Auslaufendes Wasser erkennen - Notfallsystem?

Dann muss das Wasser aber auch wie ein Sturzbach auslaufen, bei kleinen Tropfen hilft das nicht dann ist eh schon zu spät! ^^
 
ob das alles hilft ?

bei mir war ein fitting undicht "zum meinem pech am cpu blog" hatte meine karte geschrottet wegen paar tropfen wasser
 
Auf die Wärmeleitfähigkeit kommt´s bei einer Wakü nicht sonderlich an, sondern auf die spezifische Wärmekapazität ;). Die spezifische Wärmekapazität von Silikonöl ist um mehr als die Hälfte schlechter im Vergleich zu Wasser. Im Übrigen beträgt auch die Wärmeleitfähigkeit von Silkonöl nur etwa ein Fünftel im Vergleich zu Wasser, obwohl auch die Wärmeleitfähigkeit von Wasser bereits vergleichsweise gering ist - aber das tut wie gesagt nicht viel zur Sache.
Bezüglich der spezifischen Wärmekapazität ist Wasser im fraglichen Temperaturbereich jedenfalls unschlagbar und darauf kommt es bei einem Wärmetransportmedium nun mal an. Als Kühlflüssigkeit ist Silkonöl für eine Wakü daher ziemlich ungeeignet. Daneben hat Silikonöl auch noch die unangenehme Eigenschaft extrem kriechfähig zu sein, so dass es nur mit sehr hohem Aufwand im Kreislauf gehalten werden kann. Zudem ist es ein ziemliche Sauerei und so benutze Wakü-Bauteile sind auf dem Gebrauchtmarkt nahezu unverkäuflich.

Edit: Wie oben schon gesagt: Die Kurzschlussgefahr ist eher gering und nur der Kontakt mit der primäseitigen Spannungsebene im Netzteil ist wirklich gefährlich. Auf der Sekundärseite kommt es, wenn überhaupt, allenfalls zu defekter Hardware. Oft überlebt die Hardware aber auch eine kleine Flutung unbeschadet, wenn man sie anschließend vernünftig säubert und trockenlegt. Nicht umsonst ist ein beliebter Trick zur Hardware-Reinigung ein Durchgang in der Spülmaschine, aber auch im Betrieb sind dauerhafte Schäden an der betroffenen Hardware nicht unbedingt die Regel, wenn es tatsächlich mal zu einer Leckage kommt. Spontan durch Materialversagen kommt so was sowieso extrem selten vor, sondern geht meist von Fehlern des Nutzers beim Aufbau aus. Dagegen lässt sich wie gesagt vorbeugen. Jedenfalls ist die potentielle Kurzschlussgefahr bei möglichen Leckagen kein wirklich schlagkräftiges Argument gegen den Einsatz von Waküs mit Kühlflüssigkeiten auf Wasserbasis oder auch Wasser pur.

Eine Wasserkühlung ist kein Wärmespeicher.
Man kann auch einfach eine 5 mal stärkere Pumpe einbauen, dann ist das Verhältnis zur Fluidität und der spez. Wärmekapazität wieder im Lot. Aber Silikon-Öl ist nicht gerade günstig. Wasser tuts auch.
 
ob das alles hilft ?

bei mir war ein fitting undicht "zum meinem pech am cpu blog" hatte meine karte geschrottet wegen paar tropfen wasser

Bei mir ist diese Thematik die einzige, welche mich an einer Wasserkühlung hindert. Wären meine Komponenten die ich verbauen will nicht so verdammt teuer dann würde ich das Risiko eingehen. Es mag selten sein, dass es tatsächlich zum einem Gau kommt, sprich Wasseraustritt. Viele die aber eine Wasserkühlung benutzen bauen ihr System auch jede ein, zwei oder drei Wochen um sodass "Verschleiß" und mögliche Fehlerquellen beseitigt werden, bevor sie zur ernsthaften Gefahr werden :D
Einfach ein schrecklicher Gedanke, wenn Wasser austritt und im schlimmsten Fall die 700 Euro GPU sich verabschiedet :(
 
no risk no fun! :D keine schellen verwenden! schraube anziehen, die bleibt angezogen. kreislauf ausgiebig testen, pc aus, pumpe an. überall zewa drunter, laufen lassen und alle paar stunden gucken... wenn da nix passiert, was soll schon noch passieren? btw. wasserleitungen im bad sind meist auch nicht besser gedichtet.. xD
 
@-LAX-: Schon mal über ein Gehäuse im inverted ATX Aufbau nachgedacht? Wer Angst hat, dass Wasser auf die teure Graka tropfen könnte, bringt sie am besten gleich ganz aus der Gefahrenzone ;) (mal von einem undichten GPU-Kühler abgesehen). Wenn dann noch auf einen Radi im Deckel verzichtet wird (was ohnehin nicht der optimale Platz dafür ist), kann von oben auch bei grober Fahrlässigkeit nichts tropfen. Nur wenn der GPU-Kühler undicht wäre, bestünde diese Möglichkeit noch, aber das kann man vor dem Einbau testen und an dessen Dichtigkeit daran ändert sich im Normalfall auch nichts mehr. Im Übrigen hat diese Konfiguration den Vorteil, dass man den schönen Graka-Kühler auch mal sehen kann ;).

Durch Alterungserscheinungen passieren bei vernünftig aufgebauten Waküs normalerweise so gut wie nie Wasserschäden. So alt wird selbst ein Büro-PC äußerst selten, dass das wirklich mal eine Rolle spielen könnte. Meiner Einschätzung nach dürften 95% aller Fälle in denen Wasser aus Waküs auf Hardwarebauteile gelangt auf Schusseligkeit oder Unfähigkeit des Nutzers zurückzuführen sein und vllt. 5% auf defekte Bauteile, die dann aber in der Regel schon von Beginn an einen Schaden haben oder Konstruktionsfehler aufweisen. Das einzige Schadensbilds mit Zeitverzögerung im Wakü-Bereich ist eigentlich die Spannungsrisskorrosion von PMMA (Plexiglas) unter Einfluss einwertiger Alkohole. Dagegen kann man jedoch durch den konsequenten Verzicht auf Plexiglas vorbeugen, oder man tempert das Zeug und schaut zusätzlich, dass einfach kein einwertiger Alkohol in die Nähe kommt.

Wenn man so viel Geld für eine Graka ausgibt, sollte es einen aber auch nicht ganz so arg schmerzen, wenn diese auf die ein oder andere Weise in die ewigen Jagdgründe eingehen sollte. Durch unsachgemäße Handhabung oder luftgekühlter Grakas dürften jedenfalls nach wie vor um Größenordnungen mehr teure Exemplare gehimmelt werden als durch defekte Waküs - zumal Wasser auf der Graka nicht zwangsläufig deren Defekt bedeutet. Auch spontane Defekte durch elektronische Bauteildefekte kommen unabhängig von der Kühlung vermutlich häufiger vor als Wasserschäden. Schließlich gehen die meisten teuren Grakas ganz ohne Einwirkungen undichter Waküs über den Jordan. Außerdem muss man sich vor Augen halten, dass es ja nur ein Hobby ist, denn ernsthaft genutzt werden schließlich die allerwenigsten dieser Geschosse. Die Gefahr durch einen Defekt an einer Wakü ist bei einigermaßen sauberem Aufbau und Benutzung des Denkorgans jedenfalls extrem gering.
 
Auch wenn es jetzt etwas blöd klingt. Je nach System gibt es auch schützende Hardware. Die TUF-Serie von ASUS zum Beispiel hat diese Plastikabdeckung "Thermal Armor" genannt. Die hat bei meinem System etliches gerettet. :daumen:Der CPU-Kühler war etas undicht so dass es nach einer Weile angefangen hat leicht raus zu tropfen... die Tropfen fielen auf die Abdeckung und liefen dann entlang der Abdeckung bis nach unten zum Mainboardende und von dort dann ins Gehäuse wo nix mehr kaputt gehen kann :DSchön an GPU und anderen Karten entlang. Musste nur die Verkleidung sauber machen und weiter gings.
 
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