CD-Projekt: Free-2-Play-System ist nicht für alle Spieletypen geeignet

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CD-Projekt: Free-2-Play-System ist nicht für alle Spieletypen geeignet

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CD-Projekt: Free-2-Play-System ist nicht für alle Spieletypen geeignet

Recht hat der Knabe.

CD-Projekt ist wohl das letzte Entwicklerstudio, das noch auf Kundenfreundlichkeit neben tollen Spielen setzt. Geschadet hat es ihnen offenbar nicht.
Hoffen wir mal, dass es EA ähnlich sieht und die Spielebranche nicht mit F2Play-Titeln zubombt, sondern sich auch auf ordentliche AAA-Titel konzentriert. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass ein AAA-Titel, der ca. 10-20 Mio. Dollar Entwicklungskosten verschlingt, sich als F2Play-Titel wirklich rentiert. Zumindest nicht in einem Raum von 6 Monaten, wo sich eigentlich zeigen sollte, ob ein Titel nun von den Kunden angenommen wird oder nicht.
 
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In einigen Spielen ist F2P sehr einfach zu machen zB in Rennspielen indem man einfach die Werbebanden vermietet. Stört nicht und passt auch zur Atmo.
In anderen Spielen ist es unmöglich.
Also hat CDP wieder mal recht.:daumen:
 
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Das ist halt eine gesunde Einstellung die man zu Spielen haben sollte, im Gegensatz zu der Einstellung alles auf biegen und brechen in ein Spiel zu integrieren. Dazu gehört genauso Multiplayer Modes in Spielen reinzuquetschen obwohl das Spiel diesen garnicht braucht.
 
AW: CD-Projekt: Free-2-Play-System ist nicht für alle Spieletypen geeignet

CD Projekt sind der Beweis, dass man auch ohne irgendwelche ausufernden Geschäftsmodelle, bei denen das Produkt längst im Hintergrund steht, unheimlich erfolgreich sein kann. Indem man durch Qualität und Nutzerfreundlichkeit überzeugt. :daumen:

Free-to-play ist für mich eher eine Begriffschimäre. Wie viele der einschlägigen FTP-Titel kann man auch nach einiger Zeit noch als vollwertiges Spiel bezeichnen? Ohne Premiumaccount läuft nach der Phase des "Anfixens" oft nämlich nix mehr (siehe WOT-Matchmaking...:hmm:).

Insgesamt sind viele der neueren Online-Geschäftsmodelle auf Dauer ernüchternd. Als Beispiel verweise ich auf Web-Crowdfunding. Damit kann man auch nur so Zeugs finanzieren, dass von Anfang an ein Massenpublikum anzieht (Commedy, Pornos, Filme mit Zombies und Nazis oder Nazizombies, Fortstezungen zu "Kult"-Filmen/Spielen...). Der Rest, also was evtl. innovativ sein könnte, fällt hinten runter, weil man ohne Vorfinanzierung einfach nicht genug Furore machen kann, um eine breitere Interessentengruppe zu schaffen. Oder man wendet sich direkt an potenziell Interssierte, das unterscheidet sich dann aber nicht mehr vom traditionellen Bittstellen. ;) Überwinden kann man die Schranke "Markt" halt nicht, indem man "schlechten" durch "guten" Markt ersetzt. Das reproduziert iwo die Fehler des großen Marktes, ohne das es seine Berechenbarkeit und letztlich Sicherheit/Verbindlichkeit bietet. Klingt conservativ, aber wenn man davon wirtschaftlich abhängt spielt es denke ich eine Rolle.

Was ich damit sagen will: Nicht jedes Projekt ist für alle Modelle geeignet und man sollte nicht nur die Konzepte unterstützen, die 2.0 fähig sind.
 
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AW: CD-Projekt: Free-2-Play-System ist nicht für alle Spieletypen geeignet

Jagiełło;4465804 schrieb:
CD Projekt sind der Beweis, dass man auch ohne irgendwelche ausufernden Geschäftsmodelle, bei denen das Produkt längst im Hintergrund steht, unheimlich erfolgreich sein kann. Indem man durch Qualität und Nutzerfreundlichkeit überzeugt. :daumen:

Free-to-play ist für mich eher eine Begriffschimäre. Wie viele der einschlägigen FTP-Titel kann man auch nach einiger Zeit noch als vollwertiges Spiel bezeichnen? Ohne Premiumaccount läuft nach der Phase des "Anfixens" oft nämlich nix mehr (siehe WOT-Matchmaking...:hmm:).

Insgesamt sind viele der neueren Online-Geschäftsmodelle auf Dauer ernüchternd. Als Beispiel verweise ich auf Web-Crowdfunding. Damit kann man auch nur so Zeugs finanzieren, dass von Anfang an ein Massenpublikum anzieht (Commedy, Pornos, Filme mit Zombies und Nazis oder Nazizombies, Fortstezungen zu "Kult"-Filmen/Spielen...). Der Rest, also was evtl. innovativ sein könnte, fällt hinten runter, weil man ohne Vorfinanzierung einfach nicht genug Furore machen kann, um eine breitere Interessentengruppe zu schaffen. Oder man wendet sich direkt an potenziell Interssierte, das unterscheidet sich dann aber nicht mehr vom traditionellen Bittstellen. ;) Überwinden kann man die Schranke "Markt" halt nicht, indem man "schlechten" durch "guten" Markt ersetzt. Das reproduziert iwo die Fehler des großen Marktes, ohne das es seine Berechenbarkeit und letztlich Sicherheit/Verbindlichkeit bietet. Klingt conservativ, aber wenn man davon wirtschaftlich abhängt spielt es denke ich eine Rolle.

Was ich damit sagen will: Nicht jedes Projekt ist für alle Modelle geeignet und man sollte nicht nur die Konzepte unterstützen, die 2.0 fähig sind.

Daran sollten sich andere mal ein Beispiel nehmen! Aber von EA und Activision/Blizzard darf man da nicht zu viel erwarten. Da stecken einfach Großkonzerne dahinter, die nur den jeweiligen Quartalsgewinn vor Augen haben. Und wenn ein Studio mal ein Spiel abliefert, dass nicht den gewünschten Erfolg bringt, dann wird eben umstrukturiert.

F2P klappt einfach nicht für alle Genres. Basta.
 
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