Bremst der i7 2600k aktuelle Grafikkarten aus?

Da könnt ihr nix für, war wohl vor eurer Zeit. Mit dem Bleistift die Kontakte verbinden oder mit Silberleitlack - das war noch "manuelles" OC. ;)
Dagegen sind die heutigen Möglichkeiten geradezu bahnbrechend einfach (zumindest in der Handhabung).
 
Da könnt ihr nix für, war wohl vor eurer Zeit. Mit dem Bleistift die Kontakte verbinden oder mit Silberleitlack - das war noch "manuelles" OC. ;)
Dagegen sind die heutigen Möglichkeiten geradezu bahnbrechend einfach (zumindest in der Handhabung).

Klingt auf jeden Fall interessant :D

Heutzutage ist OC ja Kinderleicht.......
 
Das ging bei den alten Athlons damals. Da wurde auch die gleiche CPU mit mehreren Taktstufen verkauft (was heute noch so ist), damals zu unterscheiden nach verschiedenen FSBs. Das "lustige" daran war, dass verschiedene "L-Brücken", also Kontakte die eine jumperähnliche Funktion hatten, auf dem Package der CPU zu sehen waren da es noch keine Heatspreader gab.

Wenn man nun die L1-Brücken bei dem kleinen Modell ansah waren diese offen, bei dem schnellen Modell waren sie leitend verbunden.
Man konnte also mit etwas Silberleitlack + Fingerspitzengefühl beim kleinen Athlon die L1-Brücken verbinden und schon dachte die CPU sie sei das schnelle Modell, was in den allermeisten Fällen sogar stabil lief.

Der "Bleistift" ist dabei eine Anekdote - denn wer keinen Silberleitlack kaufen wollte konnte es mit einem weichen (= graphitlastigen) Bleistift versuchen und einfach zwischen den L1-Brücken Striche aufmalen. Meistens reichte diese Verbindung bereits aus um den Athlon zu beschleunigen.

So, das war der Geschichtskurs aus dem Nerdnähkästchen. :ugly:

...und zu langsam wegen dem langen Text war ich auch. Aber stimmt, im vergleich zu damals ist (Alltags-) OC heutzutage extremst einfach.
 
Das ging bei den alten Athlons damals. Da wurde auch die gleiche CPU mit mehreren Taktstufen verkauft (was heute noch so ist), damals zu unterscheiden nach verschiedenen FSBs. Das "lustige" daran war, dass verschiedene "L-Brücken", also Kontakte die eine jumperähnliche Funktion hatten, auf dem Package der CPU zu sehen waren da es noch keine Heatspreader gab.

Wenn man nun die L1-Brücken bei dem kleinen Modell ansah waren diese offen, bei dem schnellen Modell waren sie leitend verbunden.
Man konnte also mit etwas Silberleitlack + Fingerspitzengefühl beim kleinen Athlon die L1-Brücken verbinden und schon dachte die CPU sie sei das schnelle Modell, was in den allermeisten Fällen sogar stabil lief.

Der "Bleistift" ist dabei eine Anekdote - denn wer keinen Silberleitlack kaufen wollte konnte es mit einem weichen (= graphitlastigen) Bleistift versuchen und einfach zwischen den L1-Brücken Striche aufmalen. Meistens reichte diese Verbindung bereits aus um den Athlon zu beschleunigen.
So, das war der Geschichtskurs aus dem Nerdnähkästchen. :ugly:

...und zu langsam wegen dem langen Text war ich auch. Aber stimmt, im vergleich zu damals ist (Alltags-) OC heutzutage extremst einfach.

full
Cool danke für die Erklärung war echt interessant. Ist ja lustig wie "einfach" es damals ging.
 
dafuer gab es im gegensatz zu heute aber auch echten bedarf an der leistung...

nicht nur zum zocken ;)

heute bietet ja selbst die celeronreihe mehr power als office je braucht :)

EDIT:

@StefanStg
Wakü: weil ich schon schrieb,dass ich bestimmte Spannungsgrenzen abhängig von der kühlmethode mache.
Das der einfluss der temp etwas geringer als der der spannung ist mag sein, und würde ich allgemein sogar durchaus auch vertreten. nichtsdestotrotz hat die temperatur einen einfluss.

Eine erhebung darüber wie die temperatur sich auswirkt wird auch kein hersteller veröffentlichen.
Es gibt jedoch einige erfahrungsberichte der P4-Generation, die bei denen einige CPUs den Elektronenmigrationstodgestorbensind. Hierbeiwarauffällig dass fast nur übertaktete cpus gestorben sind, die oftgenug nur unzureichend gekühlt wurden.
gut gekühlte modelle waren häufig nicht betroffen, solange man unter bestimmten spannungsgrenzen blieb.

Aus welchen günden intelbestimmte werte angibt, kann ich dirnur bedingt sagen, mit dem echten defektrisiko dürfte das aber nur bedingt zusammenhängen. hier ist auch ein gewisser schutz vor der nerd-gemeindenotwendig.
wenn ich eine k-cpuohne grenzwerte auf demmarkt verkaufe,stellt sich irgendwann die frage,wodie garantie noch greift...
zusätzlich muss man auch den leuten, die eine k-cpu als nicht-nerd kaufen einen grenzwert vorgeben,wo diese gruppe nicht gleich alles zerstört.
die spannungsgrenze ist halt strukturbreitenabhängig. deswegen finde ich die spannungen bei sandy noch als i.o.
bei ivy und haswell wäre dass schon was ganz anderes. wobei die ohne köpfen gleich mal zur "kernschmelze" ansetzen ;)

@incredible alk
ich sehe du hast mich verstanden.

das die ablebenzeiten reine statistik sind ist mir wahrscheinlich sogar noch klarer, als 95% der nerds hier. allein die qualitätsstreuung des siliziums über den waverquerschnitt ist schon eine frage der wahrscheinlichkeit.
daraus resultierend die-qualli...

das dumme ist,ein echter vergleich von lebenzeiten einer cpu ist durch diese statistische qualitätsverteilung quasi schon fast unmöglich. nimmst du zwei eigentlich identische cpus, und betreibst einen @stock udn einen @Feuer-OC kannsdir statistisch sogar passieren, dass die stock-cpu schon nachkurzer zeit stirbt,dieoc-cpu aber mal locker 8jahre läuft ;)
das kann man eben nicht sagen,weswegen es für dienerds dann ganz egalist ;)
sicher ist nur eines, irgendwann geht die cpu kaputt; nur das wann ist unbestimmt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Klingt schon alles sehr interessant! :)
Na dann bedank ich mich mal für die ganzen antworten (danke! :D ) und werde meinen "alten" i7 noch ne zeit behalten! ;)
 
das dumme ist,ein echter vergleich von lebenzeiten einer cpu ist durch diese statistische qualitätsverteilung quasi schon fast unmöglich.

Es ist nicht (theoretisch) unmöglich, es ist nur in der Praxis aus Kosten/Organisationsgründen quasi nicht machbar.
Theoretisch brauchst du nur eine ausreichend große Grundgesamtheit an gleichen CPUs den jeweils gleichen OC-Bedingungen auszusetzen und du bekämst nach 10 Jahren Mittelwerte und Verteilungskurven (und im Falle von wovon ich ausgehe Gauss-Verteilung auch Standardabweichungen) heraus die das Verschleißverhalten gut beschreiben würden.

Das Problem ist dass sich keiner freiwillig 500 CPUs (+ Systeme) kauft und die mit 5 verschiedenen OC-Settings 10 Jahre lang rennen lässt. Ein solcher Feldversuch würde alleine an Material und Energiekosten rund 250.000€ kosten - ohne den Raum und die Personen. :ugly:
Das dürfte die Erklärung dafür sein, dass es dafür keine wissenschaftlich belastbare Quelle gibt sondern nur "10-Jahre-Schätzungen". :D


@Beni19: Völlig richtige Entscheidung. :-)
 
daher “quasi fast unmoeglich“ ;)

das ergebnis hilft dann real eben genauso wie die jetzige aussagt ;)
statistisch eine zeit X, real kann aber von 5 tagen bis 25 jahren alles bei sein.

nebenbei:
ein test bei vollast ohne auslastungsschwankungen waere nur die halbe wahrheit.
die spannungsspitzen, die im realbetrie bei den speedstepspruengen passieren, haben auch auswirkungen... also wirds noch komplexer...

und die cpus muessen schon sehr gut selektiert sein, damit nicht 10 gurken im testfeld enthalten waeren...

wie du schreibst, es ist eher ein theorievergleich ;)

und zu guter letzt: es macht spass mal mit wem auf diesem nievea ueber das thema zu schreiben ;)
 
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