Blackouts in Europa? Mobilfunknetzbetreiber rechnen mit Ausfällen

Die Strompreise sind einem "Fehler" im Mechanismus (Merit-Order) der Strompreisbildung geschuldet, wobei dieser auf der naiven Annahme aufbaut, dass fossile Energieträger immer ungefähr gleich günstig bleiben. Eigentlich ist dieses Prinzip dazu gedacht Anbieter günstigen Stroms (Regenrative) zu belohnen indem sie höhere Preise für ihren günstigen Strom aufrufen können, gleichzeitig aber die teureren Fossilen als Regelleistung nicht aus dem Markt zu drängen solange sie noch benötigt werden, weshalb sich der Preis nach dem teuersten fossilen Energieträger richtet. Das funktioniert allerdings nur solange, wie alle fossilien Energieträger ungefähr den selben niedrigen Preis haben. Tanzt nun einer aus der Reihe, kollabiert das gesamte Modell, wie an aktuell live miterleben kann.
Eine Nachregulierung bzw. Korrektur wäre hier definitiv eher Kurz- als Langfrisitg angebracht. Aktuell schwanken die Preise für die MWh an der Börse z.T. von 2€ Mittags (wenn sehr viel Solar- und Windstrom verfügbar ist, sodass die Stromerzeugung durch Gas soweit gedrosselt wird, dass sie vernachlässigbar wird) bis fast 600€ Abends/Nachts, also einer Differenz von 30.000% innerhalb von 12 Stunden! :ugly:




Strompreisbildung nach dem Mechanismus im Jahr 2022:


Für weitere Informationen empfehle ich die Quelle der Bilder: https://www.spektrum.de/news/merit-order-prinzip-warum-der-strompreis-nach-oben-schnellt/2051949
Es wird immer von fossilen Energieträgern gesprochen. Dabei könnte man nur Torf evtl. dort einordnen:

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In diesem Video wird logisch erklärt, dass Öl, Kohle und Gas dieses nicht sind.
Diese Brennstoffe, wie das obige Video aussagt, sind auch keineswegs endlich. Sondern vereinfacht gesagt, sie entstehen in erdinneren Prozessen immer wieder neu.
Diese Preispolitik die damit gemacht wird ist so nicht nachzuvollziehen. Die Politik richtet sich teils auf zwei Standfüßen aus, die u.a auf dieser endlichkeits Theorie fußt.
Huhu, es wird alles knapp schnell schnell wir brauchen etwas anderes.
Das andere sind z.B. Windräder oder Batterien. Diese entstehen ja auch aus Stoffen, die wirklich endlich sind, nämlich u.a. aus seltene Erden und oder Edelmetallen.
Wenn man sieht was ein Windrad an Materiallen braucht, und auch nicht unendlich hält, denke ich auch das es problematisch sein kann. (nicht immer benutzbar)
Der zweite Standfuß ist die Schädlichkeit dieser Brennstoffe.
Hallo wach werden. Die Politik setzte damals auf Holz als Brennstoff. Nach langer langer Zeit, nämlich heute, kam man dann darauf, dass viel mehr Stickoxide und Feinstaub bei der Verbrennung entsteht, als bei Öl oder Gas.
Das haben wir als Heizungsbauer und Schornsteinfeger damals schon gesehen.
Mal sehen wo die Reise uns noch hinführt, nämlich im Moment zu Batterien und Wärmepumpen.
Wärmepumpen in Neubauten oki, aber wer hat in einem Altbau schon die Heizflächen um niedrige Vorlauftemps zu fahren, so muss man wieder teuer umbauen, uns so greift schon wieder der Materialmangel und Fachkräftemangel.
Was sich durchsetzen könnte, wären evtl. heizbare Tapeten. Die auf 40 Grad aufheizen mit wenig Strom. Das würde aber die Heizungsindustrie evtl. stark einschränken.
Anstatt alle an einem Strang zu ziehen, arbeiten alle an ihrem eigenen Süppchen.

Aber dieser Mann hat seine eigene leckere Suppe:

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Der fährt mit 1 Liter Dreckwasser mit seinem Motorrad weite Strecken, autark benzinunabhängig.

Alles Beispiele die einen nachdenklich stimmen.
So muß jeder für sich entscheiden, was er glaubt oder was für ihn richtig ist. :-D
Um uns herum sind auch nicht sonderlich viele Länder die eine so starke Industrie haben, die so abhängig von billigen Gas ist, wie wir. Das ist jetzt nicht die Schuld der heutigen Ampelkoalition.
Nein, das sagt auch keiner. Sie haben es aber in der Hand es zu verbessern. Alle ziehen nicht am selben Strang, deshalb wird die Regierung meiner Meinung nach auch nicht die volle Zeit noch regieren. Der Volksdruck wächst, interen Streitigkeiten usw. tuen ihr übriges.
 
Zuletzt bearbeitet:
In diesem Video wird logisch erklärt, dass Öl, Kohle und Gas dieses nicht sind.
Es wird logisch erklärt, von einem als Klimaverschwörungstheoretiker bekannten Typen, der sich auf eine widerlegte Theorie von dem Astrophysiker Thomas Gold beruft und obendrein nur Architekt war. :lol:

Dem muss man einfach glauben, denn der rest der wissenschaftlichen Welt ist entweder dumm oder es ist eine riesige Verschwörung!

Aber wenn man mal annimt, dass seine These wahr wäre, was genau würde uns das nützen? Die ganzen Treibhausgase, die wir dann noch mehr in die Atmosphäre blasen würden, würden unseren Planten fixer in einen unbewohnbaren Planeten verwandeln als man "Klimaleugner" sagen kann. ;)
 
Beispiel: Es wird jetzt schon diskutiert, dass der Preisdeckel dazu führen könnte, dass die Gaslieferstaaten weniger nicht mehr nach Deutschland oder die EU liefern, weil sie woanders bessere Preise bekommen - und damit der Preis weiter steigt, was für den Staat irgendwann nicht mehr zu kompensieren ist.
Das wird genau so kommen.
Preisdeckel haben in der Geschichte noch NIEMALS funktioniert wenn der Grund für die hohen Preise Angebotsknappheit war (wie jetzt bei Gas).
Da der Mensch aber aus der Geschichte nichts lernt mache wir den selben Quark jetzt nochmal und erwarten ein anderes Ergebnis. Und wenns dann scheitert konnte das vorher ja keiner Ahnen. :ka:

Das einzge was aktuell hilft ist ANGEBOTSAUSWEITUNG. Das beseitigt die Problemursache und ist nicht nur Symptomdoktern. Das bedeutet ja, AKWs rennen lassen, Merit-System kippen, Fracking in Deutschland und Gott bewahre Stromtrassen und Windtürme in Bayern. Braun- und Steinkohlebergbau und Verstromung. All das, wo der deutsche Energiewendenpolitiker Schlaganfälle bekommt ist nötig wenn man in einer Krise ist (fürs Protokoll: Ich mag das auch nicht aber im Notfall muss man eben von der Ideologie weg). Nur ists offenbar noch nicht schlimm genug dass mans einsieht - die Einsicht kommt dann wie üblich wieder zu spät.
 
Da stimme ich dir zu, nur ist das Hochfahren von lange runtergefahrene AKWs nicht so einfach. Die müssen Monate vorher in die korrekte Anlaufphase gebracht werden.
Wer sagt das?
Man kann allerdings nicht Anfahren, wenn die Zusatzaggregate abgebaut sind.

Habeck dachte wohl, man könnte ja ein AKW in kurzer Zeit wieder hoch fahren.
Das hat immer drei Tage gedauert, egal ob Siedewasser- oder Druckwassereaktor.

Ohne Supergau zu verursachen unmöglich.:ugly:
Es gibt keinen Super-GAU.
 
In diesem Video wird logisch erklärt, dass Öl, Kohle und Gas dieses nicht sind.
Diese Brennstoffe, wie das obige Video aussagt, sind auch keineswegs endlich. Sondern vereinfacht gesagt, sie entstehen in erdinneren Prozessen immer wieder neu.
Ich glaube, der Typ hat keine Ahnung, wie fossile Brennstoffe überhaupt entstehen.
Der Name sagt es ja schon -- fossil.
Durch geologische Prozesse wurden aus pflanzlichen und tierischen Abbauprodukten Kohle, Torf und Öl. Dieses Prozess dauert sehr lange. Wofür die Erde mehrere Millionen Jahre gebraucht hatte, verfeuern wir in einem Jahr. Es wird also irgendwann der Punkt kommen, an dem die Förderung die Kosten übersteigen.
 
Einen 30 Jahre, Gott ist das schon lange her, alten Vissmann-Kessel.
Niedertemperatur-Graugusskessel Baujahr 1991. Ja, es ist nur Heizwert (und damit bei rund 94% Effizienz Ende die ich aber tatsächlich fast erreiche) aber im Gegensatz zu modernen Geräten hat das DIng einen Riesenvorteil: Er ist praktisch unzerstörbar bei korrekter Nutzung. Der läuft jetzt seit über 30 Jahren ohne ein einziges Problem und sieht praktisch aus wie neu - ich kehre da alle 2-3 Jahre ein bisschen Rückstand raus, machn neuen Ölfilter rein und das wars. Wartungskosten fast Null, Reparaturkosten in 30 Jahren 1x 200€ für ne neue (analoge^^) Regeleinheit.

Und diese Heizungsart hat in der aktuellen Krise um zum Thema zu kommen einen entscheidenden Vorteil: Ich kann große Energiemengen speichern und bin nicht darauf angewiesen dass Strom oder Gas fließt. Ich hab mir als der Verrückte Russe den Krieg begonnen hat spontan 4000L Öl in den Keller geparkt was reicht um je nach Klima bis ca. Weihnachten 2023 autark zu sein was Wärme angeht (so ne anderthalbe Heizperiode geht mit vollen Tanks). In der Hoffnung, dass die Energiekrise bis dahin etwas gedämpft wurde.
 
im Gegensatz zu modernen Geräten hat das DIng einen Riesenvorteil: Er ist praktisch unzerstörbar bei korrekter Nutzung.
Richtig.
Meiner ist Einbaujahr 1992, ob es das produktionsdatum ist, weiß ich nicht.
Gewechselt hab ich nur die Umwälzpumpe, die hat etwas mehr Strom gezogen, einen Ausgleichsbehälter und das Überdruckventil.

Der läuft jetzt seit über 30 Jahren ohne ein einziges Problem und sieht praktisch aus wie neu
Meiner auch.

Wartungskosten fast Null, Reparaturkosten in 30 Jahren 1x 200€ für ne neue (analoge^^) Regeleinheit.
Meine Uhr ist defekt, die soll der Klempner mal tauschen.

Und diese Heizungsart hat in der aktuellen Krise um zum Thema zu kommen einen entscheidenden Vorteil: Ich kann große Energiemengen speichern und bin nicht darauf angewiesen dass Strom oder Gas fließt.
Ja, man hat einige Vorteile.
Leider war das Öl zum Tankzeitpunkt sehr teuer, aber viel billiger wir das nicht mehr, denke ich.
 
Ich habe auch Photovoltaik und Solarthermi auf dem Dach aber das wird mich nur kurz über Wasser halten...
Sollte jedem bewust sein.
Naja also sry wenn ich das verallgemeinere aber wenn Gas nicht fließt, haben wir andere Sorgen ausser das Heizen.
Essen wird knapp, medizinische Versorgung wird schwierig da Material fehlt die doch durch hochenergetische Maßnahmen produziert werden, Säuchen breiten sich aus, weil Kläranlagen die chemischen Mittel fehlen....
Und vieles anderes mehr die wir uns im Moment nicht bewust sind.
Hoffen wir alle das es sich doch zum guten entwickelt.
 
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