Shooter technisch kein meilenstein aber von der story her sehr gut. Und das war halt das wichtigste. Npcs abballern können wir im jedem Spiel, aber eine gute Geschichte findet man heutzutage nur noch selten.
Gerade die Story empfand ich als Schwachpunkt von Infinite, weil einzelne Charaktere nicht so gut ausgearbeitet wurden und die Rassismus Thematik auch nicht gut rüber kam. Bis auf 1-2 Szenen hat man den Rassismus nicht gefühlt und fühlte sich mehr wie eine 2 Klassen Gesellschaft an die in den Bürgerkrieg stürzt wo beide Seiten aber unsympathisch sind.
Da hat mit der erste Teil deutlich besser gefallen, weil man an jeder Ecke die Hauptthematik gespürt hat. Was passiert wenn es keine Regeln gibt? Hast Erklärungen dafür warum es Plasmide überhaupt gibt und warum es welches Plasmid gibt. Charaktere werden über Tonbänder eingeführt und klingen erstmal normal und von Tonband zu Tonband lernt man die besser kennen und merkt immer mehr wie sie abdrehen, weil sie immer weiter versuchen die Grenzen zu erreichen die es aber nicht gibt.
All das fehlt in Infinite. Es gibt nicht die kleinen Charaktertwists oder interessante Charaktere. Themen wrden nur angeschnitten aber nicht vertieft begutachtet.