AW: BSA beschwert sich über "zunehmende" Softwarepiraterie
Ja, ist schon SEHR hanebüchen. OpenSource Software immer qualitativ hochwertiger, und ein Linux kann inzwischen auch eigentlich jeder DAU benutzen. Da gehört kaum noch mehr Wissen als bei Windows dazu.
Die Firmen sollte das schon mal begreifen, das ihr Software gar nicht sooo begehrt ist, da es auch legale Alternativen gibt. Der Ansatz über die verkauften PCs ist also total fürn ARSCH.
Dazu kommt halt noch, das bei Software wie PS etc etc. Die meisten Leute sich das NIE und NIMMER legal kaufen könnten/würden. Der Firma entsteht damit so eigentlich kein finanzieller Schaden. Grad Adobe ist daher auch gar nicht sooo sehr dahinter her im privaten Bereich. Klar wenn Firma XY das nutzt um damit Geld zu verdienen, dann gehören die in den Bau. Wenn aber Hans Müller 2 mal im Jahr 10 Urlaubsphotos aufhübscht, dann hat auch Adobe nicht so ein großes Interesse daran den ans Bein zu pissen.
Denn da kommt wieder etwas zum Tragen, was hier einer schon über Bill Gates gesagt hatte. Nämlich das diesem ein Gecracktes Win lieber als ein legales Mac OS ist.
Das ist auch absolut verständlich. Geld bekommt er von dem Kunden eh nicht. Die Konkurrenz aber schon! Man verliert also doppelt. Zudem muss man sagen, das MS auch so viel Geld verdient, weil eben jeder DAU windows kennt und nutzen kann. Wenn in ner Firma ein neuer PC angeschafft wird, was ist dann meist drauf?
Richtig Windows, und warum?
Richtig, weil die Leute windows kennen und man dann keine Schulung braucht, um das neue OS an die DAUs zu bringen, oder aber weniger.
Die Raubkopien im privaten Bereich sind daher für MS mehr oder weniger auch eine Investition in die Zukunft, denn wenn es später in der Firma etc. drum geht, was angeschafft wird, wird ein win-Raubkopierer, der das immer genutzt hat, sich für win entscheiden.
Genau so ist es auch mit Adobe, Autodesk etc etc. (Ok Adobe etwas ausgenommen, aber viele andere Hersteller von extrem teurer Spezialsoftware) Die geben dem Privatmann, Schüler/Student kostenlose Versionen, mit denen er nicht kommerziell arbeiten darf. Ist auch ok. Geld hätten Sie mit dem eh nie gemacht. Der User sammelt aber Erfahrung damit, und wird sich in Zukunft eher für diese Software entscheiden....
Das geht aber nur bei teurer Software, die auch im geschäftlichen Umfeld eingesetzt wird. Bei Spielen geht das klar nicht. Aber wenn man ganz klar unterscheiden kann, ob jemand eine Gewinnerziehlungsabsicht hat, oder nicht, dann macht es oft Sinn, die für den Privatbereich kostenlos, oder für einen symbolischen Geldbetrag verfügbar zu machen. Support muss man da ja auch nicht liefern der eh oft wichtiger ist, als die Software an sich.
Damit kann man halt Markenbindung betreiben!
Allgemein will ich aber noch festhalten, das derjenige, der mit Raubkopien eine Gewinnerziehlungsabsicht hat, für 10 Jahre in den Bau gehört! Das ist einfach mega scheise, sich an der Leistung anderer zu bereichern. Will man dies nicht und hat schlicht kein Geld um die 1.000€ Software zu kaufen um ein paar! Sachen damit zu machen, weil es halt einfach geht, da hab ich teils schon Verständnis für, und man sieht ja auch am Verhalten der Firmen, das diese kein all zu großes Interesse daran haben, die Aktivitäten in dem Bereich zu unterdrücken.