[Ausgelagerte Diskussion] > 3.000€ Netto? Wo ist das Problem, verdient das nicht fast jeder?

Ich hab mir hier mal die hälfte des Threads durchgelesen... und was hier einige für Summen nennen... mein lieber Schwan!

Es wird Zeit das ich gen Westen ziehe.:ugly:
 
AW: [Ausgelagerte Diskussion] > 3.000€ Netto? Wo ist das Problem, verdient das nicht fast jeder?

Das ist heute ein riesiges Problem. Gerade in meiner Ecke sind die Landkreise Eichstätt, Neuburg und Ingolstadt, Donauwörth hätte ich beinahe vergessen. Ob Audi, Airbus, Eurocopter, Rockwool, Zuckerindustrie, Zulieferer usw. Hier gibt's gut bezahlte Jobs an so ziemlich jeder Ecke. Lehrstellen kein Problem. Obwohl sehr viele hier weiter zur Schule gehen. Meine Tochter hätte nach ihrer mittleren Reife in einer Bank, als IT Kauffrau oder bei der Bundeswehr sofort anfangen können. Sie macht aber nun noch paar Jahre FOS. Dann sieht es noch besser aus. Bayern ist halt sehr stark obwohl es regional auch krasse unterschiede gibt
 
Man könnte auch sagen, nördlich des Weißwurstäquators fängt für 80% der Bevölkerung Deutschlands die Realität an...;)
 
Auf der einen Seite beschweren sich die Unternehmen über Fachkräftemangel und rekrutieren teure Headhunter, auf der anderen Seite beschweren sich die Arbeitnehmer, dass es keine gut bezahlten Jobs gibt:ugly:
 
AW: [Ausgelagerte Diskussion] > 3.000€ Netto? Wo ist das Problem, verdient das nicht fast jeder?

Ich hab mir hier mal die hälfte des Threads durchgelesen... und was hier einige für Summen nennen... mein lieber Schwan!

Es wird Zeit das ich gen Westen ziehe.:ugly:

Ja im Osten kannst du solche Verdienste, bei "normalen" Tätigkeitsfeldern vergessen.
Selbst im ÖD als normaler Verwaltungsfachangestellter, sieht es hier weit schlechter aus als in den alten Bundesländern. Verbeamtung? -->:lol: Nö!
Entgeldstufe für ca. 3/4 der Beschäftigten ist EG 5-6 TVÖD, und natürlich immer schön befristet. (kann ja jeder selber mal nachgoogeln, was die "reichen" Verwaltungsangestellten bei uns verdienen.)
 
Naja, der öffentliche Dienst war noch nie bekannt dafür, gut zu bezahlen.
Ich gehe sogar weiter, mit entsprechender Bildung und etwas Geschick sind sogar sechstellige Jahresgehälter kein Problem.
 
Auf der einen Seite beschweren sich die Unternehmen über Fachkräftemangel und rekrutieren teure Headhunter, auf der anderen Seite beschweren sich die Arbeitnehmer, dass es keine gut bezahlten Jobs gibt:ugly:

Fachkräftemangel ist sowieso nur ein Märchen. Wär das glaubt, glaubt auch noch an den Osterhasen.

Das Problem ist vorallem das die Arbeitgeber, utopische Anforderungen stellen. Leider sehr weit in der IT-Branche verbreitet: am besten studiert vorher Ausbildung, MCSA und LPI, fließend 5 Programmiersprachen beherrschen und dann aber bitte nurJunge Mitarbeiter ab im Alter von 20-30 Jahren. Sozusagen mal wieder die eierlegende Wollmilchsau. Natürlich soll dieser dann aber so wenig wie möglich Kosten.

Die Arbeitgeber müssen endlich lernen auch mal Kompromisse einzugehen und Ihre Leute dann auch zu schulen.
 
AW: [Ausgelagerte Diskussion] > 3.000€ Netto? Wo ist das Problem, verdient das nicht fast jeder?

Wenn du unter 5000€ im Jahr bleibst zählt die Kleinunternehmen Regelung. Oder du machst es so und bescheisst wo es nur geht[emoji12]
Ich bin Angestellter und bekomme auch ca 1000 € Steuerfrei zusätzlich per Monat. Ist allerdings nicht ganz [emoji56]

Das ist Quatsch ! So einfach ist das nicht.
Nach Kleinunternehmerreglung §19 UStG kannst du bis zu 17500€ im Jahr verdienen, dann wird das Finanzamt keine Umsatzsteuern erheben, muss man allerdings genaustens beim Finanzamt vorlegen im Fragebogen zur Steuerlichen erfassung ( den jeder umgehend bekommt nach Gewerbeeröffnung )
Da gibts aber auch regeln, z.b im folgejahr darfst du auf keinen fall über 50000€ liegen. Wenn du im gründungsjahr über 17500 kommst kanst du die Reglung nicht mehr anwenden für 2 jahre ( vorrausgesetzt eben man verdient in den 2 jahren nur 17500 )
Du must dem Finanzamt die ersten 2 Jahre nen genauen Wirtschaftsplan geben wo explizit herrausgeht das man unter dieser Summe bleibt, kann man das nicht glaubhaft belegen wird einem das Finanzamt erstmal nicht als Kleinunternehmer einstufen.
Was man auch auf keinen fall vergessen darf, diese Kleinunternehmer Reglung explizit auf den Rechnungen zu vermerken, jede Rechnung wo das nicht vermerkt wurde wird das Finanzamt Geld einfordern, vollkommen egal ob du nur 1000€ im Jahr verdient hast.
Wenn du nach Kleinunternehmerreglung Arbeitest kannst du auch NICHTS von der Steuer absetzen über das Gewerbe.

Da gibts noch einige mehr Regeln diesbezüglich, so einfach wie sich das anhört ist es nicht, ich spreche da bestens aus erfahrung da ich als Nebengewerbe nen Kleinunternehmen habe.


Btw Auch bei mir in der Gegend sind 3000 Netto möglich als Arbeiter, allerdings sind die Wohnkosten hier auch nicht von shlechten Eltern grade eben wegen der sehr begehrten Jobs bei der BASF SE und noch viel begehrter bei der BASF Business Service ( die IT Tochter der BASF SE ) da kannst dann aber auch wirklich kohle scheffeln wenn man sich nicht dumm anstellt. Allerdings kommt man an diese Jobs mittlerweile auch nur noch ran mit Vitamin B
 
Naja, der öffentliche Dienst war noch nie bekannt dafür, gut zu bezahlen.
Ich gehe sogar weiter, mit entsprechender Bildung und etwas Geschick sind sogar sechstellige Jahresgehälter kein Problem.

Aber das Gerücht hält sich hartnäckig --> Den Ausspruch: "Die ganzen überbezahleten Beamten bei uns im Rathaus/Landkeis......blabla" hast du doch bestimmt auch schonmal gehört, oder?;)
 
Mit der IT Branche kenne ich mich leider überhaupt nicht aus, aber ein Beispiel aus dem privaten Umfeld:

Ende 20, Bachelor BWL, MBA International Management, sehr gute Referenzen, spricht 3 Sprachen auf Muttersprachenniveau, Arbeitet im Consultingbereich.
Kann sich vor Angeboten und Headhuntern kaum retten, keine 5 stelligen Angebote, alle 6 Stellig.

Man sollte sich aber auch von der Vorstellung loslösen, eine 40 Stundenwoche zu haben und jeden Abend mit der Familie zu abend zu essen.
Aber das Gerücht hält sich hartnäckig --> Den Ausspruch: "Die ganzen überbezahleten Beamten bei uns im Rathaus/Landkeis......blabla" hast du doch bestimmt auch schonmal gehört, oder?;)

Das sind Ausreden, von denen die selber nichts auf die Reihe bekommen. Sowas kann man einfach nicht ernst nehmen.
 
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Mit der IT Branche kenne ich mich leider überhaupt nicht aus, aber ein Beispiel aus dem privaten Umfeld:

Ende 20, Bachelor BWL, MBA International Management, sehr gute Referenzen, spricht 3 Sprachen auf Muttersprachenniveau, Arbeitet im Consultingbereich.
Kann sich vor Angeboten und Headhuntern kaum retten, keine 5 stelligen Angebote, alle 6 Stellig.

WTF... wann hat der angefangen zu studieren? Wann hat er sein ABI gemacht?

Kann ich mir nur schwer vorstellen.

Wenn es wahr ist, dann Hut ab.
 
Abi normal mit 18, direkt angefangen mit Studium. Mitte 20 fertig gewesen, bis dahin gute praktika gehabt, nach dem Studium ins Ausland gegangen und 1 Jahr in den USA gearbeitet, danach UK.

Anderes Beispiel:
Freundin Mitte 20, 1. Staatsexamen (2 stelliger Punktebereich) hohes 5 stelliges, fast 6 Stelliges Angebot von den Big4 abgelehnt.
 
AW: [Ausgelagerte Diskussion] > 3.000€ Netto? Wo ist das Problem, verdient das nicht fast jeder?

Was momentan extrem hilft ist fließend chinesisch, 3 Chinesinnen haben mit meiner Frau Jura studiert. Die sprechen jetzt sehr gebrochen Deutsch und ihre muttersprache fließend, Ihr Abschluss war "durchschnitt".
Die können sich vor hochbezahlten Angeboten kaum retten, meistens logischerweise deutsche Großunternhemen mit chinesischen Außenstellen und entsprechenden Rechtsabteilungen.
 
Abi normal mit 18, direkt angefangen mit Studium. Mitte 20 fertig gewesen, bis dahin gute praktika gehabt, nach dem Studium ins Ausland gegangen und 1 Jahr in den USA gearbeitet, danach UK.

Anderes Beispiel:
Freundin Mitte 20, 1. Staatsexamen (2 stelliger Punktebereich) hohes 5 stelliges, fast 6 Stelliges Angebot von den Big4 abgelehnt.

Hmm ok auch das soll es geben. 2-3 Jahre Studium würde hinkommen... Auslandssemester und Praktikum integriert... da muss aber schon sehr viel Liebe für das Thema aufbringen um BWL zu studieren.:ugly:
 
Liebe zum Beruf ist unerlässlich, nur so kann man richtig gut werden.
Abiturnote ist nach dem Studium irrelevant, Studiumsabschlussnote ist nach den ersten 1-2 Jobs unwichtig, da wird nach Referenzen und bisherigen Erfahrungen geschaut.


2-3 Jahre Studium würde hinkommen...

4-5 trifft es eher:)
Davon hat der MBA knapp 100k gekostet:ugly:
 
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Wenn man sich geschickt anstellt und nicht auf den Kopf gefallen ist dann kann man auch das Glück haben und man muss nie irgendwelche nachweise über Schulische Leistung / Abschlüsse bringen.
 
Liebe zum Beruf ist unerlässlich, nur so kann man richtig gut werden.
Abiturnote ist nach dem Studium irrelevant, Studiumsabschlussnote ist nach den ersten 1-2 Jobs unwichtig, da wird nach Referenzen und bisherigen Erfahrungen geschaut.




4-5 trifft es eher:)
Davon hat der MBA knapp 100k gekostet:ugly:

Dann kann er aber jetzt nicht 20 sein.:ugly:

Oder hat er das Studium noch nicht abgeschlossen?
 
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