Bundesumweltministerium denkt an Herstellerhaftung bei der Produktlebensdauer

Die würde ich gerne mal sehen. Wenn dem so wäre frage ich mich, warum es aktuell so viele Dienstleister gibt, die genau das anbieten, inklusive den Originalanbietern, wie Apple?

Auch eine kleine Minderheit kann lukrativ sein. Ich persönlich kenne genau einen, der sein altes iPhone mit einem neuen Akku bestückt hat.

Viel mehr waren solche Handys damals sehr verbreitet und wurden dennoch eingestellt, obwohl sie große Marktanteile hatten. Meine These, man hat gesehen, zu welchen Einschränkungen Kunden bereit sind, siehe Apple und entsprechend die Produkte dahingehend angeglichen. Das ist aus vielerlei Hinsicht maximal unvernünftig und Politik sollte genau in solchen Fällen eingreifen und verhindern, dass sich der Markt unreguliert in die falsche Richtung entwickelt, denn Unternehmen die nur auf das Geld achten, sind gesellschaftspolitische Folgen, sowie globale Folgen herzlich egal.

Den Siegeszug kann man nicht aus der Marktverteilung heraus ableiten, da, trotz hoher Nachfrage, Handys mit Wechselakku eingestellt "wurden", obwohl diese noch eine sehr große Marktverbreitung hatten. Dass hatte strategische Gründe, siehe oben und weniger Nachfragegründe.

MfG

Das ist jetzt 20 Jahre her, die Studie habe ich nicht mehr.

Es ist nunmal eine Tatsache (die du irgendwie leugnest), dass Phones, mit und ohne Wechselakku, mehr als ein Jahrzehnt parallel angeboten wurden. Es gibt/gab keine Verschwörung der Hersteller. Wenn es wirklich so wichtig gewesen wäre, dann hätten die Kunden konsequent zu Phones mit Wechselakkus gegriffen und die anderen Hersteller wären auf ihrem Zeug sitzen geblieben. Auch heute ist das noch so. Wenn sich die Leute, wegen den Wechselakku, nur noch Fairphones kaufen würde, was glaubst du, wie lange es dauert, bis die anderen Hersteller nachziehen? Vermutlich eine Generation, dann werden die Wünsche der Kunden berücksichtigt.

Aber wie gesagt: die allermeisten interessiert es nicht.
 
Ich würde Akkus in der Gewährleistung einschränken dass die nach 4-5 Jahren mindestens 70% leisten muss oder so ähnlich. Zumindest einen Wert der technisch recht einfach und realistisch einzuhalten ist.
Ist halt auch die Frage ob es es umwelttechnisch so viel Sinn macht bei jedem Produkt den Akku unbedingt zugänglich zu machen. Gerade bei Mini-Kopfhörern könnte ich mir vorstellen das eine Mechanik zum austauschen des Akkus ebenfalls viel Platz, Gewicht und auch Plastik benötigt, was wiederrum mehr Müll bedeuten würde und das Produkt durch absurde gesetzliche Bestimmungen schlechter macht. Dann haben wir zwar einen austauschbaren Akku aber dafür nur noch Maxi- statt Minikopfhörer.

Kann man Kopfhörerkabel nicht auch irgendwie besser und bruchsicherer herstellen? Das kostet natürlich mehr aber wieviel macht es aus? 50,- Cent bei rießen Abnahmemengen?
Erinnert mich gerade an die ganzen Elektrogräte mit einem 1m Kabel dran. >:-| Mit jedem cm weniger Kabel kann der Hersteller behaupten Elektroschrott gespart zu haben. :ugly:

Die Kabel kann man nur in einem gewissen Grad bruchsicher machen. Ich selbst arbeite bei einem Fernmeldetechnikunternehmen und wir verbauen für unsere Einbruch- / Überfallmeldeanlagen "flexible" Kabel an Türen von Tresoren und Geldautomaten oder Rolltoren. Die Kabel haben alle nur eine "begrenzte Lebensdauer", da durch das öffnen / schließen immer wieder ein Zug auf das Kabel entsteht und somit auch ein gewisser Grad an Torsion. Das ist leider nicht komplett zu vermeiden :-(
 
Ist j auch mal angebracht. Gerade bei den gepfedderten Forderungen an Preisen.......Nicht nur melken, und die Verbraucher dann teilweise im Regen stehen lassen....:daumen:
 
Auch eine kleine Minderheit kann lukrativ sein. Ich persönlich kenne genau einen, der sein altes iPhone mit einem neuen Akku bestückt hat.



Das ist jetzt 20 Jahre her, die Studie habe ich nicht mehr.

Es ist nunmal eine Tatsache (die du irgendwie leugnest), dass Phones, mit und ohne Wechselakku, mehr als ein Jahrzehnt parallel angeboten wurden. Es gibt/gab keine Verschwörung der Hersteller. Wenn es wirklich so wichtig gewesen wäre, dann hätten die Kunden konsequent zu Phones mit Wechselakkus gegriffen und die anderen Hersteller wären auf ihrem Zeug sitzen geblieben. Auch heute ist das noch so. Wenn sich die Leute, wegen den Wechselakku, nur noch Fairphones kaufen würde, was glaubst du, wie lange es dauert, bis die anderen Hersteller nachziehen? Vermutlich eine Generation, dann werden die Wünsche der Kunden berücksichtigt.

Aber wie gesagt: die allermeisten interessiert es nicht.
Die Kunden haben konsequent zu solchen Handys gegriffen, schaue dir doch mal Marktverteilung und Verkaufszahlen von den damaligen Geräten an Galaxy S3 S4 und so weiter das war der zweitgrößte Anbieter neben iPhones und ich glaube die hatten sogar schon die Marktführerschaft und dennoch wurde in den folgenden Generationen, obwohl es die Zahlen überhaupt nicht hergaben, diese Geräte eingestellt mit Wechselakku und umgeswitcht, siehe Apple. Natürlich liegt das an den genannten strategischen Gründen, ist ja wohl selbsterklärend.

MfG
 
Die Kunden haben konsequent zu solchen Handys gegriffen, schaue dir doch mal Marktverteilung und Verkaufszahlen von den damaligen Geräten an Galaxy S3 S4 und so weiter das war der zweitgrößte Anbieter neben iPhones und ich glaube die hatten sogar schon die Marktführerschaft und dennoch wurde in den folgenden Generationen, obwohl es die Zahlen überhaupt nicht hergaben, diese Geräte eingestellt mit Wechselakku und umgeswitcht, siehe Apple. Natürlich liegt das an den genannten strategischen Gründen, ist ja wohl selbsterklärend.

Wenn sie wirklich konsequent dazu gegriffen hätten, dann wären die Verkaufszahlen von Samsung massiv eingebrochen, als sie den Wechselakku gestrichen haben. Das ist aber nicht passiert, die Kunden haben weiterhin Samsungphones gekauft. Es war den Kunden einfach egal, da es eine Funktion ist, die nicht oft benötigt wird und Nachteile mit sich bringt (dickere Geräte oder geringere Kapazität). Sowas wird eben leider aussortiert.

Es gibt keine böse Verschwörung der Konzerne, das haben die Kunden unterbewußt selbst gemacht.
 
Die Kabel haben alle nur eine "begrenzte Lebensdauer", da durch das öffnen / schließen immer wieder ein Zug auf das Kabel entsteht und somit auch ein gewisser Grad an Torsion. Das ist leider nicht komplett zu vermeiden :-(
Man müsste bei 5 oder mehr Jahren Gewährleistungen eine grundlegende Definition für Verschleißartikel erstellen auf Welche sich die verlängerte Gewährleistung nicht bezieht. Bei den Sachen gibt es dann ein oder zwei Jahre Gewährleistung.
 
Wenn sie wirklich konsequent dazu gegriffen hätten, dann wären die Verkaufszahlen von Samsung massiv eingebrochen, als sie den Wechselakku gestrichen haben. Das ist aber nicht passiert, die Kunden haben weiterhin Samsungphones gekauft. Es war den Kunden einfach egal, da es eine Funktion ist, die nicht oft benötigt wird und Nachteile mit sich bringt (dickere Geräte oder geringere Kapazität). Sowas wird eben leider aussortiert.

Es gibt keine böse Verschwörung der Konzerne, das haben die Kunden unterbewußt selbst gemacht.
Der Vergleich ist nicht zutreffend, da bekanntermaßen Bedarfe geweckt werden und die Kunden bereit sind entsprechend Einschnitte in Kauf zu nehmen. Sieht man ja aktuell bei Battlefield sehr gut, was sich trotz des desaströsen Zustandes sehr gut verkaufte. Fakt ist hingegen, dass die Nachfrage eben nicht entscheidend für die Produktanpassung war, denn diese war, sieht man sich die hohen Nutzerzahlen der damaligen Handys an, sehr hoch. Daran kann es also nicht gelegen haben.

MfG
 
Der Vergleich ist nicht zutreffend, da bekanntermaßen Bedarfe geweckt werden und die Kunden bereit sind entsprechend Einschnitte in Kauf zu nehmen. Sieht man ja aktuell bei Battlefield sehr gut, was sich trotz des desaströsen Zustandes sehr gut verkaufte. Fakt ist hingegen, dass die Nachfrage eben nicht entscheidend für die Produktanpassung war, denn diese war, sieht man sich die hohen Nutzerzahlen der damaligen Handys an, sehr hoch. Daran kann es also nicht gelegen haben.

MfG

Du gibst ja selbst zu, dass es einen Bedarf danach gegeben hat und die Kunden dafür sogar Einschnitte in Kauf genommen haben.

Damit erkennst du ja eigentlich die Tatsache, dass die Vorteile, eines fest verbauten Akkus, die Nachteile, für die meisten Kunden aufwiegen.

Wie gesagt: die Kunden haben den Wechselakku, Stück für Stück, aussortiert, es gab keine Verschwörung der Konzerne.
 
Du gibst ja selbst zu, dass es einen Bedarf danach gegeben hat und die Kunden dafür sogar Einschnitte in Kauf genommen haben.

Damit erkennst du ja eigentlich die Tatsache, dass die Vorteile, eines fest verbauten Akkus, die Nachteile, für die meisten Kunden aufwiegen.

Wie gesagt: die Kunden haben den Wechselakku, Stück für Stück, aussortiert, es gab keine Verschwörung der Konzerne.
Das ist einfach nicht richtig, Samsung hat die Produktion von ein auf die andere Generation eingestellt obwohl die Vorgänger-Generation noch zu den meistverkauften Smartphones auf dem Gesamtmarkt zählten, daher kann man mitnichten vo Willen des Kundens sprechen oder davon, dem Bedarf zu entsprechen. Das ist ein klassisches Markt Diktat, siehe Call of Duty/keine Dedicated Server und dennoch wurde das Spiel mehr verkauft und brach Rekorde , das man eben einfach hinnimmt. Das bedeutet aber im Umkehrschluss nicht, dass diese Funktionalität nicht populär war, wie gesagt, die Zahlen sprechen da eine eindeutige Sprache diesbezüglich.

Und um zum Thema zurückzukommen, es ist in der heutigen Zeit absolut sinnvoll diesen Wegwerfwahn zu unterbinden und den Kunden an den Stellen wo es geht und technisch möglich ist, die Reparatur bzw den Austausch von Verschleißteilen zu ermöglichen, ohne dass man dafür Drittanbieter in Anspruch nehmen muss.

MfG
 
Das ist einfach nicht richtig, Samsung hat die Produktion von ein auf die andere Generation eingestellt obwohl die Vorgänger-Generation noch zu den meistverkauften Smartphones auf dem Gesamtmarkt zählten, daher kann man mitnichten vo Willen des Kundens sprechen oder davon, dem Bedarf zu entsprechen. Das ist ein klassisches Markt Diktat, siehe Call of Duty/keine Dedicated Server und dennoch wurde das Spiel mehr verkauft und brach Rekorde , das man eben einfach hinnimmt. Das bedeutet aber im Umkehrschluss nicht, dass diese Funktionalität nicht populär war, wie gesagt, die Zahlen sprechen da eine eindeutige Sprache diesbezüglich.

Es gibt noch andere Hersteller als Samsung. Wenn es wirklich so gewesen wäre, wie du unterstellst, dann wäre ein Großteil der Kundschaft umgestiegen, das ist er aber nicht. Das ganze war auch kein großes Thema, es hat die meisten nicht interessiert, da sie ihre Phones schon sehr lange davor tauschen.

Und um zum Thema zurückzukommen, es ist in der heutigen Zeit absolut sinnvoll diesen Wegwerfwahn zu unterbinden und den Kunden an den Stellen wo es geht und technisch möglich ist, die Reparatur bzw den Austausch von Verschleißteilen zu ermöglichen, ohne dass man dafür Drittanbieter in Anspruch nehmen muss.

Und was willst du dagegen machen?

Smartphones nur noch auf Bezugschein? Einmal pro Jahrzehnt bekommt jeder das Recht ein neues Phone zu kaufen?

Smartphones werden im Median nach 20 Monaten ausgemustert, das ist vor dem Ende der Garantie und meist weit vor dem Ende des Akkus. Die allermeisten lassen ihre Phones in der Schublade verschwinden oder auf dem Schrott.

Wie ich am Anfang gesagt habe: man muß gute Hardware auch zu schätzen wissen. Wenn das nicht der Fall ist, dann ist alle Mühe vergebens und sämtliche Zusatzanstrengungen nur Ressourcenverschwendung. Ebenfalls wie gesagt: 85% der Geräte, die auf dem Schrott landen, funktionieren noch.
 
Schon seit Jahren stelle ich mir immer wieder die Frage, warum ich mir das alles noch antue. Am Ende läuft es immer auf meine Angestellten und Geschäftspartner hinaus, da ich mich auch für sie verantwortlich fühle. Jedoch ist der Absprung mittlerweile fest geplant, da die Fallhöhe jeden Tag zunimmt. Dieses Land wird in einigen Jahren nicht mehr zu erkennen sein und die Deutschen werden sich (mal wieder) fragen wie es soweit kommen konnte.
 
Und wie will man unterscheiden, ob z.B. ein Fernseher an "geplanter Obsoleszenz" kaputt gegangen ist oder nicht?
Ich denke es wird schwer sein so etwas nachzuweisen.
nicht zwangsläufig, denke ich. die DDR hat damals recht gut vorgemacht, wie man langlebige reparable geräte herstellt. zudem meinte einer unserer dozenten in der elektronikerausbildung damals schon, dass man sehr wohl errechnen kann wie lange bauteile am leben bleiben.
letzten endes wird es über kurz oder lang eh so kommen müssen, dass <produkte> langlebiger zu sein haben und je eher man damit anfängt, um so besser.
Die hälfte der Kommentare driftet nur ins volkspfostige grünen Bashing ab. Chapeau!
... mit politischen themen brauch man hier grundsätzlich nicht ankommen, da scheint mitunter hopfen und malz verloren....
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Dieser Satz ist einfach nur dämlich.
Nur weil ein Politiker nicht körperlich schwer arbeiten muss ist es dennoch eine sehr anstrengende Tätigkeit.

Bitte was ?
Hast du überhaupt ansatzweise eine Ahnung was im Bundestag abgeht ?
Harte Arbeit ? Bei über 10.000 € monatlich quasi Steuerfrei ?
Bei einer rentenversorgung nach 4 Jahren, wofür ein Arbeitnehmer 40 Jahre braucht ?
Harte Arbeit bei nochmal 20.000 € pro Monat für eigene Mitarbeiter ?

Ja wirklich hart wenn ich noch 15 Menschen für mich arbeiten lassen kann.

Nebenbei hast du meine Aussage völlig falsch interpretiert. Es geht nicht um die Schwere der Körperlichen Arbeit, sondern darum, dass je linker und grüner es wird, diese Menschen noch niemals in der freien wirtschaft tätig gewese sind und das Geld ein Leben lang auf Sie herunter gerasselt ist.

Nehmen wir einen Hubertus Heil... Arbeitsminister... Dieser Typ hat noch nicht eine einzige Stunde in seinem Leben gearbeitet.
Er werden Weltweite Lachnummern zur Verteidigungsministerin ernannt.. Obwohl wir zb in der AFD einen haben mit über 25 Jahren Bundeswehrführungserfahrung. Solche vergleiche könnte ich für jedes Ministerium bringen.

Also allein für dich.. Es geht nicht um Qualität im Bundestag.... Du kommst da hin wenn du nur hart genug auf linie bist.
Selbst wenn man wie frau Roth... Theatertheatralik kurz mal studiert hat.
 
Sorry, aber damit hast du dich gerade selber disqualifiziert.

Weshalb ? Weil ich in den Posten welche unser Land leiten lieber Fachleute sitzen haben möchte und mir es völlig egal ist welcher Partei die Angehören ?

Du solltest dir mal die Frage stellen wer sich hier disqualifiziert..

Die Frau war Bundesministerin für Verbraucherschutz, Senioren, Frauen und Jugend...

Aber ja, durch Leute welche genau so denken... Ist dieses Land genau so geworden...
Pleite, marode und schon lange weg von der Weltspitze...

Weil es gerade so gut passt...
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn es wirklich so wichtig gewesen wäre, dann hätten die Kunden konsequent zu Phones mit Wechselakkus gegriffen und die anderen Hersteller wären auf ihrem Zeug sitzen geblieben.
Man darf die Eigenschaften eines Geräts nicht isoliert betrachten, weil letztlich deren Summe den Nutzungszeitraum bestimmt. Es nützt ein wechselbarer Akku wenig, wenn das Gerät aus einem anderen Grund vom Nutzer ersetzt wird, noch bevor der Akku zum Problem wird. Da sehe ich persönlich das Konsumverhalten und als auch die Hersteller als Ursache.
 
Es gibt noch andere Hersteller als Samsung. Wenn es wirklich so gewesen wäre, wie du unterstellst, dann wäre ein Großteil der Kundschaft umgestiegen, das ist er aber nicht. Das ganze war auch kein großes Thema, es hat die meisten nicht interessiert, da sie ihre Phones schon sehr lange davor tauschen.
Wohin denn, wenn solche Geräte, trotz des großen Marktes, von ein auf die andere Generation eingestellt wurden, weil man festgestellt hat, dass man mehr Rendite durch kurze Nutzungszyklen erwirtschaften kann?

Woher willst du das wissen, es gibt ja die "vergleichbaren" Alternativen nicht mehr?! Als es sie gab sah es aber so aus, siehe Marktzahlen zu dem Zeitpunkt, dass sehr wohl das Gros der Nutzer Geräte mit Wechselakku nutzte und natürlich wurde das auch genutzt.
Und was willst du dagegen machen?
Vermeidbaren Verschleiß, ähm, vermeiden? Es ist hinlänglig bekannt, dass Geräte für kurze Nutzungsdauer gebaut werden und man von Nachaltigkeit weg geht, weswegen ja auch dahingehend Bemühungen seitens der Politik angestrebt werden, daran etwas zu ändern. Man kann sicherlich nicht jeden mit solchen Maßnahmen erreichen oder gar zwingen aber, man kann die Entscheidung und Verantwortung in die Hände der Nutzer legen. Ich hatte diverse Smartphones die ich gerne länger genutzt hätte aber auf irreparablen Akku-Tausch, wo Kleber gelöst werden muss, Undichtigkeiten entstehen und das Handy danach knarzt und das für ein nicht unerhebliches Endgeld, habe ich auch keine Lust. Hätte ich die Möglichkeit, würde ich das selber wechseln aber ich wurde gewzungen das nicht mehr machen zu können. Mein letzten Phone dahingehend war ein Note4, was ich bis zum Ende benutzt habe und habe damiti genau eine Generation eingespart, satte zwei Jahre extra. Gut für das Portmoney, gut für die Umwelt etc.. Nur nicht gut für den Hersteller aber reine Profitmotivation sollte bei den heutigen gesellschaftlichen und geo-politischen Problemen nicht mehr im Vordergrund stehen. Man muss die Anwender dafür auch sensibilisieren.
Smartphones nur noch auf Bezugschein? Einmal pro Jahrzehnt bekommt jeder das Recht ein neues Phone zu kaufen?
Ich weiß nicht woher du diese Übertreibung nimmst aber das ist nicht besonders konstruktiv.
Smartphones werden im Median nach 20 Monaten ausgemustert, das ist vor dem Ende der Garantie und meist weit vor dem Ende des Akkus. Die allermeisten lassen ihre Phones in der Schublade verschwinden oder auf dem Schrott.
Du mit deinen iPhones. Auch der gezogene Rückschluss kann doch gar nicht zweifelsfrei gezogen werden, weil dir der Vergleich fehlt, zu "vergleichbaren" Smartphones, wo entsprechende Verschleißteile selber gewechselt werden können. Die einzigen Zahlen die man dahingehend hat, sind die damaligen und die zeigen eindeutig auf, dass genau jene Smartphones nahezu mehrheitlich genutzt wurden, siehe die großen Kassenschlagen S2/34/5. Die Einstellung hatte also mit Nichten etwas mit der Nachfrage zu tun.
Wie ich am Anfang gesagt habe: man muß gute Hardware auch zu schätzen wissen. Wenn das nicht der Fall ist, dann ist alle Mühe vergebens und sämtliche Zusatzanstrengungen nur Ressourcenverschwendung. Ebenfalls wie gesagt: 85% der Geräte, die auf dem Schrott landen, funktionieren noch.
Du Schreibst es ja selber, wir entwickeln uns zu einer Wegwerfgesellschaft und eine unbestrittene parallele kann man ziehen, nämlich das die Alltags-Elektrogeräte, kaum bis nicht mehr reparierbar sind und bei relevanten verschleißteilen, siehe das Plastikzahnrad bei der Waschmaschine, Die Plastikpumpe beim Geschirrspüler, dem Billigkondensator bei TV, die nicht wechselbare Batterie der elektrischen Zahnbürste - trotz AA, der nicht mehr wechselbare Akku vom Smartphone etc.., all das sind Praktiken, die die Weiternutzung erschweren/ verhindern, um anzuregen neu zu kaufen. Wie man den Zusammenhang nicht sehen kann erschließt sich mir ehrlich gesagt nicht, dass ist wohl ziemlich offensichtlich, weswegen auch die Politik das Thema nun für sich entdeckt, zu Recht!

MfG
 
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