News Borderlands 4: "Echte Fans" kaufen das Spiel auch für 80 US-Dollar

Ich weiß Wikipedia und so, aber: "Pitchford's father worked within the United States intelligence system, creating high-technology equipment for agents.". Scheint so als wäre es nicht so problematisch gewesen 1991 mal eben seinen Dad zu fragen ob er 80$ für Starflight locker macht.
 
Es gibt mittlerweil für mich einen Großteil im Gamingbereich (Spieleschmieden, Hersteller von Hardware oder Konsolen), die mich mit ihrer kapitalistischen Arroganz in der gegenwärtigen Situation so ankotzen, dass ich einfach viele Dinge nicht mehr kaufe. Es läuft darauf hinaus, dass das Hobby verkommt, ich Spiele vielleicht noch im Sale kaufe und mir schon ein andere Hobby gesucht habe. Und das ist ebenfalls von der gleichen Arroganz geplagt: Klemmbausteine. Lego ist ein nogo und ich kauf dann nur noch die Lego-Nonames oder andere Hersteller.

Wenn das so weitergeht, dann ist mein Hobby nur noch schlafen...
 
Borderlands kann sich einen Eintrittspreis von 80 EUR einfach nicht leisten. Die letzten Borderlands-Spiele (ab einschließlich 3) wurden nicht allzu gut aufgenommen, so dass der recency bias zum Spiel eher negativ ist. Borderlands hat sich auch sonst nicht das 80-EUR-Ticket verdient - wie viele andere Titel, die meinen, sie dürften 80 EUR als Einstiegspreis verlangen (bspw. das neue Doom). Ich glaube nicht einmal, dass sich Nintendo das wirklich leisten kann, wenn Nintendo Wachstum beibehalten will. Allerhöchstens GTA VI kann sich das vielleicht leisten. Schließlich zeigt der Markt auch, dass 10/10-Titel für Preise à la 50 EUR angeboten werden können. Warum also sollte man Verständnis für die Multi-Billion-Dollar-Company zeigen, deren Gier kein Ende findet? Letztendlich wird die Entscheidung dem Spiel nur schaden.
 
Hab Borderlands nie gespielt, aber die psychologischen Tricks der Produzenten nerven langsam. Über Jahre hinweg werden "Fans" mit "Franchises" herangezüchtet, die irgendwann fast jeden Preis bezahlen, egal wie mittelmäßig oder sogar schlecht das Produkt ist. Heute gibt es auch keine einzelnen, für sich stehenden Produkte mehr: Alles ist ein Franchise und wird krampfhaft vom Hersteller relevant gehalten, mit endlosen Sequeln und Prequeln, die die ursprünglichen Stories häufig völlig verdrehen.

Nur wenige Studios wie Rockstar schaffen es, in künstlerisch angemessenen Abständen wirkliche Banger rauszuhauen, ohne die Fans mit irrlevantem Content zu mästen. Daher wartet man da auch gerne 10 Jahre auf einen Nachfolger, welcher der Reihe auch wirklich was hinzufügt ;-)

Wenn die Fans nicht blind alles kaufen würden - und auch noch stolz auf ihre eigene kompromisslose Ignoranz wären - wäre die Spielelandschaft deutlich diversifizierter.
 
Hab Borderlands nie gespielt, aber die psychologischen Tricks der Produzenten nerven langsam. Über Jahre hinweg werden "Fans" mit "Franchises" herangezüchtet, die irgendwann fast jeden Preis bezahlen, egal wie mittelmäßig oder sogar schlecht das Produkt ist. Heute gibt es auch keine einzelnen, für sich stehenden Produkte mehr: Alles ist ein Franchise und wird krampfhaft vom Hersteller relevant gehalten, mit endlosen Sequeln und Prequeln, die die ursprünglichen Stories häufig völlig verdrehen.

Nur wenige Studios wie Rockstar schaffen es, in künstlerisch angemessenen Abständen wirkliche Banger rauszuhauen, ohne die Fans mit irrlevantem Content zu mästen. Daher wartet man da auch gerne 10 Jahre auf einen Nachfolger, welcher der Reihe auch wirklich was hinzufügt ;-)

Wenn die Fans nicht blind alles kaufen würden - und auch noch stolz auf ihre eigene kompromisslose Ignoranz wären - wäre die Spielelandschaft deutlich diversifizierter.
Ich kann den ersten Absatz nachvollziehen, beim zweiten Absatz macht es für mich keiken Sinn. Rockstar macht ausschließlich Sequels mittlerweile. Und irrelevanter Content? GTA 5 hat sehr viel extra Content für den Onlinemodus rausgeballert, der entweder hard gegrindet werden muss oder eben bezahlt wird. Und für die verhältnismäßigen Werte waren die eher Schrott. Da ist auch nichts innovatives bei. Irgendwie hast du damit deiner eigenen Argumentation widersprochen.
 
Ich kann den ersten Absatz nachvollziehen, beim zweiten Absatz macht es für mich keiken Sinn. Rockstar macht ausschließlich Sequels mittlerweile. Und irrelevanter Content? GTA 5 hat sehr viel extra Content für den Onlinemodus rausgeballert, der entweder hard gegrindet werden muss oder eben bezahlt wird. Und für die verhältnismäßigen Werte waren die eher Schrott. Da ist auch nichts innovatives bei. Irgendwie hast du damit deiner eigenen Argumentation widersprochen.
Auf den Online-Modus habe ich mich jetzt nicht bezogen, sondern auf die Stand-Alone-Versionen der Spiele wie GTA und Red Dead Redemption. GTA Online ist für mich auch ein eigenständiges Universum.
 
Es gibt mittlerweil für mich einen Großteil im Gamingbereich (Spieleschmieden, Hersteller von Hardware oder Konsolen), die mich mit ihrer kapitalistischen Arroganz in der gegenwärtigen Situation so ankotzen, dass ich einfach viele Dinge nicht mehr kaufe. Es läuft darauf hinaus, dass das Hobby verkommt, ich Spiele vielleicht noch im Sale kaufe und mir schon ein andere Hobby gesucht habe.
Ach naja, selbst wenn man alle die ausklammert, die so dermaßen kundenfeindlich opererieren, bleibt doch immer noch deutlich mehr zum Zocken übrig, als man schaffen kann.
 
Es gibt mittlerweil für mich einen Großteil im Gamingbereich (Spieleschmieden, Hersteller von Hardware oder Konsolen), die mich mit ihrer kapitalistischen Arroganz in der gegenwärtigen Situation so ankotzen, dass ich einfach viele Dinge nicht mehr kaufe. Es läuft darauf hinaus, dass das Hobby verkommt, ich Spiele vielleicht noch im Sale kaufe und mir schon ein andere Hobby gesucht habe. Und das ist ebenfalls von der gleichen Arroganz geplagt: Klemmbausteine. Lego ist ein nogo und ich kauf dann nur noch die Lego-Nonames oder andere Hersteller.

Wenn das so weitergeht, dann ist mein Hobby nur noch schlafen...
Einfach mal bei den "kleinen" Entwicklern/Publishern schauen!
Larian Studios (Baldurs Gate 3), Coffee Stain Studios (Satisfactory), Slavic Magic/Hooded Horse (Manor Lords), Eleventh Hour Games (Last Epoch) usw. sind für mich in den letzten Jahren perfekte Gegenspieler zu EA, Take2 usw. was gute und günstige Spiele angeht. Da findest du bestimmt was für deinen Spielegeschmack. Lass dir von den Randy Pitchfords dieser Welt nicht dein Hobby kaputtmachen solange du es im Kern noch magst! ;)
Ich habe mir auch u. a. Diablo 4 + Addon gegönnt und nicht bereut aber das ist einige der wenigen Ausnahmen an Spielen der großen Entwicklern in den letzten Jahren.

@Topic
Soll er es mal verlangen. Borderlands 4 hätte das Potential 80€ wert zu sein, selbst mit den zusätzlichen Kosten der DLCs. Dafür muss aber auch eine Qualität und Suchtspirale wie zu Zeiten eines Borderlands 2 dahinter sein! Aktuell bezweifle ich das leider owohl ich die Serie mit allen Teilen echt gerne mag.
 
Einfach mal bei den "kleinen" Entwicklern/Publishern schauen!
Larian Studios (Baldurs Gate 3), Coffee Stain Studios (Satisfactory), Slavic Magic/Hooded Horse (Manor Lords), Eleventh Hour Games (Last Epoch) usw. sind für mich in den letzten Jahren perfekte Gegenspieler zu EA, Take2 usw. was gute und günstige Spiele angeht. Da findest du bestimmt was für deinen Spielegeschmack. Lass dir von den Randy Pitchfords dieser Welt nicht dein Hobby kaputtmachen solange du es im Kern noch magst! ;)
Ich habe mir auch u. a. Diablo 4 + Addon gegönnt und nicht bereut aber das ist einige der wenigen Ausnahmen an Spielen der großen Entwicklern in den letzten Jahren.

@Topic
Soll er es mal verlangen. Borderlands 4 hätte das Potential 80€ wert zu sein, selbst mit den zusätzlichen Kosten der DLCs. Dafür muss aber auch eine Qualität und Suchtspirale wie zu Zeiten eines Borderlands 2 dahinter sein! Aktuell bezweifle ich das leider owohl ich die Serie mit allen Teilen echt gerne mag.
Ja, das mit den kleinen Studios stimmt. Mittlerweile hat man da mehr das Gefühl, was Gescheites zu bekommen. Denke auch grad an deep rock galactic oder auch manor lords.
 
Man achte auf Randy Bobandys Wortwahl:

“If you’re a real fan, you’ll find a way to make it happen.”

Oh, die Leute werden einen Weg finden, aber sowas von. :devil: Nur wird es einer sein, der ihm nicht gefällt; und der den nützlichen Nebeneffekt hat, dass sie sich zum Spielen auch nicht den neuen TOS unterwerfen müssen.

Zur Erinnerung: Mit den neuen TOS stellt Take 2 sich einmal einen Blankoscheck für alle Userdaten aus, die an irgendeiner Stelle anfallen, und nimmt sich gleichzeitig das Recht heraus, einem den Zugang zum gekauften und bezahlten Produkt jederzeit nach Gutdünken wieder zu entziehen. Du moddest ein Singleplayer-Offline-Spiel? Bannhammer! Du nutzt ein VPN? Bannhammer! Du machst öffentlich auf Bugs oder Exploits aufmerksam? Bannhammer! Und alle außerhalb der EU, UK, Australien und Neuseeland verlieren ihr Recht, sich dagegen vor einem ordentlichen Gericht zu wehren. Aber selbst in den genannten Regionen braucht man sich nicht sicher zu fühlen, denn wenn ein Unternehmen derart öffentlich seinen Vorsatz erklärt, das Gesetz zu brechen und damit davonzukommen, warum würde es sich, mit einer so kriminellen Mentalität, dann um unsere Gesetze scheren? Insbesondere, wenn die Wahrscheinlichkeit, zur Rechenschaft gezogen zu werden, im einstelligen Prozentbereich liegt, und die zu erwartende Strafe eine Geldzahlung in Höhe von 1 bis 2 Prozent eines Jahresgewinns wäre?

Aber haben diese TOS dazu geführt, dass die Leute allesamt ihre Spiele aus dem Take-2-Imperium vom Rechner geworfen haben und die Firma künftig boykottieren? Führen die nun ähnlich lautenden Bedingungen bei Nintendo dazu, dass die Leute darauf verzichten, sich eine Switch 2 zu kaufen, egal wie überteuert sie und die Spiele auch sein mögen? Wie schon so oft in der Vergangenheit, wenn Firmen sich solche Stunts geleistet haben, lautet die Antwort in den meisten Fällen: Nein. Im Gegenteil werden noch die Leute angekackt, die darauf aufmerksam machen, denn schon ein kleines bisschen kognitive Dissonanz stört den unbeschwerten Videospielkonsum ganz massiv. Und unter dem Gesichtspunkt ist Randys übliches Arschlochverhalten nur die Konsequenz einer unbequemen Wahrheit: Egal, wie sehr die Industrie uns, die Kundschaft, schikaniert – wir kaufen die Produkte sowieso, weil wir nicht anders können. Wir meckern zwar unentwegt, aber ein Verzicht ist keine Option... warum eigentlich? Einmal Nägel mit Köpfen machen...

Und das „Wir“ ist an der Stelle rein metaphorisch. Denn ich für meinen Teil habe mit den neuen TOS alle Borderlands-Teile (andere Take-2-Spiele hab ich tatsächlich gar nicht) vom Rechner geworfen, dafür auch den ersten gemeinsamen Run mit meinem besten Kumpel in BL3 abgebrochen, der damit ebenfalls die Lust verloren hat, und meinen Shift-Account gelöscht. Und Borderlands 4 werde ich genauso wenig kaufen wie eine Switch 2 oder sonst jemals wieder irgendein Nintendo-Produkt. Als Fan der ersten Teile einschließlich Pre-Sequel gefällt mir die inhaltliche Richtung, die die Reihe seit Borderlands 3 eingeschlagen hat, wie so vielen anderen, überhaupt nicht. Borderlands 2 ist 13 Jahre her – die Leute, die damit aufgewachsen sind bzw. sich in die Reihe verliebt haben, sind seitdem älter geworden und haben mittlerweile andere Prioritäten in ihrem Leben. Diejenigen, die neu hinzukommen, haben ihre ersten Berührungspunkte mit dem Franchise durch Borderlands 3 und die nachfolgenden Ableger, oder gar durch den grässlichen Film, und sehen, dass es deutlich Besseres gibt – und sowieso mehr, als man in seiner Freizeit abarbeiten kann. Wie kommt Randy (und gefühlt jeder Publisher) angesichts dessen eigentlich immer wieder zu dieser arroganten Annahme, sein Spiel, sein Film, sein Produkt sei die eine unverzichtbare Sache, auf die „alle“ warten? Auch hier denke ich wieder: Könnten sie sich nicht leisten, wenn wir unsere Prioritäten ein kleines bisschen klüger wählten und diesbezüglich konsequenter wären.
 
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