AW: CERN: Kernforschungszentrum nährt Hinweise auf Existenz von Gottesteilchen
Umgekehrt: Die Quantentheorie ist nicht damit kompatibel

Und "Aussehen" tut das garantiert nicht so. Jedenfalls nicht für uns, die wir nur dreidimensional sehen können. Deswegen ist es ja eben eine Veranschaulichung.
Dass der eine Menge Energie zieht ist klar, die Frage ist aber auch: Kann der Beschleuniger ein paar Wochen oder Monate mit voller Leistung überhaupt betrieben werden oder ist nach 5 Stunden schon Schluss?
Denn letztendlich kannst du die Materie nur dann entsprechend beschleunigen, wenn du mehr Zeit hast, da die eingeführte Energie ja eben begrenzt ist.
Afaik laufen die Versuche im Normalfall mehrere Tage durch (k.A., ob die Beschleunigung solange dauert -kann ich mir nicht vorstellen- oder ob man einfach lange Messreihen macht), das heißt der Betrieb über den normalen 24 h Rythmus scheint möglich zu sein. Ich persönlich tippe mal darauf, dass das ganze mit den Kraftwerksbetreibern koordiniert wird und man die Grundlastkraftwerke im gewünschten Zeitraum hochlaufen lässt. Die maximale Betriebsdauer wäre dann ("Verschleiß" an der Anlage mal außen vor - die meisten Versuchsaufbauten sind ja eher für kurze Nutzung konzipiert, k.A. wie es da aussieht) eher durch die Wartungsintervalle der Kraftwerke bzw. etwaige Ausfälle begrenzt. Wer de facto die Netzreserve nutzt, muss halt jederzeit seinen Verbraucher abschalten, wenn die Reserve tatsächlich eingesetzt werden muss.
Aber wie Malkom schon dargelegt hat: Mit der maximal möglichen Leistung hat das eh wenig zu tun. Die ist durch den Aufbau des Beschleunigers, nicht durch die Laufzeit limitiert.
Die Effekte heben sich nicht auf sondern verstärken sich so wie ich das verstehe, das kommt aber glaube ich auch auf den Standpunkt des Betrachters an. Von dir aus gesehen vergeht deine Zeit vergeht langsamer wenn du dich schnell bewegst und sie vergeht langsamer wenn du einer Raumzeitkrümming = Gravitation unterworfen bist. Ist beides gleichzeitig der Fall ist die Zeitdehnung eben noch höher.
Jup. Aber in einem typischen astronomischen System ist immer beides zeitgleich der Fall - und beides skaliert entgegengesetzt. Wenn ich mich auf der Erdoberfläche befinde, bewege ich mich (aufgrund der Rotation) schneller, als wenn ich mich am Erdkern befinde. Ich bin aber einer geringeren Schwerkraft ausgesetzt. (davon ausgehend, dass hier nicht die gerichtete Schwere, sondern die insgesamt wirkende Maße gemeint ist, was imho die einzig logische Variante ist)
Da beide Effekte nicht linear sind, müsste es irgendwo, in einem gewissen Abstand zum Erdkern, eine Kugelfläche geben, auf er sich beide aufheben.
Wie der Raum genau aussieht ist sehr schwer zu sagen... die Raumkrümmung aufgrund der Gravitation lässt sich recht gut darstellen wenn man den 3-dimensionalen Raum auf 2 Dimensionen abbildet (der "Ballonversuch" oder eine gespannte Membran als Raum mit einer Eisenkugel die diese krümmt als Masse), bei der Sache mit der Geschwindigkeit wüsste ich nicht wie man das anschaulich machen könnte
Geht jetzt gar nicht mal so um die Geschwindigkeit, die Masse reicht schon. Das Modell mit der Membran ist imho nämlich nur statisch zu gebrauchen (Darstellung der vierten als dritte Dimension - kein Problem), aber was ist, wenn man es mit der Ausdehnung des Universums kombiniert?
Im massefreien Raum könnte man diese darstellen, indem man einfach an den Kanten zieht - die Membran wird größer (wobei mir bis heute nicht ganz klar ist, was mit dem Koordinatensystem auf ihr passieren würde - aber das ist ein anderes, grundsätzlicheres Thema).
Aber mit Gravitation ist die Entwicklung ja in der Kuhle um die Eisenkugel verlangsamt. D.h. die Membran / der Raum dehnt sich da langsamer. Während der Außenrand des Trichters z.B. von 50 cm Umfang auf 200 cm erweitert wird, dehnt sich die Stelle, an der die Kugel anliegt (bzw. anlag - im Gegensatz zum Planeten im Raum dehnt sich die Kugel ja nicht richtig mit) nur von 5 auf 10 cm.
Dieser Unterschied wiederum würde jetzt aber eine Zerrung des Raumes / der Membran, das den Trichter bildet, zur Folge haben. Eine Zerrung, die nicht nur auf die reine Existenz der Masse zurückzuführen ist (mit so einer haben wir ja angefangen), sondern die im Laufe der Zeit gewachsen ist.
Und an der Stelle ist meine Logik langsam der Meinung, dass es über Logik hinausgeht. (und der Typ, der die Membran besorgen musste, ist der Meinung, dass wir gleich eine Singularität haben, wenn wir nicht mit der Zerrerei aufhören

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