang besitzt. So etwas macht man zum einen um auf primitive Weise den "Zugriff" auf bestimmte Seiten per Domain zu unterbinden ("Sicherheitspfusch" - per IP-Direkteingabe funktioniert es immer noch). Das etwas praxisnähere Beispiel mal aus meinem alltäglichen Umfeld: Kooperation mit einer Firma im selben Gebäude. Wir wollen auf ein per Citrix-Virtualisiertes Programm der anderen Firma zugreifen, es gibt zwei verschiedene AD-Döänen und selbstverständlich getrennte DNS-Server sowie Netzwerke, die nur durch ein Gateway strengstens gefiltert miteinander Daten austauschen können. Doch irgendwie muss ja auf den Host der App zugegriffen werden. Da der Direktzugriff auf IPs durch die eingesetzte Firewall am Gateway generell gedropt wird, muss eine Ausnahme per FQDN hinzugefügt werden. Nun ist ja noch das Problem Vorhanden, dass der Rechner, von dem aus zugegriffen werden soll, nicht weiß wo er mit seiner Anfrage hin soll, da der "gegnerische" DNS-Server auch geblockt wird. Durch kleine Tricksereien in unserer Firewall kann jetzt aber von genau diesem Rechner die hosts verändert werden, dass diese FQDN auf die richtige IP aufgelöst wird, bevor eine Anfrage an den DNS-Server gestellt wird. Ist ein bisschen umständlich, aber da wir in einer Branche tätig sind, die sehr hohen Sicherheitsbestimmungen unterliegt, nicht groß anders möglich. Ständig tanzt einem wer vom BSI auf der Nase herum, Verbindungen/Methoden müssen abgenommen werden, ...

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Wie wäre es mit einem Parallel installiertem Linux fürs Surfen? Da brauchst du keinen extra Virenscanner, weil nur sehr wenige Linuxviren in freier Wildbahn existieren und das Rechtemanagement unter Linux tausend mal besser ist.
Linux wird nicht verseucht, das kapern sich die richtigen Leute direkt und nutzen das System für ihre Zwecke

. Siehe Bash-Lücke etc

. Ein unbedarfter Nutzer, der zudem vermutlich noch nie von apt-get, geschweige denn mit angehängtem update/upgrade gehört hat, läuft da schnell ins Messer. Leider werden Linux-Distris durch zunehmende Beliebtheit/Verbreitung auch zunehmend interessanter für die dunkle Seite der Macht

. Oder es kommen durch die höher frequentierte Nutzung einfach mehr Lücken ans Tageslicht, die bisher still schlummerten.