Bitte kein Spin-Off! Die meisten die ich kenne merkt man an das sie stumpf Geld bringen sollen und kein Herz haben. Die Geschichten sind oft einfallslos und die Dialoge/Charaktere schlecht geschrieben.
Für mich ist diese Geschlechterwechsel nicht ideologisch sondern der aktuellen Zeit in der wir leben getrieben. Ob Mann oder Frau ist mir egal! Der oder die Beste soll den Job bekommen, egal ob Agent oder Schauspieler

. Bei einer Frau sehe ich halt nochmal mehr Potential dem Charakter "James Bond" etwas mehr Tiefe zu verleihen.
Ich habe mich auch lange gegen eine Frau als Hauptdarstellerin gewehrt habe aber gesehen das es in anderen Geschichten gut bis sehr gut funktioniert. Wie das im Fall James Bond in die "Geschichte" eingepflegt wird ist natürlich schwierig. Denkbar wäre ein Neustart der Geschichte änlich wie es mit Daniel Graig als James Bond passiert es und über mehrere Filme eine zusammenhängende Geschichte erzählen. Das ist meiner Meinung nach eines der Highlights der letzten James Bond Filme. An und für sich bin ich kein Fan von Reboot bei Filmen und Spielen aber bei Bond würde das Konzept aufgrund der wechselnden Schauspieler (alle 8-12 Jahre) in der Hauptrolle anbieten.
Ich fand nicht wirklich, dass die Craig-Bonds von ihrer übergreifenden Story profitiert haben und die Einspielergebnisse sprechen auch eine andere Sprache. Das frühere Konzept mit einer zeitlosen Ausgangssituation, die für sich alleine steht, hat deutlich besser funktioniert und hatte auch keine Probleme mit Schauspielerwechseln. Bis Craig hatte kein einziger Bond so etwas wie einen Reboot nötig, weil außer Craig niemand bei Null angefangen hat. Selbst Golden Eye hat eigentlich nicht von Moore zu Brosnan übergeleitet, sondern eher von Kaltem Krieg in die 90er, von Brown zu Dench, etc.. Aber Bond war erneut einfach Bond: Doppelnull, seit Jahren im Einsatz, mit viel Erfolg beim anderen Geschlecht und wenig Sinn für die ersten beiden Silben in "Geheim"agent.
Die Neubesetzung von M würde ich auch als Zeichen deuten, dass ein Geschlechterwechsel funktionieren kann. Natürlich werden die Fans bei jeder Veränderung aufheulen, haben sie damals aber auch und solange man es nicht wegen der Veränderung macht, sondern weil man aufbauend auf dieser großes vor hat und auch liefert, würde das als "Bond" funktionieren. Probleme gäbe es nicht innerhalb des Filmlogik, ein
e männerverschleißende Bond könnte man sogar deutlich besser schreiben als viele der bisherigen weiblichen Rollen, die eher als Selbstzweck auftauchten. Aber das vorwiegend männlich-heterosexuelle Publikum wird sich mit einem Hauptcharakter, der auf Männer steht, schlicht nicht identifizieren können und auch die daraus resultierenden Szenen einfach nicht mögen, egal wie stimmig diese "in world" sind.
Am Ende scheitert eine Geschlechterwechsel der Hauptrolle sowieso am simpelsten Detail: Es ist Bond, James Bond. Und "James" ist eindeutig ein Männername. Das kann man praktisch nicht umdeuten und man kann den Namen auch nicht ändern.
Dann bitte auch direkt Teile der Filme aus den 80ern neu drehen.
Ist ja peinlich, wenn er da nicht die neuste Adidas Klamotten oder die neuste Uhr trägt.
Vom neusten Handy wollen wir gar nicht erst anfangen.
Keine Ahnung, aber man kann es auch übertreiben mit solchen Sachen...
Weder interessiert es mich, was für ein Handy irgendwer in einem Film nutzt, noch ob er die Uhr vom Vorjahr trägt statt dem neuesten Modell.
Es interesiert den Hersteller des Handys und den Hersteller der Uhr. Die haben einen Vertrag geschlossen, demnach der nächste Bond gegen Übernahme eines Teils der Produktionskosten ihr jeweils neuestes Produkt zeigt. Wenn der Filmproduzent den Film 1,5 Jahre verschiebt, um einen lukrativeren Kinostart hinzulegen, dann bedeutet das halt, dass neue Produkte reinmüssen. Wobei ich mich in Anbetracht der Designarmut von Smartphones ("Display mit fast nichts drum rum") und der Designkonstanz von Omega frage, ob dafür überhaupt etwas gedreht werden muss oder ob ma nicht einfach mittels CGI das Gadget im Arm/an der Hand austauschen kann. Kritischer wäre es, wenn auch die Autohersteller ihr Portfolio seitdem geändert hätten. Die Craig-Bonds waren teilweise extrem von Ford geprägt und wenn ein Charakter auf einmal aus einem SUV statt aus einer Limousine aussteigen soll oder gar andere Fahrzeuge für Action-Szenen verlangt werden, dann wird es aufwendig.