Bautagebuch: DIY-Stereoverstärker

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Also jetzt hier nach längere Zeit mal wieder ein Update. Nachdem jetzt überall wieder die vorweihnachtlichen Aktivitäten losgehen hatte ich zwischendrin leider nicht ganz so viel Zeit, als das sich ein Update gelohnt hätte. Außerdem musste ich ja auch noch auf ein paar Teile warten.

Fangen wir also erstmal mit den "Neuankömmlingen" an.



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Zuersteinmal habe ich jetzt die ganzen Buchsen , Schalter und Knöpfe da. Aber auch ein geschirmtes Eingangskabel darf nicht fehlen.
Hier muss ich übrigens zugeben, dass es gar nicht so leicht ist hübsche Drehregler ohne Markierung in einer passenden Größe zu finden. :schief:



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Außerdem hab ich meinen Phonovorverstärker glaube ich noch nicht hergezeigt.



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Hier sind dann noch die fehlenden Trafos.



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Und so wird nun die Front aussehen. Die CAD-Zeichnung kann ich bei Interesse dann auch nachreichen. Sofern der Mann an der Fräse nächste Woche wieder da ist sollte das dann auch entsprechend schnell fertiggestellt werden. Die Endstufe selber übernimmt dabei das Design der Vorstufe, also bis auf die Drehregler und das Display natürlich.



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Hier bin ich dann auch endlich zum selektieren der Transistoren gekommen. Verwendet habe ich ein Multimeter, bei dem der entsprechende Eingang offensichtlich keinen Wackler hat.
Das selektieren selber hat relativ problemlos geklappt, wobei die N5401er im Vergleich zu den N5551ern wesentlich zickiger waren, was das Handling angeht. Musste ich dort noch recht lange auf einen stabilen Wert warten ging dies bei den N5551ern wirklich sehr schnell. Genau umgekehrt wars dann aber bei der Streuung (links die N5551, rechts die N5401). Die N5551er hatten sogar noch etwa 10 Stück die gar nicht mehr im "Erwartungsbereich" waren und deswegen gerade irgendwo abseits rumlagen.
 
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Schönes Projekt! Ich habe die Symasyms auch schon gebaut. Das war damals die 1. Generation unmittelbar nach der Vorstellung in der Klang+Ton abgewickelt über das Analog Forum. Die stehen jetzt als Monos im Kinderzimmer meines Großen. Sind tolle Endstufen fürs Geld und wie du schon sagst super dokumentiert.

Bei der Vorstufe hätte ich es an deiner Stelle mal mit ner passiven Lösung probiert. Wenn man da ein bißle aufpasst mit den Impedanzen der angeschlossenen Teile gibt es nichts besseres. Meine Wohnzimmeranlage spielt damit wesentlich besser auf, als meine vorhige Lösung mit ner TagMcLaren Vorstufe. Miss doch mal die Impedanzen der beteiligten Geräte und deiner Kabel (die hier eine große Rolle spielen), dann kannst du es einfach ausprobieren und der Aufwand wird kleiner, der Signalweg kürzer und der Klang für gewöhnlich besser.
 
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Danke für den Tipp, ich werd dann wenn alles läuft mal testen, wie es besser klingt.
 
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So, nach geschlagenen 2 Wochen bin ich auch mal wieder zum Basteln gekommen. Und nachdem ich die Woche auch keine Uni mehr habe könnte ich alles womöglich noch vor Weihnachten fertig bekommen :D

Nachdem ich also am Freitag Nachmittag nichts mehr zu tun hatte, habe ich mich erstmal daran gemacht die Befestugung für die Platinen zu machen.

Also erstmal alles hingelegt und mit einem Stift die Löcher der Platinen übertragen.
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Zu meiner Schande muss ich einegstehen, dass es mir zu aufwendig war jetzt nochmal eine neue Grundplatte zu besoren, also gings mit dem Bohrer einfach durch die Gehäuse Unterseite. Aber wer schaut sich schon die Unterseite an :schief:
Außerdem macht das ganze trotzdem noch einen recht ordentlichen Eindruck .
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Das Ergebnis sah dann ein paar Minuten später so aus.
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Also schnell wieder alles hergeholt und siehe da, es passt.
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So ein paar andere Dinge gabs aber antürlich auch noch zu tun. zB musste ich für die Vorstufe noch die Trafos auf Platinen löten und noch 2 Gleichrichter anbringen.
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Heute hab ich dann auch noch die Anschlüsse hinten angebracht.
Das Markieren war etwas geduldraubend, da man ständig irgednwo abgerutscht ist und es dann wieder krumm war...
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Ich glaube aber am Ende ist es Trotzdem ganz gut geworden :D
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Für morgen steht dann auch noch einiges auf der To-Do-Liste. Morgens werden endlich mal die Frontplatten gefräßt. Je nachdem wann ich dann wieder daheim bin werde ich wohl auch gleich moch die Verkabelung fertig machen. WIe das am Wochenende halt so ist haben mir die natürlich wieder ein paar KlLeinigkeiten gefehlt. Zwei Nylonschrauben, Isoliermaterial und etwas Schrumpfschlauch in der passenden Größe wollten sich einfach nicht mehr finden lassen. Wahrscheinlich taucht das Zeug auf sobald ich was gekauft habe :schief:
Und natürlich war auch kein Gewindeschneider für die Kühlkörper aufzufinden. Der 6er wäre am Ende wohl doch etwas zuviel des Guten gewesen und der einzige Händler der bei uns welche < 3 verkauft hat natürlich um 12 dicht gemacht. :ugly:

Mal schauen ob ich mich dann am Montag auch gleich noch um 2 neue OP-Amps kümmern werde (Wer Tipps hat, nur her damit!). Außerdem brauch ich endlich mal etwas Muße um die Software vom Biino noch an meine Vorstellungen anzupassen...

Zeitlich plane ich Mo/Di alles fertig aufzubauen und dann entweder Abends oder am Mittwoch mal einen Funktionscheck zu machen.
 
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So, jetzt bin ich doch schon ganz schön hinterm Zeitplan, aber leider hab ich vor Weihnachten nix mehr gefräßt bekommen und das Projekt lag deswegn relativ still. Eventuell ist das Gehäuse dann nach Dreikönig endlich soweit...
Damits aber zumindest ein wenig was zu vermelöden gibt habe ich gestern soweie heute noch ein paar Sachen gemacht.

Da hätten wir also folgendes

Ich hab ein paar Anschlüsse gelöhtet:
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Dann habe ich außerdem noch die Transistoren isoliert. Hier mal exemplarisch die Endtransistoren.
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Und hier war ich dann auch schon beim Ruhestromeinstellen, 24mV sollen es sein und bis jetzt passen die auch ganz gut. In 2h kontrolliere ich nochmal ob sich da was getan hat.
Dazu habe ich natürlich erstmal die Stromversorgung angeklemmt und Kühler montiert. Anschließend wurde mit einem Stückchen Draht der Signaleingang gebrückt. Nachdem man an die Beinchen der Transistoren ausgesprochen Mies hinkommt habe ich zudem noch 2 Drähte an die entsprechenden Beinchen gelötet.
Bevors ans Einschalten geht wird das Poti erstmal voll nach rechts gedreht, so dass später quasi kein Strom fließt. Beim einstellen wird dann vorsichtig nach links gedreht, bis man die gewünschte Voltzahl erreicht hat.
Zusammengenommen sieht das ganze dann etwa so aus:
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Rein theoretisch müsste ich auch noch irgendwo Bilder vom Bohren der Kühlkörper haben, wo genau ist mir aber leider gerade ein Rätsel. Jedenfalls war das fast das nervigste an der ganzen Geschichte bisher... Bei der Sache haben sich nämlich gleich zwei Bohrer und ein Gewindeschneider verabschiedet :wall:


Zu der Kostenfrage

Hier mal die ca. Angaben
Gehäuse: 100€
Platinen: 60€
Bauteile : 170€
Trafos: 100€
Buchsen/Schalter: 50€

Einsparpotential wären hier sicher noch die Trafos und das Gehäuse mit je 50€. Wenn man sich außerdem noch sagt man braucht weder einen Phonopre noch einen Puffer lassen sich sicher auch nochmal 70€ sparen.
Wobei man sagen muss, dass das "Drumherum" einen Großteil der Kosten ausmacht. Die Enstufen selber sind da fast das billigste.
 
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So, Intresse ist zwar wohl nichtmehr soviel da aber das liegt vielleicht auch ein wenig an mir. Nachdems jetzt ewig nicht mehr weiterging gebe ich aber doch nochmal ein Update raus bevpr ein Schlussbericht kommt.

Also es hat sich alles ganz schön verzögert, hauptsächlich liegt es daran, dass ich immer noch (!!!) keine Frontplatten habe. Die CnC ist halt einfach zu belastet, als dass aktuell Privataufträge dazwischen geschoben werden könnten, vorallem da das programmieren/fräßen wohl auch etwas mehr Zeit brauchen würde als ich ursprünglich gedacht hatte. Bevor ich jetzt noch länger warte habe ich das also doch in fremde Hände gegeben, ich hoffe mal, die Platten kommen noch vorm Skiurlaub :schief:.

Aber zurück zum Thema ich wollte euch ja etwas Fortschritt zeigen, leider sind die Bilder etwas spärlich, da ich wegen der Frontplatten zu genervt war um auch noch Bilder zu machen :(.


Der Einfachheit halber und auch weils mir lokal keiner wirklich billiger machen wird landen die Platten jetzt bei Schaeffer. Die haben immerhin auch ein SEHR benutzerfreundliches Tool um solche Aufträge zu erstellen. Das einzig ärgerliche am Zeichnen war, dass der Hersteller meines Displays einfach nicht in der Lage ist zumindest halbwegs passende Maßzeichnungen mitzuliefern. Hier habt ihr dann mal die Zusammenfassung meiner Bemühungen. Außerdem kann man das Design denke ich ganz gut erkennen :D
Unbenannt.png


Ansonsten ahbe ich mich natürlich noch mit der Verkabelung beschäftigt. Die Moral vom verkabeln ist definitv, dass wir zu wenig Schrumpfschlauch im Hause haben und der Baumarkt einfach nur überteuert ist und sowieso nicht ds richtige hat. Aber wozu hat man Amazon prime, wenn nicht um sich schnell noch am Freitag Nachmittag was für Smastag zu bestellen. Jetzt hab ich für die Hälfte des Baumarktpreises ungefähr die 10fache Menge an Schlauch rumliegen und muss mir wahrscheinlich in der Zukunft nie mehr sorgen um Isolierungen machen. Als Verdrahtung habe ich im übrigen ganz simples geschirmtes Mikrofonkabel verwendet.

Halbwegs fachmännisch angewendet wird dann die folgende Verkabelung der Eingänge daraus:
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Etwas gröber ist natürlich die Verkabelung für die Lautsprecheranschlüsse und den Strom. Für ersteres habe ich 2,5mm² Kupferlitze verwendet, davon liegt seit dem Lautsprecherbau eh noch massenhaft rum. Gleiches gilt für die noch gefühlt 50m Stromkabel die hier noch rumliegen.
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Auch wenn mans eventuell nicht sieht aber was an die Schutzmasse muss ist natürlich angeschlossen, der Massepunkt ist aber bei beiden Teilen etwas versteckt und deswegen eher schlecht sichtbar.
Wer aufgepasst hat wird merken, dass die Farbwahl der Verkabelungen nicht ganz Konsequent ist, da aber außer mir da eh niemand mehr reinschaut ist mir das recht egal. Der Mechatroinker und der E-Techniker hams immerhin durchgehen lassen und ihr ok gegeben. :schief:
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Wer scharfe Augen hat, hat vielleicht auch gemerkt, dass ich die Eingangskondensatoren des Endverstärkers getauscht habe, die lagen netterweise noch von einem Lautsprecherprojekt hier rum. Obs das wirklich braucht kann ich zwar schlecht beurteilen aber mein Gewissen beruhigen die MKPs zumindest ein wenig.
Wer noch schärfere Augen hat erkennt vielleicht sogar, dass in den Puffern statt OPA134 jetzt LME49710 sitzen. Die sind für den Spottpreis den sie kosten neulich mal zusammen mit ein paar 49720ern im einkaufskorb gelandet. Im Betrieb wird ja eh dauernd bei den passenden Händlern bestellt. Letztere machen sich in meiner Xonar STX übrigens durchaus positiv bemerkbar, für die 5 (?) € sicher nicht die schlechteste Wahl.
Um noch weiter beim Thema OPVs und deren Verwendung zu bleiben, es ist schon eine Schandtat, was manche Unternehmen an Schaltplänen ins Netz stellen. Der für die Puffer ist nämlich unter aller Sau. Zum Glück ist er so einfach, dass man ihn wieder rekonstruieren kann. Wollte ja schließlich wissen, in was für ne Schaltung die Teile überhaupt kommen und ob die Neuen dort halbwegs stabil laufen könnten.

Nachdem mir grade dieses Bild noch in die Finger gekommen ist nochmal kurz der Rückgriff in Richtung Gehäusebau.
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Nachdem schon keine Zeit zum Fräsen war konnte ich zumindest ein paar Eingangsnamen gravieren.
Am Rande noch zum Thema Buchsen: beim Einbauen und vorallem Ausrichten ist eine dritte oder vierte Hand übrigens sehr nützlich. Gleiches gilt übrigens auch fürs Bohren, einmal nicht aufgepasst und schon hat ein Abstand nicht gepasst. Ich hab aber beschlossen, dass das ja den Charme von was Selbstgebautem ausmacht:ugly:. Nochmal ne Rückplatte kauf ich jedenfalls defnitv nicht :daumen2:.



Und jetzt kommen wir noch schnell zu meinem kleinen Meisterwerk von Displaykunst. Im übrigen hier noch mein Dank an den Softwareentwickler, der mir rasend schnell auf meine Frage bezüglich der verwendeten Bibliotheken geantwortet hat :daumen:

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Wer mal mit dem Bild rechts vergleicht merkt schnell, dass es bei mir etwas anders aussieht als beim Entwickler. Ursprünglich wollte ich links groß die Kürzel wie hinten an den Eingängen haben, da da aber das Display Richtung Customzeichen schlapp macht (:wall:) ists doch etwas anders geworden. Ich schmeiße schweren Herzens die schönen großen Zahlen von Birger über den Haufen und schreibe alles klein und mittig hin. Dafür sind zumindest die Eingangsnamen jetzt ausgeschrieben.

Aber halt, das war noch nicht alles, statt einer schnöden Lautstärkestufe habe ich es so programmiert, dass die Signaldämpfung in dB angegeben wird. Ein paar Dinge wollen mir innerhalb der Änderungen an der Software zwar immernoch nicht recht klar sein, aber immerhin funktioniert alles (obwohls unter der Oberfläche teils doch etwas stümperhaft gemacht ist und ich das später sicher nochmal etwas ordentlicher gestalten werde).
Hier das vor ner Stunde programmierte Ergebnis:
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Programmiert hab ich das ganz mit der Arduino Software und nem 5€ Programmer von ebay. Wer mir erklären kann, wieso ich mit aktiviertem Fastboot die Treibersignaturüberprüfung nicht ausschalten kann weil das Menü einfach nicht reagiert :what: soll dies bitte tun, mich würds echt interessieren!



Ach ja, ich hoffe der Beitrag ist halbwegs leserlich (ich werde um die Uhrzeit manchmal doch etwas schlampig, was sowas angeht), wenn nein wartet bis ich morgen nochmal in Ruhe drüber gelesen habe :)
 
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Lese still mit. Find dein Projekt klasse. Und habe nach wie vor die Hoffnung, sowas vielleicht in 2025 (wenn dann endlich die Freizeit ausreicht) selber nachbauen zu können :ugly:

Also kopf Hoch, Interesse ist nach wie vor da. Bin gespannt was aus den Frontplatten wird...
 
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Nachdem ich gestern vom Urlaub wieder gekommen bin haben erfreulicher Weise zwei Pakete auf mich gewartet. Zum einen meine beiden Frontplatten, zum anderen etwas Plexiglas.

Die Frontplatten haben insgesamt 5 Arbeitstage (plus Hinversand gebraucht). Wie ich finde eigentlich recht schnell. An der Qualität selber kann ich auch nichts aussetzen. Alles ist so gefräst wie ich es haben wollte und auf der Oberfläche sind auch keine Kratzer oder sonstwas zu erkennen. Hier mal exemplarisch die Platte für den Vorverstärker von beiden Seiten:
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Ein kleines Problem gab es aber dann leider doch noch. das Display hat erstmal nicht ganz reingepasst. Anscheinend haben sich da die Fertigungstoleranzen jeweil.s perfekt getroffen. Es war allerdings wirklich so wenig, dass es nach weniger als 5min feilen perfekt gepasst hat :daumen: Alle anderen Teile passen auch ohne weitere Bearbeitung perfekt zusammen.
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Und weil wie schon grade beim Display waren gibts von der jetzt fertigen Einheit noch ein Zusatzbildchen.
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Im Endeffekt ist nichts weiter geschehen, als dass ich mal den IR-Empfänger angelötet habe. Der passt dann genau in die Aussparung, die man in der Platte sieht und die Kabel haben noch genug Platz, um unter der Platine nach draußen geleitet zu werden.

Ich ahbe jetzt schonmal das "einfache" Frontteil zusammengesetzt. Sieht wie ich finde eigentlich recht schick aus. Ursprünglich wollte ich ja den Zierstreifen noch einfärben, wahrschienlich werde ich das jetzt aber doch sein lassen, der sieht auch ungefärbt ganz schick aus.
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Das anschrauben vom Frontpanel hat sich im übrigen als gar nicht so einfach rausgestellt. Wenn der ganze Rest schon verbaut ist hat man nämlich kaum eine Chance an die Schrauben zu kommen. Aber zum Glück kann man ja die Seitenteile wieder abschrauben, das erleichtert einem das Verschrauben wirklich ungemein. Alternativ einfach erst das Gehäuse fertig machen, bevor man das Innenleben einsetzt.

Hier hab ich dann das zweite Teil auch nochmal passend dazugestellt, sieht finde ich echt schick aus.
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Den Rest werde ich dann wohl morgen fertig machen. Das Plexi fürs Display muss noch geschnitten werden und ein bischen schwarzer Hintergrund fehlt auch noch, bevor ich die Vorstufe vollenden kann. Dann werd ich auch mal alles einem Hörtest unterziehen. Bis jetzt habe ich mich nämlich noch zurückgehalten :D
 
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So, jetzt gehts hier auch mal wieder weiter, wie ihr unschwer erkennen könnt wurde so schnell nix draus mit ausprobieren. Hauptgrund war ein Gewinde, dass ich in der Frontplatte vergessen hatte. Wer hat auch schon nen M7x0,75 Gewindeschneider daheim :klatsch: Naja anscheinend hats der Betrieb auch nicht, und der Händler mit Auswahl um die Ecke muss es erst bestellen. Des hat dann toller Weise anstatt 1-2 Tagen auch eher 8 gedauert:daumen2:. Naja die beiden Gewinde sind jetzt drin und ich hab somit auch endlich meine beiden Drehknöpfe befestigen können.
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Ist im endeffekt ganz simpel gelöst. Regler 2 Umdrehungen reingeschraubt und mit Mutter und Scheibe gekontert.


Ist soweit auch gesamt ganz gut geworden, also ab zum letzten Testen aufgebaut. Sieht alles wirklich sehr schick aus. Ich behaupte mal wer nicht ganz egnau hinschaut könnte das auch für gekauft halten :daumen:
12345.JPG (ich bitte die Drehung zu entschuldigen, habs jetzt schon 3mal versucht zu ändern aber es will einfach nicht :wall:)


Und was erwartet mich nun beim Test an der Testanlage? Stille. Ich drehe an den Knöpfen, nichts. Ich überprüfe die Kabel, nichts. Das Handy spielt auch wirklich ab? Natürlich tut es das. Wäre ja auch zu schön gewesen. Aber was wäre ein Selbstbau auch ohne irgendwelche Technikprobleme :ugly:

Erstmal schaun, an wem liegts? Handy direkt an die Endstufe und es tönt, daher muss es wohl die Vorstufe sein. Also Aufschrauben: Erstmal Sichtkontrolle, eventuell ist da ja was offensichtlichesFaul und Tatsache einmal ist Signal und Masse vertauscht. Also erstmal umstecken. Beim Testen hat das aber dann leider auch keinen Unterschied gemacht. Also schauen wir mal genauer hin. Kabel durchmessen, passt jetzt alles. Überall wo was ankommen sollte kommt auch was an. Einzig Kann ich am Ausgang der Vorstufe kein Signal messen. Also mal fix die Puffer überbrücken, sieh da es kommt Ton.
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Jetzt weis ich schonmal wo ich hin muss.

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Also ran ans Messen. kalte Lötstellen sind es schonmal nicht, die Bauteilwerte passen augenscheinlich auch. Am Strom hängend kann ich außerdem feststellen, dass knapp über 12V Versorgungsspannung ankommen. Das reicht sowohl für OPA134 als auch für LME49710 locker aus. Aber vielleicht liegts ja wirklich an den verbauten LMEs ? Also mal die OPAs rein. Leider auch kein Erfolg. Aber um jetzt noch tiefgründiger auf Fehlersuche zu gehen ist es mir dann inzwischen doch zu spät. Ich werd mir da wohl morgen mal nen Verwandten schnappen müssen.

Zu guter Letzt aber nochmal was zum Klang, die Endstufe selber funktioniert ja zum Glück :D. Die Endstufe lässt zumindest an den Magnat Quantum 553 keine Wünsche offen. Pegel Satt, kein rauschen und gefühlt etwas mehr Basskontrolle als der Yamaha AX570. Wobei die Quantums unten rum Qualitativ deswegen trotzdem noch keine Bäume ausreisen. Eventuell klingt der neue auch noch etwas heller.
Ich bin jednefalls erstmal positiv angetan vom Symasym. Mal schauen was demnächst die großen Lautsprecher zu der neuen Technik sagen.
 
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Abgesehen von dem "kleinen" Fehler in der Vorstufe ist es wirklich sehr schön geworden.
Nimmst du auch Aufträge an? :D Wenn ja, in welchem Preisrahmen würden wir uns da bewegen? :) Ich hätte dann aber vermutlich noch einen Sonderwunsch der da wäre:
Mehrere ab und zu schaltbare Boxenpaare. Da ich selbst Musik mache und mit mehreren unterschiedlichen Boxen getrennt und gemeinsam abhören möchte wäre so ein Funktion klasse für mich. Und einen Ausgang für einen aktiv Subwoofer wäre noch gut, der dann auch mit dem Hauptlautstärkenregler geregelt werden kann (also parallel zu den Boxenausgängen). :D

MfG
 
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Muss ich dich leider enttäuschen, bis jetzt habe ich keine Auftragsfertigung geplant. Glaube ich würd das momentan auch zeitlich nicht so einfach hinbekommen.

Ja den Fehler in der Vorstufe habe ich im übrigen heute auch ausfindig machen können. Ich habe hier anscheinend ungelogen 4 kaputte Single-OPs rumliegen. Wenn ich nämlich den Dual der mal in meiner Soundkarte war auf Mono umlöte und einsetze hab ich plötzlich ein Signal :wall:
Da zusätzlich auch noch der Trafo der Pufferstufe brummt werde ich jetzt aber doch erstmal auf die Stufe verzichten. Zumindest bis ich mal Lust habe und noch eine Bestellung be Conrad mache, eventuell wirds dann aber gleich eine etwas hochwertigere Lösung :schief:


Wobei mich Zappaesk ja eh schonmal daruaf hingewiesen hat, dass rein passiv auch Vorteile hätte. Hier nochmal die Frage, in welchem Rahmen sollten sich die erwähnten Impedanzen denn ungefähr befinden?
 
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Was mich interessieren würde:

Macht man so ein Projekt nur, weil man Spaß an der Arbeit hat, oder hat mich wirklich auch einen finanziellen Vorteil?
Also wenn man mal seine eigenen Arbeitsstunden außen vor lässt, ist dann der gebaute Verstärker viel besser als fertig gekaufte?
Bei Lautsprechern lohnt sich der Eigenbau ja richtig.
 
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Denke hier geht's eher um Spaß und nicht uns sparpotentzial . Denn das hat man nur wenn man das Gehäuse ziemlich schlicht und einfach lässt. Dann kann man fürs Geld evtl ein wenig mehr Leistung rausholen. Allerdings braucht man schon sehr viel Zeit brauchbare Komponenten zu suchen..

im Endeffekt ist man mit einem gebrauchten Verstärker besser dran
 
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Gibt es zum Symasym eigentlich einen professionellen Test zu Klang/Klirr etc. ?

Ich weiss nur dass es so ein Typ der mal wo an der Quelle gearbeitet hat entwickelt hat und nach einem
exptischen Prinzip des Schaltungsaufbaus funktionieren soll.
 
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Ob man einen finanziellen Vorteil hat lässt sich denke ich schwer sagen. Ich schätze aber mal, dass man auf die Optik achtet mit einem vergleichbar teuren Gebrauchtverstärker nicht schlechter fährt. Noch krasser würde es vermutlich werden, wenn man noch Lautstärkeverbieger und co. haben will.
Wenn man sich nicht auf "Spielereien" einlässt und sich zB auf ein einfaches Gehäuse beschränkt wärs aber vielleicht auch möglich da besser abzuschneiden. Ich kann ja schließlich 200+€ ausgeben oder mir ein Stahlblechteil für 20€
plus ein paar Stecker für 20ct das Stück kaufen. Dann nehme ich als Schalter auch keinen für 15€ sondern einen für 1,50€. Und schwupps bin ich schon in einer ganzen anderen preislichen Vergleichsliga.
Wobei man dann auch schon wieder bei der Frage wäre wie viel besser klingt denn ein teurerer Verstärker? Gibt ja auch Leute die keinen Unterschied zwischen 200€ und 2000€ hören.


Meine Beweggründe waren am Anfang der Planungsphase sicherlich auch finanzielle, von denen kommt man aber ganz schnell ab, wenn man erstmal etwas Preise recherchiert (vorallem die der "Kleinteil" ;)). Hauptbeweggrund bei mir ist und bleibt immer noch, dass ich es wahnsinnig interessant finde so ein Teil selber zusammenzuschrauben. Das ist der gleiche Effekt wie bei selbstgebauten Lautsprechern (und sicherlicher generell Selbstgebautem) auch. Man hat Spaß am basteln und man lernt was von der Materie. Und es ist doch viel schöner zu sich sagen zu können, dass man das Teil dort im Regal selbst gebaut hat und nicht bei irgendeinem Händler aus dem regal genommen hat.


edit: @Hänschen
Es gibt ein paar professionelle Messungen aus der "Klang und Ton 1/2007". Dort wurde der nämlich schonmal aufgebaut und etwas getestet. Ich will jetzt aber nicht unbedingt die Messungen alle Rauskopieren. Das der Symasym dortaber auch noch Jahre später für Tests an mitunter teuren Lautsprechern genutzt wird spricht denke ich für sich.
 
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Macht man so ein Projekt nur, weil man Spaß an der Arbeit hat, oder hat mich wirklich auch einen finanziellen Vorteil?
Also wenn man mal seine eigenen Arbeitsstunden außen vor lässt, ist dann der gebaute Verstärker viel besser als fertig gekaufte?
Bei Lautsprechern lohnt sich der Eigenbau ja richtig.

Ich habe die Symasyms selbst schon vor längerer Zeit gebaut und mit meinen gekauften Endstufen verglichen. Die können das sehr gut mithalten, obgleich sie wirklich nur einen Bruchteil des Preises dieser fertigen Geräte verschlungen haben. Holger Barske (Chefredakteur der K+T und der LP) hat seinerzeit davon geschrieben, dass man um bessere fertige Endstufen zu bekommen mehrere tausend Euro in die Hand nehmen muss. Das deckt sich also mit meinen Vergleichen mit meiner großen Endstufe im Wohnzimmer.

Die Symasyms stehen jetzt im Zimmer meines Großen und verhelfen ihm sicher zu einer der besten Anlagen, die man mit 12 besitzen kann...;)

im Endeffekt ist man mit einem gebrauchten Verstärker besser dran

Warum sollte das so sein? Man bekommt einen gebrauchten Verstärker leicht in der Bucht und muss nicht selber löten. Die Bauteile / Komponenten findet man da auch (Gehäuse) oder eben bei den üblichen Elektronikversendern oder auch Spezialanbietern aus dem Netz (meine Symasyms haben z.B. einen extra dafür gewickelten Trafo - braucht man aber nicht unbedingt)

Aber wenn man das kann, dann gibt es keinen Grund (außer meinetwegen dem optischen), warum ein selbst gebauter Verstärker da nicht mithalten sollte. Wenn man was spezielles haben will, dann wird man das auch leichter selbst bauen können, als das man es gebraucht bekommt (in meinem Falle: Speakon Stecker, Lautstärkeregler über Widerstandsnetzwerk,...).

Gibt es zum Symasym eigentlich einen professionellen Test zu Klang/Klirr etc. ?

K+T gabs einen, ansonsten eher nicht. Eine Zeitschrift, die davon lebt, das Anbieter von Fertigbaulösungen darin inserieren würde so ein Gerät nicht aufnehmen und schon gar nicht gut bewerten - das könnte die Anzeigenkundschaft verprellen...

Aber so ein Test ist eh das Papier nicht wert auf dem er steht. Oben genannte wirtschaftliche Abhängigkeiten führen sehr häufig zu einer Verfärbung der Testergebnisse. Das ist keine Verschwörungstheorie, sondern das was z.B. ich schon selbst unter der Hand gehört habe von einem ehemaligen Redakteur bei der Motorpresse in Stuttgart und auch der Holger hat sich durch die Blume schon dahingehend geäußert. Daher kannst du einem "professionellen" Test leider nur sehr beschränkt Glauben schenken.
 
AW: Bautagebuch: DIY-Stereoverstärker

Was bräuchte es denn alles um den günstigsten Symasym-Komplettverstärker zu bauen ?

Benötigt wird ja:
- 2 mal Symasym Bauteile mit Platine (für Stereo)
- Vorstufe (aktiv) mit Lautstärkeregler und Chincheingang
- Transformator (Ringkern) ... müssen es 2 sein ?
- Stromschalter und Lautstärkepotentiometer, evtl. Links/Rechts-Potentiometer ?

Hab ich was vergessen ?
Was ist mit Einschalt-Plop-Schutz ?
 
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