So schön das klingt, aber damit ist immer noch nicht das eklatante Problem der Endlagerung gelöst. Bis heute gibt es keinen Ort auf der Welt, wo radioaktiver Müll entgültig gelagert werden kann. Und wir reden hier ja nicht über einen überschaubaren Zeitraum von vllt mehreren Hundert Jahren. Entscheident ist ja, dass die Lagerung bestenfalls noch 2-3 Jhd. finanziert und kontrolliert wird und danach "aus den Augen, aus den Sinn"! Nur braucht der Müll mehrere tausende Jahre um die Strahlung abzubauen. Entsprechend stabil und sicher muss dieser Ort sein und den gibt es nicht, plöde Mutter Erde mit ihren Erdplattenverschiebungen und plöde Erosion.
Und vor allem, wer soll das alles letztendlich warten? Hab ich nicht letztens mal gelesen, dass es jetzt schon viel zu wenig qualifiziertes Personal für die jetzigen AKWs gibt?
Schön finde ich bei Atomkraft zudem den Vergleich, dass man auch kein Flugzeug startet, wenn noch keine Landebahn gebaut wurde.
Entscheidend wird aber auch hier sein, dass alle, die sich dafür verantwortlich zeigen, die Auswirkungen ihrer Taten nicht mehr erleben werden. Nach mir die Sinnflut.