[Ausgelagerte Diskussion] > 3.000€ Netto? Wo ist das Problem, verdient das nicht fast jeder?

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Hier mal eine grobe Übersicht was man evlt erwarten kann:
Gehälter für Ingenieure 2013

Ich kenne solche Zahlen auch, frage mich aber wie die zustande kommen. Da müssen ein paar Ingenieure richtig schlecht verdienen um den Schnitt so zu ziehen. Wenn ich mir ansehe was ich so in den letzten 16 Jahren so verdient habe und wo ich heute liege...

In der Statistik werden die oberen Tarifgruppen gar net abgebildet. Da sollten sich aber nach meiner Meinung und nach meiner Erfahrung ein Gros der Ingenieure mit ein paar Jahren auf dem Buckel wiederfinden. Die AT Mitarbeiter fallen komplett untern Tisch.
 
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Was hast du denn studiert und wo hast du dann angefangen? Vllt. sollte ich mich da mal bewerben.
Ich studiere noch. Aber wenn ich fertig bin ist das Einstiegsgehalt A13. Sanitätsoffizier bei der Bundeswehr.

Ist A13 deine Entgeldgruppe?
Wenn ja Glückwunsch, obwohl mir nicht ganz klar ist wie man da auf 3k Netto kommt. (die ersten Jahre)
//Edit: Gut als Beamter, hatte gerade Gehirnfrost.^^

Sanitätsoffizier bei der Bundeswehr. Bin noch im Medizinstudium, aber mit Erhalt der Approbation wird man zum Stabsarzt und erhält A13. Nach 2 Jahren Dienst A14.
Zum jetzigen Zeitpunkt Erfahrungsstufe 2, LSK I, ledig, Kirchensteuer BaWü wären das ein bisschen mehr als 3k Netto.
 
Bekannter von mit hat als Diplom Ing vor mehreren Jahren bei Schlumberger angefangen, extrem hohes Gehalt---> Wird aber häufiger versetzt( Brasilien, USA, Russland, Spanien).
Haben aber in diesem Jahr 8000 Stellen gestrichen, er war aber nicht dabei.
 
Ich kann nur für den IT-Bereich sprechen.
Geh nach dem Studium nach Brandenburg, und erzähl dort einer Personalabteilung etwas von einem Einstiegsgehalt von 50 Tausend € Brutto......die kommen aus dem Lachen nicht mehr raus, versprochen.;)
 
Dann muss man halt raus aus dem Osten;)

Das darf aber keine Dauerlösung sein, hier sind schon zu Viele gegangen. (Ich wohne übrigens nicht in Brandenburg^^)
Es sagt Einiges über die neuen Bundesländer aus, wenn der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt Sachen sagt wie: "....wir müssen unser niedriges Lohnniveau als Chance sehen, um gegen Billiglohnländer wie China und Teile Osteuropas zu bestehen.....":wall:
 
Es sagt auch viel über die Menschen aus, wenn ein Linker Ministerpräsident wird.

Das kann es ja irgendwo nicht sein. Irgendwo sind wir auch ein Land... immer dieses Sch*** Ost/West-Gebrabbel. Leider erwische ich mich selbst auch immer wieder dabei. Überall sollten gleich Löhne in Deutschland für gleiche Arbeit gezahlt werden.

Es ist aber so. Ein geringer Unterschied ist vollkommen in Ordnung. Was du hier in Muc für ein Einfamilienhaus bezahlst, das bezahlst du im Osten für ein Schloss inklusive ländereien.
 
Ändert aber eh nix daran dass gerade in der Industrie schon immer gute Löhne gezahlt wurden. Für das Geld was ich heute verdiene hätte ich früher nicht mal die Augen aufgemacht obwohl ich mich jetzt auch nicht gerade beschweren kann in meinem Gewerbe.
 
Es sagt auch viel über die Menschen aus, wenn ein Linker Ministerpräsident wird.



Es ist aber so. Ein geringer Unterschied ist vollkommen in Ordnung. Was du hier in Muc für ein Einfamilienhaus bezahlst, das bezahlst du im Osten für ein Schloss inklusive ländereien.

:what: Rainer Haselhoff ist in der CDU!
Und was bringts? --> Nüschts!:daumen2:

Das "Ländereien + Haus" hier billiger sind hat weniger mit dem Einkommen zu tun, sondern mehr mit dem Fakt, dass hier Keiner mehr herzieht.
 
Man sollte jetzt keine Wunder erwarten, aber bei der Geschichte einen Linken als MP wählen?
Doch es hat durchaus etwas damit zu tun.
Die Gehälter im Süden müssen zwangsläufig höher sein um die Lebenshaltungskosten zu stemmen.
Im Osten sind halt nur die Städte interessant. Wenn man aus Leipzig, Dresden oder Erfurt rauskommt, gibt es eben nicht viel. Ich habe selber Jahrelang in Erfurt gelebt.
 
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Das kann es ja irgendwo nicht sein. Irgendwo sind wir auch ein Land... immer dieses Sch*** Ost/West-Gebrabbel. Leider erwische ich mich selbst auch immer wieder dabei. Überall sollten gleich Löhne in Deutschland für gleiche Arbeit gezahlt werden.

Das ist kein Ost/West Thema! Die Löhne hängen wie alle anderen nicht gesteuerten Preise von Angebot und Nachfrage ab. Mit hohen Löhnen gehen praktisch zwingend auch hohe Lebenshaltungskosten einher.

Wenn die Löhne überall gleich wären, dann müssten die z.B. Grundstückspreise und Mieten auch überall gleich sein. Sind sie aber auch nicht, sondern schwanken auch innerhalb einer Region massiv. In ländlichen Bereichen kostet der Bauplatz auch in BaWü mitunter deutlich unter 100€, in Autobahnnähe werden es dann gleich 300-400€, wenn dann noch ein Ballungsraum (im Extremfall der "Mittlere Neckar") dazukommt wirds nochmal 50+x% teurer und in ner gut erschlossenen Innenstadt wirds dann komplett wahnsinnig.

In Norddeutschland (ist für mich alles nördlich von Hessen) oder im Osten mögen die Gehälter niedriger sein, aber da zahlt man nicht solche Grundstückspreise! Unterm Strich ist der Schwanzvergleich der hier mitunter gemacht wird völlig nichtssagend. Es kommt drauf an wie man leben kann mit dem Geld das man verdient und ob man damit zufrieden oder gar glücklich ist. Manche hier tun so, als ob der Lebenszweck darin bestünde möglichst viel Geld zu verdienen - arm!

Wer mit dem Geld, dass er verdient nicht zurechtkommt oder unzufrieden ist, der muss sich halt nach was anderem umsehen. Wenn es im Umfeld nix gibt, dann muss man eben umziehen. Ob man dann glücklicher wird sei dahin gestellt, aber bloß jammern hilft halt net weiter.

Das "Ländereien + Haus" hier billiger sind hat weniger mit dem Einkommen zu tun, sondern mehr mit dem Fakt, dass hier Keiner mehr herzieht.

Ja und warum net? Weil die Löhne niedrig sind, es mitunter gar keine Arbeitsplätze im gesuchten Bereich gibt. Das eine bedingt das andere. Zuerst müssen Firmen zum investieren gebracht werden, dann entstehen Arbeitsplätz und die Gegend wird attraktiver um hin zu ziehen.
Wenn dann genug Unternehmen da sind um einen Mangel an qualifizierten Arbeitskräften zu erzeugen steigen auch die Löhne - und dann die Preise...

Im Großraum S z.B. gibt es ein Hauen und Stechen um z.B. Ingenieure. Hier gibt es so viele Unternehmen, die welche einstellen wollen, dass der Bedarf schon seit Jahren nicht mehr gedeckt werden kann und viele Stellen unbesetzt bleiben. Gut für die Arbeitnehmer, weil die Firmen noch mehr versuchen müssen attraktiv zu sein um Leute zu bekommen und zu behalten.
 
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