[Ausgelagerte Diskussion] > 3.000€ Netto? Wo ist das Problem, verdient das nicht fast jeder?

Mich auch. Brauche jetzt, nachdem ich die letzte Klasur geschrieben habe, bis Ende März einen kleinen Job, damit ich mein nächstes Motorrad bezahlen kann.
 
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Bei uns(Automobilzulieferer in NRW) bekommt man als Ingenieur(!) ohne zusätzliche Verantwortung ERA13 +10%.
http://www.engineering-igmetall.de/sites/default/files/2013-2014-Ingenieurgehalter-NRW.pdf
Als 40 Stunden Woche nach 3 Jahren Betriebszugehörigkeit sind das(als Single) so gerade 3k Netto aber auch nicht mehr.
Mehr gibt es nur mit Führungsposition.

Generell sollte man nie die Lebenshaltungskosten vergessen. Ein Schulfreund hat jetzt in München angefangen und zahlt im Endeffekt ziemlich genau was die mehr zahlen als die Alternativen in NRW für die Wohnung drauf.
 
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Wieviele ERA Stufen gibts denn in NRW? Wenn ich das aus deinem Link richtig deute 14? In BaWü 17, in Bayern 13 (glaub ich)...

München ist ein teures Pflaster und neben Frankfurt und Stuttgart so mit das teuerste was es so in D gibt. Es zwingt einen aber niemand dort zu leben. Die Tarifverträge an denen sich die Gehälter orientieren gelten ja auch außerhalb der Städte. Wer z.B. mal nach Regensburg schaut, der kann dort bei großen Konzernen vergleichbare Gehälter bekommen wie in M und wohnt schweinebillig (in der tiefen Provinz noch dazu). Ähnliches gilt auch für andere Regionen. Man kann z.B. in Weißach gutes Geld verdienen und trotzdem in der Gegend günstig wohnen auch in NSU wird gut gezahlt und wer will zieht halt nach MOS um dort günstig zu wohnen. Die Leute die in Untertürkheim arbeiten wohnen auch gerne ein Stück die B29 runter... Frankfurt kenn ich jetzt net so, aber sicher wird in Rüsselsheim auch ganz ordentlich gezahlt und man ist ein Stück außerhalb. Bekannte von mir arbeiten in Frankfurt, wohnen ein Stück außerhalb im Taunus - ist nicht nur ne bessere Wohnlage da, sondern halt auch günstiger.

DIe Lebenshaltungskosten sind nicht zu vernachlässigen, wenn man aber nicht unbedingt mitten in der Stadt wohnen will, kann man das umgehen. Wenn man nicht direkt im Speckgürtel der Städte wohnt, sondern noch 1-2 Autobahnausfahrten weiter, dann wirds aber meist gleich spürbar billiger. Das kann sich dann jeder mit den Kosten fürs Auto gegen rechnen wie er mag.
 
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NRW hat 14 Stufen.
 
Ich wohn ja nur nen Katzensprung von HD entfernt und weiß nicht auf was das bezogen wird. Absolut gesehen sind die Mieten in S höher, aber in HD ziehen vermutlich die ganzen Studis den Schnitt nach unten.
 
Ja, das mag ein Grund sein.

Mal ne Frage an die Erfahrerenen unter Euch was die Finanzierung eines Autos betrifft etc. Ist natürlich alles subjektiv, aber gehen wir mal von folgender Situation aus:
Besoldung nach A13, keine Kinder, nicht verheiratet, keine Krankenversicherung o.ä., also Netto ungefähr über 3000 € (durch Dienste etc. noch mehr).
Ist es damit gut möglich einen 50000 € Wagen à la Audi RS3 Sportback zu finanzieren ? Gehen wir mal von normalen Ausgaben aus, also so 600-800 € für die Miete, 1 billiger Urlaub im Jahr, Single-Haushalt etc.
 
Mehr als ein Drittel des Gehalts in das Auto zu stecken wäre schon extrem.
-> Die Finanzierung würde sich ziemlich lang ziehen.

Nach deiner Maßgaben wären 50% übrig. Damit wären es drei Jahre für 50k. Aber eben IMO zu einem absurden Anteil des Lebensunterhaltes.
 
Ja, stimmt schon. Ein Drittel des Lohns für das Auto ist zu viel. Dann einfach einen Jahreswagen/Zweijahreswagen finanzieren. Die sind auch noch gut in Schuss und schon deutlich billiger als ein Neuwagen.
 
Je nach persönlichen Verhältnissen kann man fast alles finanzieren nur der Sinn könnte zweifelhaft sein weil es ja doch schnell an Wert verliert. Mir wäre da vielleicht je nach Alter ein Zeitraum über 4 Jahre schon zu viel. Mir wäre da in dem Fall auch ein besser ausgestatteter Gebrauchter lieber als ein Neuwagen quasi ohne Extras.
 
Ja, das mag ein Grund sein.

Mal ne Frage an die Erfahrerenen unter Euch was die Finanzierung eines Autos betrifft etc. Ist natürlich alles subjektiv, aber gehen wir mal von folgender Situation aus:
Besoldung nach A13, keine Kinder, nicht verheiratet, keine Krankenversicherung o.ä., also Netto ungefähr über 3000 € (durch Dienste etc. noch mehr).
Ist es damit gut möglich einen 50000 € Wagen à la Audi RS3 Sportback zu finanzieren ? Gehen wir mal von normalen Ausgaben aus, also so 600-800 € für die Miete, 1 billiger Urlaub im Jahr, Single-Haushalt etc.

Ist es, ich mach es gerade und muss Frau und Kind versorgen.
Erste Auto War nen audi Q3 Vollausstattung, 56500€, be kleiner Anzahlung 640€ netto, 760€ brutto monatlich. Plus Versicherung 1800€ Jährlich bei SF 10. 177ps Diesel, 800km pro Tank, somit nur 2x im Monat tanken... Macht rund 170€
in nem schlechten Monat lieg ich bei 5000 brutto, da bleibt auch nicht mehr als 3300 netto über.
und trotzdem nagt man nicht am Hungertuch nur weil man nen teures Auto hat.
Kauf dir aber kein Auto das mehr als 25% deines Nettos kostet - abgesehen davon das die Banken das meist eh nicht genehmigen.
je höher die Anzahlung, desto niedriger die Monatsrate. 15% Anzahlung sind die Regel, wenn du nen RS Modell haben willst, will die VW Bank aber meist ne 5-Stellige Anzahlung oder Sicherheitshinterlegung.
 
AW: [Ausgelagerte Diskussion] > 3.000€ Netto? Wo ist das Problem, verdient das nicht fast jeder?

Da werden aber noch ordentlich Schlussrate drauf sein wenn du nicht wirklich über 6 Jahre finanzierst.
(es hatten noch ein paar Leute gefragt was für eine Firma/Branche das ist wo "jeder Anfänger ohne Studium" deinen Satz verdient, vielleicht willst du da noch drauf antworten)
 
hatte ich bei jedem per PM

Edit: für nen SQ5, Neupreis 76350€, wollte die VW Bank 13500€ Anzahlung, oder Sicherheitshinterlegung
 
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Mir würde eine grobe Umschreibung, worum es in dem Job geht, völlig ausreichen. Mich interessiert lediglich, warum Ihr bei einem solch überdurchschnittlichen Einstiegsgehalt keine Leute findet. :daumen:
 
Na wenn die Antworten nur per PM kommen, wird es wohl Finanz"beratung" sein ;-)

Überrasch mich doch bitte auch mal mit einer Nachricht. Danke.
 
In der Finanz"beratung" (wie Du so schön schreibst :D) oder auch bei allen anderen klinkenputzenden Jobs hat man häufig aber kein Fixgehalt in dieser Höhe sondern einen Hungerlohn den man sich dann mit Provisionen aufbessern darf. Zumindest habe ich das bisher immer gehört wenn jemand in meinem Bekanntenkreis auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wurde, nachdem er glaubte er hätte mit dem neuen (Neben-)Job eine Art Goldgrube aufgetan. :ugly:
 
Mich würde das(ernsthaft) auch interessieren. Bei uns liegt man tortz deutlich berdurchschnittlichem einstiegsgehalt da ne ecke drunter.
 
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