CAS-Latenz bei DDR3-Ram mit 2133 Mhz

owesener

Schraubenverwechsler(in)
Hallo, meine Frage ist, ob die CAS-Latenzen bei DDR3-RAM spürbar sind? Laut meinen Recherchen gibt es derzeit verschiedene RAM-Kits mit CL 9 bis 11 Werten, welche sich preislich sehr stark unterscheiden. Nun habe ich jedoch bei Wikipedia im Artikel über "CAS-Lazenz" folgendes gelesen: " Die beschleunigende Wirkung von geringeren CL-Timings wird jedoch gewöhnlich überschätzt. Sie liegt im Allgemeinen unter 5 % und gilt damit als für den Anwender nicht wahrnehmbar. Trotzdem sind viele Kunden bereit, für derartige Module Aufpreise zu bezahlen. Die enttäuschende Beschleunigungswirkung lässt sich hauptsächlich durch die immer wirksameren und größeren Caches auf den Prozessoren erklären, die bereits ca. 90–95 % aller Zugriffe abfangen.[1] Außerdem ist zu beachten, dass es auch andere Latenzen gibt, die einen Einfluss auf die Performance haben."

Ich benötige 8GB DDR3-RAM mit 2133 MHz (PC-17000). Sind die CL-Timings bloße Geldmacherei oder gibt es bestimmte Aspekte, die eine Preisspanne bei den verschiedenen RAM-Kits von 50€ bis über 150€ rechtfertigen könnte!?

Über jede qualifizierte Meinung würde ich mich freuen!

MfG
 
Kauf dir 1600/1866er CL9...kann man auch noch Übertakten aber da 150€für einen 2133 CL 8 verbraten bringt nichts.
Rechne : Rechner gesamtkosten mit jeweiligem Ram in % und dazu den Geschwindigkeitsvorteil in % ....die rechnung geht dann auch immer auf,egal ob das programm jetzt von Latenz oder Takt profitiert.
 
Messbare Unterschiede gibt es sehr wohl, bei Spielebenches sieht man es, das man mit niedrigeren Latenzen FPS herausholen kann.
Aber wirklich Spürbar, nein.

Ich habe erst kürzlich meinen Zweit PC im BIOS Optimierungen und Tests vorgenommen, und dabei vergessen das ich die RAM (spaßeshalber) von 1600MHz (8-8-8-23) auf 1066MHz (9-9-9-25) gestellt habe.
Ich habe einige Tage ganz Normal wie immer weitergemacht und keinen Leistungsverlust spüren können.
Messbar hat sich sicher was getan, aber spürbar nicht im geringsten.
 
Außer ein paar Punkten mehr in Benchmarks bringt das nichts, ich hab das hier mal verglichen: http://extreme.pcgameshardware.de/o...94300-wozu-ram-overclocken-3.html#post3803739

Falls Du eine SandyBridge CPU hast, solltest Du außerdem auf die RAM Spannung achten, die sollte laut Intel-Empfehlung bei 1,5 Volt ± 5% liegen.

Wenn Du "schnellen" RAM haben willst, kann ich Dir den hier empfehlen: G.Skill RipJaws-X DIMM Kit 8GB PC3-14900U CL9-10-9-28 (DDR3-1866) Der Preis ist noch im Rahmen und den habe ich auf 2133MHz CL10-11-10-24-1T @1,55 Volt getaktet und läuft stabil.

Aufpassen musst Du wegen der Heatspreader, falls Du einen großen CPU-Kühler verwendest.
 
Hallo, ich habe mir nun 8GB a 2GB Riegel DDR 3 Geil Evo Corsa RAM mit 2133 Mhz gekauft. Der RAM hat folgende Latenzzeiten: 10-10-30 und sollte mit einer Spannung von 1,5V betrieben werden. Mein jetziges Problem ist, dass mein PC an sich einwandfrei mit dem RAM arbeitet, jedoch auf 1,5V des Öfteren abstürzt. Jetzt habe ich die Spannung vom MB automatisch einstellen lassen und nun wird eine Spannung von ca. 1,62V verwendet. Ergebnis ist, der PC läuft stabil und flüssig; stürzt also nicht mehr ab. Aber wie kann es sein, dass mein RAM mit der richtigen Taktung, den korrekten Latenzzeiten mit der vom Hersteller empfohlen low voltage Spannung von 1,5V derart instabil verhält? MfG
 
Also als erstes hätte ich 2x4 statt 4x2 GB gekauft, denn bei RAM-Vollbestückung ist hin und wieder eine leicht erhöhte RAM Spannung für den stabilen Betrieb notwendig.

Du kannst den RAM entweder umtauschen, weil er innerhalb der vorgegebenen Spezifikationen nicht stabil läuft, oder eben die RAM Spannung manuell im BIOS festlegen. Bis 1,575 Volt ist laut Intel Empfehlung bei SandyBridge kein Problem.
 
Hast Du mal geschaut, ob die Latenzen im BIOS richtig eingestellt / erkannt werden?

Wenn Du magst, kannst Du mal CPU-Z Screenshots (Reiter Memory und SPD) hier posten, dann sieht man es auch.
 
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