Ganjafield
BIOS-Overclocker(in)
Ich würde Akkus in der Gewährleistung einschränken dass die nach 4-5 Jahren mindestens 70% leisten muss oder so ähnlich. Zumindest einen Wert der technisch recht einfach und realistisch einzuhalten ist.Sobald du die Lebensdauer des Gesamtproduktes aber an etwas koppelst, das ein Verschleißteil ist, wird es problematisch. Und das ist, insbesondere bei kabellosen Mini-Kopfhörern, aber auch bei Smartphones, ein Problem: Der Rest würde länger halten, doch wenn der Akku nicht zugänglich genug verbaut wurde, wird die Reparatur zu aufwendig.
Ist halt auch die Frage ob es es umwelttechnisch so viel Sinn macht bei jedem Produkt den Akku unbedingt zugänglich zu machen. Gerade bei Mini-Kopfhörern könnte ich mir vorstellen das eine Mechanik zum austauschen des Akkus ebenfalls viel Platz, Gewicht und auch Plastik benötigt, was wiederrum mehr Müll bedeuten würde und das Produkt durch absurde gesetzliche Bestimmungen schlechter macht. Dann haben wir zwar einen austauschbaren Akku aber dafür nur noch Maxi- statt Minikopfhörer.
Kann man Kopfhörerkabel nicht auch irgendwie besser und bruchsicherer herstellen? Das kostet natürlich mehr aber wieviel macht es aus? 50,- Cent bei rießen Abnahmemengen?Insgesamt ist im Bereich von Verschleißteilen auch problematisch, dass vieles sehr relative Verschleißteile sind. Klar gehen zum Beispiel intensiv verwendete Audiokabel auf Dauer kaputt, doch das ist noch lange kein sinnvoller Grund dafür, auf diese nur drei oder sechs Monate Garantie zu geben. Da fehlt einfach jegliche Verhältnismäßigkeit.
Erinnert mich gerade an die ganzen Elektrogräte mit einem 1m Kabel dran.
Mit jedem cm weniger Kabel kann der Hersteller behaupten Elektroschrott gespart zu haben. 

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