Bond 25: Nachdrehs wegen veralteter Gadgets?

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Der Bond 25 mit dem Titel "Keine Zeit zu sterben" liegt im Regal und wartet auf die Öffnung der Lichtspielhäuser. Doch zum aktuell geplanten Release im Oktober wären wohl einige Gadgets veraltet - jetzt sollen laut einem Medienbericht Nachdrehs stattfinden. Das dürfte den Produzenten aus Kostensicht nicht gefallen.

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Ist ja kompliziert ein Film heutzutage zu drehen und zu veröffentlichen. Du hast eine Idee und eine Geschichte, und jeder mischt sich ein.

Nicht nur Product Placement, nein es muss auch erziehen. Wessen Film ich drehe, dessen Brot ich ess.
Vollgemüllt mit Werbung. Vollgemüllt mit idiotischen Botschaften. Zugepflastert mit CGI. Eine weibliche Agentin, viel Schmalz, Feminismus, Geldgier usw.
Vielleicht sollten die mal akzeptieren, dass deren einzige Chance es ist, das angebotene anzunehmen in Zeiten von Corona.
Es wird so oder so floppen.


Tom Cruise ist der wahre Bond. Ich halte nichts von seinem Glauben, aber der Typ hats drauf.
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Ich mag die neuen James Bond Filme und Daniel Craig. Schade ist das mit den Kinos.
Tom Cruise ist der wahre Bond. Ich halte nichts von seinem Glauben, aber der Typ hats drauf.
Ja. Tom Cruise ist bekannt dafür einen Großteil seiner Stunts selber zu machen.
In "Top Gun 2" soll er angeblich selber einen Kampfjet fliegen. Also in echt.
 
Tom Cruise ist der wahre Bond. Ich halte nichts von seinem Glauben, aber der Typ hats drauf.
Tom Cruise ist der richtige Schauspieler für die Filme die er macht aber als James Bond fehlt ihm einfach etwas. Für mich ist James Bond mit einer gewissen britischen Attitüde fest verbunden die ich bei Tom Cruise nicht sehe. Er ist für mich der typische US Agent der immer mit dem Kopf durch die Tür will und das ist auch gut so. :D

Ich bin gespannt wer als nächster James Bond verkörpert. Idris Elba war lange meine Favorit aber da kommt langsam aber sicher das Alter ins Spiel. Eine Frau, wie es mal durch die Medien ging, fände ich spannend und würde vielleicht neue Aspekte für der Rolle eröffnen die mit einem männlichen Schauspieler nicht machbar wären. Wichtig wäre eigentlich nur das dieses urbritische gut verkörpert wird.
 
Eine Frau, wie es mal durch die Medien ging, fände ich spannend und würde vielleicht neue Aspekte für der Rolle eröffnen die mit einem männlichen Schauspieler nicht machbar wären.
Dann aber lieber in Form eines Spin-Off.

Das der ideologiegetriebene Geschlechtertausch so nicht funktioniert, sieht man ja an Gurken wie Ghostbusters (2016).

Man hätte alternativ natürlich auch schon längst mal den Schauspielerwechsel der Filmreihe clever in die Geschichte einbinden können.

Ich denke da an sowas wie das der Name James Bond nur eine Tarnidentität ist und nach dem ausscheiden eines alten Agenten durch Tod oder anderweitige Gründe, ein neuer Agent diese Identität erhällt. (oder eben nur die Nummer)

Das würde auch gleich die Möglichkeit eröffnen, das ein James Bond auch tatsächlich mal in einem Film ablebt und der Schauspielerwechsel plausibel und mit mehr Freiheiten verbunden wäre.

Des Weiteren könnte ich mir gut vorstellen, das dadurch auch Stoff für neue Geschichten entsteht, z.B. indem man einen totgeglaubten Ex-Bond plötzlich als Schurken zurückkehren lässt.

Aber bisher wurde jedenfalls nichts in dieser Richtung angedeutet und mittlerweile würde ein derartiger Twist verschiedenen Aussagen aus früheren Filmen wiedersprechen.
 
Dann aber lieber in Form eines Spin-Off.

Das der ideologiegetriebene Geschlechtertausch so nicht funktioniert, sieht man ja an Gurken wie Ghostbusters (2016).

Man hätte alternativ natürlich auch schon längst mal den Schauspielerwechsel der Filmreihe clever in die Geschichte einbinden können.
Bitte kein Spin-Off! Die meisten die ich kenne merkt man an das sie stumpf Geld bringen sollen und kein Herz haben. Die Geschichten sind oft einfallslos und die Dialoge/Charaktere schlecht geschrieben.

Für mich ist diese Geschlechterwechsel nicht ideologisch sondern der aktuellen Zeit in der wir leben getrieben. Ob Mann oder Frau ist mir egal! Der oder die Beste soll den Job bekommen, egal ob Agent oder Schauspieler :D. Bei einer Frau sehe ich halt nochmal mehr Potential dem Charakter "James Bond" etwas mehr Tiefe zu verleihen.
Ich habe mich auch lange gegen eine Frau als Hauptdarstellerin gewehrt habe aber gesehen das es in anderen Geschichten gut bis sehr gut funktioniert. Wie das im Fall James Bond in die "Geschichte" eingepflegt wird ist natürlich schwierig. Denkbar wäre ein Neustart der Geschichte änlich wie es mit Daniel Graig als James Bond passiert es und über mehrere Filme eine zusammenhängende Geschichte erzählen. Das ist meiner Meinung nach eines der Highlights der letzten James Bond Filme. An und für sich bin ich kein Fan von Reboot bei Filmen und Spielen aber bei Bond würde das Konzept aufgrund der wechselnden Schauspieler (alle 8-12 Jahre) in der Hauptrolle anbieten.
 
Des Weiteren könnte ich mir gut vorstellen, das dadurch auch Stoff für neue Geschichten entsteht, z.B. indem man einen totgeglaubten Ex-Bond plötzlich als Schurken zurückkehren lässt.

Wie den weiblichen Ghostbusters halte ich das für eine schlechte Idee, da der jeweilige James Bond in den Köpfen der Fans schon so eingebettet ist, wie er ist. Das hat auch zu den Problemen mit den Ghostbusters geführt. Die New Yorker Ghostbusters sind eben Kerle, ich fine auch, man hätte es dabei belassen und die Mädels eine Zweigstelle gründen lassen können. LA, San Francisco, Chicago, Las Vegas oder Miami, die USA haben viele schöne Großstädte und es hätte schön in den Kanon gepasst. Aber sie haben darauf gesetzt, dass der Film durch eben diese Kritik bekannt und zum Erfolg wird. Hat zum Glück nicht funktioniert. Wie man es richtig macht könnte Ghostbusters: Legacy zeigen, ich lasse mich gerne überraschen.
Bitte kein Spin-Off! Die meisten die ich kenne merkt man an das sie stumpf Geld bringen sollen und kein Herz haben. Die Geschichten sind oft einfallslos und die Dialoge/Charaktere schlecht geschrieben.

Ein Spinoff hat den Vorteil, dass das Original unangetastet bleibt
 
Ja. Tom Cruise ist bekannt dafür einen Großteil seiner Stunts selber zu machen.
In "Top Gun 2" soll er angeblich selber einen Kampfjet fliegen. Also in echt.

Ehm, NEIN! Die US Airforce oder Navy lässt KEINE Zivilsten Kampfjets fliegen, auch Herr Cruise hat da keine Ausnahmebewilligung bekommen. Er wollte ja, aber er durfte nicht. Daher wird dies wie immer so gedreht dass es aussieht als sitze er im Cockpit am Steuer.

Er ist aber sicher in richtigen Kampfjets mitgeflogen und hat alle Manöver mitgemacht, was wohl auch schon eine gute Leistung darstellt.
 
Doch zum aktuell geplanten Release im Oktober wären wohl einige Gadgets veraltet - jetzt sollen laut einem Medienbericht Nachdrehs stattfinden.
Dann bitte auch direkt Teile der Filme aus den 80ern neu drehen.
Ist ja peinlich, wenn er da nicht die neuste Adidas Klamotten oder die neuste Uhr trägt.
Vom neusten Handy wollen wir gar nicht erst anfangen.

Keine Ahnung, aber man kann es auch übertreiben mit solchen Sachen...
Weder interessiert es mich, was für ein Handy irgendwer in einem Film nutzt, noch ob er die Uhr vom Vorjahr trägt statt dem neuesten Modell.
 
Es gibt einfach Figuren (Film/Fernsehen/Literatur/etc.) die sind auf ein Geschlecht festgelegt und man sollte es nicht auf "Zwang" ändern mMn.

Einen weiblichen Herakles oder Odysseus anyone?

James Bond ist so eine Figur in meinen Augen :ka:
Wenn man unbedingt frischen Wind reinbringen "muss", dann kann der nächste Herr Bond von mir aus homosexuell sein. Vieleicht hat ihn die Begegnung mit Raoul Silva ja neugierig gemacht :ugly:

Aber gut, dass die noch mal Nachdrehen, 2 Jahre alte Smartphones... geht ja garnicht! :schief:
 
Ehm, NEIN! Die US Airforce oder Navy lässt KEINE Zivilsten Kampfjets fliegen, auch Herr Cruise hat da keine Ausnahmebewilligung bekommen. Er wollte ja, aber er durfte nicht. Daher wird dies wie immer so gedreht dass es aussieht als sitze er im Cockpit am Steuer.

Er ist aber sicher in richtigen Kampfjets mitgeflogen und hat alle Manöver mitgemacht, was wohl auch schon eine gute Leistung darstellt.
Achso ok. Ich dachte die hätten da bei ihm eine Ausnahme gemacht.
 
Wie den weiblichen Ghostbusters halte ich das für eine schlechte Idee, da der jeweilige James Bond in den Köpfen der Fans schon so eingebettet ist, wie er ist. Das hat auch zu den Problemen mit den Ghostbusters geführt. Die New Yorker Ghostbusters sind eben Kerle, ich fine auch, man hätte es dabei belassen und die Mädels eine Zweigstelle gründen lassen können. LA, San Francisco, Chicago, Las Vegas oder Miami, die USA haben viele schöne Großstädte und es hätte schön in den Kanon gepasst. Aber sie haben darauf gesetzt, dass der Film durch eben diese Kritik bekannt und zum Erfolg wird. Hat zum Glück nicht funktioniert. Wie man es richtig macht könnte Ghostbusters: Legacy zeigen, ich lasse mich gerne überraschen.


Ein Spinoff hat den Vorteil, dass das Original unangetastet bleibt
Ein Geschlechterwechsel ist schwierig zu verkaufen und muss mit viel Fingerspitzengefühl geschrieben werden. Dadurch entstehen auch schlechte Umsetzung des Themas.

Da es für mich kein wirklich originalen James Bond gibt ist es meiner Meinung nach sehr gut möglich den neuen Bondd als Frau zu besetzen. Eine Art Atomic Blond als Britin in der Neuzeit und das ganze einfach nur noch Bond oder 007 nennen. Da es schon mehrere Schauspieler in der Rolle gab ist höchstens die Buchvorlage als Orignal anzusehen und die wird aktuell auch kaum noch so umgesetzt wie damals. Abgesehem vom Charakter und der ist auf jedes Geschlecht übertragbar.
 
Wie wäres mit einer Deepfake / Faceswap KI für das handy. Kann nicht so schwer sein... das Teil ist ein einfacher geometrischer Körper und sollte sich einfach austauschen lassen...
 
Bitte kein Spin-Off! Die meisten die ich kenne merkt man an das sie stumpf Geld bringen sollen und kein Herz haben. Die Geschichten sind oft einfallslos und die Dialoge/Charaktere schlecht geschrieben.

Für mich ist diese Geschlechterwechsel nicht ideologisch sondern der aktuellen Zeit in der wir leben getrieben. Ob Mann oder Frau ist mir egal! Der oder die Beste soll den Job bekommen, egal ob Agent oder Schauspieler :D. Bei einer Frau sehe ich halt nochmal mehr Potential dem Charakter "James Bond" etwas mehr Tiefe zu verleihen.
Ich habe mich auch lange gegen eine Frau als Hauptdarstellerin gewehrt habe aber gesehen das es in anderen Geschichten gut bis sehr gut funktioniert. Wie das im Fall James Bond in die "Geschichte" eingepflegt wird ist natürlich schwierig. Denkbar wäre ein Neustart der Geschichte änlich wie es mit Daniel Graig als James Bond passiert es und über mehrere Filme eine zusammenhängende Geschichte erzählen. Das ist meiner Meinung nach eines der Highlights der letzten James Bond Filme. An und für sich bin ich kein Fan von Reboot bei Filmen und Spielen aber bei Bond würde das Konzept aufgrund der wechselnden Schauspieler (alle 8-12 Jahre) in der Hauptrolle anbieten.

Ich fand nicht wirklich, dass die Craig-Bonds von ihrer übergreifenden Story profitiert haben und die Einspielergebnisse sprechen auch eine andere Sprache. Das frühere Konzept mit einer zeitlosen Ausgangssituation, die für sich alleine steht, hat deutlich besser funktioniert und hatte auch keine Probleme mit Schauspielerwechseln. Bis Craig hatte kein einziger Bond so etwas wie einen Reboot nötig, weil außer Craig niemand bei Null angefangen hat. Selbst Golden Eye hat eigentlich nicht von Moore zu Brosnan übergeleitet, sondern eher von Kaltem Krieg in die 90er, von Brown zu Dench, etc.. Aber Bond war erneut einfach Bond: Doppelnull, seit Jahren im Einsatz, mit viel Erfolg beim anderen Geschlecht und wenig Sinn für die ersten beiden Silben in "Geheim"agent.

Die Neubesetzung von M würde ich auch als Zeichen deuten, dass ein Geschlechterwechsel funktionieren kann. Natürlich werden die Fans bei jeder Veränderung aufheulen, haben sie damals aber auch und solange man es nicht wegen der Veränderung macht, sondern weil man aufbauend auf dieser großes vor hat und auch liefert, würde das als "Bond" funktionieren. Probleme gäbe es nicht innerhalb des Filmlogik, eine männerverschleißende Bond könnte man sogar deutlich besser schreiben als viele der bisherigen weiblichen Rollen, die eher als Selbstzweck auftauchten. Aber das vorwiegend männlich-heterosexuelle Publikum wird sich mit einem Hauptcharakter, der auf Männer steht, schlicht nicht identifizieren können und auch die daraus resultierenden Szenen einfach nicht mögen, egal wie stimmig diese "in world" sind.

Am Ende scheitert eine Geschlechterwechsel der Hauptrolle sowieso am simpelsten Detail: Es ist Bond, James Bond. Und "James" ist eindeutig ein Männername. Das kann man praktisch nicht umdeuten und man kann den Namen auch nicht ändern.


Dann bitte auch direkt Teile der Filme aus den 80ern neu drehen.
Ist ja peinlich, wenn er da nicht die neuste Adidas Klamotten oder die neuste Uhr trägt.
Vom neusten Handy wollen wir gar nicht erst anfangen.

Keine Ahnung, aber man kann es auch übertreiben mit solchen Sachen...
Weder interessiert es mich, was für ein Handy irgendwer in einem Film nutzt, noch ob er die Uhr vom Vorjahr trägt statt dem neuesten Modell.

Es interesiert den Hersteller des Handys und den Hersteller der Uhr. Die haben einen Vertrag geschlossen, demnach der nächste Bond gegen Übernahme eines Teils der Produktionskosten ihr jeweils neuestes Produkt zeigt. Wenn der Filmproduzent den Film 1,5 Jahre verschiebt, um einen lukrativeren Kinostart hinzulegen, dann bedeutet das halt, dass neue Produkte reinmüssen. Wobei ich mich in Anbetracht der Designarmut von Smartphones ("Display mit fast nichts drum rum") und der Designkonstanz von Omega frage, ob dafür überhaupt etwas gedreht werden muss oder ob ma nicht einfach mittels CGI das Gadget im Arm/an der Hand austauschen kann. Kritischer wäre es, wenn auch die Autohersteller ihr Portfolio seitdem geändert hätten. Die Craig-Bonds waren teilweise extrem von Ford geprägt und wenn ein Charakter auf einmal aus einem SUV statt aus einer Limousine aussteigen soll oder gar andere Fahrzeuge für Action-Szenen verlangt werden, dann wird es aufwendig.
 
Dann heißt irgendwann: Geh heim Agent! Früher warst du Doppel Null. Aber jetzt nur noch dreifach Looser. (Übrigens gleich wie Lex Luther.)
 
Spannend hier. Als "alter Mann" fehlt mir in den Craig-Bonds ja so ein bisschen die britische "Snobbiness" oder Eleganz, die Moore hatte. Connery war gefühlt so zwischen Moore und Craig. Aber allen gemein war so eine gewisse "britische Klasse", die sie mitbrachten - sogar Brosnan. Das fehlt mir bei Craig; der ist eher so der "Prügel-Bond". Isoliert betrachtet funktioniert das für mich zwar einigermaßen und für neue Generationen bestimmt noch mehr, aber im Gesamtbild wirkt Craig halt eher wie der Dark Knight.

Letztlich, und das darf man auch nicht vergessen, hat sich die Erde viel weiter gedreht und früher waren Bondfilme schon wegen der exotischen Locations sehenswert. In einer globalisierten Welt, wo du (Geldmittel vorausgesetzt) in 36 Stunden überall sein kannst, verliert das natürlich seine Anziehungskraft und muss ersetzt werden. Die Rolle als Schwerenöter geht heute auch nicht mehr - ich sag nur "Holly Goodnight". Dazu kommerzialisiert sich jede Profession immer weiter; Bondfilme waren schon früh kommerzialisiert. Craig kriegt sein vieles Geld ja nicht nur für das schauspielerische Talent, sondern für seine Marketingwirkung, wenn er eine Omega 5 Sekunden hochhält. Das kaufen dann wieder Leute mit Geld; Leute mit Geschmack kaufen eine Jaeger. ?
 
Dank der langen Bond-Pause komme ich immer noch gut mit meinem Xperia Z5 Compact (Spectre Edition) aus.

Die sollen sich mit dem neuen Film also gerne noch Zeit lassen, spart Geld. ;-)
 
Hätte sich Ian Flemming doch damals bloß einen geschlechterneutralen Vornamen einfallen lassen...

"Mein name ist Bond, Kim Bond" :ugly:
Wäre mit der Kronkolonie Hongkong auch kein problem gewesen :D

Ich fand nicht wirklich, dass die Craig-Bonds von ihrer übergreifenden Story profitiert haben und die Einspielergebnisse sprechen auch eine andere Sprache. Das frühere Konzept mit einer zeitlosen Ausgangssituation, die für sich alleine steht, hat deutlich besser funktioniert und hatte auch keine Probleme mit Schauspielerwechseln. Bis Craig hatte kein einziger Bond so etwas wie einen Reboot nötig, weil außer Craig niemand bei Null angefangen hat. Selbst Golden Eye hat eigentlich nicht von Moore zu Brosnan übergeleitet, sondern eher von Kaltem Krieg in die 90er, von Brown zu Dench, etc.. Aber Bond war erneut einfach Bond: Doppelnull, seit Jahren im Einsatz, mit viel Erfolg beim anderen Geschlecht und wenig Sinn für die ersten beiden Silben in "Geheim"agent.

Die Neubesetzung von M würde ich auch als Zeichen deuten, dass ein Geschlechterwechsel funktionieren kann. Natürlich werden die Fans bei jeder Veränderung aufheulen, haben sie damals aber auch und solange man es nicht wegen der Veränderung macht, sondern weil man aufbauend auf dieser großes vor hat und auch liefert, würde das als "Bond" funktionieren. Probleme gäbe es nicht innerhalb des Filmlogik, eine männerverschleißende Bond könnte man sogar deutlich besser schreiben als viele der bisherigen weiblichen Rollen, die eher als Selbstzweck auftauchten. Aber das vorwiegend männlich-heterosexuelle Publikum wird sich mit einem Hauptcharakter, der auf Männer steht, schlicht nicht identifizieren können und auch die daraus resultierenden Szenen einfach nicht mögen, egal wie stimmig diese "in world" sind.

Am Ende scheitert eine Geschlechterwechsel der Hauptrolle sowieso am simpelsten Detail: Es ist Bond, James Bond. Und "James" ist eindeutig ein Männername. Das kann man praktisch nicht umdeuten und man kann den Namen auch nicht ändern.
Ich als herterosexueller Mann kann es gut verkraften wenn eine junge und hübsce Frau verkörpert. Da gehen 2 Stunden Film vielleicht noch schneller rum weil es immer was zu schauen gibt :D

Ich denke man sollte auch als Fan offen für neue Ideen seitens der Produzenten sein. Die Buchvorlagen entspringen einer anderen Zeit und eine Adaption in die 20er Jahre des 21. jahrhunderts sollte keine Tabuthemen beinhalten. Versuch macht kluch :D
 
Ich halte es nicht für unwahrscheinlich, dass der nächste Bond eine Frau ist; Craig ist ja durch. Es sei denn, sie bieten ihm nun 100 Mille. Barbara Broccoli, die Hüterin des Grals, wird sicher gefragt sein, einen guten Übergang zu finden. Daran scheitert es meistens. Es wird selten akzeptiert, dass man nun dies oder das sieht, weil das nun so sein muss. Clever wäre es gewesen, in Bond 25 schon einen Übergang einzubauen, anstatt den kalten Reboot in 5 Jahren zu vollziehen. An der Stelle würde ich die Marke auf 007 umstellen und der Dame einen eigenen Namen zugestehen... eine Art Kim Wexler? Es wird garantiert Geburtsschmerzen geben - man stelle sich vor, ein neuer Indiana Jones ist eine Diana Jones. Die Rolle ist schon extrem mit Harrison Ford verknüpft. Rambo anyone? ?
 
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