News Autobahnspur für E-Autos: BMW-Produktionsvorstand mit fragwürdigem Vorschlag

Sind E-Autos in der Entwicklung und Produktion nicht mittlerweile günstiger als ein Verbrenner? Falls ja, wundere ich mich immer noch über die sehr hohen Preise für den Käufer. Günstige Preise wären für mich ein dickes Kaufargument.

Ich habe manchmal den Eindruck, man will auf gar keinen Fall, dass der Verbraucher etwas davon hat und lieber den Gewinn maximieren. Ansonsten würde man sich seine hohen Preise für die Verbrenner ja kaputtmachen.
 
Sind E-Autos in der Entwicklung und Produktion nicht mittlerweile günstiger als ein Verbrenner?
Nein sogar teurer.. der Akku ist das Hauptproblem.

Daher kosten vergleichbare Elektro Autos auch bedeutend mehr als "gleichwertige" Verbrenner mit allen Nachteilen der Elektromobilität wodurch sie wirtschaftlich unbrauchbar sind
 
Ich bin kein Freund von dem ganzen Wasserstoffgeschwafel... solange wir nicht genug Strom haben und irgendwo Strom durch fossile Energieträger erzeugen, sehe ich es völlig sinnlos an, mit Verlusten aus Strom Wasserstoff zu erzeugen, der dann nur wieder irgendwo verbrannt wird.
Sinniger wäre es, erst mal große Speicher in Betrieb zu nehmen und so lange grüne Energie auszubauen, bis man mit den Speichern auch Dunkelflauten überbrücken kann.
Allerdings nehmen Wasserspeicher Platz weg, Druckluftspeicher sind weniger effizient, Batteriespeicher kosten viel, einen Braunkohltagebau als Pumpspeicher umzubauen, traut sich wohl keiner ran, usw, usw... und immer wieder finden sich irgendwo Feldhamster oder sonst was, um solche Bauwerke nicht umsetzen zu können.
Oder es werden wie in Erfurt 2,5 Mio Euro ausgegeben, um 40 Feldhamster umzusiedeln..
Und zu guter Letzt haben wir auf der Welt noch immer Angebot und Nachfrage...wenn wir keine fossilen Energieträger abnehmen, irgend ein anderes Land wird es freuen.
 
Das stimmt nicht, die Batterien und der entsprechende Strom ist Ressourcenfressender als Wasserstoff.

Und die Brennstoffzelle wird aus Luft und Liebe gemacht`?

Wenn man will, dass die Brennstoffzelle bei Raumtemperatur funktioniert, d.h. sofort und ohne großen Energieverbrauch anspringt, dann braucht man Platinmetalle. Damit hat man einen massiven Bedarf an seltenen Rohstoffen, wären das Problem bei den Lithiumakkus, mit Ausnahme von Kupfer, weitgehend gelöst ist. Wer will nimmt Naion Akkus und ist auch da auf der sicheren Seite. Zusätzlich kommt noch die teure Infrastruktur und der irre Stromverbrauch dazu, der auch noch zeitlich sehr ungünstig anfällt. Es hätte die Möglichkeit gegeben, einen Thorium Hochtemperaturreaktor zu bauen, der Wasserstoff direkt thermisch herstellt (die Chinesen bauen jetzt einen), aber damit hätte man vor 20-30 Jahren anfangen müssen, wenn man heute Ergebnisse wollte. Egal ob man jetzt auf Erneuerbare Energiequellen oder Kernkraft setzt: das eAuto ist die beste Alternative und zwar mit enormen Abstand.

Ja, derzeit noch eine Anspruchsvolle Technologie, aber das waren Verbrenner damals um die Jahrhundertwende auch.

Guter Punkt: Das Wasserstoffauto gurkt seit die Brennstoffzelle erfunden wurde herum, also 1834. Jule Verne träumte davon und bald feiern wir das 200. Jubiläum der Technik. Geändert hat sich aber nicht so viel.

Wenn der Wasserstoff direkt am Meer, mit Windenergie Produziert wird. Ist es der Ressourcen freundlichste Energieträger, neben den erneuerbaren überhaupt.

Nein, denn es frisst 3-4 mal soviel Strom, wie das Elektroauto. Das beste ist es, die Elektroautos zu laden, wenn der Strom nicht gebraucht wird. Frankreich hat da mit seinen Kernkraftwerken gute Erfahrungen. Die sind nur zu 75% ausgelastet, da sie nachts gedrosselt werden müssen (soviel zu dem Thema, man könne Kernkraftwerke nicht regeln), da kann Frankreich fast den ganzen Verkehr elektrifizieren, braucht keine neuen Kraftwerke und die alten laufen rentabler. Das einzige, das gemacht werden muß, ist die Autos über Nach zu laden.

Daher kosten vergleichbare Elektro Autos auch bedeutend mehr als "gleichwertige" Verbrenner mit allen Nachteilen der Elektromobilität wodurch sie wirtschaftlich unbrauchbar sind

Das stimmt halt eben nicht. Von "unbrauchbar" kann keine Rede sein und 2028 ist die Sache, mit höheren CO2 Preisen, sowieso gegessen.

Das hier wird kein E-Auto Fahrer mitmachen.
Der Akku ist der teuerste teil des Autos.
Wenn du einen erwischt welcher von nem Typen vorher durch nen Fluss gefahren wurde und der bei dir Kaputt geht, wer bezahlt das dann?

Bei diesem Vertriebsmodell gehört einem der Akku nicht, der wird nur gemietet. Damit kann es einem völlig egal sein, man bekommt immer einen neuen. Die Probleme sind allerdings, dass das Unternehmen, das die Akkus vermietet, eine gewisse Rendite haben will (damit ist es wesentlich teurer, als Selbstbesitz) und die Leute andererseits ihr Eigentum schätzen.

Bisher war das eine eingebaute Ladenhütergarantie.

Wer will schon einen Haufen Geld für ein Auto hinblättern und dann an ein Leasingvertrag gekettet sein, der einem verbietet die Karre einfach so weiter zu verkaufen? Wer will sich ein gebrauchtes Auto kaufen und dabei einen stinketeuren Leasingvertrag übernehmen?
 
Und genau das passiert gerade und das Elektroauto verliert (Mal wieder)
... mal beispielhaft herausgegriffen.

An vielen Argumenten ist bisschen bis viel nachvollziehbar.
Und trotzdem können wir uns vom größten und wichtigsten Automarkt nicht unabhängig machen. China hat entscheiden, dass es beim Verbrenner nicht gegen uns ankommt und daher spielt die Musik jetzt bei Elektro.
Wenn wir den deutschen Autoherstellern jetzt so (also mit all den getragenen Bedenken wir hier und überall) in den Rücken fallen, dann erledigen wir den Chinesen und Herstellern vieler anderer Länder die Arbeit, die deutsche Konkurenz aus dem Weg zu räumen.
Wir wären zum Fortschritt verdammt - die Alternative, weiterhin Öl zu verbrennen, kommt uns viel, viel teurer.
 
Frankreich hat da mit seinen Kernkraftwerken gute Erfahrungen. Die sind nur zu 75% ausgelastet, da sie nachts gedrosselt werden müssen (soviel zu dem Thema, man könne Kernkraftwerke nicht regeln), da kann Frankreich fast den ganzen Verkehr elektrifizieren, braucht keine neuen Kraftwerke und die alten laufen rentabler. Das einzige, das gemacht werden muß, ist die Autos über Nach zu laden.
Ist das schon Atomlobby? Wenn du ihm die Produktionskosten für die Brennstoffzelle hin hältst, dann aber bitte auch erwähnen, was gerade in Frankreich bzgl. der dringend notwendigen Modernisierung in Form von AKW Neubauten abgeht.
 
kostenlose Parkmöglichkeiten
Da muss man aber kräftig parken damit sich das finanziell lohnt.
Wenn wir den deutschen Autoherstellern jetzt so (...) in den Rücken fallen, dann erledigen wir den Chinesen und Herstellern vieler anderer Länder die Arbeit, die deutsche Konkurenz aus dem Weg zu räumen.
Bei den Preisen machen die das, wie bisher, eh von selbst.

Was ein deutlich teurerer Golf viel besser als einer von einer relativ bewährten ostasiatischen Marke macht, ist schon lange ein Mysterium.
Wie viele der Käufer das wohl nur aus Tradition machen?
 
PS .: Es gibt ja das "Gerücht" das die E-Mobilität kurzfrist den CO2 ausstoss sogar stark ankurbelt weil ja für die Akkuherstellung erstmal co2 equivalent. zu Diesel für 75-150t km Fahrbetrieb entstehen.......dazu dann noch Strom aus Kohle zum tanken... fürht das Konzept BEV nach Ansurdistan......
Da muss dann ausser totschweigen mehr geschehen um Überzeugender zu wirken ....und ja die Erschaffung der Infrastrucktur für mehr e-mobitlität macht dass selbe......

Folglich müsste es erst genug PV Strom geben um die Herstellungskette von Anfang an 99,99%. "grün" zu gestalten , aufbauen und ausrichten.....selbst das erzeugen der PV module sowie kupfer oder alu für die Kabel und so weiter und so fort....

Kann mal jemand eine "KI" beauftragen das Bild unser Erde zu zeichnen welche ausschließlich durch PV+Erneuerbare mit Energie versorgt wird (anzahl / verteilung PV module Windräder)
.
Ebenso durchrechnen wie lange es dauert wenn man sowas aufbauen wollte....(Bürokratischen Hürden dürfen für das Modell ausser acht gelassen werden )
 
PS .: Es gibt ja das "Gerücht" das die E-Mobilität kurzfrist den CO2 ausstoss sogar stark ankurbelt weil ja für die Akkuherstellung erstmal co2 equivalent. zu Diesel für 75-150t km Fahrbetrieb entstehen.......dazu dann noch Strom aus Kohle zum tanken... fürht das Konzept BEV nach Ansurdistan......
Es soll ja auch das Gerücht geben, dass bei deinem Gerücht die Produktion von Diesel als Treibstoff mit dem Erkunden der Lagerstätten, und der Produktion für die dafür notwendigen Gerätschaften, über die Erschließung + Maschinen, dem Verfrachten inkl. Maschinen, der Verarbeitung + Maschinen bis zur Tanksäule einfach beim Vergleich ignoriert wird. Aber ist ja nur ein Gerücht aus Verbrenner-Absurdistan. ;)
 
Meinst du sowas sowas ?

War damals nicht erfolgreich......

Es war der erste Versuch, es gab Probleme, die man aber identifiziert hat und für die es Lösungen gab. Man hätte einen weiteren Reaktor bauen müssen. Growian war übrigens ein noch größerer Flop, da hat man draus gelernt und es war letztendlich ein wichtiges Fundament für die Modernen WKAs.

Die Energiewende ist übrigens ein totaler Flop, kein einziger Punkt konnte auch nur im Ansatz erreicht werden. Aber da ist man dann im besten Fall bei des Kaisers neue Kleider oder gar einer Sekte. Entweder sehen es die Befürworter nicht oder es handelt sich um eine Prüfen des Bösen (Merkel, die CDU/CSU bzw. FDP) und man muß weiterhin dran glauben. Hinterfragen nicht erlaubt.

Ich persönlich bin dafür die Energiewende zu begraben und entweder auf Kernkraftwerke zu setzen oder das ganze auf marktwirtschaftlicher Basis neu zu starten (so, wie in Texas). Dass die Reichen sie die Taschen vollstopfen und fast nichts voran geht ist jedenfalls keine gute Lösung, noch nichtmal eine brauchbare.

Ist das schon Atomlobby?

Ist das schon Sekte?

Man darf natürlich die Alternativen erwähnen und ja, Kernkraftwerke sind eine gute Alternative, wenn man es richtig macht.

Wenn du ihm die Produktionskosten für die Brennstoffzelle hin hältst, dann aber bitte auch erwähnen, was gerade in Frankreich bzgl. der dringend notwendigen Modernisierung in Form von AKW Neubauten abgeht.

Frankreich ist ein eigenes Thema. Zum einen haben die EDF gezwungen ihren Strom teilweise extrem unter Marktpreis abzugeben, sogar unter ihren Stromgestehungskosten. Damit hat Frankreich seine Industrie massiv subventioniert, Wettbewerber draußen gehalten (wer will schon Strom verschenken) und die Bürger zufrieden gestellt. Das Problem war, dass sich da die Schulden aufgetürmt haben. Ach ja, die Kosten für die "Energiewende", bzw. die französische Version) durfte EDF auch zu recht großen Teilen übernehmen. Dann haben sie auch keine neuen Kernkraftwerke gebaut. Dadurch ist ihnen die Expertise abhanden gekommen, was sie jetzt teuer zu stehen kommt und sie haben einen veralteten Kraftwerkspark.

Die Vorwürfe "aber die Atomkraft ist so teuer" kann man mit den Südkoreanern kontern. Die haben vier 1,4GW Reaktoren für 19 Mrd $ in die Wüste gebaut und das in 8 Jahren, macht unter 5 Mrd $ pro Block. Die Tschechen setzen darauf.

In Frankreich hätten sie einfach 1 Cent mehr für ihren Strom nehmen müssen. Sie wären dann immer noch spottbillig gewesen, dafür hätte EDF jetzt keine 80 Mrd € Schulden. Aber man kann es auch positiv sehen: Frankreich hatte 3 Jahrzehnte spottbilligen Strom, während wir eine verpfuschte Energiewende haben und die ist etwas teurer, als 80 Mrd €.
 
Ähm du weßt schon das du auf die Komponenten einer PV Anlage keine Mwst zahlst?

Davon abgesehen, lohnen sich E-Autos nur für Leute mit nem Haus und einer PV Anlage auf dem Dach und zu viel Geld auf dem Konto.
hm dann sind wohl die preise falsch ausgeschildert gewesen, als ich das letzte mal rübergeguckt hab.

ja beim zweiten punkt. eine behörde findet immer einen grund dagegen, dei es denkmalschmutz, brandschutz aus fadenscheinigen argumenten etc. wird doch seit jahrzehnten gegeneinander gearbeitet hier.
Es soll ja auch das Gerücht geben, dass bei deinem Gerücht die Produktion von Diesel als Treibstoff mit dem Erkunden der Lagerstätten, und der Produktion für die dafür notwendigen Gerätschaften, über die Erschließung + Maschinen, dem Verfrachten inkl. Maschinen, der Verarbeitung + Maschinen bis zur Tanksäule einfach beim Vergleich ignoriert wird. Aber ist ja nur ein Gerücht aus Verbrenner-Absurdistan. ;)
gibts eigentlich mittlerweile wissentschaftlich saubere vergleiche inklusive ladestrom?
 
Für die Vollkasko meines vorherigen Rapids war ich bei ca 500€, für meinen EV6 bin ich bei mehr als dem doppelten Preis.
Krass, ich zahle schon ca 1000€ für meinen 23 Jahre alten Schlitten (E39 530D).
Teilkasko.

Deine Ausführungen sind aber super, sehe ich genauso! Danke!

Ein E Auto kommt für mich nicht in Frage, da ich aufm Land wohne, hier gibt es exakt 0 Ladesäulen. Und eine Wallbox ohne Garage wird auch schwierig :ugly:
 
PS .: Es gibt ja das "Gerücht" das die E-Mobilität kurzfrist den CO2 ausstoss sogar stark ankurbelt weil ja für die Akkuherstellung erstmal co2 equivalent. zu Diesel für 75-150t km Fahrbetrieb entstehen.......dazu dann noch Strom aus Kohle zum tanken... fürht das Konzept BEV nach Ansurdistan......

Das ist auch nur ein Gerücht, denn es sind 80.000km bis zu Break Even, d.h. dann ist das eAuto im Vorteil (also da ist dann auch der Strom mit drin, den das eAuto bis zu dem Zeitpunkt benötigt hat). Da schon ein Benziner eine durchschnittliche Laufleistung von gut 200.000km erreicht, sind eAutos da massiv im Vorteil.

Da muss dann ausser totschweigen mehr geschehen um Überzeugender zu wirken ....und ja die Erschaffung der Infrastrucktur für mehr e-mobitlität macht dass selbe......

Selbst wenn an deinem Gerücht etwas dran wäre, so geht es darum, das man langfristig zu einem Zustand kommt, in dem der Verkehr netto kein CO2 mehr ausstößt. Egal wie, das eAuto ist die beste Alternative. Die anderen haben zwar gewisse Vorteile, mit eFuels und CO2 Abscheidung aus der Luft könnte man weitermachen, wie bisher, sie sind jedoch zu teuer und mit der Umsetzung wird es extrem lange dauern. Faktisch würde das auf eine Quasiabschaffung der Individualmobilität, wie wir sie heute haben, hinauslaufen. Witzerweise das Gegenteil dessen, was die Verbrennerbefürworter wollen.

Wenn man es. mit dem Plan irgendwann kein CO2 ausstoßen zu wollen, auch nur halbwegs ernst nimmt, dann gibt es faktisch kein Vorbei am eAuto. Von daher sollte man dei Weichen entsprechend stellen.

Ebenso durchrechnen wie lange es dauert wenn man sowas aufbauen wollte....(Bürokratischen Hürden dürfen für das Modell ausser acht gelassen werden )

Das hängt davon ab, wie erst es gemeint ist. 10-20 Jahre, wenn man es unbedingt will, aber die aller wenigsten wollen das, da es massive Folgen hätte.

gibts eigentlich mittlerweile wissentschaftlich saubere vergleiche inklusive ladestrom?

Gibt es zuhauf. Mit allerlei Variablen. So ist es z.B. ein massiver Unterschied,ob man sein Auto tagsüber, an Schnelladesäulen oder nachts gemächlich auflädt. Dann ist die Frage, wier die Rohsoffe und Komponenten, besonders der Akku, hergestellt wurden, eine Wissenschaft für sich.

Stark vereinfacht und recht kurz:

- Nur bei reinem Braunkohlestrom verliert das eAuto
- bei Steinkohlestrom ist es ein Kopf an Kopf rennen, dass das eAuto in den meisten Publikationen für sich entscheidet.
- bei allem anderen siegt das eAuto
 
Die fossilen Rohstoffe werden so oder so gefördert und global gehandelt.. da wird alles aus der Erde geholt was geht und zu Geld gemacht.

Wenn wir sie nicht kaufen und verbrennen wird es halt jemand anderes tun.. jemand dessen Moral Flexibeler ist als unsere.. wo unsere Umweltauflagen nix gelten.

Und Erdöl, Benzin, Diesel , Kohle und Gas sind keine wirklich Teuren Rohstoffe ( mal von den Landestypischen Steuern abgesehen) wenn wir europäer weniger nachfragen werden die Kapazitäten frei für andere Länder.. und Globalen Preise dementsprechend auch Sinken..

CO2 wird damit nicht eingespart..
Die Rohstoffe sind ja nicht vom Weltmarkt verschwunden.. sie verbraucht halt nur wer anders


Das einzige was bleibt ist das Gefühl mit einem schlechten, wirtschaftlich und Umwelttechnisch Fragwürdigen Produkt versucht zu haben die Welt zu retten
 
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Und die Brennstoffzelle wird aus Luft und Liebe gemacht`?

Wenn man will, dass die Brennstoffzelle bei Raumtemperatur funktioniert, d.h. sofort und ohne großen Energieverbrauch anspringt, dann braucht man Platinmetalle. Damit hat man einen massiven Bedarf an seltenen Rohstoffen, wären das Problem bei den Lithiumakkus, mit Ausnahme von Kupfer, weitgehend gelöst ist.

Das ist nur bedingt richtig. Für die Akkus wird Lithium, Kobalt und andere seltene Erden benötigt, genauso wie für die Elektromotoren an sich. Und natürlich die Herstellung der Fahrzeuge und Batterien, welches ebenfalls mehr Rohstoffe und Energie benötigen.
Hinzu kommt die Stromerzeugung, die gerade hier in Deutschland nicht wirklich Ökologisch von statten geht. Dann der gekaufte Atomstrom (darüber kann man streiten, ich finde Atomstrom hat seine Daseinberechtigung).
Platin sollte nicht das Problem sein, wird ohnehin in Katalysatoren verwendet.

Guter Punkt: Das Wasserstoffauto gurkt seit die Brennstoffzelle erfunden wurde herum, also 1834. Jule Verne träumte davon und bald feiern wir das 200. Jubiläum der Technik. Geändert hat sich aber nicht so viel.
Wäre ja nicht das erste mal das die Automobilindustrie Zukunftsweisende Technologien wegsperrt. Oder Fantasiestudien veröffentlich (3Liter Auto)

Das ist auch nur ein Gerücht, denn es sind 80.000km bis zu Break Even, d.h. [...]. Da schon ein Benziner eine durchschnittliche Laufleistung von gut 200.000km erreicht, sind eAutos da massiv im Vorteil.

Solange die Batterien halten. Und nach mehren Test zeigen die auch schon nach wenigen 1000km einen hohen Verschleiß, dass diese dann nur noch 70% der ursprünglichen Energie speichern können.
Man sagt auch dass diese nach 100.000km meist am Zenit sind und getauscht werden müssen.
Wenn man dann wieder bedenkt, das ein Diesel erst dann "richtig eingefahren ist" und andere Verbrenner dann immer noch +/- 200k km können. Ist das E Äquivalent ein extremer Ressourcenverbrenner.
 
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In Frankreich hätten sie einfach 1 Cent mehr für ihren Strom nehmen müssen. Sie wären dann immer noch spottbillig gewesen, dafür hätte EDF jetzt keine 80 Mrd € Schulden. Aber man kann es auch positiv sehen: Frankreich hatte 3 Jahrzehnte spottbilligen Strom, während wir eine verpfuschte Energiewende haben und die ist etwas teurer, als 80 Mrd €.
Pro GW Leistung geht man von etwa 10 Mrd € Baukosten in westlichen Ländern aus. Da kommt man dann auf fast 18 ct/kWh als Gestehungskosten. Mehr noch als bei Gas.

Frankreich, Flamanville, geht jetzt im Sommer nach über 20 Jahren Bauzeit und mit 12 Mrd € Baukosten ein weiterer Block an den Start. Einer ist noch im Bau.

England, Hinkley Point, da baut man gerade 2 neue Blöcke neben die alten, stillgelegten. Kosten vermutlich am Ende um die 40 Mrd € und ewig lange Bauzeiten.

Generell muss man auch bedenken, was passiert, wenn wir während der Bauphasen solcher Projekte ein weiteres Tschernobyl oder Fukushima bekämen. Wenn da nicht Staaten mitfinanzieren und Bürgschaften übernähmen, kein privater Bauträger und erst recht kein Investor würde freiwillig Geld da rein stecken. Hätte es in D keinen politischen Willen zur Atomkraft, mit den entsprechenden Mrd. an Förderungen und Absicherungen inkl. der Sozialisierung der
Entsorgungskosten gegeben, wir hätten nie im Leben so einen AKW-Park gehabt.

Nene. Atomkraft ist Stand heute keine Technik, in die man mit Verstand Geld stecken sollte.


Aber damit soll's mit OT auch gut sein.
 
Bevor solche Hirnlosen Vorschläge kommen, sollten die sich mehr Gedanken machen über:
1. Mehr Ladesäulen
2. Ein Einheitliches Ladesystem
3. Günstiger Fahrzeuge
4. Mehr Platz in den Fahrzeugen
5. Austauschbare Akkus, als "Stecksystem"
6. Und vor allem eine bessere Notfallrettung bei schweren Unfällen! Insbesondere beim Löschen der Akkubrände

Meine Meinung nach sollte das Augenmerk eher auf Wasserstoff gelenkt werden!
1. Es gibt aktuell mehr als genug Schnellladesäulen. Das ist kein Problem mehr und die reichen auch noch für viele weitere EAutos. Der Ausbau findet auch nach wie vor rasant statt.
Was tatsächlich fehlt ist eine Normalladeinfrastruktur. Es müssen in jedem Wohngebiet und auf den Parkplätzen AC Ladepunkte geschaffen werden, damit man die Autosbeim Stand kostengünstig laden kann.
2. Ich bevorzuge die Appnutzung, da es wesentlich schneller geht. Dennoch muss dieser Tarifjungle aufgelöst werden, gerade dass Anbieter mit eigener Ladekarte teilweise das Laden bei der Konkurren sehr teuer machen ist zu lösen.
Und es sollte zumindest ein EC Terminal geben, damit man auch AdHoc laden kann oder für die die nicht per App zahlen wollen.
3. Günstigere Autos ist immer besser. Heute sind EAutos bereits günstiger bzw. genauso teuer wie Verbrenner, zumindest in gehobenen Fahrzeugklassen bei ähnlicher Ausstattung und Motorisierung. EAutos zahlen dafür keine KFZ Steuer und die Ladekosten sind deutlich geringer pro KM. Auch die Versicherung kann ich nicht bestätigen, hatte noch kein EAuto was teurer war als ein Verbrenner - das nimmt sich gar nichts (ich kenne auch niemand der das bestätigen konnte, gibt aber bestimt solche Fälle). Auch die Wartungskosten sind geringer, weil es einfach weniger zu warten gibt. Die Reparaturkosten sind aktuell eher theoretischer Natur. Wenn beim Verbrenner der ein Motorschaden auftritt wars das auch.
4. Ein E-Auto basierend auf einer E-Plattform bietet bei gleichen Außenmaßen im Inneren immer mehr Platz als ein Verbrenner. Das trifft auf "Umbauten" bzw. Mischplattformen wie bspw. bei BMW nicht zu. Daher verstehe ich den Punkt nicht.
5. Warum? Die Akkus halte sehr lange und müssen nicht nach 10 Jahren getauscht werden. Abseids davon gibt es bereits Hersteller, die Akku-Tauschsysteme anbieten wie NIO.
6. Ein EAuto ist aufgrund der Bauweise extrem sicher, sicherer als ein vergleichbarer Verbrenner. Auch Akkubrände kommen vor, sind aber extrem selten und werden unglaublich gern durch die Medien aufgegriffen. Verbrenner gehen viel öfter, viel schneller und mit wesentlich größerer Gefehr in Flammen auf.


Und nein Wasserstoff wird es niemals für den PKW Verkehr geben, es ist selbst fraglich ob wir jemals genug Produktionskapazitäten für den Flugverkehr haben werden.
 
Bei meinem Fahrprofil ist das Auto dan 12-15 Jahre alt .. . hält der Akku so lange ? (Auto steht Sommer wie Winter in Freien)
Tatsächlich wird dir wohl eher das Auto durchrosten, als dass dir der Akku an den Arsch geht.
Hier gibts einen Logger (für Tesla) welcher dir aufzeigt, welches Auto wie viel Reichweite verloren hat nach gefahrenen Kilometern.
https://teslalogger.de/degradation.php
Oben links kannst du das Auto auswählen.

Und hier wäre noch der Vergleich mit Supercharge vs. normal Charge.

https://www.notateslaapp.com/images/news/2023/battery-longevity-fast-charging.jpg

Und Garantie hast du 8 Jahre und je nach Batterie/Modell zwischen 200k und unbegrenzt Kilometer.

"Die Batterie und die Antriebseinheit Ihres Fahrzeugs werden von dieser Batterie- und Antriebseinheit-Garantie für einen Zeitraum von 8 Jahren bei unbegrenzter Kilometerleistung abgedeckt, mit Ausnahme der 60-kWh-Batterie, die für 8 Jahre bei einer Laufleistung von 200.000 km (je nachdem was früher eintritt) abgedeckt"
- Tesla https://www.tesla.com/sites/default/files/pdfs/Model_S_New_Vehicle_Limited_Warranty_201602_de_EU.pdf
Solange die Batterien halten. Und nach mehren Test zeigen die auch schon nach wenigen 1000km einen hohen Verschleiß, dass diese dann nur noch 70% der ursprünglichen Energie speichern können.
Man sagt auch dass diese nach 100.000km meist am Zenit sind und getauscht werden müssen.
Wenn man dann wieder bedenkt, das ein Diesel erst dann "richtig eingefahren ist" und andere Verbrenner dann immer noch +/- 200k km können. Ist das E Äquivalent ein extremer Ressourcenverbrenner.
Ergo ist das hier Schwachsinn.
Wenn du ne Garantie bis 200k km und mehr kriegst sind die nicht schon bei 100k am Zenit.

Bei dem Logger hats paar dabei mit 300k km.
Meiner hat nach 45k Kilometer und 2.5 Jahren 3.81% reichweite Verloren. Oder in Zahlen 15 Kilometer.

Desto neuer das Auto, desto länger hält die Batterie statistisch. Da dort in den letzten paar Jahren massiv Fortschritte gemacht wurde.
 
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