News AV Linux MXE-25: Multimedia-Distribution für kreative Köpfe

Nein denn ein Auto muss ich leider bezahlen.
Aus ganz objektiven Gründen weiß ich, dass ich mich erst gar nicht zu Porsche und co. begeben muss.

Bei den 753.000 Distributionen weiß ich das woher?
Bei den Distributionen ist es eigentlich ähnlich du kannst schauen welche Oberfläche dir gefällt und ob du brandaktuelle Software oder ein richtig Stabiles System haben möchtest. Oder auch ob du lieber Pointreleases oder Rollingreleases bevorzugst. Vielleicht gibt es ja auch einen Lieblingspaketmanager oder man hat nur sehr leistungsschwache oder sehr neue Hardware? Je nachdem was man braucht kann man sich dann entsprechend entscheiden.

Vielleicht hilft ja auch schon das: https://distrochooser.de/de
Oder das hier: https://heise.cloudimg.io/v7/_www-h...fa9039b54815.png?org_if_sml=1&q=75&width=1600
 
Aus ganz objektiven Gründen weiß ich, dass ich mich erst gar nicht zu Porsche und co. begeben muss.

Bei den 753.000 Distributionen weiß ich das woher?
Erneut dieser wiedergekäute Mumpitz? Was soll die sinnlose Überhöhung? Wenn hier News zum Thema kommen, dann geht es um Fortschritt, Verbesserung, Optimierung, Möglichkeiten, Chancen.

Schau dir dazu mal die jüngsten Windows-News an. Da geht es um Rückschritt, Abozwänge, nicht rund laufende Updates, fragwürdige KI-Integrationen, und generell immer mehr von dem, was die meisten weder nutzen noch haben wollen - jedenfalls nicht als Zwangsbeglückung.
 
Linux ist toll, keine Frage. Auch kein Problem, dass es so viele verschiedenen Distis gibt - ist Geschmackssache und man macht ja praktisch nichts falsch mit der Wahl - kann man sich zumindest Anfangs ruhig auch ein wenig spielen.
Leider bleibt es bei mir dabei, denn ich möchte nicht beruflich und privat immer trennen müssen und so herumswitchen.
Viele professionelle Programme gibt es ausschließlich für Windows - oder bestenfalls noch für den Mac
Sicher man kann sagen: aber auf Linux gibt es auch Alternativen dazu. Ja sicher, aber NIEMALS voll kompatibel. Und das macht eine Zusammenarbeit untereinander dann nervig und kompliziert. Es fängt mit kleinen Dingen an, wie MS Office. Standarddinge gehen noch problemlos, aber soferne es komplexere Dokumente, Präsentationen, oder auch Excelsheets mit Makros sind, fängt schon das große Zittern an, ob die fehlerfrei übernommen werden können - oder nach abändern und Speichern auch noch so funktionieren... Aber gut, das lässt sich noch irgendwie beherrschen, auch wenn es viel Zeit frisst... mit Adobe und PDFs ähnlich. Doch wirklich schwer beispw. im CAD Bereich. Egal ob AutoCAD oder Solidworks. Es gibt sie nicht für Linux - Und einige Ausgabeformate wie *.easm z.B. sind auch nur mit Herstellereigenen Readern wie eDrawings zu lesen - die es eben auch nur ausschließlich für Windows gibt. usw. usw.
Auch Altium wenn es um PCB Design geht etwa -> ich denke das wird noch auf viel mehr Bereiche zutreffen. Natürlich wenn man in einem Büro sitzt mit den Kollegen, lässt sich das locker händeln. Wenn die aber weltweit verteilt und die Zusammenarbeit auch noch verschiedenste Firmen betrifft -> unmöglich!
Und ja, mit VMs und teilweise Wine lässt sich einiges lösen - aber von flüssig und problemlos ist man dann auch fast immer weit weg.
Und irgendwann ist man soweit, dass man mit dem ganzen Gefrickel nichts mehr am Hut haben will - habe erst grade (mal wieder) alle Linuxambitionen verworfen - es kostet nur Zeit und frustriert immer mehr... Win10 ioT LTSC und viele weitere Jahre Ruhe sind jetzt mal mein Weg :-)
 
Schau dir dazu mal die jüngsten Windows-News an.
Da geht es seit gefühlten 10 Jahren um mögliche Probleme.
Und der Mob schrubbt sich einen auf jedes einzelne.

und generell immer mehr von dem, was die meisten weder nutzen noch haben wollen
Die repräsentative Umfrage würde ich gerne mal sehen.
Wenn hier News zum Thema kommen, dann geht es um Fortschritt,
Genau, das nächste "Gaming"-Linux, das... ja, was macht es denn besser als das letzte und das davor und das davor und die anderem davor?

Fortschritt, also echt...:rollen:
 
Das ist doch Unsinn und rechtfertigt keine 800+ Distributionen.
Wenn Du das echt glaubst, dann hast Du einfach nur eins, keine Ahnung, und übersiehst nicht die Konsequenzen.
Linux auf dem Desktop nichts weiter als ein Toy auf das nur wenige Hersteller gesetzt haben und werden.

Insofern völlig unbrauchbar und ungeeignet für den Umstieg von Windows, wenn man bei 11 Bedenken hat und nicht auf die IoT möchte.


War nur ein fingiertes Beispiel um dem Kind einen Namen zu geben.
Der Name ist völlig unerheblich. Es geht darum, dass sich ein Entwicklerteam um EIN Linux kümmert und fit macht. Die Vielfalt ist nichts was Vendoren und Endusern in irgendeiner Form hilft. Im Gegenteil.
Seit wann braucht jemand eine Berechtigung, um eine Distribution zu erstellen? Wäre ja noch schöner. Wenn sie Dich stören, benutze sie einfach nicht und fertig. Oder zwingt Dich jemand, alle Distributionen durchzuprobieren?

Genauso, wie ich mich vor einem Autokauf schlau mache, was ich denn brauche, mach ich das auch, wenn ich mir ein OS installiere. Mir doch egal, ob es nun 8 oder 1000 Marken gibt. Ich geh zu nem Händler, schau mir an, was da rumsteht, was die können, informiere mich über Kosten und Fixkosten und entscheide dann, was ich mir anschaffe.
Und genauso mach ich das bei Linux auch. Ich schau mir an, was die Distri bietet, dann weiß ich, ob das was sein könnte oder eben nicht.
 
Also ich kenne schon alles. Nutze Linux schließlich schon seit meinem ganzen .... diesen Monat.:D

Linuxguides hat kürzlich ein 45-minütiges Video zur Einordnung der wichtigsten Distros heraus gebracht.

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Danke für den Tipp!
:daumen:

Edit:

Vielleicht hilft ja auch schon das: https://distrochooser.de/de
Hm ... bin die Sachen da mal durchgegangen und mir wurde Mint ganz oben vorgeschlagen.

Das war das Erste, was ich getestet habe, diesen Monat. Aber irgendwas gefiel mir da nicht so.

Cachy fand ich direkt besser. Weiß nicht mehr, warum. Fluppte einfach und Pacman fand ich gut. :D

Aber ... wer weiß ... vielleicht muss ich Mint ja doch nochmal ausprobieren.
Is das irgendiwe "stabiler"? Ich mag eigentlich stabile Systeme.
(Längere Updateintervalle wären kein Problem und auch dann mal größere Pakete neu installieren, alle x Jahre)

Gibt es auf Mint auch LACT und Goverlay und isses für Spiele gut geeignet?

Meine Hauptbeschäftigung am PC ist zocken (fast alles über Steam).
Dann natürlich auch noch Filme/Serien/Surfen ... und Foren. :)
Aber Firefox inkl. uBlock Origin sollte es da ja auch geben?

Wenn es geht, sollte alles direkt fluppen, mit Sound usw.

Bisher kam ich mit Cachy gut klar. Vor allem brauche ich so Sachen wie LACT und Goverlay. Ist Mint gleichwertig gut, bei Spielen, wie CachyOS?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn Du das echt glaubst, dann hast Du einfach nur eins, keine Ahnung, und übersiehst nicht die Konsequenzen.
Linux auf dem Desktop nichts weiter als ein Toy auf das nur wenige Hersteller gesetzt haben und werden.
Ich frage mich, wer hier keine Ahnung hat! Auch wenn es 100.000 Distros gibt, basieren diese auf wenigen Standart-Distros, wie Debian, Fedora oder Arch. Es ist keine Arbeit Programme dafür bereitzustellen. Es wird nur nicht gemacht, weil Linux noch nicht weit verbreitet ist. Und nicht, weil es zu viele Distros gibt.
Es gibt nicht bei jeder einzelnen Distro einen anderen Weg an Software zu gelangen. Und einfach ist es noch obendrein!

Und wenn wir nur ein einziges Linux hätten, wären wir dann nicht schnell wieder so sehr eingeschränkt wie bei Windows ?
Hauptsache wieder dagegen Argumentiert! :daumen2:
 
Auch wenn es 100.000 Distros gibt, basieren diese auf wenigen Standart-Distros, wie Debian, Fedora oder Arch
Weiß doch jeder. ;)

Also hier (wo die Fragezeichen sind) schnupper' ich vielleicht nochmal rein, bevor ich mich "länger binde". ;)

Auswahl bei den Hauptrichtungen.png

Cachy finde ich schonmal ganz gut.

Aber ich finde, als Noob, sollte ich doch nochmal ein etwas breiteres Bild bekommen.

Weiß nicht, ob ich noch alle Fragezeichen abarbeite, aber es macht ja auch Spaß etwas dazuzulernen und einen besseren Überblick zu bekommen. Kost ja nix! :)

Irgendwie macht es ja auch Spaß, den Stick neu zu füttern und was Neues zu starten.

Vor allem wenn ich mittlerweile ein Fallback OS hab, wenn die anderen mir nicht zusagen. Zu Cachy kann ich zurück. Is ja in 8 Minuten neu installiert. ^^
 
Genau, das nächste "Gaming"-Linux, das... ja, was macht es denn besser als das letzte und das davor und das davor und die anderem davor?
Nehmen wir mal CashyOS. Die machen etwas, was so noch nicht da war. Die trimmen das System auf eine Art und Weise, dagegen sind andere Distros deutlich und Windows schnarch langsamer. Wohin führt das? Andere Distros übernehmen bereits deren auf Performance getweakten Kernel.

Ein kleines Projekt beginnt sich langsam in Richtung eines Standards zu entwickeln. Das ist doch der größte Vorteil an der Sache. Jemand kommt, macht etwas anderes Neues und im Idealfall übernimmt es die gesamte Linux-Community als Basis.

Und bei Windows. Da bekommt man Windows 11 und die Linux-Kritiker flexen damit, dass sie ein Windows 10 LTSC bis 2032 laufen haben. Was sagt das bitte über Windows als OS aus?
 
Hm ... bin die Sachen da mal durchgegangen und mir wurde Mint ganz oben vorgeschlagen.

Das war das Erste, was ich getestet habe, diesen Monat. Aber irgendwas gefiel mir da nicht so.

Cachy fand ich direkt besser. Weiß nicht mehr, warum. Fluppte einfach und Pacman fand ich gut. :D

Aber ... wer weiß ... vielleicht muss ich Mint ja doch nochmal ausprobieren.
Is das irgendiwe "stabiler"? Ich mag eigentlich stabile Systeme.
(Längere Updateintervalle wären kein Problem und auch dann mal größere Pakete neu installieren, alle x Jahre)
Es ist nichts falsch mit Cachy es hat nur einen bisschen anderen Aufbau.

Cachy basiert auf Arch Linux und ist ein Rolling Relase es hat also keine Haupt Version wie Windows 10, Windows 11 oder Linux Mint 21, Linux Mint 22, etc. sondern die updates kommen kontinuierlich. Dadurch ist die Software sehr aktuell aber es können auch eher mal Fehler mit ausgeliefert werden.
CachyOS ist zusätzlich noch auf Performance optimiert, wodurch man auch eine schnelle Reaktionszeit bekommt. (Mal kurz zusammen gefasst)

Linux Mint basiert auf Ubuntu (welches auf Debian basiert) und ist ein Point Release alos die Großen Updates kommen immer mit einer Erhöhung der Versionsnummer z.B. Von Linux Mint 21 auf 22 oder von Linux Mint 22.1 auf Linux Mint 22.2. Dadurch ist die Software nicht so aktuell wie bei CachyOS aber dafür länger getestet wodurch Fehler vor der Auslieferung endekt werden können.
Linux Mint ist außerdem vorallem auf Nutzerfreundlichkeit für Umsteiger ausgelegt und das man im Normalfall die Konsole nicht benutzen muss, da es für alles eine GUI gibt. ( Auch hier nur mal kurz zusammen gefasst)

Es gibt auch noch die Linux Mint Debian Edition welche statt auf Ubuntu direkt auf Debian basiert. Das wurde für den Fall geschaffen das Ubuntu in eine Richtung geht welche den Entwicklern/Nutzern nicht gefällt.
Zusätzlich kann man sagen des noch stabieler ist aber auch einige die Pakete älter sein können. ( Jenach dem wann die Version herausgekommen ist). Das kann auch auch für Treiber gelten

Meine Hauptbeschäftigung am PC ist zocken (fast alles über Steam).
Dann natürlich auch noch Filme/Serien/Surfen ... und Foren.
:)

Aber Firefox inkl. uBlock Origin sollte es da ja auch geben?

Wenn es geht, sollte alles direkt fluppen, mit Sound usw.

Bisher kam ich mit Cachy gut klar. Vor allem brauche ich so Sachen wie LACT und Goverlay. Ist Mint gleichwertig gut, bei Spielen, wie CachyOS?

Bei LACT steht das Debian/Ubuntu/Derivatives und Flatpak unterstütz wird sollte das kein Problem sein
Goverlay geht auch für Ubuntu
Für das Linux Mint kannst du normalerweise die Ubuntu/Debian Installationen nehmen

Bei Gaming kommt es auf deine Hardware drauf an, Brandaktuelle Hardware könnte Probleme machen wenn der neuste Kernel mit den Treiber noch nicht drin ist, aber generell kann man es schon verwenden. Im Vergleich zu Cachy könnte es sein dass du bisschen wenig weniger Performance hast, da Cachy noch mal viel optimiert hat.

Insgesamt ist Linux Mint aber auch für Gaming geeignet

Ja Firefox gibt es auch und uBlock + SponsorBlock + PrivacyBadger gibt es auch ( man muss die Erweiterungen nur installieren ). Ich bin auch ein Fan von uBlock das macht viele Webseiten wieder nutzbar.

Wenn es geht, sollte alles direkt fluppen, mit Sound usw.

Bisher kam ich mit Cachy gut klar. Vor allem brauche ich so Sachen wie LACT und Goverlay. Ist Mint gleichwertig gut, bei Spielen, wie CachyOS?
Normalerweise sollte das alles ohne Problem funktionieren.
Beide haben eine andere herangehensweise aber wenn man auf Performance schaut könnte CachyOS besser sein um wie viel kann ich dir nicht sagen das kommt auch immer auf die Software und die Hardware an.
Dafür ist Linux Mint sehr wartungsarm.

Das tolle ist du kannst frei entscheiden, nimm das was dir besser gefällt es gibt auch Leute welche viel Distro hopping betreiben. ( Das ist der ständige Wechsel von Distributionen, weil z.B. einen das Spaß macht immer wieder was neues auszuprobieren).
Das was ich reingeschickt habe ist ja nur eine Entscheidungshilfe :D

Achja Linux Mint hat auch verschiedene Desktop Oberfläche (Desktop Enviroments) als Versionen die kannst du dir auch mal anschauen falls dir da eine besser gefällt.
CachyOS sollte auch noch andere Desktop Oberflächen haben, wenn du ein bisschen was ausprobieren möchtest.
 
Zuletzt bearbeitet:
tl;dr:
@DJPX Erstmal herzlichen Dank für die Mega-Antwort! 👍

Long Version (für Leute mit viel Zeit und/oder Langeweile ;) ):

Ich werde mir das mal speichern, da ich das als tolle, recht kompakte und klar verständliche Erklärung sehe, gerade für Anfänger wie mich, wenn es schonmal um 2 verschiedene Hauptrichtungen in Linux (Debian/Arch) geht.
Auch meine hier bei PCGH nicht ganz unwichtige Hauptprio "Gaming" wird kurz angerissen.

Könnte mir vorstellen zukünftig anderen Anfängern dein Posting zu zeigen, für eine kleine Basiserklärung (die jetzt keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat, aber wie ich finde, bereits sehr gut ist Grundsätzliches verschiedener Ansätze zu verstehen, auch wenn wir z.B. Fedora/Nobara noch nicht angesprochen haben).

Viele Anfänger, wie ich am Anfang, verstehen das ganze System Linux nicht und sehen auch den Wald vor lauter Bäumen nicht. Verschiedene Linuxe? Distros? Desktopumgebungen? WTF?
Man weiß einfach nicht wie und wo man loslegen soll, bzw. kann.

Von daher sind solche Erklärungen, mit den verschiedenen Hauptrichtungen, mit jeweils abweichenden Prioritäten echt toll.
Als Anfänger kriegt man dadurch schonmal einen Aha-Effekt und kann sich einfach selber fragen, welche Themen der verschiedenen Ausrichtungen sind mir wichtig.
Oder schnuppere ich mit Hintergrundwissen zu den verschiedenen Ansätzen ganz einfach mal hier und dort rein, da ich ja die Freiheit habe, dies zu tun.

Es ist alles offen, frei, kostenlos und wenn man es auf einer extra Platte/SSD/M.2 was auch immer macht, auch recht überschaubar, was das Risiko angeht, sein restliches System(wie z.B. eine alte, eingefrorene Win10 Installation auf einer anderen Platte) zu zerschießen.

Überblick verschaffen, Installationstipps schauen, loslegen.

So einfach ist es im Grunde genommen.

Schwupps, ist man frei von Microsoft.
Keine Gedanken an Win11, oder Vorschriften dazu, welche Hardware und BIOS-Einstellungen einem vorgeschrieben werden, oder ob das nächste Zwangsupdate einem einen KI-Assistenten, der tief im System vernetzt ist und mit der Cloud telefoniert, vorschreibt.

Nope.

Einfach Freiheit. :)

Ich komme mal schnell zum Punkt, damit die Wall of Text (sry ;) ) nicht zu lang wird:

Es gibt auch noch die Linux Mint Debian Edition welche statt auf Ubuntu direkt auf Debian basiert. Das wurde für den Fall geschaffen das Ubuntu in eine Richtung geht welche den Entwicklern/Nutzern nicht gefällt.
Das finde ich extrem spannend.
Als alter Linux-Hase von immerhin 3 Wochen :D verspüre ich da so Vibrations in der Linux-Community, dass da so Verschiebungen stattfinden, in der Verfolgung bestimmter Hauptrichtungen.
Der Grundgedanken der Mint Debian Edition erschließt sich mir folgerichtig sofort und ist mir durchaus sympathisch.

Gerade in meiner jetzigen Situation, wo ich nach einer Weile Mint, als in Ansätzen andere Alternative zu CachyOS(Arch-Family) testen möchte, kommt mir da eine konservative Ausrichtung von Mint(Debian-Orientiert), sehr entgegen.

Es geht mir bei dem Test ja auch um einen gegensätzlichen Ansatz zu Cachy, mit seiner dauernden Aktualität und dem "rolling Release".

Für Anfänger einfacher und überspitzt dargestellt wäre mein Test somit "never change a running system" vs. alle 6 Stunden neueste Updates für einfach alles. ;)

Bin selber gespannt. :)

Vielleicht entwickel' ich mich ja auch noch weiter, zu einem Helfer/Tippgeber, was Linux angeht. :D
Halt auch aus meiner noch sehr frischen Anfängersicht, der noch versteht, wie ein Ewig-Windows-Nutzer vor dem unübersichtlichen Berg Linux steht.
Speziell auch aus einfacher Zockersicht.
Im Vergleich zu Cachy könnte es sein dass du bisschen wenig weniger Performance hast, da Cachy noch mal viel optimiert hat.

Insgesamt ist Linux Mint aber auch für Gaming geeignet
Ich hab da glaube ich schon 'ne Idee, wie sich das in der Praxis genau bemerkbar machen könnte.

Bei meinem Mint Test würde zum einen die andere Bedienung im Fokus stehen(eher bildlicher, einfacher, als Konsolenbefehle) und wie gut, bzw. auch perfomant ich es hinkriege, Fokus Spielekiste, trotz des Ziels "never change a running system", mit Rocksolid stabilem System.
Ist mir sicher durchaus hier und dort mal 5 FPS wert ;) Und auch etwas fluppzidität was die Bedienung angeht.

btw kriege ich die 5 FPS ja schon doppelt wieder, allein durch den Wechsel von Nvidia zu AMD GPU. ;)
Ja Firefox gibt es auch und uBlock + SponsorBlock + PrivacyBadger gibt es auch ( man muss die Erweiterungen nur installieren ). Ich bin auch ein Fan von uBlock das macht viele Webseiten wieder nutzbar.
Wüsste auch nicht, was ich ohne machen sollte.
Die Werbewelt da draußen kann ich mir einfach nicht geben.
Beide haben eine andere herangehensweise aber wenn man auf Performance schaut könnte CachyOS besser sein um wie viel kann ich dir nicht sagen das kommt auch immer auf die Software und die Hardware an.
Dafür ist Linux Mint sehr wartungsarm.
Perfekt für meinen Test Fluppdi-Dauerupdates vs. "never change a runng system" easy going. :)
Das tolle ist du kannst frei entscheiden, nimm das was dir besser gefällt
Ja, das ist wirklich absolut herrlich bei Linux, wenn man mal verstanden hat, welche Welt einem da offen steht. 👌👍😁😎
Achja Linux Mint hat auch verschiedene Desktop Oberfläche (Desktop Enviroments) als Versionen die kannst du dir auch mal anschauen falls dir da eine besser gefällt.
Ist Cinnamon dort das, was KDE Plasma auf Cachy ist?
(Wollte nur mal mit meinen 3 Wochen Linux-Erfahrung flexen ;) ).

Nochmals herzlichen Dank für Deine ausführliche Antwort. ❤️

Und sry, wenn ich mich nicht ganz so kurz fassen konnte.
Hab oben ein tl;dr eingefügt, um Andere vor zu langer Wall of Text zu schützen. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
(eher bildlicher, einfacher, als Konsolenbefehle)

:D So soooo, Du willst also Bildchen klicken ^^, Spaß beiseite ;), Probiere ruhig mehrere Linux Distros aus, z.B 1 Woche die eine, danach 1 Woche eine andere usw. usw., so macht Du dir selbst ein besseres Bild, um so u.a für dich das richtige zu finden was dir letztendlich Passt. :daumen:

Stichwort: Distro Hopping erstmal.
 
Distro Hopping erstmal.
Wenn man schon 'ne Grundidee hat, warum man was, wieso testen möchte, sicher nicht das Schlechteste.
Und natürlich auch gucken, wie andere was machen, aus reiner Neugier.
Vielleicht schaue ich mir Fedora/Manjaro auch nochmal an.

Die Mint-Debian Ed. hat aber gerade wirklich mein Interesse geweckt. :)

Längere Zeit Ruhe vor Updates liegt mir jetzt auch nicht so fern.
Und etwas easy Bedienung, ist ja auch nicht verkehrt.

Kommt drauf an, wie ich das als Zockunterbau nutzen kann.

Aber Proton Versionen wird man da wohl auch installieren können, wie man will, gehe ich von aus (teste gerade Proton-EM ;) ) !?
 
Bei Linux Mint Deb. Edition denke ich auch, dürfte kein Thema sein, habe mir die Edition noch nie angeschaut, vielleicht kann ein jemand anderes hier im Forum etwas darüber schreiben wer es nutzt. :daumen:
 
Nehmen wir mal CashyOS. Die machen etwas, was so noch nicht da war. Die trimmen das System auf eine Art und Weise, dagegen sind andere Distros deutlich und Windows schnarch langsamer. Wohin führt das? Andere Distros übernehmen bereits deren auf Performance getweakten Kernel.
In den News kommt davon aber euphemistisch ausgedrückt wenig an.

Da kommt eine Liste mit Versionen verschiedener Komponenten, etwas Füllstoff und das war es fast.
Was daran toll ist, warum das nicht woanders geht oder aber doch geht? :ka:

Bazzite soll "out of the Box" die beste Gaming-Erfahrung auf allen Geräte ermöglichen
Ein Satz löst es dann auf.
Wobei mit Windows "out of the Box" ohne selbst installierte Distributionsplattform heutzutage auch oft wenig an der Gaming-Front los ist.

Wenn hier News zum Thema kommen, dann geht es um Fortschritt, Verbesserung, Optimierung, Möglichkeiten, Chancen.
Und dann kommt so etwas.
Für ein etwas anderes Design braucht es eine weitere Distribution. Echt?


Ganz am Ende heißt es dann so:
Welche Distribution du verwendest ist im Prinzip total egal.
So viele News zum must-have Gaming-Linux und am Ende ist es egal.
Da soll sich der willige, zukünftige Nutzer entscheiden können.
 
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