AW: Chef der Bundesagentur für Arbeit: lieber IT-Kurs als Computerspiele
Ich behaupte, dass der Mann mit seiner "Weissagung" absolut richtig liegt. Schließlich hat er tag-täglich mit dem Thema zu tun, dann wird er schon wissen, warum er sowas sagt.
Nein muss er nicht, ob du es glaubst oder nicht, auch Menschen in seiner Position müssen nicht wissen wovon sie da reden und können Blödsinn von sich geben und genau das ist es weitestgehend auch was er da von sich gibt. Weil ansonsten würde er nicht einen so unqualifizierten Mist von sich geben.
Leider ist es sogar ehr so das Menschen wie der gute Herr Weise oft sogar gar keine eigene Kompetenz bzgl. der Themen besitzen zu denen sie sich da äußern, sondern entweder nur Halbwissen von sich geben, oder aber das nachplappern was ihnen irgend jemand zugearbeitet hat der oft selbst nicht besonders viel Ahnung zu haben scheint.
Das fängt schon dabei an das er davon redet das sich der digitale Wandel sich erst in den kommenden Jahren vollziehen würde. Es ist aber real so das bereits seit mindestens 16 Jahren ein sichtbarer digitaler Wandel stattfindet und alte Jobs wegfallen und durch neue ersetzt werden die mehr IT-Kompetenz verlangen. Es mag zwar sein das wir jetzt eine weitere Beschleunigung der Abnahme alter Arbeitsplätze und Zunahme von neuen Berufen mit gesteigerte IT-Kompetenz erleben, aber wie gesagt, es ist nichts was uns in Deutschland erst bevorstehen täte und noch nicht stattfinden würde.
Die Notwendigkeit das Arbeitnehmer sich also eine gesteigerte IT-Kompetenz und Fortbildung verschaffen ist schon lange angebracht und und seit mindestens 16 Jahren ein auf dem Arbeitsmarkt empfehlenswerter Vorteil, der künftig nur noch existenzieller werden wird.
Weiterhin mag ein Englischkurs zwar eine nette Sache sein, aber nützt einem für sich selbst genommen nur begrenzt etwas.
Bestes Beispiel dafür ist für mich selbst immer mein Französisch aus Schulzeiten. Obwohl ich 6 Jahre französisch Unterricht hatte habe ich nach der Schule nie wieder eine praktische Verwendung dafür gehabt. Nach 1 Jahr ohne praktische Anwendung habe ich bereits gemerkt das ich eine Menge wieder vergessen habe, heute viele weitere Jahre später kann ich nicht mehr 1 Wort französisch.
Ein Englishkurs bringt also im Grunde nur dann etwas wen man darüber hinaus paralell und danach praktisch mit dieser Sprache regelmäßig arbeitet und sie verwendet.
Dazu eigent sich im Grunde nichts besser und ist einfacher, von einer Reiese und längerem Aufentalt in einem englischsprachigen Land vieleicht mal abgesehen, was aber nicht unbedingt einfacher ist, als online Computerspiele zu spielen und dabei zum einen das Spiel auf englischer Sprache zu spielen, als auch mit anderen Mitspielern auf englisch zu komunizieren.
Das spielen von Computerspielen kann, eine gewisse Selbstdiziplin natürlich immer vorrausgesetzt, absolut förderlich dafür sein die englische Sprache besser zu beherrschen und kann grade bei Menschen die frisch von der Schule, oder Universität kommen wesentlich förderlicher sein als 90% der angebotenen trocken-theoretischen Englischkurse.
Entsprechend also kann man wohl sagen das der gute Herr Weise da wieder nur einen Haufen Unsinn von sich gibt von der er selbst scheinbar nicht das geringste Verständnis hat.
In solchen Fällen empfiehlt es sich dann auch in der Regel einfach mal den Mund dicht zu machen und sich selbst mal mit der Materie wirklich auseinander zu setzen bevor man wieder nur Kopfschüteln hervorruft wozu man als Steuerzahler so einen unqualifizierten Klapskopf in seiner Position überhaupt durchfüttert.