CERN: Kernforschungszentrum nährt Hinweise auf Existenz von Gottesteilchen

AW: CERN: Kernforschungszentrum nährt Hinweise auf Existenz von Gottesteilchen

Da steht nur die Leistungsaufnahme, bzw. Energieverbrauch, aber eben nicht, woher die Energie kommt.
Das würde mich mehr interessieren.
Haben sie genug Kraftwerke um den Speicherring ein halbes Jahr durchlaufen lassen zu können?
Außerdem sind die Zahlen auch nicht klar, sind das GWh pro Jahr oder pro Sekunde oder was?
Und die 120 MW der Speicherringe reichen mir auch nicht, ist das die maximale Leistungsaufnahme der Magneten oder was?
Und wer liefert die 120 MW? Ein Wasserkraftwerk?
Und für wie lange?
 
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Alles Informationen, die ein Normalo-Tourist nicht wissen will und deswegen auch nicht ohne Weiteres irgendwo auftaucht...

So, bevor ich aber da anfange jetzt zu suchen werd ich mich mal aufs Ohr legen sonst macht mein Wecker morgen um 6 alles wach nur mich nicht :D
Schöner Thread war/ist das hier. :)
 
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Ursprünglich sollten die 7TeV relativ früh genutzt werden. Da aber ja bei einem der ersten Testläufe ein größeres Problem aufgetreten ist hat man sich entschieden vorläufig nur mit 3,5TeV zu fahren (was dann eine Schwerpunktsenergie von 7TeV liefert; viele meinen deshalb dass der LHC mit voller Leistung fahren würde, das stimmt aber eben nicht).
Trotzdem sind auch diese 3,5TeV beachtlich und es läuft wohl eigentlich alles ziemlich gut. Irgendwann wird der LHC dann mal für ein paar Monate außer Betrieb genommen und danach soll er dann auf 14TeV Schwerpunktsenergie hochgefahren werden.

Grundsätzlich ist es aber wie gesagt bei einem Ringbeschleuniger relativ leicht möglich die Teilchenenergie zu erhöhen da man eben nur mehr Umlaufe machen muss (man hat dann aber eben weniger Ereignisse pro Zeitintervall).
Ob das im Detail dann so gut funktioniert weiß ich leider nicht mehr. Bei einem Linearbeschleuniger funktioniert das aber grundsätzlich nicht.
Da aber wie gesagt im Moment viele gute Daten reinkommen gibt es aktuell keinen Grund irgenwas am LHC zu ändern. Wenn einmal der Großteil der mit den aktuellen Energien möglichen Ergebnisse erbracht wurden wird man sicher über eine Erhöhung der Energie nachdenken.
 
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aber nein, der feine Herr will am Ende SIs haben^^
Wär an sich auch nicht tragisch wenn man es uns vorher gesagt hätte ;-)

Das hat er einmal in der ersten Woche im ersten Semester gesagt, sowas muss reichen ;)


Nebenbei verlangsamt wie Quanti schon sagt Raumkrümmung also Gravitation die Zeit ebenfalls, streng genommen wird also dein Kopf schneller alt als deine Füße weil an den Füßen die Gravitation der Erde ganz minimal stärker ist als 2m höher. :P

Bei welchen Verhältnissen heben sich beide Effekte dann ungefähr auf? (= Sind die Teilchen in der Athmosphäre älter oder jünger, als die im Erdkern? Und die Teilchen der Erde allgemein im Vergleich zur Sonne?)

Und wirkt das eigentlich auch auf die Ausdehnung des Raumes als solche? (kann mir gerade schwer vorstellen, wie der Raum zwischen zwei Objekten nach ein paar Milliarden Jahren wirken soll, wenn sich das eine stärker gedehnt hat, als das andere)


Der Effekt wurde mit Atomuhren nachgewiesen wo eine innem Flugzeug entgegen der Erdrotation fliegt und die andere am Boden steht. Aufgrund der beiden Effekte hatten die Uhren nach ein paar Stunden Flug eine (zumindest für Atomuhren) deutliche Abweichung in der was weiß ich wie vielten Nachkommastelle :P

Wobei ich mich bis heute frage, ob jemals jemand untersucht hat, wie sich die einhergehende Rotation (einmal um die Hochachse pro Umkreisung) auf die Uhren auswirkt :ugly:
 
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Ich wusst es: Die "Big Bang Theory" Typen hat Chuck Lorre hier her :lol:
 
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Wie jetzt? keine schwarzen Löcher?! :what:
Mit den Kosten dieser gigantischen Anlage - von der behauptet wird, sie könne uns unter Umständen aus dem Raum-Zeit-Kontinuum reißen - hätte man die Europäische Wirtschaft aber mal so richtig aufpolieren können... Griechenland, Italien und Spanien wären längst Bastionen des Wohlstands und des wirtschaftlichen Wachstums.
CERN schön und gut; alles höchst interessant und zukunftsweisend aber manchmal werd ich das Gefühl nicht los, dass die eine oder andere Priorität der großen Multi's und derer Regierungen falsch sortiert wurden.
 
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Da steht nur die Leistungsaufnahme, bzw. Energieverbrauch, aber eben nicht, woher die Energie kommt.
Das würde mich mehr interessieren.
Haben sie genug Kraftwerke um den Speicherring ein halbes Jahr durchlaufen lassen zu können?
Außerdem sind die Zahlen auch nicht klar, sind das GWh pro Jahr oder pro Sekunde oder was?
Und die 120 MW der Speicherringe reichen mir auch nicht, ist das die maximale Leistungsaufnahme der Magneten oder was?
Und wer liefert die 120 MW? Ein Wasserkraftwerk?
Und für wie lange?
Soweit ich weiß, verbraucht der Teilchenbeschleuniger so viel Energie, dass er auch nur im Sommer gefahrlos genutzt werden kann, da der Energieverbrauch der Schweiz im Winter zu hoch ist, sodass das Stromnetz das nicht mehr packt. (Falls du das meintest).
 
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Dass der eine Menge Energie zieht ist klar, die Frage ist aber auch: Kann der Beschleuniger ein paar Wochen oder Monate mit voller Leistung überhaupt betrieben werden oder ist nach 5 Stunden schon Schluss?
Denn letztendlich kannst du die Materie nur dann entsprechend beschleunigen, wenn du mehr Zeit hast, da die eingeführte Energie ja eben begrenzt ist.
 
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Ein paar Anworten, Ergänzungen:

Das Problem an noch höheren kinetischen Energien ist die Synchrotonstrahlung.
Beschleunigte Ladungen senden elektro-magnetische Wellen aus, jedem schon einmal begegnet z.B. in Antennen etc. Geladene Teilchen in einem Speicherring werden die gesamte Zeit über Beschleunigt in Richtung des Kreisinneren, damit sie eine Kreisbahn beschreiben können. Die Energie, die dabei frei wird, ist eine Funktion proportional zu v^3/R. Man benötigt also sehr große Radien R, was auch der Grund ist, warum die Beschleuniger immer größer werden (LHC hat z.B. einen Umfang von ~27km). 10% größere Geschwindigkeiten beideuten 33% höhere Energien (1,1*1,1*1,1).

Der enorme Energiebedarf ist zum größten Teil dauerhaft vorhanden. Man kann einen Beschleuniger nicht einfach Abschalten und wieder Anschalten :) Damit die Teilchen auf ihrer Bahn gehalten werden können sind unglaublich große Magnetfelder nötig. Dazu benötigt man supraleitende Leitermaterialien (d.h. ohne elektrischen Widerstand), wozu wiederum Temperaturen von < 270°C nötig sind. Erreicht wird dies durch die Verwendung von flüssigem Helium, und zwar über 60 Tonnen davon. Die Kühlung wird dauerhaft aufrecht erhalten, was natürlich dann auch dauerhaft Energie kostet.

Im noch nicht ausgeschlossenen Energiebereich um 120 GeV wurde in mehreren Zerfallskanälen (Für die Nerds: genauer vorallem im 2Gamma und 4Leptonen Kanal) eine erhöhte, d.h. höher als erwartet, Zerfallsrate gemessen. Um aber mal die unglaublich kleinen Zahlen zu nennen: Es wurden bspw. 3 (drei!) statt erwarteter 1.6 +- 0.6 Zerfälle gemessen (aber wie man sieht außerhalb des Fehlerbereichs der Erwartung), bzw. in einem anderen Kanal 13 statt 10.x. Wie man sieht sucht man tatsächlich die Nadel im Heuhaufen...einem sehr großen Heuhaufen.

Schwarze Löcher, so sie denn im LHC entstehen, zerstrahlen schneller, als das sie anwachsen können. Grund dafür sind Vakuumfluktuationen (ein Begriff entwickelt aus der Quanten-Elektro-Dynamik, kurz QED). Im Vakuum kommt es dazu, dass kurzfristig aus dem Nichts Teilchen und Antiteilchen entstehen, kurz leben, und sich schließlich wieder auslöschen. Das ist für kurze Zeiten auf Grund der Unschärfe (Delta E * Delta t > hbar/2) erlaubt. Geschieht ein solcher Prozess aber genau am Ereignishorizont des schwarzen Lochs, verschwindet eines dieser Teilchen in diesem, während das andere "überlebt". Da sich beide Teilchen aber nicht mehr erreichen können, kann dem Vakuum aber auch die "geborgte" Energie nicht mehr zurückgeben werden: Das schwarze Loch verliert die Energie, welche nun das überlbende Teilchen besitzt -> Das Loch zerstrahlt.

Zum Ende noch ein Ausblick: Zum derzeitigen Zeitpunkt (Ende 2011) haben die Gruppen am CERN schon mehr Daten gesammelt, als ursprünglich für Ende 2012 geplant war. Die jetzt vorgestellten vorläufigen Ergebnisse (sie sind noch nirgends publiziert, das ist für Ende Januar/Februar geplant) sind das Ergebnis von gerade einmal 6-8 Wochen Datenaquise und Auswertung, die nach den Sommerseminaren stattfand.
Es ist davon auszugehen, dass man im ersten Halbjahr 2012 definitivere Aussagen auch über den nunmehr verbliebenen Energiebereich erhält. Es deutet darauf hin, dass sich tatsächlich bei 125GeV irgendetwas befinden könnte. Sollte dies der Fall sein, wird man es nächstes Jahr wissen.
 
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Die Verbindung is ja leicht herzustellen. Alle Teilchen sind per Definition "Gottesteilchen" und alle sind beruhigt. Is wie im Amiland, da ist Pizza seit kurzem laut Definition Gemüse (:stupid:) und schon sind sich alle wieder am gesund ernähren... is doch wunderbar! :ugly:

:daumen: :lol:
 
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Alea ecta est:P

Oder Gott würfelt nicht :ugly:.

Schön, dass
Das auch als Gottesteilchen bekannte Elementarteil ist eine Art Hintergrundfeld, damit die kleinen Teil eine Masse haben. Sobald sich die Masse im Feld bewegen, wird das Feld entsprechend verzerrt.

Ich tuen gehen arbeiten heuten.
 
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Bei welchen Verhältnissen heben sich beide Effekte dann ungefähr auf? (= Sind die Teilchen in der Athmosphäre älter oder jünger, als die im Erdkern? Und die Teilchen der Erde allgemein im Vergleich zur Sonne?)

Und wirkt das eigentlich auch auf die Ausdehnung des Raumes als solche? (kann mir gerade schwer vorstellen, wie der Raum zwischen zwei Objekten nach ein paar Milliarden Jahren wirken soll, wenn sich das eine stärker gedehnt hat, als das andere)

Die Effekte heben sich nicht auf sondern verstärken sich so wie ich das verstehe, das kommt aber glaube ich auch auf den Standpunkt des Betrachters an. Von dir aus gesehen vergeht deine Zeit vergeht langsamer wenn du dich schnell bewegst und sie vergeht langsamer wenn du einer Raumzeitkrümming = Gravitation unterworfen bist. Ist beides gleichzeitig der Fall ist die Zeitdehnung eben noch höher.

Wie der Raum genau aussieht ist sehr schwer zu sagen... die Raumkrümmung aufgrund der Gravitation lässt sich recht gut darstellen wenn man den 3-dimensionalen Raum auf 2 Dimensionen abbildet (der "Ballonversuch" oder eine gespannte Membran als Raum mit einer Eisenkugel die diese krümmt als Masse), bei der Sache mit der Geschwindigkeit wüsste ich nicht wie man das anschaulich machen könnte, vor allem deswegen weils eben vom Betrachterstandpunkt abhängig ist - wenn du dich schnell von mir wegbewegst kann man ja auch sagen du bist in Ruhe und ich bewege mich schnell von dir weg (in anderer Richtung). Je nachdem wie man das Intertialsystem wählt ist auch die Zeitdilatation für den jeweiligen Betrachter eine andere.
Böse ausgedrückt ist das Universum das wir wahrnehmen bei jedem von uns ein bisschen anders da wir uns verschieden bewegt haben im Raum, da wir uns aber im Vergleich zu c nur extrem langsam bewegen macht das keinen Unterschied.
 
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Wie der Raum genau aussieht ist sehr schwer zu sagen... die Raumkrümmung aufgrund der Gravitation lässt sich recht gut darstellen wenn man den 3-dimensionalen Raum auf 2 Dimensionen abbildet

Und das ist eben ein großer Irrtum.
Der Vergleich mit dem Ballon hinkt hinten und vorne, da die Raumzeit ja vierdimensional ist. Sowas kann man einfach nicht veranschaulichen, niemand kann sich das vorstellen.
 
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Also ich fand das Beispiel um überhaupt mal zu der Thematik zu kommen immer nicht schlecht. So ganz aus der Luft gegriffen ists ja nicht (sogar Joachim Bublath hat das in einer seiner Sendungen genutzt und der ist meiner meinung nach schon sehr kompetent als einer der wenigen im TV) auch wenn man ganz sicher nicht die wahre Struktur der Raumzeit damit zeigen kann da haste natürlich Recht.
 
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Ist mir schon klar, dass man das so veranschaulichen will, aber das ist eben nur zweidimensional, wir reden aber von vier Dimensionen und niemand kann sich vorstellen, wie sowas aussieht.
Und das nächste Problem ist ja auch, dass es nicht mit der Quantentheorie kompatibel ist.
 
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Umgekehrt: Die Quantentheorie ist nicht damit kompatibel :P
Und "Aussehen" tut das garantiert nicht so. Jedenfalls nicht für uns, die wir nur dreidimensional sehen können. Deswegen ist es ja eben eine Veranschaulichung.


Dass der eine Menge Energie zieht ist klar, die Frage ist aber auch: Kann der Beschleuniger ein paar Wochen oder Monate mit voller Leistung überhaupt betrieben werden oder ist nach 5 Stunden schon Schluss?
Denn letztendlich kannst du die Materie nur dann entsprechend beschleunigen, wenn du mehr Zeit hast, da die eingeführte Energie ja eben begrenzt ist.

Afaik laufen die Versuche im Normalfall mehrere Tage durch (k.A., ob die Beschleunigung solange dauert -kann ich mir nicht vorstellen- oder ob man einfach lange Messreihen macht), das heißt der Betrieb über den normalen 24 h Rythmus scheint möglich zu sein. Ich persönlich tippe mal darauf, dass das ganze mit den Kraftwerksbetreibern koordiniert wird und man die Grundlastkraftwerke im gewünschten Zeitraum hochlaufen lässt. Die maximale Betriebsdauer wäre dann ("Verschleiß" an der Anlage mal außen vor - die meisten Versuchsaufbauten sind ja eher für kurze Nutzung konzipiert, k.A. wie es da aussieht) eher durch die Wartungsintervalle der Kraftwerke bzw. etwaige Ausfälle begrenzt. Wer de facto die Netzreserve nutzt, muss halt jederzeit seinen Verbraucher abschalten, wenn die Reserve tatsächlich eingesetzt werden muss.

Aber wie Malkom schon dargelegt hat: Mit der maximal möglichen Leistung hat das eh wenig zu tun. Die ist durch den Aufbau des Beschleunigers, nicht durch die Laufzeit limitiert.


Die Effekte heben sich nicht auf sondern verstärken sich so wie ich das verstehe, das kommt aber glaube ich auch auf den Standpunkt des Betrachters an. Von dir aus gesehen vergeht deine Zeit vergeht langsamer wenn du dich schnell bewegst und sie vergeht langsamer wenn du einer Raumzeitkrümming = Gravitation unterworfen bist. Ist beides gleichzeitig der Fall ist die Zeitdehnung eben noch höher.

Jup. Aber in einem typischen astronomischen System ist immer beides zeitgleich der Fall - und beides skaliert entgegengesetzt. Wenn ich mich auf der Erdoberfläche befinde, bewege ich mich (aufgrund der Rotation) schneller, als wenn ich mich am Erdkern befinde. Ich bin aber einer geringeren Schwerkraft ausgesetzt. (davon ausgehend, dass hier nicht die gerichtete Schwere, sondern die insgesamt wirkende Maße gemeint ist, was imho die einzig logische Variante ist)
Da beide Effekte nicht linear sind, müsste es irgendwo, in einem gewissen Abstand zum Erdkern, eine Kugelfläche geben, auf er sich beide aufheben.


Wie der Raum genau aussieht ist sehr schwer zu sagen... die Raumkrümmung aufgrund der Gravitation lässt sich recht gut darstellen wenn man den 3-dimensionalen Raum auf 2 Dimensionen abbildet (der "Ballonversuch" oder eine gespannte Membran als Raum mit einer Eisenkugel die diese krümmt als Masse), bei der Sache mit der Geschwindigkeit wüsste ich nicht wie man das anschaulich machen könnte

Geht jetzt gar nicht mal so um die Geschwindigkeit, die Masse reicht schon. Das Modell mit der Membran ist imho nämlich nur statisch zu gebrauchen (Darstellung der vierten als dritte Dimension - kein Problem), aber was ist, wenn man es mit der Ausdehnung des Universums kombiniert?
Im massefreien Raum könnte man diese darstellen, indem man einfach an den Kanten zieht - die Membran wird größer (wobei mir bis heute nicht ganz klar ist, was mit dem Koordinatensystem auf ihr passieren würde - aber das ist ein anderes, grundsätzlicheres Thema).
Aber mit Gravitation ist die Entwicklung ja in der Kuhle um die Eisenkugel verlangsamt. D.h. die Membran / der Raum dehnt sich da langsamer. Während der Außenrand des Trichters z.B. von 50 cm Umfang auf 200 cm erweitert wird, dehnt sich die Stelle, an der die Kugel anliegt (bzw. anlag - im Gegensatz zum Planeten im Raum dehnt sich die Kugel ja nicht richtig mit) nur von 5 auf 10 cm.
Dieser Unterschied wiederum würde jetzt aber eine Zerrung des Raumes / der Membran, das den Trichter bildet, zur Folge haben. Eine Zerrung, die nicht nur auf die reine Existenz der Masse zurückzuführen ist (mit so einer haben wir ja angefangen), sondern die im Laufe der Zeit gewachsen ist.
Und an der Stelle ist meine Logik langsam der Meinung, dass es über Logik hinausgeht. (und der Typ, der die Membran besorgen musste, ist der Meinung, dass wir gleich eine Singularität haben, wenn wir nicht mit der Zerrerei aufhören :ugly: )
 
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Umgekehrt: Die Quantentheorie ist nicht damit kompatibel :P

Mir war nicht bewusst, dass die Relativitätstheorie auch die anderen drei Grundkräfte beschreiben kann. ;)
Ist mir da was entgangen? Hab ich in Physik nicht aufgepasst, weißt du mehr als andere, hast du schon mal nachgefragt, wie es mit dem Nobelpreis für dich aussieht? :D
 
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Den vernunftresistenten Teil der Menschheit, der sich auf unsere Kosten äußerst lukrativ mit „masselosen Teilchen“ beschäftigt, ähnlich übrigens wie es die Betrüger in Andersens Märchen mit den unsichtbaren Stoffen taten, bewegt erneut die alberne Frage „Higgs oder nix?“, also das dem vernunftbegabten Rest der Bevölkerung keinerlei Probleme aufwerfende „Sein oder Nichtsein“ des sogenannten „Higgs-Bosons“. Man kann nur immer wieder den Kopf schütteln und sich fragen, wie so etwas möglich ist. Gänzlich masselos können doch auch die Gehirne derjenigen Gemüter nicht sein, die sich hochtrabend und wenig realitätskonform als „Physiker“, „Wissenschaftler“, „Forscher“ bzw. in der Mutationsform bloßer Schreiberlinge, die seit jeher auch das dümmste Zeug eifrig nachplappern und auf einen Albert Einstein und die nicht einmal originär von ihm stammende und bereits an der zu fordernden Transitivität der Lorentz-Transformation scheiternde Relativitätstheorie hereinfallen, als „Journalisten“ bezeichnen. Andererseits ist ja längst bekannt. daß die Masse des Gehirns allein noch nichts über die Intelligenz aussagt. Besonders schlimm wird das Ganze dadurch, daß besagte Spezies den geistig und charakterlich gesunden Teil der Menschheit nicht etwa bloß belästigt, sondern massiv schröpft.
 
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Schlimm wenn du in deinem alter noch trollen musst....
 
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