Meine Vermutung bleibt die selbe: Die Software ist maßlos überteuert!
Beispiel:
Ein Studio entwickelt einen AAA Titel mit sagen wir 15 Millionen $ Entwicklungskosten. Der Titel wird dann für 50$ in den USA, 30 Pfund in UK und 50-60€ in DE verkauft. Im besten Fall braucht der Entwickler also nur etwas mehr als 300000 Kopien in den USA abzusetzen oder etwa 210000 Kopien in DE.
Alles danach ist praktisch ein Geschenk an die Entwickler, denn was Entstehen denn so für Kosten? Nur das Presswerk braucht ein bisschen Geld. Und auf Steam (was BTW noch teurer ist als echte DVD Versionen) fällt sogar das weg.
Abgesehen von der Tatsache, dass wir Deutschen im internationalen Vergleich doppelt und dreifach für unsere Unterhaltungsmedien zahlen müssen, macht der Publisher oder die Unterhaltungsindustrie einen riesigen Umsatz.
Und wieso für die Spiele zahlen, wenn
1. Die Spiele allesamt eine Woche vorher leaken
2. Kein Kopierschutz vorhanden ist (vorteilhaft bei benötigter Internetverbindung)
3. die Vorbestellerinhalte (Siehe ProStreet: Bei Gamesload kriegst du A, bei Amazon B, aber A+B nicht und wenn du später kaufst, kriegst du es auch nicht) und DLCs alle schon drin sind, die den tatsächlichen Preis des vollständigen Spiels deutlich in die Höhe treiben? (CoD7: 60€ Hauptspiel, 30€ beide Mappacks)
Bei diesen Eigentoren brauche ich kein Mitleid mit der Unterhaltungsindustrie zu haben, die ganz nebenbei die eigentlichen Künstler miserabel bezahlt und sich das Geld in die extrabreiten Hosentaschen steckt